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Veröffentlicht am 02.06.2025

Viel Träumerei, wenig Realität

In unseren Träumen ist immer Sommer
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Der erste Blick auf Cover und Titel versprechen eine schöne Zeit mit diesem Buch und deuten Urlaub, Sommer und Träume an.

Träume sind dann auch da, gleich zu Beginn des Buches, aber sie sind anders als ...

Der erste Blick auf Cover und Titel versprechen eine schöne Zeit mit diesem Buch und deuten Urlaub, Sommer und Träume an.

Träume sind dann auch da, gleich zu Beginn des Buches, aber sie sind anders als erwartet. Diese Träume gehören zur Gertie, einer jungen Frau, die sich wirklich gerne ihren Tagträumereien hingibt, obwohl sie dafür eigentlich doch ein wenig zu alt scheint. Sie ist ledig und lebt mit Mutter und Großmutter und ganz viel Wolle in einem kleinen Häuschen im schottischen Ort Carso. Gertie arbeitet im örtlichen Supermarkt. Doch eigentlich wünscht sie sich ein anderes Leben, eigenständig und vielleicht mit einem Blick in die weite Welt.
Und dann trifft Gertie zufällig alte Schulkameradinnen wieder, an die sie eigentlich gar keine guten Erinnerungen hat und plötzlich verändert sich in ihrem Leben viel. Arbeit, Job und Abenteuer bereichern nun Gerties Welt.

Diese Geschichte ist zunächst einmal anders als erwartet. Die Protagonistin wirkt unbeholfen. Als Leserin konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, wie eine junge Frau so wenig im Leben angekommen sein kann. Leider dümpelt auch die Handlung zu Beginn der Geschichte ziemlich vor sich hin, bis sie dann doch nach ungefähr der Hälfte des Buches Fahrt aufnimmt. Ab da wird es spannend und es gibt viele Lichtblicke für Gertie, die sich konstant verändert.

Die Geschichte hat mich insgesamt unterhalten können, aber durchaus nicht im erwarteten Umfang.

Copyright © 2025 by Iris Gasper

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Der Tod im Bild

HEN NA E - Seltsame Bilder
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Eine Zeichnung soll über den Menschen, der es gemalt hat, viel erzählen. Dieser Meinung ist jedenfalls die Psychologin Tomiko Hagio. Ob sie bei dieser Meinung bleibt oder/und bleiben kann wird der Kriminalroman ...

Eine Zeichnung soll über den Menschen, der es gemalt hat, viel erzählen. Dieser Meinung ist jedenfalls die Psychologin Tomiko Hagio. Ob sie bei dieser Meinung bleibt oder/und bleiben kann wird der Kriminalroman HEN NA E – Seltsame Bilder von Uketso für die Leserschaft auflösen.

Nach dem Prolog startet dieser Krimi mit der Diskussion einiger Studenten über einen rätselhaften Blog. In diesem Blog geht es um eine Liebesgeschichte, eine Geburt und den Tod der Mutter. Doch plötzlich endet der Blog, scheinbar fehlen auch Einträge. Was hat das zu bedeuten? Die Studenten versuchen sich an der Entschlüsselung des Rätsels. Ob die Zeichnungen aus dem Blog hierbei weiterhelfen können?

Weiter geht es in Kapitel 2 mit einer zunächst scheinbar völlig anderen Geschichte, die sich dann aber doch irgendwie in das Gesamtgefüge einfügt, so dass ein Zusammenhang sichtbar wird.

Der Autor schildert den Kriminalroman in seinen insgesamt vier Kapiteln aus unterschiedlichen Perspektiven und verwendet viele Zeichnungen, Diagramme und Darstellungen. Als Leser ist man aufgefordert sich gut zu konzentrieren und bei der Sache zu bleiben. Nur so kann man sich auf Spuren und Lösungssuche machen.

Dieses Buch ist schon allein durch die Gestaltung außergewöhnlich. Die inhaltliche Herangehensweise des Autors an diesen Krimi ist faszinierend. Ich habe dieses besondere Buch genossen. Es hat mich gefesselt und begeistert.

Es ist kaum zu glauben, was hier geschehen ist.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Alles hat eine Kehrseite

Dunkle Momente
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In diesem Buch begleitet die Leserschaft die Strafverteidigerin Eva Herbergen durch mehrere ihrer Fälle. In Rückblicken gibt die Juristin Einblick in ihren Alltag und ihr Leben. Insgesamt neun Fälle werden ...

In diesem Buch begleitet die Leserschaft die Strafverteidigerin Eva Herbergen durch mehrere ihrer Fälle. In Rückblicken gibt die Juristin Einblick in ihren Alltag und ihr Leben. Insgesamt neun Fälle werden erzählt und juristisch beleuchtet. Dabei wird sehr deutlich, dass nicht immer alles schwarz und weiß, Recht und Unrecht ist und erst recht nicht immer jede Entscheidung und jedes Gesetz gerecht. Dafür ist auch das Recht einfach zu komplex und unser Lebensalltag zu kompliziert.

Die Autorin dieses Buches, Elisa Hoven, ist selbst Juristin (Professorin für Strafrecht und Richterin). Das wird in diesen neun Geschichten hier sehr deutlich.

„Dunkle Momente“ ist ein spannendes Buch, so real, dass die Schwächen aber auch die Stärken unseres Rechtsstaates deutlich werden.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Reise in eine andere Welt

Emma
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Emma hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich. Ihre Mutter verstarb bei einem Verkehrsunfall und Emma saß am Steuer. Bis auf diese Tatsache verläuft ihr Leben in ganz normalen Bahnen. Sie arbeitet ...

Emma hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich. Ihre Mutter verstarb bei einem Verkehrsunfall und Emma saß am Steuer. Bis auf diese Tatsache verläuft ihr Leben in ganz normalen Bahnen. Sie arbeitet an der bretonischen Küste in einem Thalasso-Zentrum als Masseurin. Und dann bietet sich ihr eine große Chance.
Aus dem Oman reißt Tariq Khan an und nach der Massage durch Emma möchte er, dass sie in den Oman kommt, um dort beim Aufbau eines nagelneuen Thalasso Zentrums zu unterstützen. Sie soll die zukünftigen Masseure vor Ort schulen.

Zwischen Emma und Tariq knistert es von Anfang an, aber Tariq ist verlobt. Dennoch kommt eins zum anderen und so mutet ein Großteil des Buches mehr als Liebesgeschichte an und eben nicht als Thriller. Spannung gibt es zwar aber eben auch ganz anders als erwartet.

Vielleicht verwundert das weniger, wenn man berücksichtigt, dass der Autor eben eigentlich Schauspieler ist. Daher ist dieses Buch viel weniger Roman als Drehbuch und eigentlich auch gut als Grundlage für einen Film geeignet. Hier gibt es Spannung und Spionage, aber nicht unbedingt das, was sich Leser eben von einem guten Thriller erhoffen. Teilweise plätschert die Handlung vor sich hin und teilweise ist sie auch arg überzogen.

Dieses Buch hat mich gut unterhalten, aber es war zu weit weg von der Realität, um es irgendwie ernst zu nehmen.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Familienprobleme

Bis die Sonne scheint
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Christian Schünemann nimmt seine Leserschaft mit in das Leben der Familie Hormann. Aus der Sicht des Sohnes Daniel und in Rückblicken erfahren wir, wie sich die Eltern Siegfried und Marlene kennenlernen ...

Christian Schünemann nimmt seine Leserschaft mit in das Leben der Familie Hormann. Aus der Sicht des Sohnes Daniel und in Rückblicken erfahren wir, wie sich die Eltern Siegfried und Marlene kennenlernen und sich ein Leben aufbauen. Wir blicken auch auf deren Jugend zurück. Die Familie Hormann durchlebt einige Höhen und Tiefen und scheint kurz vor Daniels Konfirmation auch kurz vor dem finanziellen Ruin zu stehen. Der Gerichtsvollzieher steht vor der Tür und dennoch geht es irgendwie immer weiter und die Wahrheit wird schön geredet. Da ist auch noch ein Ausflug in die Sonne drin.

Die Handlung umfasst den ungefähren Zeitraum nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 80er hinein. Christian Schünemann gelingt es perfekt die damalige Zeit in seinem Roman lebendig werden zu lassen.

Ein Roman aus dem Leben.

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