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Veröffentlicht am 01.09.2025

Das Lied des Vogelhändlers Tandaradei

Das Lied des Vogelhändlers
3

Ich habe inzwischen mehrere Romane von Ralf H. Dorweiler gelesen und alle haben mir sehr gut gefallen. Ein Bonus der besonderer Art in diesem Roman „das Lied des Vogelhändlers“ ist, dass jede Kapitelüberschrift ...

Ich habe inzwischen mehrere Romane von Ralf H. Dorweiler gelesen und alle haben mir sehr gut gefallen. Ein Bonus der besonderer Art in diesem Roman „das Lied des Vogelhändlers“ ist, dass jede Kapitelüberschrift einen anderen Vogelnamen trägt und dieser Vogel auch in dem jeweiligen Kapitel erwähnt wird. So klingt Filomena im Kapitel „die Krähe“ wie eine Krähe. Mir gefällt der Humor von Ralf H. Dorweiler und sein flüssig zu lesender Schreibstil sehr gut.
Die Geschichte um die Hauptprotagonistin Franziska beginnt im Jahr 1190 und es geht um den dritten Kreuzzug mit Kaiser Friedrich Barbarossa als Anführer, den sie sich angeschlossen hatte. Als dieser im Fluss Saleph ertrinkt, will Franziska wieder in ihre Heimat zurück.
Der zweite Erzählstrang ist 10 Jahre später angesiedelt und es geschehen während des großen Turniers auf Burg Hachberg mehrere Mordanschläge. Der bekannte Dichter und Sänger Walther von der Vogelweide wurde ebenfalls auf diesem Fest eingeladen, freundet sich mit dem Vogelhändler Wigbert an und spielt als Gesandter des Königs Friedrich eine gewisse gewichtige Rolle. Nebenbei erfahren wir auch wie - in der Fantasie des Autors - das Gedicht „Tandaradei“ entstanden ist. Mir haben beide Erzählstränge gleich gut gefallen und die Verknüpfung dieser beiden Erzählstränge fand ich schlüssig und raffiniert.
Ich habe jede Seite des - für einen historischen Romans - relativ dünnen Buches genossen und habe mit den Haupt-Protagonisten Franziska und Wigbert mitgefühlt und auch mitgelitten.
Fazit:
Ich war bis zum Ende von diesem großartigen Roman gefesselt und spreche eine absolute Kauf- und Leseempfehlung aus.

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  • Handlung
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  • Charaktere
  • Cover
  • Historisch
Veröffentlicht am 20.07.2025

Empfehlenswerter Comic

Idefix und die Unbeugsamen 08
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Als Asterix-Fan lese ich auch ganz gerne die Idefix-Comics. Das Buchcover von „Idefix und die Unbeugsamen: die Jagd nach dem grünen Fläschchen“ ist wieder sehr kunstvoll gestaltet. In diesem achten Band ...

Als Asterix-Fan lese ich auch ganz gerne die Idefix-Comics. Das Buchcover von „Idefix und die Unbeugsamen: die Jagd nach dem grünen Fläschchen“ ist wieder sehr kunstvoll gestaltet. In diesem achten Band gibt es wieder drei kurzen Geschichten „Die Jagd nach dem grünen Fläschchen“, „Dertutnix braucht Vitamine“ und „ Mit Laib und Seele“ in denen die tierischen Helden mit Idefix als Anführer, Kontakt zur Hündin Vitamine haben, die ebenfalls geruchsempfindlich wie ihr Herrchen Homöopatix, der Parfümhersteller, ist. In der ersten Geschichte verfeinert der Uhu Weissnix das Parfum mit ungeahnten Wirkungen. Mir hat die Szene besonders gut gefallen, als der verliebte Dertutnix ein Stelldichein mit Vitamine hat.
Prinzipiell gefällt mir die Idee ganz gut, Idefix, den Hund von Asterix als Held für diesen Comics zu wählen und dass auch immer wieder Figuren aus der Asterix-Reihe in diesen Comic eingeflochten werden. In diesem Band habe ich diese Figuren aus der Asterix-Reihe vermisst und die dritte Geschichte hat mich nicht ganz überzeugt, auch wenn ich die prinzipielle Idee, eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen, ganz gut finde. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne. Die Bilder sind alle kunstvoll gestaltet und die weiteren Figuren sind die tierischen Adaptionen von den bekannten Asterix-Comic Figuren. So lebt der Uhu Weissnix beim Druiden Amnesix und auch hier gibt es einen uralten Täuberich, Astmatix. Wie immer sind die römischen Hunden und die Römer die Dummen. Idefix und seine Freunde sind die intelligenten Tiere.
Fazit:
Kauf- und Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf Band 9 von Idefix und die Unbeugsamen.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

empfehlenswerte Totengräber-Reihe

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Dies ist nun mein vierter „Totengräber“ Krimi um das Ermittler-Duo Oberinspektor Leopold von Herzfeldt und Totengräber Augustin Rothmayer, der Ende des 19. Jahrhunderts in Wien beheimatet ist und mir wieder ...

Dies ist nun mein vierter „Totengräber“ Krimi um das Ermittler-Duo Oberinspektor Leopold von Herzfeldt und Totengräber Augustin Rothmayer, der Ende des 19. Jahrhunderts in Wien beheimatet ist und mir wieder ausgesprochen gut gefallen hat.
Man springt gleich mit einem Mord im Prater in die Geschichte. In seinem vierten Fall muss Leopold von Herzfeldt aufklären, ob die zersägte Jungfrau des amerikanischen Zauberers Charles Banton ein Unfall oder Mord war. Des Weiteren stellt sich heraus, dass im Prater immer wieder Frauen verschwinden. Hängen diese Morde zusammen? Während der Totengräber Augustin Rothmayer an einem weiteren Buch 'Was uns die Toten erzählen' schreibt, kann er dank seiner Forschungsergebnisse den Inspektor wieder tatkräftig unterstützen. Auch Julia, die sich von Leopold getrennt hatte und nun als Reporterin und Fotografin arbeitet, steuert ihm wichtige Hinweise zum Lösen der Fälle bei.
Die Hauptprotagonisten wirken sympathisch, authentisch und sind facettenreich beschrieben. Der wienerische Dialekt des Totengräbers mit seinen Flüchen, die man problemlos verstehen kann, passt wunderbar zur Geschichte. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten. Die Auflösung des raffinierten Falles hat mich überrascht.
Der Schreibstil von Oliver Pötsch ist – wie immer - einfach und flüssig zu lesen. Die etwas längeren Kapiteln werden durch viele Abschnitte unterteilt, so dass sich dadurch wieder eine angenehme Leselänge ergibt. Als Goodies gibt es wieder einen historischen Stadtplan von Wien und ein erläuterndes Nachwort.
Fazit:
Absolute Kauf- und Leseempfehlung für historisch interessierte Krimifans.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Empfehlenswerte Trilogie

Der Weg der Frauen
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Dieser historische Roman ist der Abschluss der Trilogie „das Pensionat an der Mosel“ über die engagierte und sehr sympathische Pensionatsleiterin Pauline Martin.
Als eine Schülerin aus dem Mädchenpensionat ...

Dieser historische Roman ist der Abschluss der Trilogie „das Pensionat an der Mosel“ über die engagierte und sehr sympathische Pensionatsleiterin Pauline Martin.
Als eine Schülerin aus dem Mädchenpensionat in Metz verhaftet wird, muss sie notgedrungen in ihre alte Heimat reisen und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Ihr ehemaliger Verlobter wirbt wieder um sie und würde sie gerne heiraten. In Thionville hat sie in den letzten Jahren zu dem preußischen Hauptmann Erich von Pliesnitz eine vertrauensvolle, platonische und diskrete Beziehung aufgebaut. Pauline liebt ihren Beruf über alles und ist auf ihren guten Ruf bedacht. Entscheidet sie sich für das Pensionat oder für eine Heirat und eigene Kinder?
Die Struktur des Buches mit den angenehm kurzen Kapiteln hat mir sehr gut gefallen. Der Autorin gelingt es wunderbar, mit ihrem flüssigen Schreibstil und ihrer Erzähltechnik den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten. Ich fand alle Szenen sehr interessant und es gab keine Durchhänger oder Ähnliches. Die einzelnen Protagonisten sind sehr lebendig beschrieben, so dass ich sie mir bildlich sehr gut vorstellen konnte.
Die Hauptprotagonistin Pauline, die aus gehobenen Verhältnissen kommt, war mir bereits im ersten Band dieser Trilogie sehr sympathisch. Sie hat Durchsetzungskraft und setzt sich bedingungslos für ihre Schülerinnen ein. Unterstützung findet sie hier bei ihrem sympathischen Personal. Besonders gut fand ich, dass ich den Thionviller Dialekt in Gestalt des jungen Thomas und den Elsässischen Dialekt in Gestalt der liebenswürdigen Köchin Lisbeth wieder lesen durfte. Des Weiteren wurden auch französische Redewendungen geschickt in die Handlungen eingeflochten und sofort übersetzt.
Auch in diesem Buch fügt die Autorin im Anschluss noch ein sehr ausführliches Nachwort und sonstiges Bonusmaterial hinzu, das ich total genossen habe.
Fazit:
Wie auch die ersten Teile dieser Trilogie bot sich mir dieses Buch nicht nur sehr interessante historische Fakten, es hat mich außerdem auch sehr gut unterhalten. Von mir also eine klare Kauf- und Leseempfehlung für die vollständige Trilogie.

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Veröffentlicht am 06.06.2025

Starker Auftakt der Montmartre-Reihe

Montmartre - Licht und Schatten
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Mein erster Eindruck über diesen Roman, der den Auftakt der Montmartre-Reihe darstellt, war gleich sehr positiv. Das Buchcover mit der eleganten jungen Dame und dem historischen Montmartre sieht sehr künstlerisch ...

Mein erster Eindruck über diesen Roman, der den Auftakt der Montmartre-Reihe darstellt, war gleich sehr positiv. Das Buchcover mit der eleganten jungen Dame und dem historischen Montmartre sieht sehr künstlerisch aus und gefällt mir sehr gut.
Dieser historische Roman, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris spielt, erzählt auf sehr unterhaltsame Weise die Geschichte zweier weiblichen Personen, die am gleichen Tag in Paris geboren wurden. Anhand der reichen Valérie wird das Künstlerviertel Montmartre dem Leser nahe gebracht. Hier lernen wir die berühmten Maler Henri de Toulouse-Lautrec und Vincent van Gogh näher kennen. Weitere bekannte Maler wie zum Beispiel Paul Gauguin werden immer wieder passend in die Handlungen mit eingeflochten. Die in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Elise arbeitet als Tänzerin in Moulin de la Galette und wir lernen das Nachtleben von Montmartre kennen. Elend und Prostitution gehen manchmal Hand in Hand, manchmal gibt es jedoch aus dem Elend ein Entrinnen. Ich konnte mir alle Protagonisten richtig gut vorstellen, sowohl die fiktiven als auch die damals real existierenden.
Als Bonusmaterial gibt es einen historischen Stadtplan von Montmartre anno 1880 in der vorderen Innenseite des Buches. Ich genieße es immer, wenn ich die Laufwege der Protagonisten gedanklich mitgehen kann. Dank des ausgiebigen Personenverzeichnis fiel es mir leicht die handelnden Personen richtig zuzuordnen. Im Internet habe ich mir dann auch die im Buch erwähnten Kunstwerke angeschaut, die ebenfalls im Anhang aufgelistet wurden. Im Nachwort gibt es eine ausführliche Erläuterung, was real und was fiktiv ist.
Fazit:
Ich habe das Buch verschlungen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Meiner Meinung nach ist der Autorin Marie Lacrosse mit diesem historischen Roman wieder ein Bestseller gelungen.

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