Zu schön, um wahr zu sein!
Wie die Ruhe vor dem Sturm Erstes Buch der Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry
Inhalt
Eleanor Gable wird als Nanny bei einem wohlhabenden, alleinerziehenden Vater eingestellt. Dieser entpuppt sich als Greyson East – ihre einstige ...
Erstes Buch der Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry
Inhalt
Eleanor Gable wird als Nanny bei einem wohlhabenden, alleinerziehenden Vater eingestellt. Dieser entpuppt sich als Greyson East – ihre einstige erste große Liebe, mit dem sie als Teenager eine unvergessliche Zeit verbracht hat. Doch der distanzierte CEO hat kaum noch Ähnlichkeiten mit dem einfühlsamen Jungen von damals. Ellie setzt alles daran, diesen gebrochenen Mann ins Leben zurück zu holen - so, wie er einst ihr in ihren dunkelsten Stunden zur Seite stand.
Mein Eindruck
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen waren meine Erwartungen sehr hoch und sie wurden definitiv nicht enttäuscht:
Durch die Zweiteilung des Romans begleiten wir die Protagonisten abwechselnd aus beiden Perspektiven einerseits in ihrer Teenagerzeit und anschließend 16 Jahre später, als Ellie durch Zufall wieder in Greysons Leben tritt. Dieser Zeitsprung lässt einen gespannt sein, was die beiden in der Zwischenzeit erlebt haben.
Im ersten Teil konnte mich die zunächst recht nerdige Ellie aufgrund ihrer Harry Potter-Sucht dann doch schnell für sich einnehmen, man muss dieses liebevolle Mädchen einfach mögen! Wie sie und Grey als Teenager zueinanderfinden ist trotz oder gerade wegen des traurigen Hintergrundes einfach wunderschön, so einen Mister Perfect wünscht sich ja wohl jeder! Was Ellies Bilderbuchfamilie dann durchleiden muss gibt einem schon am Anfang der Story den Rest, die Emotionen sind nicht nur an dieser Stelle überwältigend!
In Teil 2 ist Greyson nicht wiederzuerkennen. Es ist, als würde die Story plötzlich von einer ganz anderen Person handeln und genau wie Ellie wünscht man sich den alten, unbeschwerten Grey zurück. Auch wenn ich über sein Verhalten teilweise den Kopf schütteln musste, möchte man sich gar nicht vorstellen, wie sehr dieser Mann leidet. Seine anschließende Entwicklung ist bemerkenswert und herzerwärmend.
Gegen Ende wird dann vieles etwas schnell abgehandelt, aber was Ellie und Grey im Endeffekt alles füreinander getan haben lässt einen tief beeindruckt und bewegt zurück.
Auch die Nebencharaktere sind perfekt eingearbeitet und bereichern die Geschichte mit ihren eigenen Schicksalen, ohne zu sehr abzulenken. Besonders Claire fand ich sehr bewunderns- und liebenswert.
Fazit
„Zu schön, um wahr zu sein“ ist für mich die perfekte Beschreibung dieses Buches: Sowohl Inhalt als auch Schreibstil/Sprache sind so berührend, tiefgründig und einfach schön, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Dennoch ist gerade die (für die Autorin typische) fast schon poetische Sprache tatsächlich etwas zu schön, um wahr zu sein: In der Realität drücken sich (leider) wohl eher weniger Menschen so aus. Doch das macht die Geschichte umso besonderer und ich möchte unbedingt mehr davon 😉
Mein Lieblingszitat: „Manchmal muss man im Leben einfach springen. Du musst springen und hoffen, dass du fliegen kannst“.