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Veröffentlicht am 02.11.2022

Eiskalter Krimi

Kalt und still
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Das Buch liefert einen weiteren routiniert geschriebenen Schweden-Krimi, der gleichzeitig als Auftakt zu einer neuen Serie um die Ermittlerin Hanna Ahlander fungiert. Trotz des mittlerweile bekannten Schemas ...

Das Buch liefert einen weiteren routiniert geschriebenen Schweden-Krimi, der gleichzeitig als Auftakt zu einer neuen Serie um die Ermittlerin Hanna Ahlander fungiert. Trotz des mittlerweile bekannten Schemas - Polizistin mit persönlichen und beruflichen Problemen muss eine Auszeit bzw. Versetzung in einem kleinen Dorf antreten und gerät dort in die Ermittlungen zu einem aktuellen Fall. Diesmal geht es um ein vermisstes Mädchen, das nach einer Party verschwunden ist. Hanna beteiligt sich an der Suche und erfährt ganz nebenbei ein paar wichtige Details, die zur Auflösung des Falles beitragen. Obwohl mir die Umgebung und die Charaktere durchaus gefallen haben, gab es einige unglaubwürdige glückliche Zufälle und die Art und Weise, wie Hanna in die lokale Polizeiarbeit hinein gerutscht ist, wirkte doch arg konstruiert. Nichtsdestotrotz habe ich mich gut unterhalten gefühlt, denn das Buch war einfach spannend geschrieben. So würde ich auch dem zweiten Fall von Hanna Ahlander eine Chance geben wollen.

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Veröffentlicht am 24.10.2022

Fast schon ein Horror-Thriller

SCHNEE
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Hinter dem eher unscheinbaren Cover verbirgt sich ein eiskalter Thriller, der es in sich hat. Was harmlos anfängt, steigert sich zu einer Symphonie des Grauens, in der selbst ich nicht mehr zwischen Realität, ...

Hinter dem eher unscheinbaren Cover verbirgt sich ein eiskalter Thriller, der es in sich hat. Was harmlos anfängt, steigert sich zu einer Symphonie des Grauens, in der selbst ich nicht mehr zwischen Realität, Geistererscheinung und Wahnsinn unterscheiden konnte. Besonders gut haben mir die gruseligen Elemente gefallen, in denen die Protagonisten Dinge und Menschen sahen die nicht da waren und die sie langsam an ihrem Verstand zweifeln ließen.
Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt: was der Gruppe passiert ist, die im isländischen Hochland verschollen ist, und was im Hier und Jetzt vorgeht, wo Polizei und Bergwacht die Leichen finden und über deren Schicksal rätseln. Die parallel eingeflochtene Geschichte des gefundenen Kinderschuhs und seiner Herkunft sorgt zusätzlich für Gänsehaut.
Ich liebe Thriller die in Eis und Schnee spielen, und dieser Roman erhebt das Genre nochmal auf ein ganz neues Level. Klare Leseempfehlung - aber zieh Dich warm an!

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Veröffentlicht am 20.10.2022

Facettenreich

Morgen ist alles schön
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Das Buch verlief ganz anders, als ich mir nach dem Lesen der Kurzbeschreibung vorgestellt hatte. Aber das hatte seinen Reiz, denn ich wurde mehr als einmal von den unerwarteten Wendungen überrascht, die ...

Das Buch verlief ganz anders, als ich mir nach dem Lesen der Kurzbeschreibung vorgestellt hatte. Aber das hatte seinen Reiz, denn ich wurde mehr als einmal von den unerwarteten Wendungen überrascht, die das Leben von Amy kreuzten. Auf zwei Zeitebenen lernen wir zwei sehr unterschiedliche Amys kennen: die junge Amy, voller Tatendrang und glücklich verliebt, und die spätere Amy, die sich gerade so durch eintönige Tage schleppt und ihr Haus in ein Messie-Paradies verwandelt hat. Was hat diese krasse Wandlung verursacht? Nachdem nebenan neue Nachbarn einziehen, bekommt Amys sorgsam gebaute Mauer Risse - und dahinter findet sie nicht nur die Wahrheit über ihre Vergangenheit, sondern auch einen Weg in ein neues Leben. Es wird herzergreifend, es wird spannend, es wird romantisch und es wird sogar gefährlich - eine tolle Mischung, die mich mit jeder Seite aufs Neue begeistert hat.

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Veröffentlicht am 18.10.2022

Etwas chaotisch aber hat was

Die Toten von Cork
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Ein durchweg ungewöhnlicher und ungewohnter düsterer Krimi, der mich im Verlauf aber immer mehr fesselte. Kriminalkommissar Markus Felchlin macht mit seinen beiden Kindern und einer ehemaligen Kollegin ...

Ein durchweg ungewöhnlicher und ungewohnter düsterer Krimi, der mich im Verlauf aber immer mehr fesselte. Kriminalkommissar Markus Felchlin macht mit seinen beiden Kindern und einer ehemaligen Kollegin und deren Sohn Ferien in Irland. Dort stoßen sie nicht nur auf Anfeindungen aus dem Dorf, die sich in Drohungen und Vandalismus Luft machen, sondern beobachten auch rassistisches Verhalten. Als die kleine Deirdre bei ihnen auftaucht, tun sich noch mehr Rätsel auf: woher kommt dieses verwahrloste Mädchen und warum will sie nicht reden? Als sie kurz darauf wieder spurlos verschwindet, alarmiert Felchlin die Polizei. Gemeinsam mit einem hiesigen Kollegen kommt er nicht nur Deirdres schrecklichem Schicksal, sondern auch einem sehr alten und dunklen Geheimnis in der Geschichte Irlands auf die Spur.
Obwohl die Handlung mehrfach in geradezu unglaubwürdige Situationen abdriftete und auch der unglaubliche Zufall ein steter Begleiter war, hatte das Buch irgendetwas, das mich in seinen Bann zog. Mit dem historischen Hintergrund, der hier angesprochen wird, wurde mir zudem ein bislang nicht sehr vertrautes düsteres Kapitel irischer Geschichte näher gebracht. Wer ungewöhnliche Krimis mag, die vom typischen Schema abweichen, könnte hier ebenso wie ich fündig werden.

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Veröffentlicht am 13.10.2022

Einschlafhilfe

Wenn der Nebel schweigt
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Leider konnte mich dieser Thriller diesmal gar nicht überzeugen. Anfangs fand ich die Geschichte noch ganz spannend, irgendwann wurde mir das planlose Herumgestochere von Jana - der ich im Übrigen keine ...

Leider konnte mich dieser Thriller diesmal gar nicht überzeugen. Anfangs fand ich die Geschichte noch ganz spannend, irgendwann wurde mir das planlose Herumgestochere von Jana - der ich im Übrigen keine Sympathie entgegenbringen konnte - in der Vergangenheit aber zu viel und vor allem zu langweilig. So war das Ende dieser planlosen Reise für mich auch vielmehr Erlösung statt Auflösung.

Zur Audiofassung: einen gewissen Anteil an meiner Wertung hat sicherlich auch die Umsetzung als Hörbuch. Die Stimme wirkte auf mich (da hat ja jeder so seine Vorlieben was Stimmlagen angeht) eher monoton und einschläfernd und etwas zu langsam gesprochen. Die Variation der Stimme war teilweise übertrieben -das ewige Geräusper und Gehuste des einen Charakters ging mir bereits nach kurzer Zeit mächtig auf die Nerven.

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