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kristinaliest

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2026

Schön

Drei Tage im Schnee
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„Drei Tage im Schnee“ ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der daran erinnert, wie leicht man im Erwachsenenleben seine Träume und Leidenschaften aus den Augen verliert. Zwischen Alltag, Verpflichtungen ...

„Drei Tage im Schnee“ ist ein schöner, kurzweiliger Roman, der daran erinnert, wie leicht man im Erwachsenenleben seine Träume und Leidenschaften aus den Augen verliert. Zwischen Alltag, Verpflichtungen und Erwartungen vergisst man schnell, sich selbst Raum zu geben. Auch wenn die Botschaft für mich nicht völlig neu war, hat mich die Geschichte dennoch berührt. Sie führt einem ruhig und unaufdringlich vor Augen, wie wichtig es ist, innezuhalten, sich Pausen zu gönnen und wieder auf das zu hören, was einem wirklich wichtig ist. Gerade diese leise, nachdenkliche Art macht den Roman zu einer angenehmen und lohnenden Lektüre für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Gutes Tempo

Moorland. Die Zwillinge
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"Moorland" ist ein Thriller, der von Anfang an mit einem flüssigen, gut lesbaren Schreibstil überzeugt. Die Handlung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo, sodass keine Längen entstehen und man immer ...

"Moorland" ist ein Thriller, der von Anfang an mit einem flüssigen, gut lesbaren Schreibstil überzeugt. Die Handlung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo, sodass keine Längen entstehen und man immer neugierig bleibt, wie es weitergeht. Die Spannung zieht sich konstant durch die Geschichte und sorgt dafür, dass man als Leser immer weiter mitfiebert. Besonders die Auflösung hat mich überrascht, denn mit dieser Wendung hätte ich wirklich nicht gerechnet. Auch gingen meine eigenen Theorien komplett in eine andere Richtung. Insgesamt ein sehr gelungener Thriller, der mich gut unterhalten hat. Für die vollen fünf Sterne hat mir allerdings ein wenig der typische Pageturner-Effekt, den ich von anderen Thriller kenne und sehr sehr liebe, gefehlt. Daher vergebe ich starke 4 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Spannend

LAHEA
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Gestern hatte ich die wunderbare Gelegenheit, bei einem Blogger:innen-Event zum Roman „LAHEA“ dabei zu sein. Neben spannenden Einblicken in die Geschichte selbst war es besonders interessant, mehr über ...

Gestern hatte ich die wunderbare Gelegenheit, bei einem Blogger:innen-Event zum Roman „LAHEA“ dabei zu sein. Neben spannenden Einblicken in die Geschichte selbst war es besonders interessant, mehr über den Entstehungsprozess des Buches zu erfahren, wie sich Ideen entwickeln, verändern und teilweise wieder verworfen wurden. „LAHEA“ hat eine atmosphärische Erzählweise. Die Welt wirkt lebendig und durchdacht, das Worldbuilding ist detailreich, ohne überladen zu sein. Man spürt beim Lesen, wie viel Feingefühl in die Gestaltung dieser Welt geflossen ist.
Besonders schön fand ich, wie wichtige Themen, wie beispielsweise Zyklusernährung ganz selbstverständlich in die Handlung integriert werden. Sie stehen nicht belehrend im Vordergrund und werden nicht künstlich aufgebauscht, sondern sind Teil der Geschichte und unterbrechen nicht den Lesefluss. Ich persönlich hätte mir mehr Details zur Außenwelt gewünscht, kann aber durch das Event gut nachvollziehen, dass aus Sorge vor Logikfehlern darauf verzichtet wurde, mehr darüber zu erzählen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Flop

Die Wildnis
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Ich hätte mich vorher besser informieren sollen. Es ist nämlich der dritte Teil der Elin-Warner-Reihe und Band 2 habe ich tatsächlich nicht gelesen, daher hat mir erwas Vorwissen gefehlt. Band 1 mochte ...

Ich hätte mich vorher besser informieren sollen. Es ist nämlich der dritte Teil der Elin-Warner-Reihe und Band 2 habe ich tatsächlich nicht gelesen, daher hat mir erwas Vorwissen gefehlt. Band 1 mochte ich schon nicht besonders, Band 2 habe ich gar nicht gelesen und ehrlich gesagt habe ich vermutlich auch nichts verpasst. Entsprechend schwer fiel mir der Einstieg hier. Die Figuren konnten mich nicht packen und die Spannung blieb für mich leider aus.
Ich glaube, die Reihe und ich, das wird einfach nichts mehr.
Wer die vorherigen Teile liebt, wird hier sicher mehr Freude haben – für mich war es leider nicht das Richtige. Weitere Teile/Bücher der Autorin werde ich definitiv nicht mehr lesen, da ich einfach mit den Geschichten der Autorin nicht warm werde.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Einstieg war schwer

Mathilde und Marie
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Mit diesem Buch hatte ich einen ziemlich holprigen Start. Gerade am Anfang empfand ich den Schreibstil als etwas hölzern und stellenweise sehr gestellt, wodurch es mir unglaublich schwerfiel, in die Geschichte ...

Mit diesem Buch hatte ich einen ziemlich holprigen Start. Gerade am Anfang empfand ich den Schreibstil als etwas hölzern und stellenweise sehr gestellt, wodurch es mir unglaublich schwerfiel, in die Geschichte hineinzufinden. Ich habe mich regelrecht durch die ersten Kapitel gekämpft und war tatsächlich kurz davor, das Buch abzubrechen. Auch die Dialoge wirkten auf mich zunächst wenig natürlich und die Figuren eher aufgesetzt als lebendig, was es mir nicht leichter gemacht hat, eine Verbindung aufzubauen.
Im Verlauf der Handlung wurde es jedoch spürbar besser. Besonders ab dem Moment, als eine bestimmte Person nicht mehr Teil des unmittelbaren Geschehens war, hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte endlich ins Rollen kam und deutlich an Dynamik gewann. Ab da konnte ich mich besser einlassen und habe die Grundidee der Story durchaus zu schätzen gelernt.
Was mich allerdings weiterhin etwas gestört hat, war der starke Wunsch des Buches, große Lebensweisheiten zu vermitteln. Vieles wirkte auf mich ein wenig zu gewollt und zu offensichtlich, fast so, als sollten bestimmte Botschaften unbedingt beim Leser ankommen. 
Insgesamt fand ich die Geschichte, sobald ich richtig drin war, durchaus gut, aber sie hat mich emotional leider nicht so tief berührt, wie ich es mir erhofft hatte. Ich glaube, langfristig wird nicht allzu viel bei mir hängen bleiben.

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