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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Was ein wunderschöner Auftakt... dachte ich?

Blackwell Palace. Risking it all
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Blackwell Palace: Risking it all – Ayla Dade
Triggerwarnungen beachten!

Band 1 der Trilogie hatte für mich damals einen richtig starken, atmosphärischen Einstieg. Ein Hotelpalast im Winter-Wonderland-Setting? ...

Blackwell Palace: Risking it all – Ayla Dade
Triggerwarnungen beachten!

Band 1 der Trilogie hatte für mich damals einen richtig starken, atmosphärischen Einstieg. Ein Hotelpalast im Winter-Wonderland-Setting? Ganz ehrlich — das war sofort ein Vibe. Ich liebe solche Kulissen, und genau das hat mich direkt abgeholt. Auch der Start des Love-Triangles war spannend aufgebaut und der Grund, warum Paola überhaupt dort landet, hat neugierig gemacht.

Während des Lesens hatte ich aber trotzdem immer wieder dieses leichte „Irgendwas ist komisch“-Gefühl. Es gab mehrere Storyansätze und Plotfäden, die angerissen wurden, aber nicht alle haben sich für mich rund angefühlt. Viel hat zusammengepasst — aber eben nicht vollständig. Mir hat ein bestimmtes Bindeglied gefehlt, auch wenn ich gar nicht genau benennen kann, welches.

Als ich das Buch damals gelesen habe (2023 — und ja, wie bitte sind seitdem drei Jahre vergangen?), fand ich es richtig schön und mitreißend. Mit etwas Abstand betrachtet sehe ich es heute nicht mehr ganz so euphorisch wie damals. Gute Idee, starke Kulisse, spannende Dynamik — aber rückblickend nicht ganz so wow, wie es sich beim ersten Lesen angefühlt hat.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Happy End oder Verwirrung pur?

Blackwell Palace. Wanting it all
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Blackwell Palace: Wanting it all – Ayla Dade
Triggerwarnungen beachten!

Band 2 der Trilogie und Paola steckt immer noch mitten im Love-Triangle – emotional also weiterhin Chaos vorprogrammiert. Je weiter ...

Blackwell Palace: Wanting it all – Ayla Dade
Triggerwarnungen beachten!

Band 2 der Trilogie und Paola steckt immer noch mitten im Love-Triangle – emotional also weiterhin Chaos vorprogrammiert. Je weiter ich gelesen habe, desto stärker hatte ich allerdings das Gefühl, dass sich der Storyverlauf sehr an Fifty Shades of Grey anlehnt. Nicht nur in der Dynamik, sondern auch in einigen Intimszenen und in den Verhaltensweisen der Brüder. Das Gefühl einer starken Vorlage im Hintergrund wurde ich leider nie ganz los.

Trotzdem muss ich sagen: Die eigene Storyline, die parallel läuft, wurde gut weitergeführt und hat mir auch wirklich Spaß beim Lesen gemacht. Es war also nicht so, dass gar nichts Eigenständiges da gewesen wäre – nur stand das für mich zu oft im Schatten der deutlichen Parallelen.

Der Plot am Ende hatte es allerdings nochmal ordentlich in sich. Die Entwicklungen rund um Charles und das, was er getan hat und weiterhin tut, waren stark und emotional geschrieben. Genau da hat die Geschichte wieder gezeigt, welches Potenzial eigentlich drinsteckt.

Unterm Strich bin ich etwas hin- und hergerissen. Gute Ansätze, spannende Entwicklungen – aber für mein Gefühl zu nah an bereits Bekanntem dran, um sich wirklich komplett eigenständig anzufühlen.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Band 3? Eher ein Spin-Off.

Blackwell Palace. Feeling it all
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Blackwell Palace: Feeling it all – Ayla Dade

Bitte was habe ich da gelesen — oder eher: was habe ich da angesehen? Diese Schreibart mit den über die ganze Seite verteilten Wörtern hat mich komplett rausgerissen. ...

Blackwell Palace: Feeling it all – Ayla Dade

Bitte was habe ich da gelesen — oder eher: was habe ich da angesehen? Diese Schreibart mit den über die ganze Seite verteilten Wörtern hat mich komplett rausgerissen. Ich kam damit überhaupt nicht klar. Für manche ist das vielleicht ein Stilmittel, für mich war es einfach nur anstrengend und hat den Lesefluss total zerstört. Ich saß wirklich da und dachte nur: Hilfe.

Auch inhaltlich war ich maximal verwirrt. Warum ist das Band 3 einer Reihe, wenn es gefühlt gar nichts mehr mit Band 1 und 2 zu tun hat? Klar, die Geschichte hat irgendwo Potenzial, das will ich gar nicht abstreiten — aber dann hätte es für mich eher als eigenständiges Buch oder Spin-off funktioniert. Als offizieller dritter Band hat es sich einfach falsch eingeordnet angefühlt. Ich habe die Verbindung vermisst und war eher irritiert als abgeholt.

Ich glaube inzwischen auch einfach, dass Ayla Dade und ich stilistisch nicht zusammenfinden. Band 1 und 2 fand ich schon nur okay — und dieser Band hat mir leider gezeigt, dass es vermutlich auch so bleiben wird. Schade, aber manchmal passt es einfach nicht.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Wiederholungen über Wiederholungen.

This is Our Time
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This is our Time – Kathinka Engel

Ich kann leider gar nicht so viel zum eigentlichen Inhalt sagen, obwohl ich gemerkt habe, dass die Geschichte an sich definitiv Potenzial gehabt hätte. Aber ich bin mit ...

This is our Time – Kathinka Engel

Ich kann leider gar nicht so viel zum eigentlichen Inhalt sagen, obwohl ich gemerkt habe, dass die Geschichte an sich definitiv Potenzial gehabt hätte. Aber ich bin mit dem Schreibstil überhaupt nicht klargekommen — und das hat mir das Lesen leider komplett kaputt gemacht.

Diese ständigen Wiederholungen haben mich wahnsinnig gemacht. Gefühlt wurde jeder zweite Gedanke mehrfach neu formuliert und immer wieder durchgekaut. Ich weiß, dass Wiederholungen ein Stilmittel sein können — aber hier war es für mich einfach zu viel. Es hat sich gezogen, es hat genervt, und ich bin immer wieder aus dem Lesefluss gefallen.

Irgendwann konnte ich es einfach nicht mehr lesen, ohne innerlich genervt zu sein. Deshalb musste ich das Buch leider abbrechen. Echt schade, weil man gemerkt hat, dass in der Story eigentlich mehr hätte stecken können — aber der Stil war für mich absolut nicht machbar.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Hier stimmte was ganz & gar nicht.

Purple Clouds - Honeymoon
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Purple Clouds – Mounia Jayawanth

Eigentlich bin ich ja ein großer Fan von Fake-Dating-Stories — genau mein Trope. Aber hier hat es für mich leider überhaupt nicht funktioniert. Die feministischen Beweggründe ...

Purple Clouds – Mounia Jayawanth

Eigentlich bin ich ja ein großer Fan von Fake-Dating-Stories — genau mein Trope. Aber hier hat es für mich leider überhaupt nicht funktioniert. Die feministischen Beweggründe des Magazins standen so stark im Vordergrund und haben sich gleichzeitig extrem mit der Hauptprotagonistin gebissen. Dieser dauernde Kontrast zwischen „Nein, das geht gar nicht“ und im nächsten Moment „Doch, mach das — wir brauchen Klicks, Geld und Leser“ (überspitzt gesagt) hat mich irgendwann nur noch genervt. Für mich hat das vorne und hinten keinen Sinn ergeben.

Dazu kam, dass es sich für mich nicht mal wirklich wie Fake Dating angefühlt hat — immerhin sind die Protas verheiratet, auch wenn die Ehe weird aufgebaut ist. Dadurch war das ganze Trope-Gefühl irgendwie komplett raus für mich.

Mit Debbie bin ich leider auch gar nicht warm geworden. Ihr Wesen wirkte auf mich sehr widersprüchlich und stellenweise einfach eigenartig. Auch die Darstellung ihres ADHS hat sich für mich nicht stimmig angefühlt — vieles hat sich eher gegeneinander gearbeitet als zusammengepasst. Insgesamt hatte ich ständig das Gefühl, dass sich Elemente der Story widersprechen oder nicht sauber zusammenlaufen.

Ich habe das Buch deshalb abgebrochen. Wirklich schade — vor allem, weil das Cover richtig schön ist. Aber Inhalt und ich sind hier leider gar nicht zusammengekommen.

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