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Veröffentlicht am 09.07.2025

Zusammen macht es mehr Spaß

Giraffenhund und Kratzbürste
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Der Giraffenhund ist es leid, zuhause zu sitzen und die schlechte Laune von Kratzbürste zu ertragen, daher schlägt er vor nach Paris zu reisen. Aber Kratzbürste hat keine Lust und so macht er sich alleine ...

Der Giraffenhund ist es leid, zuhause zu sitzen und die schlechte Laune von Kratzbürste zu ertragen, daher schlägt er vor nach Paris zu reisen. Aber Kratzbürste hat keine Lust und so macht er sich alleine auf den Weg, Paris zu entdecken - nur um zu merken, dass der Urlaub zusammen viel mehr Spaß machen würde. Doch Kratzbürste hat offenbar ähnliche Gedanken, und so nimmt die Handlung (natürlich) ein gutes Happy End. Die liebevollen Illustrationen, die jede Seite begleiten, sind wunderschön und sehr detailliert. Die Geschichte wird in Reimform erzählt, was manchmal aber etwas holprig wirkt und meines Erachtens letztlich im Umfang zu kurz gefasst ist, um alle Fragen zu beantworten, die sich beim Lesen stellen. Vor allem haben wir uns gefragt: warum hat Kratzbürste schlechte Laune? Das wird leider nicht aufgelöst. Auch die Stationen in Paris werden nur kurz benannt aber nicht weiter erklärt, was sehr schade ist, da es nicht ausreicht um die Stadt wirklich kennenzulernen. Trotzdem macht es großen Spaß mit Giraffenhund und Kratzbürste auf Reisen zu gehen und die letzte Seite deutet schon das nächste sonnige Reiseziel an, auf das sich alle freuen können.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Nicht meine Poesie

Der Poet des Meeres
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Leider konnte mich das Buch nicht abholen, auch wenn ich erkenne wieviel Herzblut und Überzeugung der Autor in das Buch gelegt hat. Aber für mich war die Geschichte zu wiederholend und im Schreibstil wohl ...

Leider konnte mich das Buch nicht abholen, auch wenn ich erkenne wieviel Herzblut und Überzeugung der Autor in das Buch gelegt hat. Aber für mich war die Geschichte zu wiederholend und im Schreibstil wohl auch zu kindlich. Die Botschaften, die der Autor durch die Stimme des Wals vermittelt, sind schön, wirken aber letztlich wie aufpolierte Kalendersprüche, zumindest empfinde ich das so. Vermutlich bin ich zu praktisch veranlagt, um mit dieser Art von Poesie etwas anfangen zu können. Die Aufmachung an sich mit den Illustrationen war allerdings wunderschön gestaltet.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Düstere Familiengeschichte

Das Geheimnis der verborgenen Bibliothek
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Hinter dem pastelligen Cover verbirgt sich ein wunderbarer Schmöker, den man mal eben so weglesen kann. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, was ich immer gerne mag, und auch wie immer ist der historische ...

Hinter dem pastelligen Cover verbirgt sich ein wunderbarer Schmöker, den man mal eben so weglesen kann. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, was ich immer gerne mag, und auch wie immer ist der historische Teil deutlich spannender als die gegenwärtige Rahmenhandlung, bei der ich zudem die Romanze zwischen Professorin und Doktorandin zu aufgesetzt und überflüssig fand. Das Geheimnis von Gerald dem Gütigen zu erforschen war da schon mehr nach meinem Geschmack, und was die beiden mithilfe alter Tagebücher ans Licht bringen war wirklich ungeheuerlich, wenn auch schnell vorhersehbar. Trotzdem habe ich mich mit dem Buch immer gut unterhalten gefühlt und konnte beim Lesen perfekt abschalten und in das Geschehen eintauchen.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Trostlos

Das Nest
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"Das Nest" erzählt zugleich einen Krimi und eine dramatische Familiengeschichte vor der überwältigenden Kulisse der englischen Küstenlandschaft. Fran ist Besitzerin eines Campingparks, Hausfrau und Mutter ...

"Das Nest" erzählt zugleich einen Krimi und eine dramatische Familiengeschichte vor der überwältigenden Kulisse der englischen Küstenlandschaft. Fran ist Besitzerin eines Campingparks, Hausfrau und Mutter - aber am glücklichsten ist sie, wenn sie Vögel beobachten und den Alltag vergessen kann. Dass ihre Familie langsam aber sicher auseinanderbricht, nimmt Fran daher nur am Rande wahr. Dann wird die neue Lehrerin ermordet und nichts ist mehr wie es war. Zur selben Zeit haben Roma, unter ihnen der alternde Tad, in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen, das Frans Sohn und ihre Nichte magisch anzieht. Geschickt wird die Geschichte in wechselnden Kapiteln aus der Sicht von Fran und Tad erzählt, und nach und nach weitet sich ihr jeweiliger Mikrokosmos aus, überschneidet sich und ergibt schlussendlich ein dramatisches Gesamtbild, das ich so nicht erwartet hatte. Obwohl oder gerade weil der Schreibstil oft seltsam teilnahms- oder emotionslos wirkt, vor allem wenn Fran erzählt, ergab sich ein düsteres, nahezu hoffnungsloses Bild vom Leben der Menschen, die es an diesen Ort verschlagen hat. Und obwohl ich mit keiner der Personen wirklich mitfühlen konnte, hat mich ihr Schicksal doch auch berührt. Ein zwiespältiges Buch, das mich sowohl beeindruckt als aber auch oft kalt gelassen hat.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Etwas Böses lauert im Wald

Waldestod
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Dieser als Öko-Thriller angepriesene Roman besticht durch seinen hohen Spannungsbogen und die vielen unheimlichen Momente, in denen die Protagonistin sich verfolgt, beobachtet und sogar durch den Wald ...

Dieser als Öko-Thriller angepriesene Roman besticht durch seinen hohen Spannungsbogen und die vielen unheimlichen Momente, in denen die Protagonistin sich verfolgt, beobachtet und sogar durch den Wald selbst bedroht fühlt. Wem kann Emmi trauen? Was machen die Männer in den weißen Overalls im Wald tatsächlich? Wie konnte es zu der tragischen Umweltkatastrophe kommen, die eine Familie das Leben kostete? Und wer hat den Förster im Wald aufgeknüpft? Ein ums andere Mal läuft Emmi bei ihren Nachforschungen in eine Sackgasse, auch wenn sie vor Ort unerwartete Hilfe bekommt. Bis sie dann selbst ins Fadenkreuz gerät - aber von wem?! Fast bis zum Ende konnte mich das Buch mühelos fesseln, angefangen bei der unheimlichen Atmosphäre, die alleine durch die Beschreibung der einsamen Gegend und des Waldes Gänsehaut hervorruft, hin zu den vielen mysteriösen Momenten, die nicht nur Emmi ein ums andere Mal Rätsel aufgaben. Dann aber nahte das Ende der Geschichte, und hier hatte ich den Eindruck dass der Autor sich nicht entscheiden konnte und einfach zu viel hineingepackt hat. Die Auflösung fand ich dann eher enttäuschend, da sie fast banal wirkte angesichts der vielen vorausgegangenen unheimlichen Geschehnisse und gleichzeitig zu plötzlich und hektisch daherkam. Fazit: spannend und unheimlich fast bis zum Ende.

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