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Veröffentlicht am 02.08.2025

Zwei Frauen zwischen zwei Welten

Wohin du auch gehst
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Als sie gerade einmal zwölf Jahre alt ist, wird Bijoux nach Unruhen in Kinshasa nach London geschickt. Hier verliebt sie sich zum ersten Mal - und zwar in eine Frau. Das will sie vor ihrer streng religiösen ...

Als sie gerade einmal zwölf Jahre alt ist, wird Bijoux nach Unruhen in Kinshasa nach London geschickt. Hier verliebt sie sich zum ersten Mal - und zwar in eine Frau. Das will sie vor ihrer streng religiösen Tante Mireille, die sich früher Mira nannte, verbergen. Doch auch ihre Tante trägt ein Geheimnis aus der Vergangenheit mit sich herum…

„Wohin du auch gehst“ ist der Debütroman von Christina Fonthes.

Die Struktur des Romans ist weder banal noch verwirrend: Es gibt vier Teile, die aus mehreren Kapiteln bestehen und mit einem Prolog eingeleitet werden. Dabei gibt es unterschiedliche Ebenen: Die Handlung spielt teilweise in London (Großbritannien), teilweise in Kinshasa (Kongo) und zwischendurch in Brüssel und Paris. Es gibt zeitliche Sprünge zwischen 1974 und 2007. Für Komplexität sorgt zudem, dass im Wechsel erzählt wird: aus personaler Perspektive aus der Sicht von Mira und in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Bijoux. Dennoch fällt die Orientierung dank der Angaben zu Beginn der Kapitel leicht.

Die Sprache ist leichtfüßig, schnörkellos, anschaulich und gleichzeitig literarisch. Der Text enthält immer wieder Wörter der afrikanischen Sprache Lingala, die größtenteils in einem abgedruckten Glossar erklärt werden. Die deutsche Übersetzung von Michaela Grabinger ist angenehm unauffällig.

Die zwei Protagonistinnen sind interessant und sympathisch. Sie wirken lebensnah, weitestgehend frei von Stereotypen und verfügen über psychologische Tiefe.

Vordergründig geht es um zwei Frauenschicksale. Bei der Lektüre entfalten sich dann mehrere Schwerpunkte: Es geht um Queerness, um Diskriminierung, um Emanzipation sowie um religiöse und traditionelle Erwartungen, die dem entgegenstehen. Darüber hinaus spielen Mutter-Tochter-Beziehungen, Lebenslügen und Familiengeheimnisse eine wichtige Rolle. Auch die Themen Herkunft und Migration sind von Bedeutung. Gut gefallen hat mir, dass Diversität in mehrfacher Hinsicht auf elegante Weise eingeflochten. Der Roman ist überraschend facettenreich und vielschichtig.

Auf den rund 400 Seiten entwickelt die Geschichte schnell einen Sog. Die Handlung ist glaubwürdig und zugleich unterhaltsam.

Das verlagstypische Cover, das ein Gemälde von Tamara Tashna Downes zeigt, ist durchaus passend, wenn auch nicht so aussagekräftig wie das der Originalausgabe. Der deutschsprachige Titel ist verkürzt, aber ansonsten wortgetreu („Where You Go, I Will Go“) übernommen.

Mein Fazit:
Mit ihrem vielversprechenden Debüt „Wohin du auch gehst“ macht Christina Fonthes Lust auf ihre künftigen Romane. Eine empfehlenswerte Lektüre!

Veröffentlicht am 01.08.2025

Zoolympia

Die großen Spiele im Zoo
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Wie wäre es mit olympischen Spielen im Zoo? Die Idee von Direktor Alfred Ungestüm findet regen Anklang. Doch der tierische Sportwettkampf hat seine Tücken und löst zuerst viel Frust aus. Da müssen kurzerhand ...

Wie wäre es mit olympischen Spielen im Zoo? Die Idee von Direktor Alfred Ungestüm findet regen Anklang. Doch der tierische Sportwettkampf hat seine Tücken und löst zuerst viel Frust aus. Da müssen kurzerhand die Spielregeln geändert werden…

„Die großen Spiele im Zoo“ ist ein Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren und der siebte Band der Zoo-Reihe von Sophie Schoenwald.

Erzählt wird die Geschichte in chronologischer Reihenfolge auf 24 Seiten, die gestalterisch mal als Einzel-, mal als Doppelseite angelegt sind.

Die Illustrationen von Günther Jakobs sind bunt und modern, aber nicht zu grell und den tatsächlichen Farben nachempfunden. Die Zeichnungen weisen liebevolle, teils witzige Details auf und bieten somit viel zum Entdecken.

Die Textpassagen von Sophie Schoenwald sind kurz, aber nicht zu knapp und leicht verständlich. Auch ohne Kenntnisse der früheren Geschichten lässt sich das Geschehen sehr gut nachvollziehen. Die Wortwahl ist dem Alter der Zielgruppe absolut angemessen. Gut gefallen hat mir nicht nur der Wortwitz, sondern auch das kindgerechte Gendern.

Lieb gewonnene Charaktere der Vorgängerbände tauchen ebenso auf wie neue Figuren. Alle Tiere wirken sympathisch. Auf Bösewichte und andere Gruselfaktoren wird verzichtet.

Die Geschichte zeigt einerseits die sportliche Vielfalt bei Olympia auf und vermittelt andererseits zwei positive Botschaften. Verdeutlicht wird, dass mit Zusammenhalt und Fairness alle Spaß an Sport und Spiel haben können. Das Motto „Dabeisein ist alles“ wird ebenfalls aufgegriffen. Dadurch, dass es am Ende nur Gewinner gibt, wird jedoch die Chance verpasst zu erläutern, dass Verlieren manchmal auch nicht so schlimm ist.

Die unterschiedlichen Tiere und sportlichen Disziplinen sorgen für Abwechslung. Mehrfach bietet die Geschichte Anlass zum Schmunzeln und Lachen.

Wie in den anderen Bänden gibt es wieder ein kleines Extra: Diesmal ist ein Tischaufsteller mit Ignaz Igel dabei, der bei uns sehr gut angekommen ist.

Mein Fazit:
Auch der neue Zoo-Band hat uns viel Vorlesevergnügen bereitet. „Die großen Spiele im Zoo“ ist eine unterhaltsame und empfehlenswerte Fortsetzung der Bilderbuch-Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
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  • Charaktere
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  • Thema
Veröffentlicht am 26.07.2025

Zwei Brüder und viel Schmerz

Auē
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Nachdem ihre Eltern verschwunden sind, will der bereits erwachsen gewordene Taukiri (Tauk) seinen jüngeren Bruder loswerden. Daher setzt er den achtjährigen Ārama (Ari) bei Tante Kat und Onkel Stu im Süden ...

Nachdem ihre Eltern verschwunden sind, will der bereits erwachsen gewordene Taukiri (Tauk) seinen jüngeren Bruder loswerden. Daher setzt er den achtjährigen Ārama (Ari) bei Tante Kat und Onkel Stu im Süden Neuseelands ab. Anschließend flieht er auf die Nordinsel. Doch er muss feststellen, dass er seine Sorgen und Probleme nicht hinter sich lassen kann. Auch sein kleiner Bruder muss vieles ertragen…

„Auē“ ist das literarische Debüt von Becky Manawatu.

Der Aufbau des Romans ist auf mehrfache Weise komplex und erschließt sich erst Stück für Stück. Erzählt wird im Wechsel aus der Perspektive von Taukiri, Ārama und weiteren Figuren. Unterschiedliche Zeitebenen und verschiedene Örtlichkeiten machen es zudem nicht leicht, sich in der Geschichte zu orientieren.

Auch die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind zunächst undurchsichtig. Neben den beiden Brüdern, die klar im Zentrum des Romans stehen, geht es um weitere Mitglieder der Familie sowie einige Nebenfiguren. Dem Innenleben der Hauptcharaktere wird viel Raum gegeben, sodass die Personen sehr gut ausgearbeitet sind.

Der Inhalt des Romans ist auf rund 430 Seiten berührend und aufrüttelnd, allerdings durch die dargestellten Gewaltszenen und seine ernsten Themen schwer verdaulich. Es ist einerseits die Geschichte einer Familie, andererseits so viel mehr. Geheimnisse spielen eine zentrale Rolle. Vor allem aber geht es immer wieder um Schmerz und Verluste, um Schuld und Scham, um Einsamkeit und Verzweiflung.

In die Geschichte eingeflossen ist das äußerst traurige Schicksal eines Cousins der Autorin. Diese persönliche Komponente trägt vielleicht dazu bei, dass der Roman trotz aller Dramatik sehr authentisch wirkt.

Der Brutalität und der Gewalt steht die feinfühlige Sprache des Romans gegenüber. Mit seinen ungewöhnlichen Metaphern, den atmosphärischen Beschreibungen und den beinahe poetischen Untertönen hat mich die Autorin beeindruckt.

Der Text des Romans ist jedoch durchaus anspruchsvoll, was unter anderem mit der häufigen Verwendung von Wörtern und Formulierungen aus der Māori-Sprache zusammenhängt. Hilfreich beim Verständnis ist das hinten abgedruckte Glossar, das auch Hinweise zur Aussprache enthält. Dabei muss allerdings erwähnt werden, dass sich nicht alle Wörter ins Deutsche übersetzen lassen, ohne dass sämtliche Nuancen und kulturelle Implikationen erhalten bleiben. Um die Geschichte in Gänze mit ihren Andeutungen und der kompletten Symbolik zu verstehen, sind vermutlich Vorkenntnisse über Neuseeland und seine Besonderheiten von Vorteil.

Letzteres gilt wahrscheinlich auch für den außergewöhnlichen Māori-Titel des Romans, der von der englischsprachigen Originalausgabe übernommen wurde. Eine gute Entscheidung des deutschen Verlags, das Wort auf der Rückseite des Hardcovers gleich zu erklären. Auch die reduzierte Gestaltung mit dem Vogelmotiv wird dem Inhalt gerecht.

Mein Fazit:
Mit „Auē“ verlangt Becky Manawatu ihrer Leserschaft in mehrfacher Hinsicht viel ab. Wer sich auf die fordernde und sehr bewegende Geschichte einlassen kann, wird aber mit einem ungewöhnlichem Literaturerlebnis belohnt. Ein definitiv empfehlenswertes Debüt, das neugierig auf die Fortsetzung macht!

Veröffentlicht am 18.07.2025

In der wilden Schönheit der Natur

Die Rettung
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Shearwater Island, eine Insel zwischen Australien und der Antarktis: In einem Leuchtturm lebt Dominic Salt mit seinen Kindern. Seit seine Frau Claire tot ist, ist er allein für Raff (18), Fen (17) und ...

Shearwater Island, eine Insel zwischen Australien und der Antarktis: In einem Leuchtturm lebt Dominic Salt mit seinen Kindern. Seit seine Frau Claire tot ist, ist er allein für Raff (18), Fen (17) und Orly (9) verantwortlich. Vor mehreren Jahren ist er mit ihnen auf die abgeschiedene Insel gekommen, um dort als Verwalter sein Auskommen zu haben. Dort, wo bis vor Kurzem noch Wissenschaftler in einer Forschungsstation arbeiteten, ist es immer einsamer geworden. Doch dann spült ein heftiger Sturm eine verletzte Fremde an. Schnell wird klar, dass nicht nur die Unbekannte etwas zu verbergen hat, sondern auch Dom…

„Die Rettung“ ist ein Roman von Charlotte McConaghy.

Mit seinen 75 kurzen Kapiteln und sechs Erzählperspektiven ist der Roman recht kleinteilig aufgebaut. Dennoch funktioniert dieses Konstrukt gut. Erzählt wird im Präsens und in chronologischer Reihenfolge, aber mit mehreren Rückblicken. Die Handlung spielt in einem Zeitraum von wenigen Wochen und fast ausschließlich auf der fiktiven Insel.

Die Sprache des Romans hat mich überwiegend begeistert. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, bildstark und anschaulich. Die Dialoge klingen lebensnah. Besonders beeindruckend sind die gelungenen Naturbeschreibungen. Allerdings wird die deutsche Übersetzung von Jan Schönherr nicht an allen Stellen dem Genre Literatur gerecht.

Im Fokus der Geschichte stehen die vier Mitglieder der Familie Salt sowie die Fremde, Rowan. Die Gedanken der Figuren lassen sich sehr gut nachvollziehen. Zwar bleiben die Charaktere ein wenig unnahbar. Dies ist jedoch der Aufrechterhaltung der Spannung geschuldet und daher für mich kein Manko.

Wie die Autorin im lesenswerten Nachwort erklärt, ist auch die Insel als eigene Figur zu interpretieren. Dies ist ihr tatsächlich vorzüglich gelungen.

Einen Namen hat sich die Schriftstellerin mit niveauvollen, berührenden Geschichten gemacht, die den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität, die Ausbeutung der Erde und die drastischen Folgen dieser Entwicklungen thematisieren. Auch in ihrem neuen Roman bleibt sie diesem Konzept treu. Es geht um den steigenden Meeresspiegel und dessen Konsequenzen, den Schutz von Artenvielfalt, die gegenseitigen Abhängigkeiten von Flora und Fauna sowie die zunehmende Gefahr von Waldbränden und extremen Wetterbedingungen. Die Zusammenhänge werden eindrucksvoll beschrieben. Die brutale Vergangenheit, in der Jäger Seebären ausgerottet und weitere Arten wie Pinguine und See-Elefanten abgeschlachtet haben, ruft der Roman ebenfalls ins Gedächtnis. Zugleich schenkt die Geschichte interessanten, aber dennoch weniger bekannten Pflanzen Aufmerksamkeit. Somit konnte ich während der Lektüre einiges lernen.

Darüber hinaus spielen zwischenmenschliche Themen eine wichtige Rolle: vor allem Liebe, Verlust und Trauer. Die hoffnungsvolle Botschaft, dass nicht alles verloren ist, solange es Zusammenhalt und Solidarität gibt, finde ich sehr begrüßenswert. Ein Pluspunkt ist für mich, dass auch queere Beziehungen und feministische Aspekte wie gewollte Kinderlosigkeit auf elegante und authentische Weise in die Geschichte eingeflochten werden.

Auf den rund 350 Seiten ist die Geschichte unterhaltsam und spannend. Während ich das Buch in der ersten Hälfte kaum aus der Hand legen wollte, hat mich die zweite Hälfte leider aus inhaltlicher Sicht enttäuscht. Die unglaubwürdige Entwicklung zweier Charaktere und eine wenig glaubhafte Häufung dramatischer Szenen schmälern bedauerlicherweise meinen ansonsten sehr positiven Gesamteindruck.

Das stimmungsvolle Covermotiv, das nicht nur den Schutzumschlag ziert, ist sowohl optisch ansprechend als auch thematisch passend. Leider kam bei der Gestaltung eine KI zum Einsatz. Der deutsche Titel weicht zwar erheblich vom Original („Wild Dark Shore“) ab, gefällt mir aufgrund seiner Mehrdeutigkeit aber mindestens genauso gut.

Mein Fazit:
Mit „Die Rettung“ hat mich Charlotte McConaghy nicht komplett überzeugt. Zwar ist der neue Roman durchaus unterhaltsam, reicht jedoch nicht an ihre früheren Werke heran.

Veröffentlicht am 17.07.2025

Zurück in die Stadt am Meer

Furye
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Vordergründig führt sie ein erfolgreiches, geradezu beneidenswertes Leben. Doch hinter der Fassade der hübschen, kinderlosen Musikmanagerin, Ende 30, sieht es anders aus: Sie ist Single und nicht glücklich. ...

Vordergründig führt sie ein erfolgreiches, geradezu beneidenswertes Leben. Doch hinter der Fassade der hübschen, kinderlosen Musikmanagerin, Ende 30, sieht es anders aus: Sie ist Single und nicht glücklich. Und von ihrer Familie ist ihr nur ihre Mutter geblieben. Ein plötzlicher Anruf bringt ihren Alltag durcheinander und treibt sie zurück in eine Stadt am Meer, wo sie zuletzt in einem Sommer vor 20 Jahren eine der Furien war…

„Furye“ ist ein Roman von Kat Eryn Rubik.

Der Roman wird eingeleitet mit einem kurzen Prolog und endet mit einem Epilog. Dazwischen liegen neun Kapitel, die in der Ich-Perspektive einer jungen Frau erzählt werden, die anonym bleiben will. Zudem gibt es eine weitere Ebene: die Einträge aus einem Notizbuch, aufgeschrieben von der Protagonistin, als sie 17 Jahre alt war und sich Alec nannte.

Der Schreibstil ist einzigartig und besitzt einen Wiedererkennungswert. Die Sprache ist manchmal etwas derb bis vulgär, atmosphärisch stark und bisweilen von einer poetischen Note durchzogen.

Für mich ist die Protagonistin keine typische Sympathieträgerin. An ein paar Stellen habe ich mich an ihrem Verhalten gestört. Dennoch wirken sie und die übrigen Figuren größtenteils authentisch.

Die Geschichte dreht sich um die Jugend und das Erwachsen werden. Inhaltlich ist der Roman dabei jedoch durchaus keine leichte Kost. Es geht es um Erinnerungen, Schmerz, Trauer und Verlust, aber auch um Gewalt und andere unschöne Erfahrungen.

Auf den fast 350 Seiten ist die Geschichte von einer subtilen Spannung geprägt. Schon nach den ersten Seiten entwickelt die Geschichte einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte.

Das Covermotiv sticht hervor und macht neugierig. Der außergewöhnliche Titel mit der besonderen Schreibweise erregt Aufmerksamkeit und passt sehr gut.

Mein Fazit:
„Furye“ von Kat Eryn Rubik ist ein in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlicher Roman.