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Veröffentlicht am 17.06.2021

Lustige Lektüre für jede Mama

Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden
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"Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden" von Susi Groth ist eine kurzweilige Lektüre in 21 Kapiteln, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe.

Das Cover ist sehr knallig und passend ...

"Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden" von Susi Groth ist eine kurzweilige Lektüre in 21 Kapiteln, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe.

Das Cover ist sehr knallig und passend zum Buch. Welche Mutter kennt das nicht - am besten bräuchte der Tag mehr als 24 Stunden und man selbst mehr als 2 Hände, um alles zu schaffen. Das bringt das Cover sehr gut rüber!

Die Autorin - selbst Mutter zweier wunderbarer Jungs - nimmt hier so einige Situationen aufs Korn, die denke ich jeder Mami schon einmal begegnet sind.
Wer kennt sie nicht, die überschlauen Mütter, die immer alles besser wissen - alles muss bio sein und nachhaltig.
Auch die Helikoptereltern werden nicht außen vor gelassen.
Frau Groth gelingt es mit einer sehr humorvollen alltagstauglichen Sprache jedes Kapitel kurzweilig zu gestalten und ich habe mich nicht nur einmal wiedergefunden und laut zugestimmt.
Auch das Lächeln auf meinem Gesicht ist während der Lektüre kaum verschwunden.

Das Buch ist kein Bestseller, aber regt auf jeden Fall dazu an, mal darüber nachzudenken, die Kinder einfach Kinder sein zu lassen und nicht immer nach Höherem und Besserem zu streben! Mehr Normalität und nicht der ständige Druck unter Müttern wäre sinnvoll!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es jeder Mutter nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 07.06.2021

Tolle Fortsetzung einer großartigen Familiensaga

Gut Greifenau - Silberstreif
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Im 5. Band der Familiensaga „Gut Greifenau – Silberstreif“ befindet sich der Leser mittedrin in der Hyperinflation und der Zeit der Weimarer Republik.
Menschen werden an den Rand der Existenz gebracht, ...

Im 5. Band der Familiensaga „Gut Greifenau – Silberstreif“ befindet sich der Leser mittedrin in der Hyperinflation und der Zeit der Weimarer Republik.
Menschen werden an den Rand der Existenz gebracht, da das Geld in Deutschland rasend schnell an Wert verliert. Auf Gut Greifenau haben sowohl der Graf und seine Familie als auch die Dienstboten mit den Wirren der damaligen Zeit zu kämpfen.
Doch die Inflation hat auch positive Seiten – Schulden können schneller als gedacht zurückgezahlt werden und das bedrohte Gut ist vorerst gerettet.
Hanna Caspian entführt den Leser ein weiteres Mal in die Welt von Gut Greifenau, seinen Herrschaften und seinen Bediensteten.
Sofort ist man wieder mittendrin in der Geschichte und fiebert mit liebgewonnenen Protagonisten mit.
Schafft Katharina den Spagat zwischen Familie und Studium?
Kann Konstantin sein Gut vor dem Untergang retten?
Auch Nikolaus und Feodora spielen wieder eine Rolle und sammeln beim Leser wie üblich nicht gerade Sympathien.
Ganz besonders interessant fand ich in diesem Teil die Geschichte rund um Alexander – sehr spannend geschrieben und ein passendes Ende mit noch offenem Ausgang.
Auch die Bediensteten auf Gut Greifenau kommen hierbei nicht zu kurz. Zahlreiche Geschichten, Schicksale und und freudige Nachrichten erwarten den Leser. Doch auch hier erwarte ich im 6. Band noch einige Veränderungen…
Hanna Caspian gelingt es wie immer durch ihren flüssigen und spannenden Schreibstil den Leser in ihren Bann zu ziehen. Man fühlt sich, als ob man direkt am Leben der Dienstboten und der Herrschaften teilnehmen würde.
So viele kleine Schauplätze werden gekonnt verwoben und zu einem großen Ganzen versponnen. Es bleibt dabei kein Handlungsstrang offen.
Sehr gut eingebaut finde ich auch die sich langsam ausbreitenden antisemitischen rechtsradikaleren Denkweisen, die anfangs noch belächelt wurden. Ich denke, dass hier im 6. Band sicher noch mehr kommen wird.
Von mir auf jeden Fall eine ganz klare Leseempfehlung für jeden Liebhaber historischer Romane. Top recherchierte Geschichte verknüpft mit großartigen Emotionen.
Ich warte gespannt auf den 6. und leider letzten Band dieser tollen Familiensaga!

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Veröffentlicht am 03.06.2021

Fantasy-Liebesroman mit viel Spannung

Die Legende von Blue World
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Im Fantasy-Liebesroman „Die Legende von Blue World“ Band 1 reist Riona mit ihrer Mutter für 2 Wochen auf die schöne Insel Maui nach Hawaii, um Urlaub zu machen.
Dort angekommen, verliebt sie sich Hals ...

Im Fantasy-Liebesroman „Die Legende von Blue World“ Band 1 reist Riona mit ihrer Mutter für 2 Wochen auf die schöne Insel Maui nach Hawaii, um Urlaub zu machen.
Dort angekommen, verliebt sie sich Hals über Kopf in den mysteriösen Meeresjäger Argon.
Sie ahnt nicht, dass dieser von seinem Volk beauftragt ist, ein Experiment durchzuführen und dafür eine junge schöne Frau braucht – genau so eine wie Riona.
Die Gefahr für Riona ist greifbar nahe, doch kann die Liebe in diesem Falle alle Hindernisse überwinden und siegen?
Das Cover des Romans fällt mir etwas zu kitschig aus. Im Buchladen hätte es mir keinen zweiten Blick und damit auch keine Kaufentscheidung entlockt, was nach dem Lesen der Lektüre sehr schade gewesen wäre.
Die Charaktere der Hauptpersonen sind gut herausgearbeitet.
Riona ist eine junge, sehr hübsche Frau, die sehr vielen Männern den Kopf verdreht, jedoch nur Augen für Argon hat. Sie scheint abenteuerlustig zu sein, jedoch auch Sinn für das Häusliche zu haben. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist innig und liebenswert.
Argon hingegen wirkt mystisch und unnahbar. Er ist ein talentierter Künstler und möchte unter allen Umständen seinem Volk helfen. Anfangs fand ich ihn eher unsympathisch. Im Laufe der Lektüre öffnet sich dem Leser jedoch auch seine Welt Stück für Stück, sodass man seine Wesenszüge verstehen kann.
Der Autorin gelingt es durch bildhafte Sprache, sowohl den Zauber der Insel als auch die Wunder der fantasievollen Unterwasserwelt einzufangen und den Leser mit in diese fantastische Welt zu nehmen.
Von Anfang an fragt man sich, was es mit diesem Experiment auf sich haben könnte.
Sehr gut fand ich auch die fast nebenbei ablaufenden Handlungsstränge der grausamen und ungeklärten Morde, die sich seit einiger Zeit auf der Insel ereignen und die Ermittlungen der Polizei und letztendlich auch des FBI.
So wird kontinuierlich die Spannung aufrecht gehalten und eine kleine Portion Grusel eingebaut.
Das Ende des Buches ist offen und es bleiben noch einige Geheimnisse, die hoffentlich im 2. Band gelöst werden, sodass man auf die Fortsetzung gespannt ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich positiv überrascht, nachdem ich bei Erhalt des Buches und Sicht des Covers keine großen Erwartungen daran hatte.
Es ist eine Lektüre, die es vermag, gleichzeitig Urlaubsfeeling als auch Spannung aufzubauen und dabei die Romantik nicht zu kurz kommen zu lassen.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Krimi mit italienischem Flair, aber leider zwischenzeitlich fehlender Spannung

Adria mortale - Bittersüßer Tod
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In dem Kriminalroman „Adria Mortale – Bittersüßer Tod“ von Margherita Giovanni reisen die beiden Freundinnen Silke und Elke im Jahre 1958 mit ihrer Vendetta nach Italien.
Sie landen in dem kleinen verschlafenen ...

In dem Kriminalroman „Adria Mortale – Bittersüßer Tod“ von Margherita Giovanni reisen die beiden Freundinnen Silke und Elke im Jahre 1958 mit ihrer Vendetta nach Italien.
Sie landen in dem kleinen verschlafenen Dörfchen Pesaro del Monte piccolo Cattolica, in dem sie ein paar ruhige Tage mit Sonne und Meer genießen wollen.
Doch es kommt anders als gedacht, als ein Toter gefunden wird. Die Besitzerin der kleinen Pension Vento del Mare vermutet einen Mord und ruft den Kommissar Lorenzo Garibaldi auf den Plan.

Die Ermittlungen laufen jedoch anders als gedacht nur schleppend, da die gesamte Dorfgemeinschaft sich gegen den Kommissar zu verschwören scheint und auch die eigenmächtigen Ermittlungen der Pensionsbesitzerin bringen ungeahnte Wendungen.

Das Cover überzeugt bereits durch seine farbliche Gestaltung. Es vermittelt mit dem Blick aufs Meer sofort das Gefühl, man würde eintauchen in die Gegend rund um die Adriaküste. Sehr passend gewählt zum Inhalt des Romans.

Der Autorin gelingt es durch eine sehr angenehme bildgewaltige Sprache den Leser direkt an die Adriaküste zu befördern. Man fühlt sich beim Lesen, als ob man selbst die Schönheit des Ortes, die traumhafte Naturkulisse genießen könnte.
Durch die Beschreibungen der Dorfbewohner sowie der Urlauber – teilweise mit herrlich alten Klischees – taucht man direkt in die Lektüre ein und fühlt sich mit den Protagonisten verbunden.
Schwierig fand ich hier die vielen italienischen Namen sowie zu viele parallel verlaufende Erzählstränge, die anfangs sehr verwirrend sind.

Was der Autorin jedoch sehr gut gelungen ist, ist der Einbau italienischer Begriffe, Redewendungen und Traditionen, sodass man immer wieder das Flair Italiens spürt.

Die Spannung wird zunächst sehr langsam aufgebaut. Im mittleren Abschnitt des Buches flacht sie teilweise sogar wieder ab, sodass es teilweise zäh und langatmig wird. Jedoch entschädigt das Ende mit einer überraschenden Wendung, die der Leser so nicht erwarten konnte.

Im Mittelpunkt stehen für mich Federica Pellegrini (Besitzerin der Pension), die als taffe und der damaligen Zeit vorauseilende Frau tatkräftig selbst ermittelt und ihre eigenen Schlüsse zieht sowie der Kommissar Lorenzo Garibaldi, der nach anfänglicher Skepsis wunderbar tiefgründig ermittelt.
Den Gedankengängen der Beiden folgt man gern und hofft auf mehr…

Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der einerseits ein bisschen in Urlaubsstimmung versetzt werden und auf der anderen Seite einer interessanten Ermittlung folgen will.


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Veröffentlicht am 23.05.2021

Ein wunderbar humorvoller Krimi

Wattenmeermord
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Der Polizist Jan Benden und seine Frau Laura, auch ehemalige Kriminalbeamtin, hat es in dem Krimi „Wattenmeermord“ von Katja Lund und Markus Stephan auf die idyllische kleine Nordseeinsel Pellworm verschlagen. ...

Der Polizist Jan Benden und seine Frau Laura, auch ehemalige Kriminalbeamtin, hat es in dem Krimi „Wattenmeermord“ von Katja Lund und Markus Stephan auf die idyllische kleine Nordseeinsel Pellworm verschlagen. Hier ersehnen sie sich ein ruhigeres Leben als das bisherige und vor allem keine schlimmen Verbrechen.
Eines Tages wird jedoch eine Leiche auf dem Deich gefunden und nach kurzer Untersuchung ist klar, dass hier ein Mord geschehen ist.
Jan und seine Frau Laura übernehmen unterstützt vom selbsternannten Assistenten Tamme die Ermittlungen und stoßen dabei auf mehr Verdächtige, als ihnen lieb ist.

Das Cover ist sehr passend zum Inhalt des Buches gewählt. Die düsteren Wolken am Himmel zeigen bereits an, dass hier ein „Unwetter“ heraufzieht. Auch die Schafe auf dem Deich finden sich in der Lektüre mehrmals wieder. Sehr gelungen finde ich die kleine Möwe auf der Schrift, die erst beim näheren Hinsehen ins Auge fällt.
Auch der Einband des Buches ist liebevoll gestaltet – der Leser erhält eine kleine Übersicht über die Insel Pellworm zur näheren Orientierung und auch eine kleine Übersetzung der plattdeutschen Ausdrücke.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Jan und Laura sind einem als Ehepaar sofort sympathisch und auch Tamme in seiner drotteligen Art wächst einem ans Herz.
Ein paar Klischees werden jedoch auch hier erfüllt – wie z.B. beim Kriminalhauptkommissar Immenstedt vom Festland
Beim Lesen kann man zu den Protagonisten gleich eine Verbindung aufbauen.

Die Schreibweise ist locker leicht und trotz des sehr ernsten Themas wunderbar humorvoll. Durch bildhafte Beschreibungen fühlt man sich, als ob man selbst auf der Nordseeinsel zu Gast wäre und den Wind in den Haaren spürt.
Die Kapitel sind den einzelnen Wochentagen zugeordnet und man kann Stück für Stück erleben, wie die Ermittlungen vorankommen. Hier wird deutlich, dass einer der Autoren selber Polizist ist, da die Ermittlungen sehr realitätsnah scheinen.
Was mir besonders gut gefallen hat, sind die plattdeutschen Redensarten und der Einbau von historischen Überlieferungen.

Der Spannungsbogen nimmt zum Schluss richtig Fahrt auf, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will, bis der Täter/die Täterin gefasst ist.
Meiner Meinung nach ist mit diesem Buch ein sehr guter Kriminalroman gelungen, dem es weder an guter Polizeiarbeit noch an Humor fehlt.
Eine klare Leseempfehlung von mir!!!

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