Als 90er-Kind hat mich allein schon die Struwwelpeter-Connection komplett abgeholt!
Dieses düstere Märchenbuch aus meiner Kindheit als Blaupause für einen Serienmörder? Genial!
Todesfrist war für mich ...
Als 90er-Kind hat mich allein schon die Struwwelpeter-Connection komplett abgeholt!
Dieses düstere Märchenbuch aus meiner Kindheit als Blaupause für einen Serienmörder? Genial!
Todesfrist war für mich ein echter Pageturner: kurze Kapitel, mega Tempo und eine Spannung, die dich nicht loslässt.
Die Therapiestunden des Mörders waren absolut fesselnd und man taucht nicht nur in seine Psyche ein, sondern versteht am Ende sogar das „Warum“.
Und dann... Maarten S. Sneijder.
Ehrlich?
Am Anfang dachte ich nur: „Was für ein eingebildeter, überheblicher Typ.“
Aber genau das macht ihn irgendwie interessant.
Seine direkte, trockene Art hat mich dann öfter zum Schmunzeln gebracht und je weiter ich gelesen habe, umso mehr wurde mir klar:
Der hat Herz. Auf seine ganz eigene Art.
Zusammen mit Sabine ergibt das ein richtig tolles Team, bei dem ich jetzt schon weiß:
Ich will mehr davon!
Ich brauch jetzt sofort den nächsten Band. Oder besser gleich alle!
Nach einem Thriller-Marathon war "Wo die Sterne uns sehen" mein erster Ausflug ins Genre.
Okay, ich geb's zu: Dieses Buchcover hat mich sofort angelockt!
Goldener Sternenstaub auf tiefblauem Untergrund... ...
Nach einem Thriller-Marathon war "Wo die Sterne uns sehen" mein erster Ausflug ins Genre.
Okay, ich geb's zu: Dieses Buchcover hat mich sofort angelockt!
Goldener Sternenstaub auf tiefblauem Untergrund... es sieht aus wie ein verschenktes Stück Himmel.
Klar, ich hab's gekauft, weil es mein Regal verzieren sollte.
Doch wie bei Willa selbst steckt hinter der perfekten Fassade etwas Zerbrechliches.
Justine Pust zeigt hier meisterhaft: Äußere Schönheit kann ein Schutzpanzer sein, der innere Kämpfe verbirgt. Und genau das macht die Story so ergreifend.
Elias? Eine sbsolute Green-Flag!
Wie einfühlsam und respektvoll er mit Willas Ängsten umgeht, hat mir das Herz erwärmt.
Kein toxisches Drama, kein „Ich mach dich heil", sondern „Ich bin da, wann immer du bereit bist".
Und Willa? Ihre Selbstaufopferung hat mich so berührt, weil ich mich selbst oft in ihrem Drang, anderen zu helfen, wiedererkannt habe.
Aber dieses Buch hat mir auch klargemacht: Wir sind die Hauptpersonen in unserem Leben. Und wir verdienen es, uns an erste Stelle zu setzen!
Ein richtig wichtiger Denkanstoß!
Schreibstil: Poesie in einfachen Worten.
Justines Sprache ist so klar und doch so bildgewaltig! Da sind Sätze, die fühlen sich an wie ein sanfter Sonnenaufgang, metaphorisch, aber nie gekünstelt.
Warum nicht 5 Sterne?
Schwierige Frage. Vielleicht, weil mich die Intensität der Themen manchmal überrollt hat (Triggerwarnungen checken).
Oder weil ich als Romance-Newbie noch kein Vergleichslevel habe.
Fazit:
Für alle, die glauben, Liebe müsse laut sein, hier wird sie leise gelebt.
Und für alle, die wie ich Cover-Junkies sind: Ja, es ist wunderschön.
Aber die wahre Magie passiert zwischen den Zeilen ✨
Was für ein Buch!
Vera Buck hat hier wirklich einen besonderen Thriller geschaffen, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
Die Geschichte spielt zu zwei verschieden Zeiten:
In den 1960er Jahren ...
Was für ein Buch!
Vera Buck hat hier wirklich einen besonderen Thriller geschaffen, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
Die Geschichte spielt zu zwei verschieden Zeiten:
In den 1960er Jahren erleben wir die junge Franca in dem sardischen Bergdorf Botigalli, wo sie gegen die erdrückenden Traditionen und das Schweigen der Dorfgemeinschaft ankämpft.
Vierzig Jahre später kommt die deutsche Architektin Tilda in dasselbe verlassene Dorf und kauft spontan ein Haus für einen Euro, ohne zu ahnen, welche dunklen Geheimnisse der Ort birgt.
Die verschiedenen Perspektiven sind richtig gut umgesetzt.
Man bekommt Einblicke in das Leben der verschiedenen Protagonisten und rätselt die ganze Zeit, wie ihre Geschichten zusammenhängen.
Sobald man einmal drin ist in der Story, kann man einfach nicht mehr aufhören zu lesen.
Was den Thriller für mich besonders gut macht, sind die perfekt gesetzten Horror-Elemente.
Durch die bedrohliche Atmosphäre hatte ich wirklich ein realistisches Bild von Botigalli vor Augen.
Dieser verlassene, von Geheimnissen durchzogene Ort, der mir das ein oder andere Mal richtig Gänsehaut beschert hat.
Vera Buck schafft es, eine Stimmung zu erzeugen, die einen komplett in den Bann zieht.
Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles fügt und das Ende kam dann auch wirklich überraschend!
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Inspiration hinter dem Buch: die Geschichte von Franca Viola, einer mutigen sizilianischen Frau der 1960er Jahre, die sich gegen die grausame Tradition der Heiratsentführung (Matrimonio riparatore) wehrte.
Dieser Hintergrund verleiht dem ganzen Thriller eine unglaubliche Tiefe und zeigt mal wieder, dass die besten Geschichten oft einen wahren Kern haben.
Kim: "Alles klar, Laura.
Ich habe sämtliche Emotionen, Gedanken und Reaktionen von dir während deines Lesemarathons analysiert: die erhöhte Herzfrequenz bei den spannenden Wendungen, dein Stirnrunzeln ...
Kim: "Alles klar, Laura.
Ich habe sämtliche Emotionen, Gedanken und Reaktionen von dir während deines Lesemarathons analysiert: die erhöhte Herzfrequenz bei den spannenden Wendungen, dein Stirnrunzeln bei dem ein oder anderen zwielichtigen Pramtower Nachbarn, die leichten Frustrationswerte im letzten Drittel.
Anhand dieser physiologischen Daten schreibe ich nun die perfekte Rezension aus deiner Perspektive:"
Nova verliert fast alles und gewinnt dafür das große Los: ein Jahr kostenloses Wohnen in einem Luxus-Apartment im hypermodernen Pramtower in Berlin.
Das Gebäude wird von einer Künstlichen Intelligenz (Kim) gesteuert, die jeden Wunsch erfüllt.
Was wie das Paradies beginnt, entpuppt sich schnell als beklemmender "Goldener Kerker", besonders als Nova mehr über den mysteriösen Tod ihrer Vormieterin herausfindet.
Die Stärken: Pure Spannung
Der Thriller punktet mit einer genialen, topaktuellen Prämisse rund um KI und Smart-Home-Überwachung. Ivar Leon Menger schafft es hervorragend, eine klaustrophobische und extrem spannende Locked-Room-Atmosphäre zu erzeugen.
Die Beklemmung ist von Anfang an spürbar und macht das Buch zu einem echten Pageturner.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen.
Wer atmosphärische Thriller mag, wird die Lesestunden genießen.
Die Schwäche: Das Ende
Leider bleibt die Geschichte im Finale unter ihren Möglichkeiten.
Angesichts des spektakulären Aufbaus und der Brisanz des Themas hätte ich mir einen größeren, unvorhersehbaren Plot-Twist gewünscht.
Menger präsentiert stattdessen ein offenes Ende, das dem Leser die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten lässt.
Es schien, als wüsste er selbst nicht mehr, wie er aus dieser genialen Story ein wirklich starkes Finale machen sollte.
Die Auflösung wirkte dadurch enttäuschend und ließ mich mit dem Gefühl zurück, dass viel Potenzial verschenkt wurde.
Ich hatte mir einfach eine logischere, dramatischere und vor allem geschlossenere Auflösung gewünscht, die dem Spannungsaufbau gerecht wird.
Fazit:
"Der Tower" ist ein solider, hochspannender Thriller mit einer packenden Grundidee, der über weite Strecken überzeugt.
Er ist eine gute Wahl für zwischendurch und für alle, die moderne Locked-Room-Thriller mögen.
Wegen des eher enttäuschenden Finales, das die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt, vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.
_____
Datenanalyse beendet.
"Ich danke dir für die Interaktion, Laura."
~ KIM
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Wir reisen zurück ins Jahr 1986 in das isolierte Dorf Katzenbrunn.
Ein Ort, der ein dunkles Geheimnis hütet: Seit Jahren verschwinden hier immer wieder Jungen spurlos. Kommissar a. D. Hans ...
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Wir reisen zurück ins Jahr 1986 in das isolierte Dorf Katzenbrunn.
Ein Ort, der ein dunkles Geheimnis hütet: Seit Jahren verschwinden hier immer wieder Jungen spurlos. Kommissar a. D. Hans J. Stahl hat dieser Fall schon früher, als er noch im Dienst war, keine Ruhe gelassen, doch er konnte ihn nie zum Abschluss bringen.
Als nun erneut ein Junge verschwindet, hält er es nicht mehr aus.
Privat und auf eigene Faust kehrt er zurück, um die jahrelangen Ermittlungen endlich zu Ende zu führen.
Doch im Dorf stößt er auf eine Mauer aus Schweigen und Misstrauen.
Als dann wieder ein Kind verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der „Greifer“ scheint näher zu sein, als alle ahnen.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Die Perspektiven: Das Buch ist aus vielen verschiedenen Sichten erzählt. Man bekommt so aus jeder Perspektive einen Überblick über das Geschehen, was die Geschichte unglaublich dynamisch macht.
• Der Schreibstil: Man merkt, dass der Autor den Schreibstil je nach Charakter leicht verändert hat. Das fand ich super, denn es hat geholfen, mich in die jeweiligen Dorfbewohner reinzufühlen.
• Das Mitraten: Katzenbrunn ist ein Ort, an dem wirklich alle Dreck am Stecken haben und nicht ganz „sauber“ sind. Dadurch verdächtigt man früher oder später jeden Einzelnen, was das Mitfiebern bis zum Schluss garantiert.
• Die Plottwists: Schon relativ früh, etwa in der Mitte des Buches, gibt es einen ersten großen Plottwist. Das Buch wird danach aber keineswegs langweilig, sondern man will erst recht wissen, was die Hintergründe der Taten sind und wie der Greifer solange unentdeckt blieb.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Offene Nebenstorys: Die Hauptstory um den Greifer wird wirklich super aufgelöst. Mir blieben am Ende aber zu viele spannende Nebenstorys unaufgeklärt. Ich hätte mir gewünscht, auch hier eine finale Auflösung zu bekommen.
Es gibt aber gute Neuigkeiten für alle, die das genau so sehen: Ivar Leon Menger hat wohl „Finster 2“ bereits geschrieben.
Ich vermute stark, dass wir uns hier auf eine Fortsetzung und die eventuelle Auflösung der verbliebenen Dorfabgründe freuen dürfen!
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Ein packendes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann. Die Mischung aus düsterem Dorf-Setting und ständigem Misstrauen ist absolut gelungen. Trotz des kleinen Abzugs wegen der offenen Nebenstränge eine klare Leseempfehlung!