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Veröffentlicht am 01.02.2026

ansprechende, alltagstaugliche und abwechslungsreiche High Protein Rezepte

Lieblingsrezepte aus deinem Airfryer - High Protein
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Inga Pfannenbecker gibt zunächst kurz Informationen, Tipps und Tricks zur Heißluftfriteuse, zu verschiedenen Modellen und Anwendung, Zubehör… was ich als einen sehr guten Einstieg schätze, obwohl ich schon ...

Inga Pfannenbecker gibt zunächst kurz Informationen, Tipps und Tricks zur Heißluftfriteuse, zu verschiedenen Modellen und Anwendung, Zubehör… was ich als einen sehr guten Einstieg schätze, obwohl ich schon seit einiger Zeit, leider wenig abwechslungsreich, einen Airfryer nutze. Dem folgen Informationen zum Thema Protein; es werden verschiedene Aspekte betrachtet, beispielsweise, ob man High Protein Produkte braucht oder ob und wie man seinen Eiweissbedarf ohne sie decken kann. Hilfreich finde ich in diesem ebenfalls kurzen Kapitel verschiedene Tabellen, beispielsweise zum Einweissgehalt, zu Garzeiten und auch die Umrechnung von Backofen zu Airfryer bezüglich der Temperatur und Garzeit; genau so etwas hatte mir gefehlt.

Und dann kommen die Rezepte, eingeteilt in die Kapitel „Kleinigkeiten und Snacks“, „Mit Fleisch und Fisch“, „Veggie-Hits“ sowie „Süßes“. Zu Beginn habe ich Post-its geklebt, bei Rezepten, die mir gut gefallen, es aber bald aufgegeben. Eigentlich sprechen mich fast alle Rezepte an und nun sind eben die, die ich als erste ausprobieren werde, markiert. Die Rezepte empfinde ich als sehr vielfältig, ein paar kennt man, aber die meisten sind mir neu, obwohl ich bereits mehrere Bücher für Rezepte im Airfryer habe. Alle Rezepte finde ich ausgewogen und, ja, klar, sie sind etwas besonderes, schon alleine wegen des Proteingehaltes. Ausgelegt wurden jeweils auf zwei Personen, sind sehr gut erklärt und lassen sich einfach nachbereiten. Sehr hilfreich um den Überblick zu behalten, finde ich die Nähwertangaben pro Portion, mit, außer bei kleinen Snacks, meist um die 40-58g Eiweissgehalt sowie ein einseitiges Foto der fertigen Speise, manchmal mit zusätzlichen Tipps. Unter den Rezepten befinden sich unter anderem Kräuter-Omelett mit Salat, Proteinbrötchen, Puten-Döner im Cloud Bread, Hack-Pizza mit Artischockenherzen oder Cheesecake mit Himbeeren. Die in jedem Rezepte angegebenen Zubereitungs- und Backzeiten finde ich für die Planung sehr hilfreich

Das Buch entspricht genau dem, was ich gesucht habe; die ansprechenden High Protein Rezepte sind alltagstauglich, abwechslungsreich und schnell zubereitet.

Veröffentlicht am 01.02.2026

breit gefächerte Auswahl an Anleitungen, sehr gut und anschaulich erklärt

Regrow
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Simon Akeroyd vermittelt zunächst Anbaubasics, also Grundlagen zur Austattung, besonders zu kostenlosen Alternativen, und beginnt dann sofort mit Anleitungen zum Regrow. Seien es Strünke aus verwendeten ...

Simon Akeroyd vermittelt zunächst Anbaubasics, also Grundlagen zur Austattung, besonders zu kostenlosen Alternativen, und beginnt dann sofort mit Anleitungen zum Regrow. Seien es Strünke aus verwendeten Gemüsen, Kräutern und Gewürzen, die zum Wiederaustrieb gebracht werden,verschiedene heimische und exotische Obstsorten, die aus enthaltenem Saatgut gezogen oder Aussat aus dem Vorrat, wie beispielsweise Kamille aus dem Teebeutel – jede der 40 Anleitungen fällt ausgesprochen präzise aus, wird durch betextete Schritt-für-Schritt-Fotoreihen ergänzt und lässt sich superleicht nacharbeiten. Mir gefällt sehr gut, dass auch jedesmal eigene Erfahrungen und Tipps mitgeliefert werden. Die Hacks finde ich sehr breit gefächert; manche kennt man vielleicht schon, wie das Ziehen von microgreens, das Weiterziehen von Salat oder Porree, das Stecken von Knoblauchzehen. Und doch gefällt mir die Sammlung, einschließlich viellet schon bekannter Hacks sehr gut, macht für mich die Sammlung vollständig. So habe ich alles beisammen, und kann Hacks ausprobieren, die ich zwar schon ausprobiert habe, die aber bei mir nicht funktioniert haben, beispielsweise das Stecken von Knoblauchzehen. Die Anleitung hierfür scheint mir weitaus erfolgsversprechender als meine simple Lösung. Bei Obst, auch exotischem, hat wohl jeder schon mal einen Kern in einen Blumentopf gesteckt und vielleicht ist auch etwas daraus geworden. Hier kann ich nun nachlesen, mit welchen Faktoren ich den Erfolg, auch den des Fruchtens, beeinflussen kann.

Insgesamt gefällt mir das Buch sehr gut; es wird alles sehr gut erklärt und anschaulich durch viele Fotos ergänzt. Die Auswahl finde ich breit gefächert, die Tipps hilfreich. Ich würde es zum Ausprobieren empfehlen, besonders auch, wenn man mit Kindern etwas nachziehen möchte.

Veröffentlicht am 29.01.2026

schnelle, ansprechende, gesunde und abwechslungsreiche Rezepte

Keine Zeit? Kein Problem!
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Als Einführung erläutert Dr. med. Matthias Riedl die einzelnen Nährstoffe, wie artgerechte Ernährung aussieht und auch das Tellermodell, abgerundet mit ein paar Küchentipps. Hier wird alles erklärt, was ...

Als Einführung erläutert Dr. med. Matthias Riedl die einzelnen Nährstoffe, wie artgerechte Ernährung aussieht und auch das Tellermodell, abgerundet mit ein paar Küchentipps. Hier wird alles erklärt, was man benötigt, so ausführlich wie möglich und so knapp, dass man für das Lesen auch kaum Zeit benötigt. Ich habe bereits andere Bücher des bekannten Ernährungdocs gelesen, finde diese Einleitung sehr informativ, auch als Zusammenfassung gut zur Auffrischung, aber auch für eine neue Wissensvermittlung leicht verständlich und auf den Punkt gebracht.

Der Schwerpunkt dieses Buches liegt auf den schnell und absolut unkompliziert zuzubereitenden, gesunden Rezepte, die jeweils für zwei Personen berechnet sind und in den Kapiteln „Gerichte mit maximal 6 Zutaten“, „Rezepte unter 20 Minuten“ sowie „Schnelle Rezepte aus dem Ofen“ vorgestellt werden. Jedes Rezept wird sehr gut erklärt und durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise, manchmal auch durch Tausch-, Meal-Prep- oder Resteverwertungs-Tipps ergänzt, so dass man hier weitaus mehr Rezepte erhält, vielleicht auch selber motiviert wird, nach eigenem Geschmack und den „Regeln“ Zutaten auszutauschen. Die Rezepte selber finde ich allesamt ansprechend und viele Post-its sind für die Planung der nächsten Mahlzeiten geklebt. Mich spricht besonders an, mit welcher Leichtigkeit das bzw. häufig die Gemüse miteinander kombiniert und durch eine Proteinquelle ergänzt werden. Für mich sind viele neue und auch neu interpretierte Rezepte enthalten, die ich selber nicht so zusammengestellt hätte und doch spannend finde, auch wegen einzelner, für mich eher ungewohnter Zutaten. Zu meinen Favoriten zählen unter anderem die Kartoffel-Lauchsuppe mit Hanfsamen, die Kürbissuppe mit Ziegenkäse, das Süßkartoffel-Spinat-Curry mit Tofu, der Lauch-Apfel-Eintopf mit Bohnen und die Kalte Rote-Betesuppe mit Krabben.

Das Buch wurde sehr schön gestaltet; mir gefällt auch sehr, dass die Coverseiten vorne und hinten auszuklappen sind und noch weitere Informationen wie Frühstücksvorschläge oder Meal-Prep-Tipps enthalten. Es bereitet schon Freude, es zu lesen oder die Rezepte durchzublätter und auszuwählen. Die Zubereitung nimmt wenig Zeit in Anspruch und die Rezepte finde ich sehr ansprechend, die Mahlzeitenplanung damit sehr einfach und gut.

Veröffentlicht am 23.01.2026

sehr hilfreicher Ratgeber für eine entspannte und langfristige Ernährungsumstellung

Schlank mit System
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Dr. med. Matthias Riedl, bekannter Ernährungs-Doc, erläutert in diesem Ratgeber das 20:80-Prinzip, mit dem man entspannt zum Wohlfühlgewicht gelangen kann. Kernpunkt ist, dass es sich nicht um eine Diät ...

Dr. med. Matthias Riedl, bekannter Ernährungs-Doc, erläutert in diesem Ratgeber das 20:80-Prinzip, mit dem man entspannt zum Wohlfühlgewicht gelangen kann. Kernpunkt ist, dass es sich nicht um eine Diät handelt und auch keine allgemeine Lösung für alle vermittelt wird. Durch Beschreibungen, Fragebögen, Listen und „Tests“ wird die persönliche Startposition ermittelt: eben genau die 20 Prozent der eigenen Gewohnheiten in der Ernährung, die man langsam, in eigenem Tempo verändert. Es gibt keine Verbote, wohl aber um eine Gewohnheits- und Nahrungsumstellung in den persönlichen Punkten, die den größtmöglichen Effekt ergeben. Neben grundsätzlichen Erklärungen zur Ernährung, beispielsweise zu Eiweiss oder dem Tellermodell, finden sich hilfreiche Listen und Texte unter anderem zu Eiweissgehalt, Erkennen des eigenen Esstypen, Austauschlisten, ein Esstagebuch. Sehr gut gefallen haben mir auch der Aktionsplan sowie die vielen Tipps zu Strategien, Hacks oder Fails. Die gesammten Erklärungen machen ungefähr ein Viertel des Buches aus, was mich erfeut, da es dem effektiven Prinzip ziemlich nahekommt.

Im zweiten Teil des Buches werden auf ungefähr 150 Seiten verschiedene Rezepte, nach Mahlzeit unterteilt, an die Hand gegeben. Die Rezepte finde ich abwechslungsreich und sehr ansprechend. Auch hier sind die Erläuterungen leicht verständlich, die Rezepte gut nacharbeitbar. Jedes der Rezepte wurde durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise und manche auch durch Tipps und Informationen ergänzt.

Die in diesem Buch vermittelte System, das 20:80-Prinzip, wird sehr gut erläutert und für den Leser persönlich erkenn- und umsetzbar kurz und knapp, aber informativ und ohne Fragen zu hinterlassen erklärt. Mir gefällt die Lösung, seinen eigenen Weg zu finden und umzusetzen sehr gut. Auch wenn man sicherlich schon einiges davon kennt, finde ich die Zusammenstellung und Hilfe zum Erkennen der eigenen sinnvollen Umsetzungen sowie bei der Begleitung auf dem Weg ausgesprochen hilfreich für jeden Leser.

Veröffentlicht am 22.01.2026

einfühlsam und tief berührend erzählt

Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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Lisa Ridzén erzählt in ihrem Roman „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ eine tiefgründige Geschichte, zu der sie wiederentdeckte Briefe und andere Unterlagen ihres verstorbenen Großvaters inspiriert haben.

Bo ...

Lisa Ridzén erzählt in ihrem Roman „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ eine tiefgründige Geschichte, zu der sie wiederentdeckte Briefe und andere Unterlagen ihres verstorbenen Großvaters inspiriert haben.

Bo lebt in einem kleinen Ort, ländlich gelegen in Schweden, zusammen mit seinem geliebten Hund Sixten, der im Alltag die wichtigste Bezugs“person“ für ihn ist. Bos Frau, Frederika, lebt in einem Pflegeheim für Demenzerkrankte und ihr gemeinsamer Sohn Hans arbeitet viel, besucht Bo immer wieder und mit ihm zusammen auch Frederika. Diese Besuche mag Bo gar nicht; für ihn ist Frederika nur noch eine Hülle; sie erkennt ihn nicht mehr und hat eher etwas Angst in der ungewohnten Situation. Bo, jetzt 89 Jahre alt, vermisst Frederika sehr, hat ein Halstuch von ihr in einem Weckglas und damit auch Frederikas Duft eingefangen. Mittlerweile kann er das Glas nicht mehr öffnen, sich aber sehr wohl an vieles erinnern. Zunächst geht Bo noch mit Sixten spazieren, was ihm, ohne dass er es zugeben kann, immer schwerer fällt. Hans möchte Sixten in eine Familie vermitteln; Bo zerreist es fast das Herz. Er fühlt sich immer stärker entmündigt, lebt viel in seinen Erinnerungen, die ihn bis in seine Träume begleiten und den Leser sein Leben in einzelnen Stationen miterleben lassen, von seiner Kindheit, seinem Verhältnis zu seinen Eltern, Erlebnisse mit Frederika und Hans sowie seiner Enkelin, seiner Arbeit und über seinem besten Freund Ture. Im Verlauf wird Bo immer häufiger müde; er sagt selber: Der Schlaf nimmt mich immer bei sich auf. Da sind die Dinge noch so, wie sie sein sollten, dort habe ich immer noch ein Wort mitzureden. Jeden Tag kommt jemand vom Pflegedienst, bereitet die Mahlzeiten zu, duscht ihn, wenn er willig ist… Als Leser erlebt man das Schwinden seiner Kräfte und des Lebensmutes mit, staunt, lacht und weint mit ihm oder über seine Erinnerungen, die häufig in die Gegenwart hineinverschwimmen.

Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und bietet eine gute Möglichkeit, sich mit dem Thema der letzten Lebensphase und des Abschiedes, mit Sorge, Fürsorge, und Möglichkeiten der würdevollen Begleitung auseinanderzusetzen, bietet viele Einblicke und Sichtweisen, die möglicherweise nicht so vertraut sind. Mich hat dieser Roman in seinen Bann gezogen, mich tief beeindruckt und tief berührt.