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lena_grnrt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Zwischen Wissenschaft und Gefühl

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Ich weiß nach dem Lesen ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, wie ich das Buch endgültig einordnen soll – und genau dieses Gefühl beschreibt mein Leseerlebnis eigentlich am besten. „Die theoretische ...

Ich weiß nach dem Lesen ehrlich gesagt immer noch nicht so ganz, wie ich das Buch endgültig einordnen soll – und genau dieses Gefühl beschreibt mein Leseerlebnis eigentlich am besten. „Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe“ war für mich kein absolutes Highlight, aber dennoch ein erfrischendes, authentisches und unterhaltsames Buch, das vor allem durch seine Echtheit überzeugt.
Die Geschichte lebt nicht von großen Spannungsmomenten oder krassen Plottwists, sondern von ruhigen, realistischen Entwicklungen. Viele Aspekte wirkten sehr glaubwürdig, besonders das Fake Dating, die Unsicherheiten der Protagonisten und die Probleme innerhalb einer männerdominierten Wissenschaftsbranche. Gerade diese Nähe zur Realität hat mir gut gefallen.
Olivia ist für mich ein authentischer, interessanter und glaubwürdiger Charakter, mit dem ich mich gut anfreunden konnte. Adam ist dagegen eher mürrisch und verschlossen. Sehr positiv fand ich, dass die Protagonisten älter sind – Anfang 30 bis Ende 20 – was der Geschichte eine gewisse Reife verliehen hat, die man nicht in jedem Romance Buch findet.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich als sehr süße Slow-Burn-Romanze, ruhig und ohne unnötiges Drama. Allerdings hat mich der Schreibstil aus der dritten Person stellenweise etwas gestört, da er für mich nicht immer ganz flüssig war und den Lesefluss hin und wieder gebremst hat.
Besonders spannend fand ich das wissenschaftliche Setting, da es mal etwas anderes war und der Geschichte eine eigene Atmosphäre verliehen hat. Insgesamt hat mir dieses Buch besser gefallen als mein erstes von Ali Hazelwood, auch wenn es mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Dennoch bin ich neugierig auf weitere Bücher der Autorin und gespannt, wie sich mein Eindruck in Zukunft noch entwickeln wird.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Manchmal findet man genau das, was man nie gesucht hat

Moving Mountains
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„Moving Mountains“ ist für mich bisher ganz klar der stärkste Band der Reihe. Die Geschichte von Savannah und Maxx hat mich emotional sehr berührt und auf vielen Ebenen abgeholt. Besonders Savannah war ...

„Moving Mountains“ ist für mich bisher ganz klar der stärkste Band der Reihe. Die Geschichte von Savannah und Maxx hat mich emotional sehr berührt und auf vielen Ebenen abgeholt. Besonders Savannah war ein Charakter, in dem ich mich in vielen Momenten wiedererkannt habe – ihre Gedanken, ihre Entwicklung und ihre Haltung gegenüber sich selbst waren unglaublich nachvollziehbar. Von ihr kann man sich definitiv eine Scheibe abschneiden.
Das Setting in Fletcher war erneut wunderschön beschrieben und hat sich sofort vertraut angefühlt. Es war schön, wieder in diese Atmosphäre einzutauchen und auch die bekannten Charaktere wiederzutreffen. Dieses Gefühl von Found Family, das sich durch das Buch zieht, hat der Geschichte zusätzliche Wärme gegeben.
Zwischen Maxx und Savannah herrschte von Anfang an eine ganz besondere Harmonie. Ihr Zusammenspiel wirkte ruhig, ehrlich und gleichzeitig intensiv. Das Knistern zwischen den beiden war deutlich spürbar, ohne aufgesetzt zu wirken. Besonders gefallen hat mir, dass beide starke Persönlichkeiten sind, die keine Angst davor haben, ihre Schwächen zu zeigen und Verletzlichkeit zuzulassen.
Thematisch hat mich das Buch ebenfalls überzeugt: Selbstliebe, Selbstachtung und Vergebung stehen klar im Fokus – sensibel, ehrlich und mit viel Gefühl umgesetzt. Gerade Maxx’ Weg, mit seiner schweren Vergangenheit umzugehen, war berührend und glaubwürdig dargestellt.
Der Schreibstil von Tami Fischer war wie gewohnt sehr angenehm, gefühlvoll und mitreißend. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe jede emotionale Nuance mitgenommen. Für mich ist Moving Mountains ein rundes, starkes Buch und macht die Reihe insgesamt absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Die Vorgeschichte, die vieles erklärt – aber nicht alles

Mountains and Storms
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„Mountains and Storms“ ist eine süße und stimmige Vorgeschichte zum vierten Band der Reihe, die vor allem einen tieferen Einblick in Maxx’ Persönlichkeit und seine Beweggründe ermöglicht. Besonders gelungen ...

„Mountains and Storms“ ist eine süße und stimmige Vorgeschichte zum vierten Band der Reihe, die vor allem einen tieferen Einblick in Maxx’ Persönlichkeit und seine Beweggründe ermöglicht. Besonders gelungen fand ich, dass man endlich besser versteht, wie Maxx geworden ist, wer er heute ist, und warum er in bestimmten Situationen so gehandelt hat.
Ganz aufgeklärt wird jedoch nicht, warum Maxx im Gefängnis saß – man kann es nur vermuten, was ein bisschen schade ist, da es die Neugier sogar noch verstärkt. Trotzdem bietet die Kurzgeschichte genügend Einblicke, um sein Verhalten im Hauptband besser einordnen zu können.
Auch wenn es kein Muss ist, diese Vorgeschichte gelesen zu haben, erweitert sie das Gesamtbild der Reihe auf eine spannende und emotionale Weise. Für eine Kurzgeschichte war sie überraschend fesselnd.

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Veröffentlicht am 24.11.2025

Zwischen Zerrissenheit und Geheimnissen

Shattered Palace
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!! Achtung: Kann Spoiler enthalten, weil Folgeband !!

„Shattered Palace“ hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Durch das Ende habe ich ein bisschen Angst, dass sich die Geschichte in eine Richtung ...

!! Achtung: Kann Spoiler enthalten, weil Folgeband !!

„Shattered Palace“ hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Durch das Ende habe ich ein bisschen Angst, dass sich die Geschichte in eine Richtung entwickeln könnte, die mir nicht gefällt – besonders, weil Gideon in diesem Band deutlich unsympathischer wirkt, während Romeo gleichzeitig immer mehr Sympathiepunkte sammelt. Das erinnert mich leicht an Pretty Scandalous, und alle, die es gelesen haben, wissen, wovor ich mich fürchte. Trotzdem bin ich mit Romeo noch nicht völlig warm geworden.
Charlie bleibt jedoch eine unglaublich starke Protagonistin. Ihre Entschlossenheit, Antworten zu finden, steht hier noch stärker im Fokus. Sie ist zerrissen zwischen ihrer Suche nach der Wahrheit und der schwierigen Tatsache, dass sie sich möglicherweise mit ihren Gegnern verbünden muss. Diese innere Spannung macht ihren Handlungsstrang emotional nachvollziehbar, auch wenn mir insgesamt etwas die Dynamik und Spannung gefehlt hat, um manche Ereignisse klarer zu machen.
Teilweise fiel es mir auch schwer, allen Ereignissen und Personen komplett zu folgen – manche Entwicklungen passieren schnell oder bleiben noch zu unklar. Dafür haben die drei POVs das Buch besonders gemacht. Sie geben der Geschichte Tiefe und lassen einen die verschiedenen Machtspiele, Gefühle und Konflikte viel intensiver erleben.
Das Ende war wieder stark und sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Gleichzeitig bleiben viele Fragen offen – allen voran der Autounfall. Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe endet und welche Geheimnisse im finalen Band aufgeklärt werden.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Neue Geheimnisse, neue Gefahren, neue Dynamiken

Restore Me
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!! Achtung: Kann Spoiler enthalten, weil Folgeband !!

„Restore Me“ hat mich anfangs wirklich nervös gemacht – ich hatte große Angst, dass mir der Band nicht gefallen würde. Gerade weil zu Beginn kaum ...

!! Achtung: Kann Spoiler enthalten, weil Folgeband !!

„Restore Me“ hat mich anfangs wirklich nervös gemacht – ich hatte große Angst, dass mir der Band nicht gefallen würde. Gerade weil zu Beginn kaum etwas passiert und Juliette sich wieder verschließt, fühlte es sich fast so an, als wären ihre Entwicklungen aus den vorherigen Teilen verloren gegangen. Dadurch wirkte der Einstieg zäh, und einige Konflikte schienen sich zu wiederholen.
Was den Band für mich aber absolut gerettet hat, war die Perspektive von Warner. Seine Kapitel waren nicht nur emotional stark, sondern auch unglaublich wichtig, um die Dynamiken zwischen ihm und Juliette wirklich zu verstehen. Und natürlich war Kenji wieder ein absolutes Highlight – sein Humor bringt einfach immer die perfekte Mischung aus Leichtigkeit und Herz in die Geschichte.
Das Ende hat mich komplett sprachlos zurückgelassen. Diese Wendung habe ich überhaupt nicht kommen sehen. Ich wollte sofort weiterlesen, aber leider hatte ich den nächsten Band nicht zu Hause – absolut schlimmes Timing!
Durch die vielen neuen Informationen und Ereignisse fühlt es sich fast an, als würde man mit Band 4 in eine neue Reihe eintauchen. Man weiß plötzlich nicht mehr, wem man trauen kann, welche Absichten die neuen Charaktere verfolgen und wer vielleicht noch versteckte Fähigkeiten hat. Diese Unsicherheit sorgt für eine völlig neue Spannungsebene.
Juliette und Warner haben mich emotional sehr an meine Grenzen gebracht – so viel Misstrauen, Schmerz, Unsicherheit und trotzdem so viele Gefühle. Der poetische, eindringliche Schreibstil von Tahereh Mafi trägt auch in diesem Band wieder sehr stark und macht die ganze Erfahrung so intensiv wie gewohnt.
Jetzt bin ich extrem gespannt auf die nächsten Bände – vor allem darauf, was das Ende dieses Teils für die gesamte Geschichte bedeutet.

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