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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2025

Mitreissend

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
3

Die Geschichte war insgesamt viel düsterer und härter, als ich aufgrund des pastelligen Covers und den anfänglichen Cozy-Vibes der Leseprobe erwartet hatte. Gut so! Auch die Romanze hielt sich in Grenzen ...

Die Geschichte war insgesamt viel düsterer und härter, als ich aufgrund des pastelligen Covers und den anfänglichen Cozy-Vibes der Leseprobe erwartet hatte. Gut so! Auch die Romanze hielt sich in Grenzen und wurde nicht in den Fokus gestellt, für mich ein weiterer Pluspunkt. So blieb ganz viel Raum für echte Handlung, pure Action und jede Menge Gewalt, Intrigen und Täuschungen.Besonders gefiel mir, dass Sora auch dunkle Seiten entwickelt, die sie zeigen muss um in der gnadenlosen Clanwelt zu überleben. Ihre Stiefschwester Jia ist ein echtes Miststück, aber auch hier gibt es eine unvorhergesehene Entwicklung, die die Handlung in eine völlig neue Richtung dreht. Schließlich Ran, einst Gott, jetzt irgendwie nur noch ein Schatten seiner selbst, aber doch auch viel mehr - seine Verbindung zu Sora ist wirklich etwas besonderes und es hat großen Spaß gemacht, den Schlagabtausch der beiden mitzuerleben. Überhaupt hat mir gefallen, wie die Charaktere sich wandeln und von einer ganz neuen Seite zeigen, die meine vorgefasste Meinung ein ums andere Mal über den Haufen warf.
Von der Familie betrogen, dann plötzlich doch vom Vater als Nachfolge vorgesehen, die aber mit Prüfungen versehen ist, die es in sich haben - und das wo Sora ohne Magie geboren wurde, im Gegensatz zu allen anderen Clanmitgliedern. Wie soll das zu schaffen sein, vor allem angesichts des Hasses und Neides, der ihr vor allem von Jia entgegenschlägt.Mit Beginn der Prüfungen legt die Autorin nochmal eine Schippe drauf, was Spannung und Dramatik angeht - denn die Prüfungen sind nicht nur körperlich, sondern auch seelisch eine echte Herausforderung und verlangen Sora alles ab. Da gab es neben einigen Schockmomenten auch unerwartete Wendungen, die alles auf den Kopf stellten und nicht nur Sora an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln liessen. Kurzum: ich bin restlos begeistert von diesem Buch und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Leider muss ich darauf - nach einem mega fiesen Cliffhanger! - aber noch eine ganze Weile warten.

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  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 30.09.2025

Rüstig, nicht rostig

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
0

Endlich gibt es einen neuen Fall für den Donnerstagsmordclub, und das Team rund um Joyce und Elizabeth muss sich mächtig ins Zeug legen, um den kniffligen Code zu knacken. Anders ist, dass Elizabeth diesmal ...

Endlich gibt es einen neuen Fall für den Donnerstagsmordclub, und das Team rund um Joyce und Elizabeth muss sich mächtig ins Zeug legen, um den kniffligen Code zu knacken. Anders ist, dass Elizabeth diesmal nicht ganz auf der Höhe zu sein scheint, man merkt ihr an dass sie immer noch trauert - aber gerade das macht sie diesmal ungemein menschlich und weniger perfekt als zuvor. Joyce ist gewohnt mitteilungsbedürftig, was manchmal auch wieder ein bisschen nervig wird. Ansonsten ist vieles wie gehabt, aber es sind diesmal ungleich mehr Personen aus dem näheren Umkreis involviert, und während Donna und Chris eher im Hintergrund bleiben, wird Joyce Tochter Joanna, die gleich zu Beginn heiratet, diesmal eine wesentlich größere Rolle als bisher zuteil. Auch Rons Enkel Kendrick bekommt seine Bühnenzeit, ebenso wie Connie und ihr neues Protegé Tia. Es ist also ordentlich was los in und um die Seniorenresidenz, und ganz ehrlich fand ich die Geschichte diesmal nicht ganz so rund und geschmeidig wie sonst. Zudem haben mich die ewigen gedanklichen Zwischenkommentare der Charaktere in der Menge gestört - da wechselte es sehr schnell von charmant-witzig zu nervig-überflüssig. Im Vergleich zu den Vorgängern fand ich diesen Band um einen durchaus clever ausgetüftelten Mordfall daher insgesamt einfach zu langatmig, was die Spannung trotz aller gebotenen Action stark in Grenzen hielt. Fazit: immer noch unterhaltsam, aber mit ersten Alterserscheinungen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Romantisch, aber unrealistisch

Nanny über Nacht - Lakeland Love
0

Das Buch beginnt mit einer absolut hanebüchenen Ausgangssituation, denn mal ehrlich: welcher Elternteil würde sein besonderes Kind in die Obhut einer völlig fremden Person geben? Da halfen auch alle "guten" ...

Das Buch beginnt mit einer absolut hanebüchenen Ausgangssituation, denn mal ehrlich: welcher Elternteil würde sein besonderes Kind in die Obhut einer völlig fremden Person geben? Da halfen auch alle "guten" Begründungen nicht, das war ein absolutes No-Go für mich und somit hatte das Buch bei mir keinen leichten Start. Sieht man davon ab, entwickelte sich die Geschichte dann aber doch recht passabel und auch die Romanze war gut geschrieben. Trotzdem gab es immer wieder Situationen, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Der Vater war einerseits total überfürsorglich, gleichzeitig hatte er keinen Notfallplan parat und handelte mehrfach auf wirklich haarsträubende Weise. Harriet wirkte einerseits ziemlich tough und selbstbewusst, was alleine schon ihr Beruf mit sich brachte, andererseits handelte sie mehrfach total impulsiv und unbeholfen. In meinen Augen die einzig vernünftige Person war tatsächlich Poppy, die für ihr Alter unglaublich scharfsinnig und empathisch war. Erst einmal an die unglaubwürdigen Gegebenheiten gewöhnt, konnte ich immerhin den zweiten Teil noch einigermaßen genießen, in dem es ziemlich romantisch und spannend wurde. Fazit: vieles ist unglaubwürdig, sieht man darüber hinweg wird man ganz gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Hat mich nicht überzeugt

Apfelmädchen
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Keine Ahnung woran es lag, aber bei diesem Thriller habe ich überhaupt nicht in die Geschichte eintauchen können. Obwohl die Handlung durchaus interessant war, fand ich keinen Zugang zu den Charakteren ...

Keine Ahnung woran es lag, aber bei diesem Thriller habe ich überhaupt nicht in die Geschichte eintauchen können. Obwohl die Handlung durchaus interessant war, fand ich keinen Zugang zu den Charakteren und konnte weder mitfiebern noch -fühlen. Vor allem das Ermittlerteam blieb in meinen Augen farblos und austauschbar, und so überflog ich die Seiten eher und nahm das Geschehen zur Kenntnis, ohne dass es mich fesseln konnte. Fazit: für andere vielleicht ein spannender Thriller, aber leider nicht für mich.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Es geht noch spannender weiter

Geheimnisse des Nil, Band 2 - Where the Library Hides
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Der zweite Band knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, und so startet das Buch mit der Heirat von Inez und Whit - einerseits war klar, dass die beiden sich finden, andererseits hat jeder ...

Der zweite Band knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, und so startet das Buch mit der Heirat von Inez und Whit - einerseits war klar, dass die beiden sich finden, andererseits hat jeder von ihnen ganz eigenen Motive, die Ehe einzugehen, und da ist nicht nur die Liebe im Spiel. Im Vergleich zum Vorgängerbuch war die Romanze diesmal weniger kitschig und fügte sich viel besser ins Geschehen ein. Insofern konnte ich mich voll und ganz auf die wilden Abenteuer konzentrieren, die Inez und Whit diesmal bestehen müssen. Auf der Such nach der sagenumwobenen Schriftrolle der Kleopatra, mit der man Blei in Gold verwandeln können soll, muss sich das ungleiche, aber auch gerade deshalb so gut zusammenpassende Paar nicht nur einmal, sondern viele Male mehr in Gefahr begeben. Dabei erhält Inez Unterstützung von unerwarteter Seite, und bald zeigt sich dass hier niemandem zu trauen ist - selbst dem eigenen Ehemann nicht. Oder doch? Gekonnt legt die Autorin falsche Fährten, verwischt die Grenze zwischen Freund und Feind und zaubert immer wieder unerwartete Wendungen aus dem Hut, die mich staunen ließen. Ich fand den zweiten Teil deutlich spannender und action-reicher als Band 1. Viele offene Fragen wurden auf überraschendste Weise beantwortet, so endlich auch der Verbleib von Inez Vater, das Geheimnis der Schriftrolle oder ob es wohl ein Happy End zwischen Inez und Whit geben wird. Fazit: überzeugende Fortsetzung und gelungener Abschluss der Geheimnisse am Nil.

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