Traf leider nicht meinen Geschmack
Das GehöftLara ist Biologin und erfüllt sich zusammen mit ihrem Freund Henry, einem weiteren Paar sowie ihrem Bruder den Traum, ein Gehöft auf der menschenleeren Hallig Westeroog ökologisch zu bewirtschaften. Bereits ...
Lara ist Biologin und erfüllt sich zusammen mit ihrem Freund Henry, einem weiteren Paar sowie ihrem Bruder den Traum, ein Gehöft auf der menschenleeren Hallig Westeroog ökologisch zu bewirtschaften. Bereits kurz nach der Ankunft verschwindet Laras Bruder Malte, danach reißt die Funkverbindung zur Außenwelt ab und die kleine Gruppe ist auf sich alleingestellt. Seltsame Dinge geschehen, Lara ist überzeugt davon, dass sich eine weitere unbekannte Person auf der Insel befindet und dann fängt auch noch Henry an, ihr Misstrauen zu wecken. Als eine weitere Person verschwindet, eskaliert die Situation.
Der Autor Leo Brandt veröffentlichte unter dem Namen Richard Brandes eine Kriminalreihe, die sich um die Kriminalhauptkommissarin Carla Stach und ihr Team dreht. Diese beinhaltet mittlerweile vier Bände und konnte mich von Band zu Band immer mehr begeistern, sodass ich umso neugieriger war, als ich erfuhr, dass der Autor nun seinen ersten Thriller geschrieben hat. Bereits auf den ersten Seiten war ich etwas ernüchtert, denn die Naturbeschreibungen nahmen überhand; statt einer bedrohlichen Atmosphäre hatte ich das Gefühl, in einer Naturdokumentation gelandet zu sein. Die Story selbst konnte mich leider auch nicht mitreißen, die widersprüchlichen Handlungen der Figuren sowie die abrupten Übergänge führten bei mir zu Irritationen, es kam keine richtige Stimmung bei mir auf, zudem fand ich die Gespräche der Akteure miteinander seltsam. Einige Fehler in der Story vervollständigten mein negatives Bild und letztendlich blieb ich nur am Ball, um zu erfahren, wie es ausgeht. Schade, aber das Buch und ich ergab einfach kein Match. Da warte ich doch lieber darauf, dass es mit Carla Stach hoffentlich irgendwann weitergeht.