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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2021

Große Empfehlung!

Love Challenge
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Kissing Lessons war für mich definitiv ein Highlight des Jahres, wenn nicht sogar mein liebstes Buch 2020. Da konnte ich es natürlich nicht abwarten den zweiten Band der Reihe von Helen Hoang zu lesen. ...

Kissing Lessons war für mich definitiv ein Highlight des Jahres, wenn nicht sogar mein liebstes Buch 2020. Da konnte ich es natürlich nicht abwarten den zweiten Band der Reihe von Helen Hoang zu lesen. Es geht in diesem Buch um Esme, die während ihrer Arbeit als Putzfrau von einer fremden Frau angesprochen wird, die in Vietnam eine Frau für ihren Sohn sucht. Sie schlägt Esme vor, für einen Sommer in die Staaten zu reisen, um ihren Sohn Khai kennen, und natürlich lieben, zu lernen. Esme willigt ein da sie sich erhofft, ihrer kleinen Tochter so ein besseres Leben ermöglichen zu können.

Und so beginnt die Geschichte von Esme und Khai. Wie auch Stella in Band Eins ist Khai Autist. Dies macht das Kennenlernen zwischen den beiden besonders interessant. Es ist toll zu sehen, wie Khai sich Esme langsam öffnet und sie erkennt, wie sie mit ihm umzugehen hat. Besonders schön fand ich, wie Khai langsam erkennt, dass er sich in Esme verliebt hat, auch wenn ihn sein großer Bruder erst davon überzeugen muss.

Ich habe vor Kissing Lessons und Love Challenge noch nie ein Buch mit vietnamesischen Protagonisten gelesen. Es ist toll einen Einblick in diese Kultur und ihre Traditionen zu bekommen. Die Bücher sind hier auf Bookstagram noch klar nicht gefragt genug. Mehr Menschen müssen sie lesen!

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Veröffentlicht am 30.05.2021

Etwas für Zwischendurch

Falling Fast
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Ich weiß gar nicht genau was es ist, aber „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni konnte mich nicht wirklich mitreißen. Ich mochte dass Setting, da ich so Kleinstadt-Lovestories total toll finde. Auch die Charaktere ...

Ich weiß gar nicht genau was es ist, aber „Falling Fast“ von Bianca Iosivoni konnte mich nicht wirklich mitreißen. Ich mochte dass Setting, da ich so Kleinstadt-Lovestories total toll finde. Auch die Charaktere waren solide, ihre Probleme nachvollziehbar und ich konnte mich in ihre Motivationen hineinversetzen. Trotzdem ist bei mir der Funke nicht übergesprungen. Der Cliffhanger am Ende des Buches hat mich persönlich nicht überrascht. Ich weiß auch noch nicht, ob ich Band Zwei lesen werden, da man sich ja ausmalen kann wie die Story weitergeht, weil ein zweiter Teil überhaupt existiert. Im großen und ganzen ein gutes Buch, jedoch gibt es von der Autorin Werke, die mich definitiv mehr interessiert haben.

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Veröffentlicht am 30.05.2021

Sehr unterhaltsam für Zwischendurch

Feeling Close to You
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Nachdem mir Finding Back to Us von Bianca Iosivoni schon sehr gut gefallen hat, musste ich nun sofort Feeling Close to You lesen. Und Band Zwei gefiel mir ganz klar noch besser.

Es geht in Feeling Close ...

Nachdem mir Finding Back to Us von Bianca Iosivoni schon sehr gut gefallen hat, musste ich nun sofort Feeling Close to You lesen. Und Band Zwei gefiel mir ganz klar noch besser.

Es geht in Feeling Close to You um Teagan. Sie hat gerade ihren Highschool Abschluss gemacht und ist nun bereit aufs College zu gehen. Dort möchte sie unbedingt Game Design studieren. In ihrer Freizeit spielt sie unglaublich gerne Computerspiele und streamt diese auch häufig im Internet. Dort lernt die Parker kennen, einen der größten Gamer und Streamer des Landes.

Mir hat die Entwicklung zwischen Teagan und Parker wirklich gut gefallen. Von Anfang an herrschte zwischen den beiden eine tolle Chemie, die sich im Verlauf des Buches nur noch erhöhte. Die Probleme, mit denen die beiden zu kämpfen hatten, waren sehr realistisch dargestellt. Besonders Parkers familiäre Verhältnisse haben mich persönlich sehr nachdenklich gemacht.

Fast am meisten hat mir in diesem Buch die WG gefallen, in der Parker wohnt. Seine Mitbewohner waren einfach klasse! Ich wünschte ich könnte ganze Reihen von Büchern nur über diese Truppe lesen. Hier liegt für mich jedoch auch ein Kritikpunkt am Buch. Die Autorin hat ihr einige Dinge angeschnitten, die im Verlauf des Buches nicht mehr besprochen oder geklärt wurden. Als Leser hängt man hier nun ein bisschen in der Luft.

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Veröffentlicht am 26.05.2021

Tolles Leseerlebnis!

Beyond the Sea
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Was für ein schönes Leseerlebnis. Ich war schon bei der Leseprobe vollkommen hin und weg. Ich wäre wirklich enttäuscht gewesen, wenn mir das Buch im Endeffekt nicht gefallen hätte.

In Beyond The Sea geht ...

Was für ein schönes Leseerlebnis. Ich war schon bei der Leseprobe vollkommen hin und weg. Ich wäre wirklich enttäuscht gewesen, wenn mir das Buch im Endeffekt nicht gefallen hätte.

In Beyond The Sea geht es um Estella. Nach dem Tod ihres Vaters lebt sie nun weiterhin bei ihrer Steifmutter Vee, die ihr das Erbe ihres Vaters erst auszahlt, wenn Estella ihren Abschluss gemacht hat. Zu Vee hat sie ein eher schlechtes Verhalten und lebt in dem Haus ihrer Stiefmutter eher wie eine moderne Version von Cinderella. Alles in ihrem Leben gerät allerdings aus den Fugen als Noah auftaucht, der mysteriöse jüngere Bruder von Vee.

Ich konnte Beyond the Sea kaum aus der Hand legen. Es gab so viele Dinge, die mich schockiert, bedrückt aber auch begeistert haben. Die Handlung wurde immer düsterer und finsterer, je mehr Kapitel man gelesen hat. Bis zum Schluss des Buches weiß man als Leser nicht, was nun wirklich in der Vergangenheit von Vee und Noah passiert ist. Ich habe zwar ein paar Vermutungen gemacht, über die Dinge, die vielleicht geschehen seien könnten, allerdings waren meine Vermutungen nur teilweise richtig. Ich mochte es sehr, dass wir als Leser hautnah an der Vergangenheit der Charaktere teilhaben konnten, indem wir Estella und ihrer „Gabe“ bewohnten. Ich hätte aufgrund des Klappentextes und des Beginn des Buches niemals gedacht, dass wir doch in eine solch „übernatürliche“ Richtung gehen werden. Es passte aber sehr gut in die Stimmung des Buches.

Gelockt wurde man zum Buch darüber, dass es Ähnlichkeiten zu Jane Eyre aufzeigt. Das kann ich definitiv bestätigen. Ich fand es fast wie ein Rätsel oder Spiel alle Anspielungen zu Jane Eyre zu finden. Natürlich gab es viele Unterschiede zwischen den beiden Büchern, allerdings hat es L.H. Cosway geschafft, die Stimmung von Jane Eyre auf ihr Buch zu übertragen und wundervoll rüberzubringen. Besonders dazu beigetragen hat das Setting in Irland, besonders Ard na Mara, das Haus in dem Estella wohnt. Das Haus selbst kann vielleicht schon als Charakter angesehen werden, da es eine solch wichtige Rolle im Verlauf der Geschichte spielt. Es beeinflusst die Handlungen der im Haus lebenden Charaktere stark. Besonders Noah und Vee verbinden mit dem Haus viele negative Erinnerungen und werden immer wieder von diesen eingeholt. Ard na Mara hat auch eine großen Einfluss auf Estella. Sie fühlt sich nie so richtig wohl im Haus und denkt sogar, die Geister des Hauses verfolgen sie. Aufgrund der Gabe, die im Buch thematisiert wird, weiß man nie so genau was jetzt echt ist und was nicht, besonders weil auch Estella selbst an sich zweifelt.

Zunächst war ich sehr skeptisch was die Liebesgeschichte zwischen Estella und Noah anging. Es kam mir vor wieder typische Bad Boy und das Mauerblümchen, das einfach von ihm fasziniert ist. Aber zwischen den beiden war so viel mehr. Ihre Liebe entwickelte sich langsam aber sicher, immer mehr wurde zwischen den beiden offenbart. Ich mochte außerdem ihre Diskussionen über Religion. Glaube war ein Thema, das sich durch das ganze Buch zog, ohne dabei aufdringlich zu werden. Es entstanden wirklich spannende Gespräche zwischen den beiden, vor allem weil Noah und Estella so unterschiedliche Ansichten hatten. Es war auch sehr erfrischend das sich herausgestellt hat, dass auch Noah Jungfrau ist. Das gibt es sehr selten in New Adult Büchern und hat mir richtig gut gefallen, vor allem weil es dadurch auch sehr realistisch war.

Natürlich habe ich auch ein paar kleinere Kritikpunkte. Das Ende des Buches war für mich etwas zu dramatisch. Die Handlung nahm unglaublich Fahrt auf und man konnte sich kaum darauf einstellen, was alles passiert. Ich habe zwar ein paar Vermutungen über das Ende angestellt, allerdings wahr ich nur fast auf dem richtigen Weg. „Noah’s Ende“ war für mich einfach übertrieben und unnötig, hätten man diesen Teil der Geschichte weggelassen wären wir zum genau gleichen Ende gekommen. Ein ähnliches Gefühl hatte ich bei der Handlung rund um Sally und Kean. Es war einfach nur klischeehaft und tieferen Sinn und hat die anderen Charaktere in ihrer Entwicklung auch nicht weiter gebracht.

Ich würde Beyond The Sea definitive weiterempfehlen, vor allem an Leute, die mal aus dem typischen New Adult Genre ausbrechen möchten. Man bekommt mit diesem Buch interessante Charaktere, ein ungewöhnliches Setting und eine spannende Geschichte, wenn auch mit kleineren Abstrichen.

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Veröffentlicht am 12.05.2021

Große Empfehlung!

Deeply
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Ganz große Empfehlung! Deeply hat mich wirklich begeistert. Ich habe mich schon länger auf Deeply gefreut, vor allem, weil ich Truly und Madly schon sehr mochte.

Die Bücher der In-Love-Reihe von Ava Reed ...

Ganz große Empfehlung! Deeply hat mich wirklich begeistert. Ich habe mich schon länger auf Deeply gefreut, vor allem, weil ich Truly und Madly schon sehr mochte.

Die Bücher der In-Love-Reihe von Ava Reed haben sich von Band zu Band gesteigert. Wo Truly noch einfach „nur“ toll war, ist Deeply einfach nur fantastisch. Man kann eine wirklich tiefe Bindung zu den Charakteren aufbauen und ihre Probleme Ängste super nachvollziehen. Wieder schafft es Ava Reed außerdem, mit sehr viel Respekt ganz ernste Themen zu behandeln, die oftmals in der Gesellschaft nicht all zu viel Aufmerksamkeit bekommen.

Zoey gefiel mir als Charakter sehr gut. Man konnte sie und ihre Geschichte zwar in den vergangenen Büchern schon ein wenig kennenlernen, allerdings bekommt man in Deeply nochmal einen ganz anderen Einblick. Auch an Dylan kann man nun ganz andere Seiten sehen. Besonders seine Hintergundgeschichte hat mich fasziniert.

Vom ersten Treffen an wirkten Zoey und Dylan für mich wie füreinander geschaffen. Die Chemie hat einfach gestimmt. Ich fand es sehr schön, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat und wie sie sich immer wieder vor Cooper versteckt haben. Btw, Cooper und Andienwaren mal wieder zuckersüß, oder?

Auch der Schreibstil von Ava Reed hat sich meiner Meinung nach von Buch zu Buch verbessert. Ich konnte Deeply kaum noch aus der Hand legen.

Deeply gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights. Außerdem hat es meine Vorfreude auf die nächsten Bücher von Ava Reed nur noch verstärkt.

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