Profilbild von milkysilvermoon

milkysilvermoon

Lesejury Star
offline

milkysilvermoon ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit milkysilvermoon über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2026

Der Großvater, den sie nie kennenlernte

Ich möchte zurückgehen in der Zeit
0

Er war ein überzeugter Nationalsozialist. Geboren im Jahr 1904 in Berlin, gestorben 1964. Was hat er als Mitglied der Waffen-SS getan? Was ist darüber hinaus in seinem Leben passiert? Welche Art von Mensch ...

Er war ein überzeugter Nationalsozialist. Geboren im Jahr 1904 in Berlin, gestorben 1964. Was hat er als Mitglied der Waffen-SS getan? Was ist darüber hinaus in seinem Leben passiert? Welche Art von Mensch war ihr Großvater? Diesen Fragen will eine Schriftstellerin kurz vor ihrem 50. Geburtstag nachgehen. Sie macht sich auf eine Reise, eine Spurensuche.

„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ ist ein autofiktionales Buch von Judith Hermann.

Darin geht es um eine Suche nach Antworten und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der Familie, in der es eine Leerstelle gibt: den seit 60 Jahren verstorbenen Großvater, den die Autorin nie persönlich kennengelernt hat. Erzählt wird in deren Ich-Perspektive. Dabei ist jedoch zu beachten, dass es zwar viele Parallelen zu Judith Hermann und ihrer Familie gibt, das Buch allerdings auch fiktive, literarische Elemente enthält.

Bei ihrer Mutter beißt die Erzählerin auf Granit. Sie will sich nur an wenig erinnern können, gibt auch auf das penetrante Bedrängen der Tochter hin kaum etwas preis. Somit ist die Erzählerin auf andere Quellen angewiesen. Mit einem Foto vom Juli 1941 im Gepäck, setzt sie sich in den Zug.

Erste Station und der erste Teil des Buches - nach einem kurzen Prolog - ist Radom, eine Kleinstadt in Polen, in der die Autorin im Februar 2024 ankommt. Dort, wo sich von Frühjahr 1941 bis August 1942 ein Ghetto für Juden befand, will sie mehr über ihren Vorfahren erfahren, der damals an diesem Ort gewesen ist. Doch ihr Großvater hat keine dokumentierten oder sichtbaren Spuren in der Stadt hinterlassen.

Deshalb setzt sie ihre Recherche, nach einem kurzen Lesungsstopp in Krakau, in Richtung Italien fort. „Napoli“ heißt daher der zweite Teil des Buches. In der Stadt Neapel und auf dem Land besucht die Erzählerin ihre jüngere Schwester, die als Archäologin zwar von Berufs wegen oft in der Vergangenheit herumstochert und gräbt, gegenüber ihrer eigenen Familiengeschichte aber - wie ihre Mutter - erstaunlich gleichgültig ist.

Überschrieben mit „Tidslomme“, dem dänischen Wort für „Zeittäschen“, folgt ein dritter Teil, der sich nicht direkt mit der Recherche befasst, aber dennoch einen Bezug zum Thema aufweist. Er weitet den Fokus auf interfamiliäres Schweigen aus.

Dass sich das Buch mutig einem Tabu nähert, hat mich an der Lektüre gereizt. Die problematische familiäre Vergangenheit aufzugreifen, ist begrüßenswert und liefert ein interessantes Thema. Doch letztlich ist es vor allem ein Tappen im Dunkeln, ist das Gewicht des Erbes nicht zu beziffern. So dreht sich das Buch mehr um Verdrängung, das Vermeiden von Gedenken und Schuldgefühlen sowie das Misslingen von Aufarbeitung als um neue Erkenntnisse. Zugleich ist es als Kritik an der Erinnerungskultur zu verstehen.

Dass die Recherche der Erzählerin ohne weitere Hinweise bleibt, ist dem Buch nicht anzukreiden. Die Suche ist nach 60 Jahren schließlich ein schwieriges Unterfangen. Dass Leerstellen und offene Fragen bleiben, ist nicht überraschend, sondern glaubwürdig. Dennoch lässt mich die Lektüre enttäuscht zurück. Insbesondere angesichts des Umstands, dass sich das Buch auf seinen knapp 160 Seiten zu viel mit Nebensächlichkeiten, Abschweifungen und belanglosen Details befasst.

In sprachlicher Hinsicht empfinde ich das Buch hingegen als sehr gelungen. Es enthält schöne Metaphern und andere bemerkenswerte Bilder. In den knappen Sätzen schwingt oftmals eine poetische Note mit.

Das stimmungsvolle Covermotiv lässt sich auch im übertragenen Sinne deuten und passt daher auf mehreren Ebenen gut. Auch der Titel ist nachvollziehbar.

Mein Fazit:
„Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ von Judith Hermann hat meine Erwartungen leider nicht in Gänze erfüllt. Ihr sprachliches Können stellt die Autorin in ihrem autofiktionalen Buch jedoch eindrucksvoll unter Beweis.

Veröffentlicht am 13.04.2026

Der Sommer, der den Himmel stahl

Der letzte Sommer der Tauben
0

Noah Akram Derwisch ist erst 14 Jahre alt, als sein einst unbeschwerter Alltag immer mehr schmerzliche Einschnitte erfährt. Nachdem das Kalifat ausgerufen worden ist, wird die Liste an Verboten, Repressalien, ...

Noah Akram Derwisch ist erst 14 Jahre alt, als sein einst unbeschwerter Alltag immer mehr schmerzliche Einschnitte erfährt. Nachdem das Kalifat ausgerufen worden ist, wird die Liste an Verboten, Repressalien, Einschüchterungsversuchen und Gewalttaten länger und länger. Seine Familie, Freunde und er selbst schweben bald in Gefahr. Doch in seinen Tauben findet der Teenager Trost und in seinem Onkel Ali einen einfühlsamen Erwachsenen, der seine Leidenschaft für die Zucht teilt…

„Der letzte Sommer der Tauben“ ist ein Roman von Abbas Khider.

Erzählt wird die Geschichte in knappen Kapiteln im Präsens und in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Noah. Die Handlung spielt während eines Sommers, wobei das Jahr und der Ort nicht definiert werden und nur spekuliert werden kann, dass der Irak gemeint sein könnte.

Der junge Protagonist wird glaubwürdig und stimmig dargestellt. Er ist ein Sympathieträger. Noah ist noch ein wenig naiv, nicht ganz erwachsen und mit mancher Situation alterstypisch etwas überfordert, jedoch empathisch und loyal. Auch die übrigen Figuren, vor allem die Mitglieder seiner Familie, wirken authentisch.

Die Tauben spielen ebenfalls eine zentrale Rolle in der Geschichte: sowohl im wörtlichen Sinne als tierische Protagonisten, mit denen sich Noah beschäftigt, als auch im übertragenen Sinne als Symbol für Freiheit und Flucht. Allerdings, so muss ich gestehen, hat mich die überbordende Verwendung dieser Metapher ein wenig gestört, da sie zunehmend plakativ wird.

Das alles überlagernde Thema ist die totalitäre Herrschaft im Namen einer Religion, die in ihrer Umsetzung mit Gewalt und Willkür einhergeht. Die Geschichte schildert eindrücklich auf nur wenig mehr als 200 Seiten, wie die neuen Machthaber im Kalifat den Alltag der einfachen Leute zunehmend einschränken und erschweren, welche fürchterlichen Auswirkungen die immer ausufernden Regeln haben und wie schnell der staatliche Terror eskalieren kann. Die dargestellte Gewalt kommt ohne übertriebene Sensationsgier und unnötige Ausschmückungen aus, was sie für mich besonders eindringlich gemacht hat. Zudem wird mehrfach die Frage aufgeworfen, ob die religiösen Lehren sinnvoll sind. Neben der sehr ernster Thematik sorgen mehrere humorvolle Momente dafür, dass der Inhalt nicht zu düster erscheint.

Nicht nur, aber insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Autor nicht in seiner Muttersprache schreibt, hat mich die sprachliche Kunstfertigkeit beeindruckt. Der Text ist atmosphärisch, bildstark und von einer poetischen Note geprägt, ohne ins Blumige oder Überkandidelte abzudriften.

Das unaufgeregte und dennoch farblich auffällige Covermotiv passt hervorragend zu der Geschichte. Zudem harmoniert es perfekt mit dem Titel, sodass sich ein durchweg stimmiges Gesamtbild ergibt.

Mein Fazit:
Mit „Der letzte Sommer der Tauben“ ist Abbas Khider ein berührender, aufschlussreicher und eindrucksvoller Roman gelungen, den ich gerne weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 10.04.2026

Diesseits und jenseits der Salzach

Der Fährmann
0

Das Grenzgebiet von Deutschland und Österreich rund um die Jahrhundertwende: Das Bauernmädchen Elisabeth, genannt Lisi, und Wirtstochter Annemarie sind seit ihrer Kindheit eng befreundet. Schon in jungen ...

Das Grenzgebiet von Deutschland und Österreich rund um die Jahrhundertwende: Das Bauernmädchen Elisabeth, genannt Lisi, und Wirtstochter Annemarie sind seit ihrer Kindheit eng befreundet. Schon in jungen Jahren müssen beide hart anpacken. Auch für Hannes Winkler ist das weitere Leben bereits vorbestimmt: Er soll Fährmann werden. Josef Steiner hingegen soll den Hof seines Vaters übernehmen. Die vier jungen Leute ahnen nicht, dass sie nicht nur der Erste Weltkrieg vor Probleme stellen wird…

„Der Fährmann“ ist ein Roman von Regina Denk.

Der Roman besteht aus 23 Kapiteln sowie fünf Zwischenkapiteln. Erzählt wird aus personaler Perspektive, im Wechsel aus der Sicht von Hannes, Annemarie, Elisabeth und Josef. Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von 1894 bis 1915. Trotz dieser komplexen Struktur fällt die Orientierung leicht, weil die Kapitel mit Zeit- und Personenangaben versehen sind.

Auf den 380 Seiten hält der Roman verschiedene Formen von Gewalt, viel Leid und sonstige Dramatik bereit. Zwar spielen Liebe und Freundschaft eine wichtige Rolle. Die düsteren, traurigen Themen überwiegen allerdings und fordern den Lesern einiges ab. Die Geschichte macht deutlich, wie Zwänge und Traditionen, wie patriarchale Strukturen und bedenkliche Konventionen den Alltag insbesondere von Frauen oftmals einschränken. Zugleich zeigt sie auf, wie hart das Leben auf dem Land für Jung und Alt vor etwas mehr als 100 Jahren war.

Schon nach wenigen Kapiteln hat mich der Roman in seinen Bann gezogen und trotz des Umfangs durchweg gefesselt. Nur zum Schluss hin wird die Handlung ein wenig unglaubwürdig, was mein Lesevergnügen jedoch nicht geschmälert hat.

Vor allem die beiden Protagonistinnen, Annemarie und Elisabeth, erhalten viel Raum. Sie sind die Sympathieträgerinnen. Zusammen mit Hannes und Josef entsteht ein interessantes, spannungsreiches Personenquartett.

Besonders in sprachlicher Hinsicht hat mich der Roman begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig und passt sehr gut zum historischen Setting. Der Text ist atmosphärisch und eindrücklich. Die dialektalen Zitate und die auf die Zeit abgestimmte Wortwahl wirken äußerst authentisch. Auch die sprachliche Varianz der verschiedenen Perspektiven empfinde ich als sehr gelungen.

Das stimmungsvolle Covermotiv fügt sich nicht nur gut zum Inhalt, sondern sticht positiv hervor. Der Titel legt den Fokus für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf Hannes, geht aber durchaus in Ordnung.

Mein Fazit:
Mit ihrem Roman „Der Fährmann“ hat mich Regina Denk überzeugt. Eine empfehlenswerte Lektüre, die mich mit ihrer Sprache bezaubert hat und Lust auf weitere Geschichten aus der Feder der Autorin weckt.

Veröffentlicht am 07.04.2026

Ohne Namen, aber mit einem großen Traum

Lola im Spiegel
0

Sie ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einem Van auf einem Schrottplatz am Brisbane River. Die beiden sind auf der Flucht vor einer gewalttätigen Vergangenheit. Einen Namen hat die Jugendliche ...

Sie ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einem Van auf einem Schrottplatz am Brisbane River. Die beiden sind auf der Flucht vor einer gewalttätigen Vergangenheit. Einen Namen hat die Jugendliche nicht, dafür aber einen großen Traum: Sie möchte eine richtige Künstlerin werden…

„Lola im Spiegel“ ist ein Roman von Trent Dalton.

Die Geschichte spielt in Brisbane (Australien). Erzählt wird sie im Präsens in der Ich-Perspektive aus der Sicht der namenlosen Protagonistin. Der Roman besteht aus 24 Kapiteln, die jeweils mit einer Zeichnung und ihrer Beschreibung beginnen. Dieses Konzept empfinde ich als kreativ und sehr ansprechend.

Der Text ist dialoglastig. Die Sprache ist rau, oft salopp und teils sogar ein wenig vulgär. Das passt allerdings zum Inhalt. Die deutsche Übersetzung von Rita Gravert ist angenehm unauffällig.

Die Charaktere werden mit Tiefe dargestellt und wirken authentisch. Unter anderem in diesem Aspekt wird deutlich, dass autofiktionale Elemente aus der persönlichen und beruflichen Erfahrung des Autors eingeflossen sind.

Es handelt sich um eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte. Dabei geht es vor allem um düstere Themen: häusliche Gewalt, Obdachlosigkeit, Traumata, Drogen, Alkohol, Korruption und ähnliche Probleme. Aber es ist zugleich auch eine Liebesgeschichte, die von magischem Realismus durchzogen ist und immer wieder Momente der Hoffnung und Zuversicht bietet. Durch diese Mischung entsteht eine emotionale Lektüre.

Mit mehr als 600 Seiten ist der Roman recht umfangreich. Dennoch kommt die Geschichte ohne größere Längen aus. Die Handlung erscheint vorwiegend glaubwürdig und hält Überraschungen bereit.

Besonders eindrucksvoll sind die Schwarz-Weiß-Illustrationen von Paul Heppell. Sie verleihen der Geschichte eine weitere Dimension und verstärken die Aussagekraft.

Das Covermotiv greift zwar die künstlerische Komponente auf und passt durch die Darstellung des zerbrochenen Spiegels inhaltlich gut. Dennoch spricht es mich optisch leider gar nicht an. Der deutsche Titel bleibt nahe am englischsprachigen Original („Lola in the Mirror“).

Mein Fazit:
„Lola im Spiegel“ von Trent Dalton ist ein bewegender und unterhaltsamer Roman, der mehrere Besonderheiten aufweist.

Veröffentlicht am 02.04.2026

Heimat ist mehr als ein Ort

Halber Stein
0

Das Dorf Michaelsberg nahe Hermannstadt im rumänischen Siebenbürgen im Sommer 2006: Für die Bestattung ihrer Großmutter Agneta kehrt Sine, eigentlich Friedesine, Seraphin zusammen mit ihrem Vater Johann ...

Das Dorf Michaelsberg nahe Hermannstadt im rumänischen Siebenbürgen im Sommer 2006: Für die Bestattung ihrer Großmutter Agneta kehrt Sine, eigentlich Friedesine, Seraphin zusammen mit ihrem Vater Johann an den Ort ihrer Kindheit zurück. Mit ihren Eltern war sie nach Deutschland gegangen. In der alten Heimat trifft die 20-Jährige jetzt nicht nur Julian Eminescu, ihren Freund aus Kindheitstagen, wieder, sondern wird auch von Emotionen und Bildern aus der Vergangenheit eingeholt…

„Halber Stein“ ist der Debütroman von Iris Wolff, erstmals 2012 erschienen und jüngst als Taschenbuch erneut veröffentlicht.

Eingeleitet mit einem Prolog, setzt sich der Roman aus 15 Kapiteln zusammen. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Sine. Die gegenwärtige Handlung umfasst nur wenige Tage. Allerdings nehmen die Rückblenden in die Vergangenheit viel Raum ein.

Wie in Wolffs späteren Werken geht es in ihrem Debüt insbesondere um die Themen Herkunft, Heimat und deren Verlust, Migration, Familiengeschichte und das Ergründen der eigenen Wurzeln. Auch in ihrem Erstlingsroman spielen Erinnerungen bereits eine wichtige Rolle. Dabei geht die Geschichte in die Tiefe und regt zum Nachdenken an.

Über die Historie der Siebenbürger Sachsen erfährt man auf den etwas mehr als 300 Seiten einiges. Der Autorin gelingt es, ihren Lesern die Region um Hermannstadt nahezubringen. Zwar ist der Roman dabei recht handlungsarm. Dennoch wirkt er keineswegs langatmig.

Das mag auch an Sine und Julian liegen. Zwei Figuren, zu denen ich schnell einen Zugang finden konnte. Die junge Frau, deren Biografie Parallelen mit der der Autorin aufweist, macht einen lebensnahen Eindruck. Ihre Gedanken lassen sich sehr gut nachvollziehen. Insgesamt sind die Protagonisten eine der Stärken des Romans. Die Beziehungen der Charaktere zueinander und zwischenmenschliche Interaktionen werden sehr gut herausgearbeitet. Vor allem deswegen konnte mich die Geschichte immer wieder berühren.

Auch die Natur- und Landschaftsbeschreibungen sind sehr gelungen. Der Text ist atmosphärisch, bildstark und von einer poetischen Note geprägt, allerdings noch nicht so ausgefeilt und kunstvoll wie die Sprache ihrer nachfolgenden Romane.

Der ungewöhnliche Titel, der auf einen Felsen verweist, passt mit seiner symbolischen Bedeutung sehr gut zur Geschichte. Nur das hübsche Covermotiv empfinde ich - wie schon bei „Lichtungen“ - als etwas beliebig.

Mein Fazit:
Bereits mit ihrem Debüt beweist Iris Wolff ihre schriftstellerische Qualität. „Halber Stein“ ist ein tiefgründiger Roman, der mich vor allem auf der emotionalen Ebene erreichen konnte. Lesenswert!