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kristinaliest

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2026

Kein Nervenkitzel

Perfect Holiday
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Ich hatte mich auf einen spannenden Urlaubsthriller gefreut, leider konnte mich „Perfect Holiday“ aber nicht wirklich überzeugen.

Vor allem die Spannung blieb für mich über weite Strecken auf der Strecke. ...

Ich hatte mich auf einen spannenden Urlaubsthriller gefreut, leider konnte mich „Perfect Holiday“ aber nicht wirklich überzeugen.

Vor allem die Spannung blieb für mich über weite Strecken auf der Strecke. (Was für ein Satz. 😅) Es gab zwar immer wieder Momente, die neugierig gemacht haben, insgesamt war das Buch für mich aber weder richtig nervenaufreibend noch gruselig. Gerade bei einem Thriller hatte ich mir deutlich mehr Gänsehaut und Nervenkitzel erhofft.

Am meisten gestört hat mich allerdings das Familienkonstrukt. Die Beziehungen und das Verhalten der Figuren wirkten auf mich leider überhaupt nicht authentisch. Viele Reaktionen konnte ich nicht nachvollziehen, wodurch ich emotional kaum eine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte. Dadurch fiel es mir auch schwer, wirklich mitzufiebern.

Der Schreibstil ließ sich zwar angenehm lesen und ich war trotzdem neugierig, wie alles zusammenhängt. Das Ende konnte für mich die vorherigen Schwächen allerdings nicht mehr ausgleichen.

Insgesamt war „Perfect Holiday“ für mich leider eher eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 15.07.2026

Toll

Fünf, sechs, sieben, acht
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Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Durch das ganze Tanzthema war ich zunächst nicht richtig in der Geschichte angekommen und brauchte ein paar Kapitel, bis sie mich ...

Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Durch das ganze Tanzthema war ich zunächst nicht richtig in der Geschichte angekommen und brauchte ein paar Kapitel, bis sie mich wirklich gepackt hatte.

Mit Anton als Hauptfigur wurde ich ebenfalls nicht sofort warm. Vor allem im Umgang mit seiner Tochter wirkte er auf mich oft unsympathisch und distanziert. Selbst als er sich auf die Suche nach seiner großen Liebe machte und sie schließlich fand, konnte ich nicht wirklich eine emotionale Verbindung zu ihm aufbauen.

Trotzdem gefiel mir der Verlauf der Geschichte immer besser. Besonders Antons Entwicklung war nachvollziehbar und sorgte dafür, dass ich das Buch am Ende deutlich lieber mochte als zu Beginn.

Einzig eine Nebenfigur hätte für meinen Geschmack mehr Raum bekommen dürfen , denn von ihr hätte ich sehr gern noch mehr gelesen.

Insgesamt war es aber ein tolles Buch, das mich mit seiner Geschichte und den Figuren trotz kleiner Kritikpunkte überzeugen konnte und mir noch eine Weile im Kopf geblieben ist.

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Veröffentlicht am 10.07.2026

Popkultur

Wie kann sie nur?
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Ich muss ehrlich sagen, das ist das erste Buch von Sophie Passmann, das mich wirklich überzeugen konnte.

Sophie Passmann beschäftigt sich mit dem alltäglichen Wahnsinn, eine Frau im Internet zu sein, ...

Ich muss ehrlich sagen, das ist das erste Buch von Sophie Passmann, das mich wirklich überzeugen konnte.

Sophie Passmann beschäftigt sich mit dem alltäglichen Wahnsinn, eine Frau im Internet zu sein, und verbindet dabei Popkultur mit gesellschaftlichen Beobachtungen. Besonders die vielen Bezüge zu bekannten Persönlichkeiten und Social Media fand ich spannend, da mich solche Themen schon immer interessiert haben und ich gerne das Leben der „Reiche und Schönen“ betrachte.

Wer sich für Popkultur interessiert und Lust auf ein Buch hat, das zum Nachdenken anregt und gleichzeitig mit viel Ironie geschrieben ist, sollte hier definitiv einen Blick hineinwerfen.

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Veröffentlicht am 09.07.2026

Nicht meins

Herz König
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Leider war dieses Buch nicht meins.

Ich konnte mit der Geschichte und vor allem mit der Dynamik zwischen den drei Hauptfiguren einfach nicht wirklich etwas anfangen. Mir fehlte der Zugang zu den Charakteren, ...

Leider war dieses Buch nicht meins.

Ich konnte mit der Geschichte und vor allem mit der Dynamik zwischen den drei Hauptfiguren einfach nicht wirklich etwas anfangen. Mir fehlte der Zugang zu den Charakteren, sodass mich ihre Entscheidungen und Beziehungen emotional kaum berührt haben.

Auch die eingebundenen Krankheitsgeschichten wirkten auf mich eher deplatziert und haben für mich nicht stimmig in die Handlung gepasst. Statt die Geschichte zu bereichern, haben sie mich eher aus dem Lesefluss geholt.

Als ich das Buch beendet hatte, blieb vor allem eine Frage zurück und zwar was wollte mir diese Geschichte eigentlich sagen? Leider konnte ich keine klare Botschaft oder einen roten Faden für mich erkennen.

Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Gerne gebe ich der Autorin aber noch eine Chance und werde mal etwas anderes von ihr auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Nicht ganz emotional erreicht

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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„Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ ist ein leises, entschleunigtes Buch, das sich ganz behutsam entfaltet. Leider war es für mich nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Ich hatte gehofft, dass ...

„Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand“ ist ein leises, entschleunigtes Buch, das sich ganz behutsam entfaltet. Leider war es für mich nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Ich hatte gehofft, dass es mich emotional mehr berührt, das ist jedoch ausgeblieben.

Versteht mich nicht falsch, ich mochte die ruhige Atmosphäre und das langsame Erzähltempo. Dennoch bin ich den Charakteren leider nicht wirklich nahegekommen. Irgendwie blieb ich ihnen gegenüber die ganze Zeit etwas auf Distanz, weshalb mich ihre Geschichten nicht so mitreißen konnten, wie ich es mir gewünscht hätte.

Positiv fand ich, dass es ein Personenverzeichnis inklusive Aussprachehilfe gibt. Allerdings musste ich während des Lesens immer wieder überlegen und konnte mir die Namen trotz dieser Hilfe nicht dauerhaft merken wie man diese ausspricht.

Insgesamt ist es ein schönes, ruhiges Buch, das sicherlich die richtigen Leser:innen finden wird, für mich blieb die emotionale Verbindung jedoch leider aus.

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