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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

abwechslungsreiche, auch vegane, Rezepte

Zucchini
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Nach einer kleinen Warenkunde und Anbautipps verrät Sarah Tischer 70 Rezepte unter Verwendung von Zucchini, darunter Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte aus Topf, Pfanne und Backofen sowie Brot und ...

Nach einer kleinen Warenkunde und Anbautipps verrät Sarah Tischer 70 Rezepte unter Verwendung von Zucchini, darunter Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte aus Topf, Pfanne und Backofen sowie Brot und süße Backrezepte. Die Rezepte finde ich recht vielfältig, manchmal auch überraschend, wie den Salat mit Minze, die verschiedenen Aufstriche, den Zucchini-Reis-Gratin, Zucchini-Falafel mit Gurken-Dattel-Dip oder den Zucchini-Zitronen Gugelhupf mit Mohn. Gallette aus Quark-Öl-Teig stellen für mich eher ein Sakrileg dar; sicherlich kann man das Rezept aber auch mit Buchweizenmehl herstellen, wenn man eine Galtte möchte. Beim Durchsehen der Rezepte fällt mir auf, dass versucht wurde, die Rezepte etwas international zu kreieren, ob als asiatische Suppe, marrokanischem Salat oder Eintopf oder amerikanisches Bread, was mir insgesamt gut gefällt und auch mal eine ungewohnte Würzung oder Zusammenstellung mit sich bringen kann und neue Geschmackserlebnisse verspricht.

Die Rezepte wurden allesamt gut erklärt, durch Tipps und ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt, so dass ein Nachbereiten gut gelingen wird.

Veröffentlicht am 01.03.2026

wertschätzender, einfühlsamer und hilfreicher Ratgeber

Abnehmen durch Annehmen. Unbewusste Gefühle verstehen – körperlichen Ballast loswerden
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Andreas Winter, unter anderem Diplom-Pädagoge und psychologischer Berater, erläutert im ersten Teil dieses Buches, was unser Essverhalten bestimmt, geht unter anderem auch auf Hormone, Biochemie und Psychosomatik ...

Andreas Winter, unter anderem Diplom-Pädagoge und psychologischer Berater, erläutert im ersten Teil dieses Buches, was unser Essverhalten bestimmt, geht unter anderem auch auf Hormone, Biochemie und Psychosomatik ein; in zweiten Teil stellt er seine Zehn-Tage-Abnehmoffensive vor, die tägliche Erklärungen, Affirmationen und andere Selbsterkennungsimpulse enthält. Im dritten Teil widmet sich darum, wie es nach diesen zehn Tagen im Alltag weitergeht.

Der Ansatz, den Andreas Winter hier vielschichtig vorstellt, ist ein anderer, als häufig üblich: Keine Diät, kein Kalorienzählen, sondern erkennen, was einen dazu bringt, selst gegen theoretisch vorhandenes Wissen über gesunde Ernährung, immer wieder in emotionales Essen zu verfallen. Die gegebenen Erklärungen, auch zu anderen Aspekten, finde ich sehr leicht nachvollziehbar, ausreichend und hilfreich. Fragenkataloge, Fallbeispiele und Beschreibungen lassen beim Lesen sehr gut eigene Erfahrungen und Verhalten erkennen und relektieren. Auch den 10 Tageplan, der schrittweise den Kampf gegen sich selber beenden lässt und durch freundliche Selbstwahrnehmung und -annahme zu ersetzen hilft, finde ich sehr gelungen, genau wie die komplette Begleitung in diesem Buch. Für mich ist der Weg nach diesen zehn Tage nicht beendet, aber ein guter, sinnvoller Anfang. Mich sprechen neben guten Erklärungen, Übungen, Merksätzen und Begleitungen auch die vielen Bilder, die beschrieben werden immer sehr an, da sie sich besonders gut verinnerlichen und blitzschnell abrufen lassen, beispielsweise zur Selbstliebe, die Erinnerung daran, wie bedingungslos man als KInd seinen Teddy geliebt hat, auch als er nur noch ein Auge (o.a.) hatte – oder beispielsweise der Merksatz: „Rückfälle sind Wiederholungen, keine Kapitulationen“. Insgesamt finde ich sowohl den Inhalt dieses Buches als auch die Auseinandersetzung damit sehr wertschätzend, verständnisvoll und hilfreich begleitend und empfehle das Buch gerne weiter.

Veröffentlicht am 26.02.2026

ansprechende, schnelle und schmackhafte Gerichte

Koreanisch kochen
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Jina Jung stellt in diesem Buch 30 koreanische Rezepte vor, die sich schnell zubereiten lassen, jeweils in einer Zeit von 15-30 Minuten. Praktischerweise finden sich zu jedem sehr gut erklärten und leicht ...

Jina Jung stellt in diesem Buch 30 koreanische Rezepte vor, die sich schnell zubereiten lassen, jeweils in einer Zeit von 15-30 Minuten. Praktischerweise finden sich zu jedem sehr gut erklärten und leicht nacharbeitbaren Rezept neben der Personenanzahl auch die Angabe der Zubereitungszeit sowie ein ganzseitiges foto der fertigen Speise, meist auch Tipps, beispielsweise zum Anrichten, Dekorieren und Servieren. Darunter finden sich Grundrezepte wie zwei Reiszubereitungen, eine Omeletterolle, Salate, Wraps, Eiersuppe.

Wir lieben die asiatische Küche, bereiten auch des Öfteren entsprechende Gerichte zu. Bei den hier vorgestellten Rezepten fällt uns auf, dass Zubereitung und Würzung manchesmal anders ausfällt als bei uns gewohnt, darunter beispielsweise ein Gurkensalat, gebratene Auberginen, Bratreis mit Kimchi, geschmorter Tofu, die koreanische Variante eines Glasnudelsalates oder Tteokbokki. Alles, was wir probiert haben war so lecker, das wir es gerne wieder essen werden; dabei haben wir noch nicht alle ansprechenden Gerichte ausprobiert. Auch wenn das Buch mit 30 Rezepten vielleicht etwas dünn, dem Preis aber durchaus angemessen ist, wird hier jeder viele spannende und ansprechende Rezepte finden.

Veröffentlicht am 24.02.2026

hilfreicher Ratgeber; workbook für eigene Bestandsaufnahme, Zielsetzung und Umsetzung

Besser wohnen - gesünder leben
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In diesem Ratgeber und Workbook erklärt die Autorin Manuele Stengl, wie man sein Wohnumfeld, sein Raumbewusstsein und viele weitere Aspekte um besser zu wohnen betrachten und neu einschätzen sowie verändern ...

In diesem Ratgeber und Workbook erklärt die Autorin Manuele Stengl, wie man sein Wohnumfeld, sein Raumbewusstsein und viele weitere Aspekte um besser zu wohnen betrachten und neu einschätzen sowie verändern kann. Viele Eigentests oder Analysen der eigenen Situation helfen, die eigene Situation zu erkennen, eigene, gewünschte Veränderungen zu erkennen, um sich so wohler zu fühlen, gesunder zu leben und damit glücklicher zu sein. Unter anderem wird der eigene Wohngrundriss betrachtet, Möglichkeiten für eine Verbesserung aufgezeigt; beispielsweise sogar Trinkwasserqualität, Elektrosmog oder Baubiologie werden besprochen. Sehr gut gefallen mir die "Acht Schritte zu einem gesunden zuhause", bei denen es unter anderem auch um das Aufräumen und Ausmisten, die Schlafplatzsanierung sowie die enrgetische Raumreinigung geht, die viel umfangreicher durchgeführt wird, als nur durch einfaches räuchern.

Insgesamt finde ich dieses vielschichtig thematisierte, gut verständlich und durch viele Tests, Tipps, Strategien und Fallbeispiele angereicherte Buch als Ratgeber und workbook sehr hilfreich. Man kann seine eigene Position, seine Vorstellungen und Ziele samt sinnvollem Weg leicht erkennen, abstecken und in seinem eigenen Tempo und Umfang umsetzen.

Veröffentlicht am 14.02.2026

anders als erwartet und enttäuschend

Gemüsepower
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Lucia Schauerhammer, deren tatsächlicher Nachname seltsamerweise überhaupt nicht auf dem Cover erscheint, sondern als Autor ihr Firmenauftritt angegeben wird, betreibt einen Instagrammkanal sowie einen ...

Lucia Schauerhammer, deren tatsächlicher Nachname seltsamerweise überhaupt nicht auf dem Cover erscheint, sondern als Autor ihr Firmenauftritt angegeben wird, betreibt einen Instagrammkanal sowie einen Market Garden, mit deren Ernte sie ihre Nachbarschaft mit Obst-/Gemüsekisten-Abos versorgt; mir war beides unbekannt. Diese „Autorenangabe“ hätte mich eigentlich vor Lesen des Buches auf die richtige Spur bringen sollen. Der Untertitel „Ernte soviel Du kannst – Jede Menge Gemüse auf kleiner Fläche“ hat mich etwas ganz anderes erwarten lassen, nämlich den Anbau und die Ernte im kleinen privaten Garten.

Die Kapitel, die sich mit Vor-/Arbeiten nach Jahreszeit befassen, sind jeweils kurz und etwas oberflächlich abgehalten; manche Arbeiten werden nicht weitergeführt – irgendwie scheint es mir nicht so ganz durchgeplant zu sein. Viele Tipps, die die Firmeninhaberin gibt, scheinen bei ihrem über 4.500qm großem Berieb zu funktioniern. Beispielsweise, dass sie (auch fotoreich in Szene gesetzt) mit einem Aufsitzrasenmäher mäht und den Grasschnitt so gerne zum Mulchen nimmt. Die Leser können ja, wenn ihr Garten zu klein ist, bei der Stadt nachfragen, ob sie öffentliche Rasenflächen mähen dürfen um damit im eigenen Garten auch mulchen zu können. Was für ein Tipp! Wer könnte ihn nicht gebrauchen und umsetzen wollen? Ein paar Pflanzenvorstellungen, Grundlegendes zu Wasser und Auffangbehältern, zu Kompost oder dem Bau eines Hochbeetes, einzelne Rezepte oder Anleitungen, dass man die Ernte auch einfrieren oder einkochen oder an Nachbarn weitergeben kann; Nichts, was man nicht schon mehrfach ausführlicher gelesen hätte. Überflüssig waren für mich auch die unzähligen Fotos der Autorin, die mir beim Obst- und Gemüseanbau kaum hilfreich sein werden, jedoch Platz für tiefergreifende Ausführungen hätten machen können.

Insgesamt fällt dieser Ratgeber so gar nicht aus, wie ich es erwartet habe, bietet genaugenommen kaum eine neue brauchbare Information, wenn man sich nur ansatzweise mit Gärtnern auseinandergesetzt hat.