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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2021

Sehr emotional und packend!

Erinnerungen aus Glas
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Niederlande 1942: Eliese und Josie waren beste Freundinnen, doch das Leben hat sie getrennte Wege geführt. Nun stehen sie sich plötzlich wieder gegenüber: Eliese arbeitet inzwischen als Registrierungskraft ...

Niederlande 1942: Eliese und Josie waren beste Freundinnen, doch das Leben hat sie getrennte Wege geführt. Nun stehen sie sich plötzlich wieder gegenüber: Eliese arbeitet inzwischen als Registrierungskraft in der Hollandschen Schouwburg, einem Amsterdamer Theater, das zur Sammelstelle für Juden umfunktioniert worden ist, Josie im gegenüberliegenden Kinderheim. Gemeinsam schmieden sie einen waghalsigen Rettungsplan …
75 Jahre später: Ava Drake reist als Direktorin der gemeinnützigen Kingston-Stiftung nach Uganda. Dort will sie den Förderantrag von Landon West prüfen. Existieren seine Kaffeeplantage und das angeschlossene Kinderheim tatsächlich? Als sich unerwartet eine Verbindung zwischen der Familiengeschichte von Landon und ihrer eigenen auftut und Ava zu recherchieren beginnt, stößt sie in ein Wespennest aus Lügen, Betrug und Habgier. Und sie begegnet Landons Großmutter, einer zierlichen alten Dame mit einer unglaublichen Geschichte …

Das Cover gefiel mir von Anfang an sehr gut, da es meiner Meinung nach sehr stimmig ist, weshalb ich mir auch den Klappentext durchgelesen habe, welcher mich wirklich neugierig gemacht hat, weil ich Geschichten, die zu zwei verschiedenen Zeit spielen sehr gern mag.
Schon von Seite eins an gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr, weshalb ich sehr gut in die Geschichte hineingefunden habe, obwohl es anfangs doch etwas schwierig war zu erkennen wer jetzt genau wer ist. Allerdings legte sich das nach einigen Kapiteln. Was mir jedoch besonders positiv aufgefallen ist, sind die Perspektivenwechsel zwischen Josie, Eliese und Ava. Dies brachte mir auch die verschieden Protagonistinnen näher, welche ich alle drei ins Herz geschlossen habe und sich im Laufe der Geschichte auch alle meiner Meinung nach toll weiterentwickelt haben. Insbesondere zum Ende hin konnte ich mich sehr in die einzelnen Charaktere hineinversetzen, weshalb die Geschichte für mich zum Ende hin wirklich sehr emotional und packend wurde, was sich im Laufe des Buches schon angebahnt hat.

Alles in allem hat mich die Geschichte wirklich sehr überzeugen können und ich kann sie definitiv weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Wahnsinnig epischer Reihenauftakt

Die Tiermagierin – Schattentanz
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GEFÄHRLICHE MAGIE
Leena ist eine Tiermagierin. Mit ihren Kräften kann sie eine einzigartige, tiefe Verbindung zu magischen Wesen herstellen. Doch der Prozess birgt Gefahren. Ist das Tierwesen zu mächtig, ...

GEFÄHRLICHE MAGIE
Leena ist eine Tiermagierin. Mit ihren Kräften kann sie eine einzigartige, tiefe Verbindung zu magischen Wesen herstellen. Doch der Prozess birgt Gefahren. Ist das Tierwesen zu mächtig, endet er meist mit dem Tod des Tiermagiers.
DUNKLE HERZEN
Noc ist ein Assassine. Seine Welt sind die Schatten. Liebe darf er sich nicht erlauben, ebenso wenig wie Gnade. Denn hat er erst mal einen Auftrag angenommen, zwingt ihn die dunkle Magie seiner Gilde, ihn auszuführen. Oder selbst zu sterben.
VERBOTENE LIEBE
Leena und Noc. Magierin und Mörder. Er soll sie töten, sie macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Es ist undenkbar, dass sie Gefühle füreinander entwickeln. Unmöglich. Und doch geschieht genau das …

Das Cover gefällt mir unheimlich gut, da die Goldtöne sehr gut miteinander harmonieren und dadurch sofort auf das Buch aufmerksam machen. Auch der Klappentext konnte mich sehr von sich überzeugen, denn dieser macht wirklich sehr neugierig auf die Geschichte, wodurch man am liebsten direkt mit dem Lesen starten möchte.
Der Einstieg in die Welt von Leena und Noc fiel mir überraschend leicht, anfangs hatte ich ein paar Bedenken wie gut ich damit zurechtkommen würde, da ich bisher verhältnismäßig wenige Fantasy Bücher gelesen habe. Allerdings waren diese Sorgen definitiv überflüssig, dies lag sicherlich auch zum Teil am Schreibstil der Autorin, welcher mich sehr begeistern konnte, da dieser wirklich sehr angenehm ist und sich das Buch sehr flüssig lesen ließ.
Ebenso konnten mich auch die Protagonisten sehr von sich überzeugen, Leena und Noc sind beides sehr mutige und starke Charaktere, welche sehr gut in die Geschichte gepasst haben. Aber auch die Nebencharaktere waren sehr schön herausgearbeitet und sind mir dadurch fast alle sehr ans Herz gewachsen.
Die Geschichte an sich konnte mich sehr in ihrem Bann ziehen, schon nach wenigen Seiten konnte mich das Buch richtig fesseln, weshalb ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Denn es passieren so viele spannende Dinge Schlag auf Schlag, dass dieses Buch für mich wirklich episch war.
Alles in allem konnte mich das Buch wirklich zu 100% von sich überzeugen, die Autorin hat eine wunderbar fantastische Welt erschaffen, weshalb ich es gar nicht abwarten kann bis die Folgebände erscheinen. Aus diesen Gründen gehört das Buch schon jetzt definitiv zu meinen potenziellen Jahreshighlights für 2021, obwohl es erst Januar ist. Eine ganz dicke Empfehlung an jeden da draußen, der sich auf eine wahnsinnig fantastische Welt einlassen möchte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Toller Jugendroman mit wichtiger Thematik

Rules For Being A Girl
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Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht ...

Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt … Und Marin ist gut darin, die Regeln zu befolgen. Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erstmals sieht Marin, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden. Und sie beschließt, sich nicht länger an die Spielregeln von anderen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.

Das Cover gefällt mir sehr gut insbesondere der schlichte schwarze Hintergrund und die hervorstechende Schrift trifft wirklich sehr meinen Geschmack. Auch der Klappentext spricht mich sehr an, allerdings habe ich anfangs eher mit einer sehr leichten Highschool Geschichte gerechnet, doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt.
Schon nach wenigen Kapiteln war ich richtig in der Geschichte drin. Die Geschichte konnte mich richtig fesseln und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Das Buch lässt sich wirklich sehr leicht lesen, dazu trägt sicherlich auch der angenehm flüssige Schreibstil der beiden Autorinnen bei.
Wie schon erwähnt habe ich am Anfang eher damit gerechnet, dass es sich um eine sehr seichte Geschichte handelt, aber es wird einem sehr schnell klar, dass in dem Buch deutlich mehr steckt. Denn es werden wirklich sehr wichtige Themen angesprochen, aber das alles geschieht auf eine sehr angenehme Art und Weise und „erdrückt“ einen nicht.
Auch die meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeiteten Protagonisten unterstützen das unbewusst. Insbesondere die Protagonistin Marin lernt einiges dazu und überbringt dadurch ganz indirekt den Lesern mehrere wichtige Erkenntnisse. Und auch die anderen Charaktere finde ich sehr passend gewählt, zumal bei fast allen eine tolle Entwicklung stattfindet.
Alles in allem handelt es sich bei Rules for Being a Girl um ein sehr gelungenes Jugendbuch, welches dem Leser oder der Leserin einige sehr wichtige Erkenntnisse mit auf den Weg gibt und sicher nicht nur für Mädchen eine Bereicherung sein kann. Somit würde ich das Buch definitiv weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Eine wunderbare Lektion über Freundschaft

Miss Bensons Reise
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Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt ...

Margery Benson hat einen großen Traum: den goldenen Käfer in Neukaledonien zu finden, den ihr Vater ihr einst in einem Naturkundebuch gezeigt hat. Doch dieser Traum ist über die Jahre hin genauso verdorrt wie Margery selbst. Bis an einem grauen Londoner Morgen mit einem Schlag alles anders wird.
Kurz darauf findet sich Margery auf einem Dampfer nach Australien wieder, an ihrer Seite die junge Enid Pretty. Die plapperhafte Sexbombe ist nicht gerade das, was sich Margery als seriöse Begleitung auf ihrer Expedition vorgestellt hat. Doch auch Enid hat ein Geheimnis und hegt einen Traum. Zusammen begeben sich die beiden ungleichen Frauen in ein Abenteuer, das die kühnsten Erwartungen übertrifft.
Eine hinreißende Geschichte über Freundschaft und Freiheit: Wie wir den Mut finden, an Träume zu glauben und einander zu helfen, sie zu verwirklichen.

Das Cover gefällt mir tatsächlich total gut, obwohl ich eigentlich sehr grelle Farben nicht ganz so gerne mag, aber hier passt es irgendwie einfach perfekt. Ähnlich ging es mir auch bei dem Klappentext, eigentlich lese ich Romane dieser Art nicht ganz so gern, aber dieser hat mich sofort gepackt, weshalb ich es kaum erwarten konnte mit dem Lesen zu beginnen.
Leider fiel es mir anfangs schwer in die Geschichte hineinzufinden, denn die Protagonistinnen Margery und Enid sind schon sehr skurril und eigen, womit ich nicht gerechnet habe. Somit tat ich mich schwer dranzubleiben und musste öfter pausieren, bevor ich Lust hatte weiterzulesen, aber es hat sich gelohnt dranzubleiben, denn nach knapp 100 Seiten war ich dann ganz in der Geschichte drin!
Das ganze Abenteuer rund um Margery und Enid wurde immer spannender und aufregender, weshalb mich das Buch richtig fesseln konnte und ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Dies lag auch an dem wirklich sehr schönen angenehmen und poetischen Schreibstil der Autorin, welcher sich durch die gesamte Geschichte zog.
Am meisten beeindruckte mich die tolle Charakterentwicklung beider Protagonistinnen, Margery war ihr ganzes Leben lang eher zurückhaltend und kam dann nach all den Jahren endlich aus sich heraus und folgte ihrer Berufung. Enid hingegen war das totale Energiebündel und leicht naiv, allerdings entwickelte sie sich im Laufe der Geschichte zu einer deutlich gefassteren erwachsenen Frau. Auch die Freundschaft der beiden ging mir sehr nahe und zeigte wie wichtig wahre Freundschaften sein können.
Alles in allem gefällt mir das Buch wirklich total gut, aber das Ende konnte leider nicht ganz mithalten, da ich mir einfach einen anderen Ausgang gewünscht habe. Nichtsdestotrotz würde ich das Buch aufgrund der bezaubernden Charaktere und der wunderbaren Freundschaft definitiv weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere