Cover-Bild Das glückliche Leben
(30)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 04.09.2025
  • ISBN: 9783462007923
David Foenkinos

Das glückliche Leben

Roman | Eine Hymne auf die Neuanfänge im Leben - der große Bestseller aus Frankreich
Christian Kolb (Übersetzer)

Éric macht auf einer Reise in Seoul eine so existenzielle Erfahrung, dass er daraufhin das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt. Bestsellerautor David Foenkinos erzählt wie kein anderer vom Neubeginn, und warum wir ihn wagen sollten.

Während einer Geschäftsreise läuft Éric Kherson müde und ausgebrannt durch die Straßen Seouls und landet in einem Happy Life – ein Ort, an dem das Self-Help-Ritual der eigenen Fake-Beerdigung angeboten wird. Éric lässt sich spontan darauf ein. Umgeben von Stille und Dunkelheit spürt er plötzlich, worauf es wirklich ankommt im Leben. Mit dem Ende vor Augen entscheidet sich der Vierzigjährige für den Neuanfang.

Zurück in Paris kündigt Éric seinen Job, kümmert sich endlich um seinen Sohn, nimmt wieder Kontakt zu seiner Mutter auf und importiert das koreanische Ritual nach Frankreich. Das Geschäft boomt. So erfährt auch seine Ex-Chefin Amélie davon. Sie besucht Éric, weil sie endlich bereit ist für eine Veränderung. Es ist der Beginn einer zarten, neuen Liebe.

Charmant und tiefgründig zeigt uns David Foenkinos, dass wir unser Leben jederzeit ändern können – wir müssen uns nur trauen.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.09.2025

Überwältigend tiefsinnig

0

Von gewittertierchen
Schon die Leseprobe hat mich sehr angesprochen und ich wusste, dass es ein Buch zum Nachdenken wird, aber das es so viel mehr Tiefe besitzt als ich schon erwartet hatte. Ich bin echt ...

Von gewittertierchen
Schon die Leseprobe hat mich sehr angesprochen und ich wusste, dass es ein Buch zum Nachdenken wird, aber das es so viel mehr Tiefe besitzt als ich schon erwartet hatte. Ich bin echt umgehauen von diesem Buch. Ich gehöre wenig zu den Menschen, die sich Sachen markieren in Büchern, aber hier war es einfach anders. Ich musste das Buch sogar einige Male zuklappen und das Gelesene sacken lassen, weil es mich angesprochen hat. Ich konnte mich in dem Hauptcharakter Éric sehr wiederfinden und ihn verstehen. Er geht mit viel Mut voran und schafft das was sich viele wünschen: Er verändert sein Leben und setzt seine Prioritäten neu.
So ist dieses Buch eine gute Mischung aus Unterhaltung und doch auch vielen anregenden Gedanken. Definitiv eine Leseempfehlung von mir, besonders für alle, die sich zurzeit etwas verloren fühlen und über einen Neuanfang nachdenken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2025

Happy Life im Lesesessel – warum dieses Buch mich beerdigt und auferstehen lässt

0

Mitten in Seoul in einer Fake-Beerdigung liegen, die Augen zu, der Sargdeckel geschlossen – und zack, plötzlich kapiert man, dass man sein Leben komplett gegen die Wand gefahren hat. Genau da packt mich ...

Mitten in Seoul in einer Fake-Beerdigung liegen, die Augen zu, der Sargdeckel geschlossen – und zack, plötzlich kapiert man, dass man sein Leben komplett gegen die Wand gefahren hat. Genau da packt mich David Foenkinos mit Das glückliche Leben. Dieses Buch ist so herrlich verrückt, dass man beim Lesen fast selbst Lust bekommt, die eigenen Beerdigungsklamotten aus dem Schrank zu ziehen – nur um danach wie Phönix aus der Asche aufzusteigen.

Éric ist ein Typ, der alles hat: Job, Stress, Müdigkeit, kaputtes Familienleben. Dann stolpert er in Seoul in ein Ritual, das einem zeigt, wie wenig Zeit man eigentlich hat, um das Wichtige zu leben. Und genau das hat mich erwischt. Zwischen den Zeilen flimmert so viel Leichtigkeit, Charme und auch Humor, dass man immer wieder grinst, obwohl es eigentlich um ein ziemlich ernstes Thema geht: den Mut zum Neuanfang.

Foenkinos schafft es, dass man sich nicht belehrt fühlt, sondern eingeladen. Da schwingt keine nervige Esoterik mit, sondern eine freundliche Ohrfeige, die sagt: „Mach schon! Trau dich!“ Ich habe beim Lesen permanent genickt, manchmal gelacht, manchmal geschluckt – und am Ende gedacht: verdammt, vielleicht sollte ich auch mal meine Routinen beerdigen.

Die Liebesgeschichte mit Amélie? Zucker, ohne Kitsch. Die Szenen mit seinem Sohn? Echtes Herzklopfen. Und dass das Ganze in Paris und mit einer Prise koreanischer Weisheit serviert wird, macht es noch runder. Für mich ein Buch, das gleichzeitig unterhält, inspiriert und anfeuert, sich nicht mit dem Mittelmaß abzufinden.

Kurz gesagt: Wer nach dem Lesen nicht wenigstens einen kleinen inneren Neustart hinlegt, hat wohl heimlich geschlafen. Ich feiere dieses Buch – und bin froh, dass man sich dafür nicht wirklich in einen Sarg legen muss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2025

Innehalten und neu anfangen

0

Zwanzig Jahre ist Éric Kherson schon im gleichen Betrieb und es ging in der Karriereleiter stetig bergauf. Er ist Geschäftsführer des Konzerns, als er von einer früheren Mitschülerin ein Angebot erhält: ...

Zwanzig Jahre ist Éric Kherson schon im gleichen Betrieb und es ging in der Karriereleiter stetig bergauf. Er ist Geschäftsführer des Konzerns, als er von einer früheren Mitschülerin ein Angebot erhält: Amélie Mortiers ist Staatssekretärin im Ministerium für Außenhandel und sucht einen zuverlässigen Mitarbeiter, der sie auf ihren vielen Auslandsreisen begleiten soll. Trotz schrecklicher Flugangst reizt ihn die neue Aufgabe und er sagt zu. Èrics erste Reise mit Amélie geht nach Seoul, wo sie sich mit einem einflussreichen Mann von Samsung treffen sollten. Um seine Gedanken zu ordnen macht Éric vor dem Meeting noch einen Spaziergang. Dabei fällt ihm ein Laden mit dem Schriftzug „Happy Life“ auf, den er aus reiner Neugierde aufsucht. Das Erlebnis seiner eigenen Beerdigung, das er dort hatte, stimmte ihn so nachdenklich, dass er zu einem völlig anderen Menschen wurde. Wieder zu Hause möchte er seine Erfahrung weitergeben und macht sich selbständig. Das Glück ist Éric wohlgesinnt, denn eines Tages möchte auch Amélie das Gefühl der eigenen Beerdigung erleben …

David Foenkinos, geb. 1974 in Paris, ist ein französischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur, der an der Sorbonne Literatur und Musik studierte. Er hat bisher über zwanzig Bücher geschrieben, die in über vierzig Sprachen übersetzt wurden und für die er in Frankreich bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat. Einige seiner Romane hat er, zusammen mit seinem Bruder Stéphane, selbst verfilmt. Sein letztes Werk „La vie heureuse“ (2024 Gallimard) wurde jetzt ins Deutsche übersetzt und erscheint am 04.09.2025 unter dem Titel „Das glückliche Leben“ beim Verlag Kiepenheuer & Witsch. Foenkinos lebt in Paris.

Wie so oft bei Foenkinos ist auch in diesem Roman eine gewisse Melancholie zu spüren und das Thema Tod ist mit einer Prise Humor gewürzt. Als Leser begleitet man Èric Kherson, den Protagonisten, bei seinen Aktivitäten und ist somit stets hautnah am Geschehen. Auch hier, wie meist bei Foenkinos, ist die männliche Hauptfigur etwas unschlüssig in seinem Tun und findet häufig keine Worte, ist aber immer sehr sympathisch. Der Schreibstil ist klar, präzise und schnörkellos, dennoch humorvoll und emotionsgeladen und passt ausgezeichnet zum Geschehen. Trotz meist melancholischer Grundstimmung gibt es ein hoffnungsvolles und glückverheißendes Ende, das den Leser nachdenklich zurücklässt.

Fazit: Ein typischer Foenkinos: Das Thema Tod gewürzt mit ironischem Humor und mit hoffnungsvollem Blick in die Zukunft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.08.2025

Beeindruckend – erstklassige Unterhaltung!

0

Amélie Mortiers, eine, nach Jahren wieder aufgetauchte Schulfreundin, macht Eric ein berufliches Angebot.
Eric Kherson, 40 Jahre alt, bislang erfolgreich und geradlinig in seinem Job, bemerkte in der letzten ...

Amélie Mortiers, eine, nach Jahren wieder aufgetauchte Schulfreundin, macht Eric ein berufliches Angebot.
Eric Kherson, 40 Jahre alt, bislang erfolgreich und geradlinig in seinem Job, bemerkte in der letzten Zeit eine Müdigkeit und schleichende Depression. Er nimmt, zu jedermanns Überraschung, das Angebot an, fortan für die französische Regierung zu arbeiten,
Eric übt für Amélie den“Zauber des Unauffälligen aus“, er würde, meint sie “das entsprechende Fingerspitzengefühl“ für den neuen Job mitbringen.
Als Eric später in Seoul eine wichtige Präsentation vortragen soll, verpasst er den Termin und dies ist der Moment, wo sich sein Leben noch einmal ändern sollte und zwar grundsätzlich. Eric erkennt, was im Leben wirklich wichtig ist und setzt sich in Frankreich für dein selbst erlebtes koreanisches Ritual ein.

Das Buch bringt Spaß, denn Eric führen viele Ungewöhnlichkeiten voran, die ihm begegnen und die er tatsächlich annimmt ( wie oft übersehen wir diese wegweisenden Chancen, als Zufälle getarnt).
David Foenkinos kann sehr gut die Zwischentöne einfangen mit einer humorvollen und auf den Punkt gebrachten Sprachfertigkeit. Man vertraut dem Autor sofort aufgrund seiner Lebensklugheit und lässt sich gerne literarisch weiterführen mit dem Protagonisten Eric. Man ahnt fast, dass es gut ausgeht – das beruhigt. David Foenkinos holt den Leser ab und fängt ihn auf. Die Distanz zum Geschehen ist genau richtig und macht den Protagonisten sympathisch - vor allem auch die humorvolle und menschenliebende Sprachwahl „ der Zauber des Unauffälligen“ oder (über Amelie) „ Eric erkannte allmählich, dass die unermüdliche Inszenierung des Glücks die Aussicht auf einen Abgrund bot!“ Kleine, fast nebensächliche Andeutungen heben die Spannung und führen voran. Der Roman ist sehr anregend, sehr unterhaltsam und auf eine sanft eindringende Weise nachhallend. Ein wunderbares Leseerlebnis!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Unterhaltsam und tiefsinnig zugleich

0

Dieses Buch hat mich angenehm überrascht. Das Thema, sich durch die eigene Fake Beerdigung auf das Wichtige im Leben zu besinnen, fand ich interessant, hatte aber auch etwas Angst, dass es zu esoterisch ...

Dieses Buch hat mich angenehm überrascht. Das Thema, sich durch die eigene Fake Beerdigung auf das Wichtige im Leben zu besinnen, fand ich interessant, hatte aber auch etwas Angst, dass es zu esoterisch werden könnte, was glücklicherweise gar nicht der Fall war. Man kann sich gut in den Erzähler und seine Lebenssituation hinein versetzen, auch die Beispiele aus dem Privatleben sind aufschlussreich. Das Buch ist bodenständig und realistisch und bekommt durch die Fake Beerdigungen einen leicht skurrilen, aber sehr glaubhaften und unterhaltsamen Dreh. Ganz nebenbei wird noch eine ganz eigenwillige, unterschwellige Liebesgeschichte von zwei Menschen erzählt, die im Laufe der Zeit immer wieder aufeinander treffen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist eine Runde Sache und hat mich sehr gut unterhalten. Auch der Schreibstil hat mir gefallen, vor allem den streckenweise humorvollen Unterton fand ich sehr erfrischend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere