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Veröffentlicht am 13.04.2025

Venedig-Krimödie

Tagebuch einer Wasserleiche aus dem Canale Grande
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Einmal mehr beweist Tatjana Kruse, dass ein Krimi nicht blutrünstig sein muss, sondern man auch mal herrlich lachen kann.

Ihre Krimis machen einfach Spaß und sind echte Pageturner. Ein toller Schreibstil ...

Einmal mehr beweist Tatjana Kruse, dass ein Krimi nicht blutrünstig sein muss, sondern man auch mal herrlich lachen kann.

Ihre Krimis machen einfach Spaß und sind echte Pageturner. Ein toller Schreibstil gepaart mit witzigen und gut durchdachten Protagonisten und einer Story, die ihresgleichen sucht macht diese Krimödie zu einem echten Lesespass.

Schon das Cover zeigt Venedig Feeling und es gibt noch eine Übersicht zu den handelnden Personen, die kurz und knackig beschrieben werden.

Veröffentlicht am 12.04.2025

Wunderbar

Vorsehung
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Eine wunderbare Geschichte über die Todesdame eines australischen Inlandsfluges. Die Dame verkündet allen Passagieren des Fluges ihre Lebenserwartung und ihre Todesumstände. Dies führt teilweise zu Ängsten, ...

Eine wunderbare Geschichte über die Todesdame eines australischen Inlandsfluges. Die Dame verkündet allen Passagieren des Fluges ihre Lebenserwartung und ihre Todesumstände. Dies führt teilweise zu Ängsten, teilweise aber auch zu Belustigung. Und nach der Landung nimmt die Geschichte erst ihren Lauf.
Einerseits wird das Leben der Todesdame, Cherry, seit ihrer Kindheit beleuchtet. Andererseits das Leben einiger ausgesuchter Passagiere des Fluges und deren Umgang mit der Prophezeiung. Die ein oder andere Vorsehung erfüllt sich tatsächlich, was zu weiteren Ängsten führt. Doch die Geschichte nimmt dann einen ganz anderen Verlauf als erwartet. Es werden auch Fragen gestellt nach dem eigentlichen Sinn des Lebens und darüber, wie man sein Leben ändern würde wenn man wüsste wie wenig Zeit noch verbleibt. Ein wunderbares Buch zum Nachdenken mit Spannung und einem aussergewöhnlich flüssigen Schreibstil. Das Cover kommt eher ruhig daher, was gut passt.

Veröffentlicht am 07.04.2025

Mittelmässig

Die Yacht
6

Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt – oder eben auch nicht. Eine Party mit illustren Gästen, darunter Hannah, die nicht ganz dazugehört und von mehr oder weniger allen angegriffen oder belächelt ...

Eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt – oder eben auch nicht. Eine Party mit illustren Gästen, darunter Hannah, die nicht ganz dazugehört und von mehr oder weniger allen angegriffen oder belächelt wird. Sie ist die einzig empathische Person an Bord und als sich eine Katastrophe ereignet ist sie die Einzige, die halbwegs die Situation unter Kontrolle zu halten scheint.
Aber hier ist mehr oder weniger alles nur Schein.
In diesem Thriller gibt es leider viele Längen, vieles wird des öfteren ausgeschlachtet und erwähnt. Somit wird die Story immer langweiliger, immer unterbrochen von neuen gefährlichen Ereignissen. Und dann dümpelt es bis zum nächsten Ereignis wieder so vor sich hin. Der Schreibstil und die Grundidee der Story sind wirklich gut, die Umsetzung hat nicht ganz so gut geklappt. Die Personen werden teilweise sehr überspitzt dargestellt, aber vielleicht sind Menschen in diesen Sphären auch einfach so. Das Ende überrascht dann noch etwas und anschließend wird erzählt, was Hannah nach diesem Trauma aus ihrem Leben macht. Das hätte es für mich nicht mehr gebraucht, aber vielleicht sollte es die Geschichte auch abrunden.
Fazit: Die Bücher der Autorin sind nie richtig schlecht, aber leider auch nie richtig gut.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 06.04.2025

Anstrengend

Commissario Gaetano und der lügende Fisch
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Dieser Krimi ist eher anstrengend als spannend. Die Story ist generell gut, aber die Umsetzung leider nicht. Unangenehme, verwirrte oder ständig alkoholisierte Personen. Dazu eine Geschichte um San Gennaro, ...

Dieser Krimi ist eher anstrengend als spannend. Die Story ist generell gut, aber die Umsetzung leider nicht. Unangenehme, verwirrte oder ständig alkoholisierte Personen. Dazu eine Geschichte um San Gennaro, die grundsätzlich interessant ist, aber wirklich nur bis zur dritten Wiederholung. Dann das ständige schlechtreden von Neapel, ich kann mir kein Urteil erlauben da ich die Stadt nicht kenne. Aber ist sie wirklich so schmutzig und verdorben wie hier dargestellt? Die Geschichte selbst nimmt niemals Fahrt auf, es geht eher um Belanglosigkeiten und leider auch sehr stark um die Familiengeschichte und Familienverhältnisse des Commissario Gaetano. Es ödet einen nach einer gewissen Zeit regelrecht an und ich war oft davor, das Buch einfach abzubrechen. Das Cover dagegen ist sehr schön. Der Schreibstil ist anstrengend und überbordend.

Veröffentlicht am 05.04.2025

Gardasee

Die Schlange von Sirmione
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Mal wieder ein Gardasee Krimi. Der Gardasee ist in den letzten Jahren mörderisch geworden.

Ich hatte mir von der Autorin und aufgrund der Inhaltsangabe mehr versprochen.

Die Ermittlerin ist semi-sympathisch, ...

Mal wieder ein Gardasee Krimi. Der Gardasee ist in den letzten Jahren mörderisch geworden.

Ich hatte mir von der Autorin und aufgrund der Inhaltsangabe mehr versprochen.

Die Ermittlerin ist semi-sympathisch, sie ist schon besonders - keine Frage, aber einen Preis für Empathie wird sie bei den Lesern wahrscheinlich nicht gewinnen. Sie ist neugierig und verkauft dieses über Interesse. Immer geht ihr eigener Kopf und Wille vor allem anderen. Diese Selbstgefälligkeit oder schon Selbstsucht macht auch vor ihrer Beziehung nicht halt.

Der Fall ist verworren und die italienischen Ermittler kommen nicht so richtig voran. Wollen sie zu Anfang den Fall selbstverständlich selbst lösen, wird dann Winnie Teufel doch dazugerufen. Das erscheint völlig unplausibel.

Der Schreibstil ist soweit ok, allerdings nicht wirklich überragend - genau wie die ganze Geschichte.

Man kann diesen Krimi lesen, muss es aber nicht.