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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2019

Amüsanter Österreich-Krimi!

Das letzte Achtel
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Offiziell weilt das Ermittler-Duo der Wiener Kriminalpolizei Hawelka und Schierhuber ja in Hamburg bei einem Krimineser-Treffen, aber jeder weiß, dass sie im Weinviertel in Retz undercover bezüglich eines ...

Offiziell weilt das Ermittler-Duo der Wiener Kriminalpolizei Hawelka und Schierhuber ja in Hamburg bei einem Krimineser-Treffen, aber jeder weiß, dass sie im Weinviertel in Retz undercover bezüglich eines seltsamen Mordes tätig sind. Der Hofrat Zauner, in Polizeikreisen besser bekannt als der Erzherzog, hat die Beiden dorthin gesandt, um unauffällig zu ermitteln und ihnen befohlen, sich täglich bei ihm zum Bericht erstatten zu melden. Beides gelingt ihnen nicht! Stattdessen lassen sie sich den guten Wein schmecken und finden sich nach dem Verabreichen von k.o.-Tropfen im unterirdischen Keller-Labyrinth gefangen wieder. Erst als die Berlakovic vom Auskunftsbüro zu ihnen stößt, kommen die Ermittlungen wieder in Schwung.

Ich habe mich über diesen österreichischen Krimi köstlich amüsiert! Lauter skurrile Gestalten bevölkern die Szene, die Dialoge sind oft einmalig komisch und die Nachforschungen gestalten sich dann auch dementsprechend. Für Nicht-Österreicher sind reichlich Fußnoten vorhanden, um unbekannte Begriffe zu erklären - auch das ganz witzig gemacht. Selten habe ich bei einem Krimi so viel gelacht - bite mehr davon!

Veröffentlicht am 19.02.2019

Amüsante Reise mit Renate und Gertrud!

Besser als Bus fahren
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"Man muss das Leben genießen, solange man noch krauchen kann!" Nach diesem Motto handelt die 4-fach verwitwete Renate Bergmann, 82, aus Berlin und bucht kurzerhand eine 3-wöchige Kreuzfahrt durch das Mittelmeer ...

"Man muss das Leben genießen, solange man noch krauchen kann!" Nach diesem Motto handelt die 4-fach verwitwete Renate Bergmann, 82, aus Berlin und bucht kurzerhand eine 3-wöchige Kreuzfahrt durch das Mittelmeer für sich und ihre beste Freundin Gertrud. Denn ein Tag Altenheim kostet 180 €, ein Tag Kreuzfahrt nur 120 € - und das Essen ist noch dazu viel besser! Was die beiden älteren Damen hier erleben, wird witzig erzählt und ließ mich manches Mal laut auflachen. In einigen Fällen benehmen sie sich von naiv bis treudoof, um dann ein anderes Mal wieder raffiniert zuzuschlagen. Ein unterhaltsames Buch, das eigentlich von einem Mann geschrieben wurde und aus der Sicht der Witwe Renate erzählt ist. Besonders viel Handlung gibt es nicht - es beschreibt halt humorvoll die Reiseerlebnisse zweier älterer Damen und philosophiert auch schon mal über den Wert von echter Freundschaft.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Wunderbares lehrreiches Kinderbuch!

Stell dir vor, du wärst...ein Tier im Garten
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Stell dir vor, du wärst ... ein Tier im Garten, z B. ein Igel. Dann wären das deine Freunde und das deine Feinde, das deine Liebliingsgerichte, usw. Zu jedem der hier vorgestellten Gartentiere gibt es ...

Stell dir vor, du wärst ... ein Tier im Garten, z B. ein Igel. Dann wären das deine Freunde und das deine Feinde, das deine Liebliingsgerichte, usw. Zu jedem der hier vorgestellten Gartentiere gibt es einen ausführlichen und informativen Steckbrief, wo von Größe über Gewicht und Lebensdauer viele interessante Informationen enthalten sind. Dazu gibt es in diesem großformatigen, gebundenen Buch viele schöne Illustrationen, die kindgerecht gezeichnet sind und die Erklärungen ergänzend untermalen. Das Buch ist für Kinder ab 5 Jahren empfohlen, verrät aber auch Erwachsenen noch viel interessante Infos!

Viel Spaß bei eurer Abenteuerreise durch deinen Garten!

Veröffentlicht am 17.02.2019

Gibt es ein Leben im Jenseits?

Die Leben danach
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Der 33-jährige Jim, Kreditberater in einer Kleinstadt in den Südstaaten, erleidet einen Herzstillstand. Er wird gerettet, wundert sich aber sehr, dass er über keinerlei Nahtoderfahrung berichten kann - ...

Der 33-jährige Jim, Kreditberater in einer Kleinstadt in den Südstaaten, erleidet einen Herzstillstand. Er wird gerettet, wundert sich aber sehr, dass er über keinerlei Nahtoderfahrung berichten kann - da war nur ein Nichts! Sein Herz wird von nun an mit einem Heart Net geschützt, dessen sichere Funktion er über eine Handy-App überwachen kann. Dennoch lässt ihm das Ganze keine Ruhe und er möchte unbedingt mehr erfahren über das Leben danach. Gibt es ein Leben im Jenseits? Oder befindet sich dort nur ein großes Nichts?

In einem mexikanischen Restaurant trifft er seine Jugendliebe Annie wieder und die Restaurant-Inhaberin erzählt ihnen von der Geschichte des brennenden Hundes, die mit diesem Haus verbunden ist und sich in merkwürdigen Geistererscheinungen ausdrückt. Jim und Annie heiraten und beide interessieren sich für die Geschichte dieses Hauses und ihrer Bewohner. Sie versuchen die Physikerin Sally aufzuspüren, die hier wissenschaftlich tätig wurde und die daran glaubt, dass man mit den Toten in Verbindung treten kann.

Dieser interessant geschriebene Roman beinhaltet eine Liebesgeschichte, durchaus auch witzige Stellen - wie die Unterhaltung des Orakels - und viel Nachdenkliches zum Thema Tod und dem Leben danach. Daneben gibt es Ausflüge in die Zukunft, wo echte Leute kaum noch von Hologrammen zu unterscheiden sind und wo es eine Wiedervereinigungsmaschine gibt, mit Hilfe derer man mit den Verstorbenen in Kontakt treten kann. Etwas verwirrend fand ich nur die Ausflüge in die Vergangenheit des Hauses, wobei es dabei immer wieder zu heftigen Zeitsprüngen innerhalb dieser Abschnitte kam.

Veröffentlicht am 12.02.2019

Interessanter Schwaben-Krimi aus Augsburg!

Der Brezen-Trick
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Die Kommissarin Elsa Dorn will bei ihrer Freundin Cordula in deren Luxusboutique ihr Traumkleid abholen. Daraus wird aber leider nichts, denn als sie dort eintrifft, ist der Kollege vom Einbruch dort tätig. ...

Die Kommissarin Elsa Dorn will bei ihrer Freundin Cordula in deren Luxusboutique ihr Traumkleid abholen. Daraus wird aber leider nichts, denn als sie dort eintrifft, ist der Kollege vom Einbruch dort tätig. In das Geschäft ihrer Freundin wurde eingebrochen. Der Einbrecher hat dabei alles verwüstet und auch ihr ersehntes Kleid zerschnitten. Nur wenig später zieht Elsa eine Leiche aus dem Kanal. Der Tote ist kein Unbekannter für ihre Freundin und auch bei der Polizei kein Unbekannter. Elsa bittet den Privatdetektiv Sven Schäfer um Hilfe bei den Ermittlungen, da ihr so einiges komisch vorkommt.

Dieser kurze Schwaben-Krimi ist amüsant geschrieben und lässt sich leicht und schnell lesen. Die Protagonisten sind sympathisch dargestellt, der Polizeichef ist natürlich wie immer ein inkompetentes Ekel, der sich mit fremden Federn schmücken möchte. Zum Schluss können Elsa und Sven natürlich alle Morde aufklären und Sven hofft darauf, wieder in den Polizeidienst zurück kehren zu können.