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marpije

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2025

Sich selber finden

Windstärke 17
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Ida , nach Tod ihrer Mutter , flieht nach Rügen, dort trifft sie Marianne und Knut, die geben ihr neue Zuhause, dort trifft sie auch Lief, er gibt ihr Schutz und Geborgenheit...

Fortsetzung von 22 Bahnen ...

Ida , nach Tod ihrer Mutter , flieht nach Rügen, dort trifft sie Marianne und Knut, die geben ihr neue Zuhause, dort trifft sie auch Lief, er gibt ihr Schutz und Geborgenheit...

Fortsetzung von 22 Bahnen - der Schreibstil ist gleich, mit vielen Widerholungen und vielen Dialogen aber die Gefühle und die Atmosphäre ist ganz anders. Hier herrschen große Wut, viele Zweifeln und Ratlosigkeit, Ida ist ganz anders als ihre Schwester Tilda, sie ist unberechenbar und sie macht verrückte Sachen manchmal ohne Rücksicht nach die anderen zu nehmen, sie nervt mit ihre ständigen beschuldigen sich und sie nervt weil sie nicht bodenständig ist und trotzdem ich mag Ida, ich mag ihre Verrücktheit und ich mag ihe Mut, ich mag ihre dicke Panzer welche sie außen trägt und ich mag ihre Verletzlichkeit welche in ihr sitzt, Ida ist hart im Selbsteinschätzung und Ida braucht Liebe.

Traurige aber auch schöne Buch, mit unruhigen Protagonistin welche in meinen Kopf noch länger bleibt

Veröffentlicht am 11.03.2025

Sehr spannend

Tödliches Ultimatum
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Vor Gericht steht ein hochrangiger Armeeführer in Schweiz, er soll eine Frau vergewaltigen, wenn die Klägerin ermordet ist alle sind überzeugt über seinen Schuld, fast gleichzeitig die Terroristen versetzen ...

Vor Gericht steht ein hochrangiger Armeeführer in Schweiz, er soll eine Frau vergewaltigen, wenn die Klägerin ermordet ist alle sind überzeugt über seinen Schuld, fast gleichzeitig die Terroristen versetzen der ganze Land in Aufruhr, die haben ein Anschlag geplant.....

Wow, was für ein Krimi - eine rasante Geschichte welche wie ein Puzzle ist, die mehrere Teile nach und nach fügen sich in ein Bild. Die Aufbau von die Krimi finde ich super, am Anfang noch bisschen schleppend und dann entwickelt sich zu einem fesselnden und temporeichen Story, das Buch aus den Hand zum legen ist echt schwer,

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, die Kapiteln wechseln immer der Erzählerperspektive, das unterschreibt nur noch der Spannung, die Atmosphäre ist ganze Zeit sehr gespannt und die Personen sehr authentisch.

Mir hat auch sehr gut gefallen die gut gewogene Portionen von Politik, Polizeiarbeit und privaten Leben.

Ein grandiose Krimi welche Lust auf mehr macht !

Große LESEEMPFEHLUNG

Veröffentlicht am 06.03.2025

Bitter-süß

Russische Spezialitäten
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Die Eltern von Dima haben ein Geschäft mit russischen Spezialitäten, Dima wächst eigentlich mit den Geschäft, später aus gesundheitlichen Gründen das Laden wird zugemacht, gerade wenn der Krieg in die ...

Die Eltern von Dima haben ein Geschäft mit russischen Spezialitäten, Dima wächst eigentlich mit den Geschäft, später aus gesundheitlichen Gründen das Laden wird zugemacht, gerade wenn der Krieg in die Ukraine fängt. Dima und seine Eltern kommen aus der Ukraine, aber seine Mutter steht auf die russische Seite....

Das Buch ist in zwei Teile geschrieben, die erste liest sich wie eine Satire , da geht um die Geschäft in Deutschland die zweite Teil ist viel ernster, da reist Dima nach Ukraine wo der Krieg ist. Der Autor beschreibt die schwere Zeit in der Ukraine mit viel Leichtigkeit , eigentlich habe ich kein Gefühl beim lesen dass diese Land sich im Krieg befindet.

Der Schreibstil besonders in die ersten Teil ist gewöhnungsbedürftig, leicht und gleichzeitig schwer zum lesen, die viele russische Worten sind übersetzt und trotzdem habe ich immer wieder beim lesen gestolpert. Die zweite Teil liest sich ganz anders, einfach und flüssig.

Das Buch gefällt mir nur am Ende habe ich so ein bitter-süß Geschmack , ich glaube für mich war zu viel Satire bei den so ernsten Thema.

Veröffentlicht am 04.03.2025

Fesselnd

Der Gott des Waldes
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Ein Sommer 1975, Camp Emerson, dort verschwindet Barbara Van Laars, die Tochter einer reicher Familie, merkwürdigerweise vor 14 Jahren genau dort ist auch ihre Bruder verschwunden...

Ein Krimi oder ein ...

Ein Sommer 1975, Camp Emerson, dort verschwindet Barbara Van Laars, die Tochter einer reicher Familie, merkwürdigerweise vor 14 Jahren genau dort ist auch ihre Bruder verschwunden...

Ein Krimi oder ein Gesellschaftsroman ?- beides, die Autorin führt uns von Augen sehr detaillierte Ermittlungsarbeiten aber auch sehr ausführlich beschreibt die Leute , von die reichen zu den armen , nicht nur das sie beschreibt die ganze Gesellschaft aus langjährigen Perspektive, das ermöglicht und das genaue Bild sich zum machen und über jeden eigene Meinung sich bilden.

Der Schreibstill ist sehr flüssig das Buch liest sich schnell, der Inhalt fesselt enorm, die Atmosphäre ist ganze Zeit sehr beklemmend und drückend, mir hat sehr gut gefallen die Sensibilität und der Ruhe, eigentlich ist das zu ruhig für ein Thriller von andere Seite die fast melancholische Still passt hier wunderbar.

Die Personen hier sind umfangreich beschrieben, der Leser spürt dass die Autorin nicht viel von die reichen Leuten hält, hier die reichen sind die bösen , sogar Alice wenn schon zu den reichen gehört verwandelt sich in die böse, obwohl sie war hier am schlimmsten behandelt, von Ehemann , von Schwester, von Schwiegereltern, kein Wunder dass sie hat so stark auf ihr Sohn gehängt. Auch die Nebenpersonen kommen hier stark , der Sluiter z.Bsp. und sein Spiel mit Judith.

Ein starkes Buch welche noch lang in meinem Kopf bleiben wird

Veröffentlicht am 04.03.2025

Schwesternliebe

22 Bahnen
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Tilda und Ida leben mit ihren Alkoholsühtigen Mutter und jeder Tag die zwei wappnen sich auf bösen Überraschungen was der Tag bringt. Tilda studiert, arbeitet und kümmert sich um Ida, Vollzeitbeschäftigung ...

Tilda und Ida leben mit ihren Alkoholsühtigen Mutter und jeder Tag die zwei wappnen sich auf bösen Überraschungen was der Tag bringt. Tilda studiert, arbeitet und kümmert sich um Ida, Vollzeitbeschäftigung , Ida lernt jeder Tag mehr selbstbewusst zu sein und jeder Tag sie liebt ihre Schwester mehr, wir sind Zeuge von die Idas Metamorphose von die schüchternen, ängstlichen Kind bis zum ein Mädchen welche um Hilfe ruft wenn die Schwester krank ist, dann ist noch der Victor, der einfach ist wenn Tilda ihn braucht ...

Ein gutes Buch , bestimmt aufwühlend und bedrückend aber auch liebevoll und Gefühlsvoll , von eine Seite ist der Wut auf die Mutter von die andere die Schwesternliebe und Zuneigung . Vielleich fehlen hier die Emotionen, weil der Schreibstil so nüchtern und distanziert ist , vielleicht die Tilda ist bisschen kalt, vielleicht die Widerholungen und die komische Dialogen wie im Drehbuch nerven aber trotzdem das Buch überzeugt mit die authentizität . Mir gefällt auch die ruhige Ton und die melancholische Atmosphäre die unterzeichnen noch stärker die prekäre Situation in welcher die Schwestern Leben und der große Kontrast zu "normalen" Familien.