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Veröffentlicht am 26.12.2017

Rezension zu Dreh dich nicht um

Dreh dich nicht um
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Meinung:

Cover& Aufbau:
Das neue Cover gefällt mir bei weitem besser wie das alte. Es ist ein recht modernes Jugendbuch und ich finde es verdient auch ein moderneres Cover.
Sam hat ihre Erinnerungen verloren ...

Meinung:

Cover& Aufbau:
Das neue Cover gefällt mir bei weitem besser wie das alte. Es ist ein recht modernes Jugendbuch und ich finde es verdient auch ein moderneres Cover.
Sam hat ihre Erinnerungen verloren und durch Flashbacks erfährt man immer wieder kleine Hinweise auf ihr altes Leben. Sie helfen dem Leser sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen und dadurch wissen wir immer genau so viel wie Samantha selbst.
Während des Lesens konnte ich mir tausende Theorien überlegen, was wirklich in der Nacht ihres verschwinden passiert ist und das war für mich ein riesen Pluspunkt, da ich immer halbwegs einen Überblick über ihre Situation behalten konnte, ohne verwirrt zu werden.

Inhalt:
Jennifer L. Armentrout hat es geschafft mal wieder ein grandioses Buch für junge aber auch ältere Leser zu schreiben. Auch wenn auf dem Cover klar zu lesen ist, dass es sich um einen Thriller handelt, vereint sie doch mehrere Genre (Mystery, Thriller& Young Adult, Romance) in diesem Buch und kann das interesse von bestimmt vielen Leser wecken.
Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen, da durch den sofortigen Einstieg im Krankenhaus der Leser sowie Samantha selbst bei Null beginnt.
Meiner Meinung nach verrät der Klappentext nicht mal ein drittel der wirklichen Umfangs der Geschichte. Es steht nicht nur das Rätsel um Cassie im Mittelpunkt, sondern auch eine Geschichte über ein Mädchen das sich erst wieder selbst finden muss und in ein Leben geworfen wird, das sie nicht versteht und so nicht mehr leben will und kann.

Samantha hat mich mit ihrer offenen, temperamentvollen und starken Art komplett überzeugt. Sie macht trotz der Dinge die passiert sind immer weiter, schämt sich aber nicht davor ihre Schwäche in vielen Situationen zu zeigen und genau das macht sie so Menschlich und echt.

Genauso wie Samantha hat mich wirklich jeder Nebencharakter begeistert. Egal ob fiese ***, arroganter Sportler oder unscheinbare graue Maus, sie sind alle sehr authentisch gestaltet.

Die Idee wurde genau so gut umgesetzt wie schon von einem Buch von Jennifer L. Armentrost erwartet. Sie hat alles unglaublich gut durchdacht und immer wieder diese kleinen, fiesen Hinweise hinterlassen um den Leser auf die falschen Spuren zu lenken.
Der einzige Mängel, der mir leider aufgefallen ist, ist der Showdown am Ende des Buches, wenn alle Geheimnisse gelüftet werden. Denn dieser Umfasst nur wenige Seiten und man hätte ihn, meiner Meinung nach, weiter ausbauen können. Aber wie sagt man so schön? Quengeln auf höchstem Niveau.

Fazit:
Das Buch hat mich von vorne bis hinten gefesselt und ich hab mich in jede Einzelne Person verliebt, egal wie fies sie war. Ich bin immer wieder überrascht wie Jennifer L. Armentrout es schafft so etwas zustande zu bringen. Auch mit dem Ende hätte ich nie im Leben gerechnet & stand definitiv kurz vor einem Mini-Herzinfarkt. 5?/ 5?

Veröffentlicht am 26.12.2017

Rezension zu Der Schwarze Thron - die Schwestern

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern
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Meinung:

Cover&Aufbau:
Das Cover an sich ist wirklich schlicht gestaltet und sagt noch nicht all zu viel über den Inhalt aus.
Bei näherer Betrachtung fallen einem dann die winzige Details auf, wir zum ...

Meinung:

Cover&Aufbau:
Das Cover an sich ist wirklich schlicht gestaltet und sagt noch nicht all zu viel über den Inhalt aus.
Bei näherer Betrachtung fallen einem dann die winzige Details auf, wir zum Beispiel die glänzende Krone, die sich vom Hintergrund abhebt und kleine Verzierungen in Form von Tieren, die ebenfalls mit dem Inhalt in Verbindung stehen. Allein wegen diesem unscheinbaren, aber geheimnisvollen Umschlag hätte ich ins Regal gegriffen.

Am Anfang des Buches ist eine wunderschöne Karte, auf der man sich organisieren kann, abgebildet, da die Geschichte an Verschiedenen Orten spielt, die in Form von kleinen Kapitelüberschriften angegeben werden. Immer wieder blätterte ich während des Lesens wieder zurück zur Karte und gerade deshalb wurde für mich alles gleich viel realer.

Der Schreibstil wirkt sehr autoritär. Zwar versucht die Autorin, das meiste aus der Sicht der Königinnen darzustellen, jedoch kommen kaum Gefühle beim Leser an und dies schafft leider eine gewisse Distanz während des Lesens.

Inhalt:
Ich hatte zu Beginn des Buches wirklich hohe Erwartungen, da ich von vielen bisher nur Gutes gehört habe und schon länger auf die Übersetzung von Three Dark Clowns warte.
Die Grundidee des Wettkampfes finde ich wirklich sehr gut, nur leider hat mich Kendrare Blakes Umsetzung weniger überzeugt.
Der Anfang des Buches wirkt sehr schleppend, da die drei Königinnen einzeln in die Geschichte eingeführt werden und man deshalb immer wieder von Ort zu Ort springt.
Die Spannung wird zwar aufgebaut, bleibt jedoch ab der Mitte des Buches konstant auf einem Level.
Schon zu Beginn bekommt man unglaublich viele einzelne, wichtige Informationen überliefert und mir persönlich fiel es dabei schwer, mir alles auf einmal zu merken.
Es tauschen sehr viele Nebencharaktere auf, bei denen man nicht auseinander halten kann, wer wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist und wer nur kurz eine Rolle spielt.

Die einzelnen Königinnen waren in ihrem Charakter sehr unterschiedlich und wirklich vielschichtig aufgebaut.
Besonders gefallen gefunden habe ich an Katharine, die von allen als zu schwach eingestuft wird. Sie weiß jedoch was auf dem Spiel steht und durch dieses Wissen entwickelt sie eine gewisse Stärke, die ihr im Kampf um den Thron erleichtert.

Mirabell wird von vornherein als die stärkste von allen dargestellt. Jedoch zeigt sie immer wieder ihr warmes Herz, ihre Großzügigkeit und besonders ihr Schwächen, die sie unglaublich bodenständig erscheinen lassen.

Aus Arsinoe wurde ich lange Zeit nicht wirklich schlau. Was ich an ihr bewundere ist, dass sie trotz all der Rückschläge immer weiter macht. Ihr ist sehr viel in der Vergangenheit passiert und sie meistert all das mit einer riesigen Souveränität und durch die Unterstützung ihrer tollen Freunde.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist Der Schwarze Thron ein wirklich nettes Fantasy-Buch mit einer sehr sehr tollen Grundidee, die leider nicht auf die Art ausgearbeitet wurde, wie erhofft.
Da die Geschichte so komplex ist, glaube ich, das dies ein Buch ist, das man rereaden sollte. Gerade wegen den vielen Charakteren und ihren Zusammenhängen.
3,5✨/5✨

Veröffentlicht am 26.12.2017

Ein leider enttäuschender Reihenauftakt

Die Wellington-Saga - Versuchung
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Meinung:

Cover&Aufbau:
Okay, ich denke wenn wir das Cover betrachten sind wir uns alle einig: Es ist so schön. Es wirkt auf den ersten Blick sehr schlicht, aber sobald man es gegen das Ich hält, beginnt ...

Meinung:

Cover&Aufbau:
Okay, ich denke wenn wir das Cover betrachten sind wir uns alle einig: Es ist so schön. Es wirkt auf den ersten Blick sehr schlicht, aber sobald man es gegen das Ich hält, beginnt es leicht zu schimmern und das passt unglaublich gut zur Story. Ebenso, wenn man dann die Schrift und die Gestaltung von Rückseite und den einzelnen Kapiteln betrachtet, denkt man an eine adlige Liebesgeschichte mit viel High-society Flair. Ein Grund warum ich finde, dass das Cover den Inhalt der Geschichte perfekt widerspiegelt.

Das Buch ist generell sehr sachlich geschrieben und leider bekommt der Leser während des Lesens nie einen vollen Einblick in die aktuelle Gefühlslage der Protagonisten, was ich sehr schade finde. Auch die Sprache des Erzählers finde ich sehr steif und ich persönlich habe Ewigkeiten gebraucht bis ich mich endlich warmgelesen habe und flüssig vorangekommen bin.

Das Buch ist sehr Detailreich gestaltet und man erfährt sehr viele kleine Dinge die für den eigentlicher Verlauf der Geschichte eher unwichtig sind. Dialoge sind in meinen Augen leider etwas zu kurz gekommen und es wirkte sehr gestellt.

Inhalt:
ich habe wirklich sehr lange gebraucht um mich in das Buch & die Geschichte hineinzufinden, was ich im Nachhinein eher auf den Schreibstil schiebe, denn je weiter ich in der Geschichte vorangekommen bin, desto flüssiger wurde für mich der Verlauf.
Die Umsetzung der Geschichte ist der Autorin wirklich gut gelungen, jedoch finde ich das der Sport ziemlich im Mittelpunkt steht und obwohl er wirklich einen zentralen Platz in der Geschichte verdient, kam mir die ganze Liebesgeschichte leider zu kurz.

Es kommen wirklich viele verschiedene Personen vor, bei denen ich teilweise Schwierigkeiten hatte, sie mir die ganze Zeit im Hinterkopf zu behalten, da sie für mich nicht authentisch genug beschrieben wurden.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Georgia Fellows, die zu Beginn sehr unscheinbar wirkte und sich von einer grauen Maus innerhalb kurzer Zeit in eine kleine Draufgängerin verwandelt hat, was ich nicht sehr realistisch fand. Man konnte sich jedoch gut mit ihr identifizieren und konnte sie schnell ins Herz schließen.
Leider ähnelt ihre Persönlichkeit jedoch sehr viele andere Protagonisten aus Contemporary Roman und deshalb wurde ihr handeln auch schnell vorhersehbar.

Ein ebenfalls zentraler Charakter ist Alejandro de la Campo, der (abgesehen von diesem Namen) von Anfang an sehr sympathisch wirkte, jedoch im Verlauf der Geschichte in meinen Augen immer mehr verblasste. Seine Geschichte fande ich jedoch sehr interessant zu Lesen.

Fazit:
Alles in Allem kann gesagt werden, dass die Autorin es geschafft hat, eine wirklich nette Geschichte für zwischendurch ins Leben zu rufen, jedoch wird sie mir wahrscheinlich nicht sehr lange im Hinterkopf bleiben, da sie dafür einfach etwas zu durchschnittlich und ereignislos war. 2,5✨/5✨

Veröffentlicht am 26.12.2017

Rezension zu Niemand wird sie finden

Niemand wird sie finden
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Meinung:

Cover& Aufbau:
Leider spricht mich das Cover überhaupt nicht an. Es passt zwar wirklich gut zum Inhalt und das ist auch ziemlich wichtig, nur leider finde ich, man hätte es doch etwas attraktiver ...

Meinung:

Cover& Aufbau:
Leider spricht mich das Cover überhaupt nicht an. Es passt zwar wirklich gut zum Inhalt und das ist auch ziemlich wichtig, nur leider finde ich, man hätte es doch etwas attraktiver gestalten können.
Die Presentation des Titels jedoch finde ich passend gelöst, denn dadurch bekommt das Cover wiederum einen Jugendlichen touch.

Sehr gelungen finde ich die Wahl der Erzählform. Durch die Ich-Perspektive bekommt man einen viel besseren Einblick in flink Gefühlslage und das schätze ich bei einem Thriller sehr.

Eine weitere Sache, die mir sehr gut gefallen hat, waren die Zeitsprünge in die Zeit, vor Januarys Verschwinden. Bei vielen Büchern wird der Leser dadurch unglaublich verwirrt, meiner Meinung nach, aber bei diesem war das nicht einmal der Fall. Alle Flashbacks waren nachvollziehbar und verständlich, ließen den Leser aber trotzdem mit ein Gefühl der Unruhe zurück.


Inhalt:
Ich habe wirklich gut in das Buch hineingefunden. Die ersten paar Kapitel waren zwar etwas flach gestaltet und zogen sich ziemlich in die Läge, dies wurde im Verlauf jedoch immer besser. Je Verzerrter das Bild von January wurde, desto mehr Spannung wurde aufgebaut und desto mehr fiebert der Leser der Wahrheit hinterher.
Zwischendurch habe ich mich immer wieder selbst dabei erwischt, wie ich versucht habe, mögliche Theorien zu verfolgen und schon vor dem Showdown herauszufinden, was wirklich passiert ist.

Flynn ist mir unglaublich sympathisch. Auch wenn er einige Probleme mit sich herumschleppt und dadurch oft nicht weiß wer er eigentlich ist oder sein will, wirkt er sehr authentisch.
Mein Lieblingscharakter ist definitiv Katz geworden, nicht nur wegen seinem fancy Namen.
Er ist ein wirklich lockerer Charakter der das vor allem dazu dient, das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Jetzt zu January. Ich hab wirklich keine Ahnung, was ich von ihr halten soll. Auch jetzt nach beenden des Buches noch nicht. Sie hat mich schon von den ersten Seiten n so unglaublich verwirrt und genervt. Aber nicht falsch verstehen: Genau das macht das Buch so interessant und bringt einen dazu, nicht mehr aufzuhören. In jedem guten Thriller sollte also genau so ein Charakter existieren.
January ist also ein Charakter der mich wirklich aufgeregt hat, der aber das Buch zu dem macht was es ist.


Fazit:
Alles in Allem ist Niemand wird sie finden, ein wirklich gelungener Jugendthriller, der bestimmt auch die etwas ältere Leserschaft anspricht und überzeugt.
3,5✨/ 5✨

Veröffentlicht am 26.12.2017

Mein Lieblingsteil der Reihe

Rock my Soul
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Meinung:

Cover&Aufbau:
Ich bin definitiv der Meinung diese Bücher sind es schon allein vom Cover her wert, in einem Regal zu stehen. Ich liebe es wie die einzelnen Bände mit ihrem Buchrücken in meinem ...

Meinung:

Cover&Aufbau:
Ich bin definitiv der Meinung diese Bücher sind es schon allein vom Cover her wert, in einem Regal zu stehen. Ich liebe es wie die einzelnen Bände mit ihrem Buchrücken in meinem Regal stehen.
Und besonders der dritte Band hat es mir angetan. Ich meine ja nur, er ist blau/ schwarz. Große Liebe auf den ersten Blick. Dazu kommen noch die glänzenden Blasen, die das ganze nochmal etwas aussergewöhnlicher machen.
Der einzige wirkliche Mangel ist die Schrift auf dem Cover die sich bei mir leider ablöst, sobald ich sie berühre, aber das ist für das Buch an sich komplett unwichtig. (HaHa)

Eine wirklich tolle Wendung im Verlauf des Buches ist der Epilog, welcher als einziges Kapitel aus Shawns Sicht erzählt wird und das gibt nochmal einen viel tieferen Einblick in seine Gefühlslage, was ich liebe denn so erfährt man viel mehr darüber, was er im verlauf des Buches gefühlt hat.

Inhalt:
Ich muss leider sagen, dass mir die ersten beiden Teile beide vom Inhalt her, weniger gefallen haben. Deshalb wollte ich der Reihe mit dem dritten Band noch mal eine Chance geben und hatte so auch kaum Erwartungen.

Ich kann nur sagen: Ich liebe den dritten Band der Last-Ones-to-Know-Reihe.

Die Story hat sich von Anfang an sehr interessant angehört, da es eben nochmal etwas anderes ist. Es geht nicht um das typische Mädchen, dass durch Zufall einem Jungen begegnet und sie sich in einander verlieben. Hier geht es um eine Vorgeschichte die viel, viel tiefer geht und die Geschichte erst prägt, denn ohne sie wäre es nicht halt so spannend gewesen.

Kit ist mir unglaublich sympathisch gewesen. Nicht nur weil sie teilweise die selben Charakterzüge wie ich besitzt, sondern auch weil sie so vielschichtig geschrieben wurde. Äußerlich vermutet man eine harte Kämpferin die sich von nichts und niemandem etwas sagen lässt und nur das tut worauf sie Lust hat aber tief in ihr steckt etwas sehr verletzliches, leidenschaftliches und teilweise wirklich kindisches was wirklich interessant was kennenzulernen.

Obwohl ich die ersten beiden Bände eher mangelhaft fand, habe ich mich in Shawn schon im ersten verliebt und ihn seitdem tief in meinem Herzen gehalten (*schwärm). Im dritten Band hat sich jedoch meine Sicht auf ihn nochmal komplett verändert und ich hätte nicht gedacht, dass er noch sehr viel mehr sympathischer werden kann als bisher. Er ist nicht nur der Rockstar der immer weiss was er sagen muss um eine Situation aufzufrischen. Er liebt die Musik überlasse und würde so ziemlich alles tun, um die die er liebt zu beschützen. Und auch er hat eine wunderschöne verletzliche Seite.

Auch von andere Charakteren hat man eine neue Seite kennen gelernt. Joel, zum Beispiel, wird mir jetzt erst richtig sympathisch, und in Rock my Soul sieht man sehr stark die kindische Seite in Adam.

Fazit:
Der dritte Band hat die Reihe für mich definitiv gerettet und ich bete wirklich dafür, dass es mit dem vierten Band und Mike genauso weitergeht. Rock my Soul hat mich wirklich berührt, denn es geht nicht nur um Liebe, sondern um die Wandlung zwischen Freundschaft und Vertrauen zu Liebe gemischt mit viel Humor.
4,5 ✨ / 5✨