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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Eindringlich

Salto
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Mir hat an diesem Buch besonders das angenehme Erzähltempo gefallen, das genug Raum lässt, um sich auf die Geschichte und die Emotionen einzulassen. Hervorzuheben ist auch die Einbindung der Immunerkrankung, ...

Mir hat an diesem Buch besonders das angenehme Erzähltempo gefallen, das genug Raum lässt, um sich auf die Geschichte und die Emotionen einzulassen. Hervorzuheben ist auch die Einbindung der Immunerkrankung, die sehr eindringlich und nachvollziehbar dargestellt wird.

Vor allem die Ohnmacht, die mit einer plötzlichen Diagnose einhergeht, gerade wenn man zuvor nie gesundheitliche Probleme hatte, wird unglaublich intensiv vermittelt. Diese Erfahrung wirkt authentisch und berührend, sodass man sich gut in die Situation hineinversetzen kann.

Besonders stark fand ich zudem, wie die Ängste im Zusammenhang mit der Krankheit thematisiert werden. Sie werden nicht nur oberflächlich angerissen, sondern tiefgehend und sensibel beleuchtet, was der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe verleiht.

Allerdings glaube ich, dass mir das Ganze als Buch noch besser gefallen hätte als in der Hörbuchversion.

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Teilweise cringe

Pen Pal
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Das Buch hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits gab es wirklich starke Momente – besonders die übernatürlichen Elemente haben mir richtig gut gefallen. Einige Szenen waren ...

Das Buch hat mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits gab es wirklich starke Momente – besonders die übernatürlichen Elemente haben mir richtig gut gefallen. Einige Szenen waren sogar überraschend gruselig, teilweise schon fast unangenehm intensiv. Vor allem die Szene mit der Wahrsagerin beim Kartenlegen fand ich extrem gelungen und richtig spooky umgesetzt.

Allerdings gab es auch einige Punkte, die mich eher gestört haben. Die „Häschen“-Szenen wirkten auf mich ziemlich cringe und haben mich öfter aus der Stimmung gerissen. Ähnlich ging es mir mit den spicy Szenen, denn diese waren für meinen Geschmack zu viel und ebenfalls eher unangenehm als bereichernd für die Story.

Insgesamt fand ich das Buch ziemlich wild und teilweise auch etwas verwirrend. Obwohl ich glaube, dass ich die Handlung größtenteils verstanden habe, blieb am Ende trotzdem ein Gefühl von „Was habe ich da eigentlich gelesen?“. Außerdem habe ich ungewöhnlich lange gebraucht, um das Buch überhaupt durchzulesen.

Unterm Strich bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich es bewerten soll. Es hatte definitiv seine starken Momente, aber auch einige Schwächen, die mein Leseerlebnis beeinträchtigt haben. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Toll

Unter Wasser
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Das Buch hat mich emotional wirklich berührt. Besonders die detaillierten Beschreibungen von Thailand haben in mir starke Erinnerungen geweckt und mich gedanklich sofort in meine eigenen Aufenthalte der ...

Das Buch hat mich emotional wirklich berührt. Besonders die detaillierten Beschreibungen von Thailand haben in mir starke Erinnerungen geweckt und mich gedanklich sofort in meine eigenen Aufenthalte der letzten Jahre zurückversetzt. Es war fast schon schmerzhaft schön, diese Bilder beim Lesen wieder aufleben zu lassen.

Gleichzeitig schafft es die Geschichte, eine spürbare Traurigkeit zu vermitteln, ohne einen dabei selbst herunterzuziehen. Diese Balance ist wirklich gelungen – die bedrückenden Elemente sind präsent, aber nie erdrückend.

Besonders hervorgestochen sind für mich die eindrucksvollen Naturbeschreibungen sowie die Darstellung der Freundschaft, die der Geschichte eine zusätzliche Tiefe geben. Ich finde es außerdem sehr gelungen, dass die Handlung mit einer tatsächlich stattgefundenen Naturkatastrophe verbunden wurde, was dem Ganzen noch mehr Intensität und Realität verleiht.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Atmosphäre, die lebendigen Schauplätze und die emotionale Tiefe machen es zu einer besonderen Lektüre, die noch lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Verity meets The Housemaid

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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„Die Ehefrau“ bietet eine spannende Mischung aus bekannten Elementen, die man bereits aus Büchern wie „Verity“ oder „The Housemaid“ kennt. Auch wenn die Grundidee daher nicht völlig neu ist, tut das dem ...

„Die Ehefrau“ bietet eine spannende Mischung aus bekannten Elementen, die man bereits aus Büchern wie „Verity“ oder „The Housemaid“ kennt. Auch wenn die Grundidee daher nicht völlig neu ist, tut das dem Leseerlebnis keinen Abbruch – im Gegenteil, denn die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt.

Freida McFadden versteht es meisterhaft, ihre Leserinnen und Leser in die Handlung hineinzuziehen und immer wieder auf falsche Fährten zu locken. Die Spannung bleibt durchgehend hoch und wird durch eine teilweise düstere Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Besonders gelungen ist die Art, wie die Geschichte einen immer wieder zweifeln lässt, wem man eigentlich glauben kann.

Ein weiteres Highlight sind die Tagebucheinträge, die für Abwechslung sorgen und die Spannung noch weiter steigern. Sie geben zusätzliche Einblicke und tragen dazu bei, die Geschichte noch intensiver zu erleben.

Wie gewohnt überrascht die Autorin am Ende mit einem unerwarteten Twist, den ich so definitiv nicht kommen sehen habe.

Insgesamt ein packender Thriller, der mich trotz vertrauter Elemente überzeugt und bestens unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 11.04.2026

Tolles Buch

Einatmen. Ausatmen.
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Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in „Einatmen Ausatmen“ reinzukommen, weil ich den Schreibstil zunächst als ein bisschen gestelzt empfunden habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich in ...


Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in „Einatmen Ausatmen“ reinzukommen, weil ich den Schreibstil zunächst als ein bisschen gestelzt empfunden habe. Es hat eine Weile gedauert, bis ich wirklich in der Geschichte angekommen bin. Ab der Stelle im Wald hat sich das für mich aber komplett verändert, denn ab da hat mich die Handlung richtig gepackt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch wichtige Themen wie Kindheitstrauma und Generationentrauma aufgreift.

Ich hatte zwischendurch die Vermutung, dass sich eine Liebesgeschichte zwischen zwei der Protagonisten entwickeln könnte, war dann aber ehrlich gesagt froh, dass sich das nicht bewahrheitet hat. Stattdessen fand ich den weiteren Verlauf der Geschichte richtig gelungen, vor allem auch, weil andere Figuren noch mehr an Bedeutung gewonnen haben.

Mit der Mutterfigur hätte meiner Meinung nach noch mehr aufgearbeitet werden können, da hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht.

Was für mich besonders hängen geblieben ist: Das Buch regt dazu an, über die eigenen beruflichen Entscheidungen nachzudenken. Diese Reflexion kam für mich ganz natürlich beim Lesen und hat das Buch über die eigentliche Geschichte hinaus noch einmal bereichert.

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