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Veröffentlicht am 26.02.2026

Ein Koffer voller Spannung - aber hat das Ganze auch Hand und Fuß?

Das Fundstück
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𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Mitten in der Vorweihnachtszeit beginnt ein wahrer Albtraum für Reisende: In einem Bus wird ein herrenloser Koffer entdeckt.
Der Inhalt ist grauenhaft, eine abgetrennte Hand und ein Fuß.
Kurz ...

𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Mitten in der Vorweihnachtszeit beginnt ein wahrer Albtraum für Reisende: In einem Bus wird ein herrenloser Koffer entdeckt.
Der Inhalt ist grauenhaft, eine abgetrennte Hand und ein Fuß.
Kurz darauf taucht in einer anderen Stadt ein weiterer Koffer mit ähnlichem Inhalt auf.
Beigefügt ist jedes Mal eine hämische Notiz: „Ich packe meinen Koffer und auf die Reise geht...“.
Kommissar Olav Thorn muss sich mit Kollegen aus anderen Städten zusammentun, um die makabere Mordserie zu stoppen, bevor der nächste Koffer gepackt wird.

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Die Grundspannung: Frank Kodiak (alias Andreas Winkelmann) liefert hier einen handwerklich wirklich soliden Thriller ab, der durchgehend spannend bleibt.
• Kurze Kapitel: Die knackige Struktur sorgt für ein ordentliches Tempo innerhalb der Szenen.
• Der Final-Twist: Die Auflösung am Ende war für mich absolut stimmig und hatte, passend zum Kofferinhalt, im wahrsten Sinne des Wortes „Hand und Fuß“.

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Überladener Start: Wie so oft bei Winkelmann starten auch hier zwei vermeintlich unterschiedliche Fälle parallel. Das bedeutet: Zwei komplette Ermittlungen mit zwei verschiedenen Teams.
• Zuviele Charaktere: Für mein Empfinden ist das gerade am Anfang einfach zu viel, wenn man eigentlich sanft in die Story starten möchte. Man verliert durch die Masse an Personen schnell den Überblick.
• Der „Slow-Burn“-Effekt: Obwohl es spannend ist, brauche ich für seine Bücher erstaunlich lange. Ich glaube, dieses ständige Puzzeln und Sortieren der Personen verhindert, dass der Funke zu 100% überspringt und ich richtig warm mit der Erzählung werde.

𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
Mit 3,75 von 5 Sternen ist „Das Fundstück“ ein solider Thriller.
Wer Winkelmanns Stil und komplexe Personenkonstellationen liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Für mich war es eine spannende Leseerfahrung für zwischendurch, die mich aber aufgrund der vielen Charaktere nicht vollends packen konnte.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2026

Warum dieser Thriller mein bisheriges Jahreshighlight ist!

Krähentage
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𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Stell dir vor, du stehst vor einer Leiche und erfährst kurz darauf, dass das Opfer Stunden nach seinem Tod noch lebend gesehen wurde.
Wie ist das möglich?
Genau vor diesem bizarren Rätsel ...

𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Stell dir vor, du stehst vor einer Leiche und erfährst kurz darauf, dass das Opfer Stunden nach seinem Tod noch lebend gesehen wurde.
Wie ist das möglich?
Genau vor diesem bizarren Rätsel steht das neue Ermittlerteam um Jakob Krogh und Mila Weiss an ihrem ersten gemeinsamen Tag.
Sowohl eine ältere Frau als auch ein Student scheinen nach ihrem Ableben munter weiter am Leben teilgenommen zu haben.
Als an den Tatorten dann noch ausgehungerte Krähen mit unheilvollen Botschaften auftauchen, beginnt eine Jagd gegen die Zeit.

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Plottwist als Startschuss: Was diesen Thriller so besonders macht: Er beginnt quasi direkt mit dem ersten großen Plottwist. Man erfährt als Leser sofort, wie das scheinbar Unmögliche möglich gemacht wird. Das nimmt aber keineswegs die Spannung, ganz im Gegenteil, die Story nimmt dadurch erst so richtig an Fahrt auf!
• Die 'Gruppe 4': Ich bin schockverliebt in dieses Ermittler-Team! Es ist eine unfassbar bunte Truppe aus sechs völlig verschiedenen Charakteren, die so lebendig gezeichnet sind, dass ich am liebsten sofort selbst Teil des Teams wäre.
• Geheimnisvolle Vergangenheiten: Fast jedes Teammitglied trägt ein Päckchen mit sich herum. Diese kleinen Einblicke werden perfekt dosiert und machen extrem neugierig auf die Entwicklung in der weiteren Reihe.
• Dichte Atmosphäre: Die Stimmung im Buch ist meisterhaft. Es fühlte sich beim Lesen wie ein düsterer, verregneter Tag an, diese beklemmende Kulisse hat den Fall für mich so richtig greifbar und intensiv gemacht.
• Schreibstil & Cliffhanger: Benjamin Cors schreibt fantastisch und hält das Tempo extrem hoch. Das Buch endet mit einem genialen, wenn auch fiesen Cliffhanger. Mein Tipp: Legt euch Band 2 direkt bereit, ihr werdet ihn sofort aufschlagen wollen!

𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Hier gibt es tatsächlich kaum etwas auszusetzen. Wenn man überhaupt etwas suchen möchte, dann höchstens die Tatsache, dass die Wartezeit auf Band 3 (erscheint im Mai) jetzt schon zur Geduldsprobe wird!

𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"Krähentage" ist mein bisheriges Jahreshighlight! Dieser Thriller ist perfekt für alle, die sofortige Spannung ab Seite 1 wollen und Lust auf einen hochspannenden, atmosphärischen Thriller haben.
Eine absolute Leseempfehlung, aber legt euch Band 2 ("Aschesommer") am besten direkt bereit!

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