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Veröffentlicht am 21.06.2026

Düstere Dark Fantasy Romance mit absolutem Sloooooow Buuuuuurn. Hier brennt die Luft ❤️‍🔥

Anathema
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Anathema kommt mit einem Cover daher, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dieses dunkle Petrol, ein Wald, der sich für eine junge Frau öffnet, die ebenso dunkel zu sein scheint wie der Wald selbst, ...

Anathema kommt mit einem Cover daher, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dieses dunkle Petrol, ein Wald, der sich für eine junge Frau öffnet, die ebenso dunkel zu sein scheint wie der Wald selbst, ein Rabe, der durch dichtes Geäst navigiert. Diese einzelnen Komponenten erschaffen ein düsteres Gesamtbild, das mich einfach sofort gecatcht hat.
Der Klappentext ist absolut ansprechend und verspricht eine düstere, schon fast schwarze Dark Fantasy Romance mit Gothicvibes. Wie dieser Klappentext noch zum kleinen Problem werden wird, dazu später mehr.
Anathema ist mein erstes Buch von Keri Lake und ich ging damit völlig blind in diese Geschichte.

Der Einstieg in Anathema war sofort fesselnd und einnehmend. Ich konnte Maevyth direkt ein wenig kennenlernen, in ihre Geschichte eintauchen. Und sie hat mir als Protagonistin gleich sehr gut gefallen. Ihre Lebensumstände, das Dorf in dem sie aufgewachsen ist und wie ihr weiteres Leben aussehen sollte, waren schon sehr aufschlussreich und haben gezeigt, mit was für einer Welt wir es zu tun haben.
Was sie zu Beginn erlebt ist schon sehr mysteriös und macht unbedingt Lust auf mehr.

Parallel lesen wir in einem zweiten POV, was beim Hauptprotagonisten Zevander so alles passiert. Wie er lebt und vor allem wie er arbeitet. Wir lernen auch sein Umfeld etwas kennen und erfahren auf welcher Reise er sich befindet und warum.
Und dann treffen die beiden aufeinander. Nur leider nicht all zu lange und quasi ohne jegliche Kommunikation. Und dann ist es auch schon vorbei, ihre Wege trennen sich wieder. Und das für eine ganze Weile.

Leider hat die Geschichte dadurch erstmal einen kleinen Dämpfer erlitten. Es passieren weiter Dinge, teilweise äußerst seltsam, die Maevyth irgendwann in die Arme des Waldes treiben.
Und genau an dieser Stelle hat die Geschichte mich erstmal total verloren. Und das zu großen Teilen aufgrund der Erwartungshaltung, die der Klappentext heraufbeschworen hat. Denn man wartet auf gewisse Dinge, die so über das komplette Buch hinweg gar nicht geschehen, obwohl im Klappentext ganz klar angepriesen. Im Nachhinein stört es mich mit jedem Gedanken daran mehr, dass der Klappentext absolut irreführend ist. Denn ja, so etwas beeinflusst das Leseerlebnis nunmal stark - und mir hat es die Geschichte etwas verdorben.

Ich hatte lange damit zu kämpfen, dass erwartetes nicht passiert und das hat mich etwas löst zurückgelassen und mich jede Menge Zeit gekostet, die ich gerne mit Spaß mit der Geschichte verbracht hätte. Denn unterm Strich war es trotzdem richtig gut.

Das Worldbuilding, das Magiesystem, wenn man es denn so nennen will, waren einfach richtig gut ausgearbeitet und dargestellt.
Ich mochte den Schreibstil sehr und auch den Humor, den die Autorin immer wieder eingebaut hat. Die Nebencharaktere waren absolut hinreißend. Und dann dieser absolut hinreißend süße tierische Sidekick erst! 😍 Das war instant Love meinerseits. Und dafür kam er (zumindest hier in Band 1 jetzt) viel zu wenig vor! Ich hoffe, das ändert sich im zweiten Teil noch.

Mit Anathema habe ich eine Geschichte beendet, die es mir nicht immer ganz leicht gemacht hat. Vor allem zwischendurch. Nachdem ich meine Enttäuschung über den Klappentext überwunden und das fehlen gewisser erwarteter Dinge akzeptiert hatte, konnte mich das letzte Drittel wieder absolut abholen.
Keri Lake ist eine Meisterin des Slow Burns und ich glaube, wir dürfen äußerst gespannt sein, wie sich das im Finale der Dilogie noch entwickeln wird.

Ich freue mich schon unfassbar auf diese Fortsetzung und kann es kaum erwarten, bis »Eldritch« im Herbst erscheint.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 31.05.2026

Mein erster Elsie Silver und gleich ein Volltreffer. 🤠

Fever Dream
0

Hier ist der Name ausnahmsweise nicht Programm, denn Fever Dream ist alles andere als ein Fiebertraum. 😅
Das Cover hat mir einfach direkt gefallen. Die harmonischen Farben, diese kleinen Details, in einer ...

Hier ist der Name ausnahmsweise nicht Programm, denn Fever Dream ist alles andere als ein Fiebertraum. 😅
Das Cover hat mir einfach direkt gefallen. Die harmonischen Farben, diese kleinen Details, in einer Art Fenster angeordnet, die ein wenig den Vibe widerspiegeln. Das gibt schonmal so ein Gefühl mit auf die Reise, das man nicht so schnell abschütteln kann.

Fever Dream ist mein erstes Buch von Elsie Silver und wird definitiv nicht das letzte bleiben. Die vorherigen Reihen schreien mittlerweile äußerst penetrant nach mir. Denn ja, diese Autorin hat hier wohl ein Universum erschaffen, das weitreichend irgendwie ineinander greift. Und sowas liebe ich ja total! 😍 Also immer her mit diesen ganzen Cowboys und Rangern! 🤭

Wir starten mit Emmett in die Geschichte und bekommen sofort ein Bild von ihm geliefert. Sexy as hell und er weiß das natürlich. Und das weiß er selbstverständlich für sich auszunutzen und lässt auf seinem Weg auch absolut nichts anbrennen. Aber wie viel hiervon ist echt? Und was ist nur Fassade?
Und dann ist da noch Julia. Eine ehrgeizige Frau auf dem Weg zu ihrem Traum. Nur leider führt dieser Weg unausweichlich über Emmett, den größten Rivalen ihres Bruders und dem wohl arrogantesten Bullenreiter der WBRF. Und ausgerechnet diesen soll sie jetzt als Bachelor der neuen Staffel Romance Ranch in Szene setzen. Ob das gut geht?

Was passiert also, wenn sich der Bachelor, der absolut nicht vorhat sich dauerhaft eine Frau ans Bein zu binden und die heiße kleine Schwester seines erbittertsten Rivalen, die als Location-Managerin am Set ist, dauerhaft über den Weg laufen und mehr Zeit miteinander verbringen als sie sollten?

Ich mochte beide Charaktere von Seite 1 an sofort. Emmett und seine draufgängerische Ader und Julia mit ihrem sanften Gemüt, die sich aber dennoch durchsetzen kann. Ich mochte jeden für sich schon sehr, aber gemeinsam waren die beiden einfach Wucht und haben auch beide eine wahnsinnig schöne Entwicklung hingelegt.
Das Setting hat sein übriges getan. Die Landschaft, die Ranch, das Film-Setting und die Crew, die ganzen Einblicke ins Geschehen eines Drehs, einmal hinter die Kulissen blicken zu können war ultra spannend und interessant. Und dann sind da nicht die Familien der beiden, hauptsächlich jedoch Emmetts Familie. Die Großeltern, seine Geschwister und die Familiengeschichte gehen einfach so ans Herz, dass ich durchaus das ein oder andere Mal ein Tränchen verdrückt habe. Es gab in diesem Rahmen so viele emotionale Momente, die einfach einen Nerv treffen. Und zack, ist man mittendrin.

Elsie Silver hat einen Schreibstil, der gar nichts anderes zulässt, als dass man einfach nur mitfühlen kann. Sie zieht einen mit ihren Worten mitten in die Geschichte, bindet den Leser an die Charaktere. Es ist einfach wunderschön, diese Zeilen zu lesen.

Die Autorin greift auch weniger leichte Themen auf. Themen, die wütend machen, Themen die einen Schmerz hervorrufen und an sich herantragen, die man schlichtweg nur fühlen kann, auch wenn einem selbst so etwas noch gar nicht passiert ist. Es tut trotzdem weh. Und das ist dann die Oberklasse.

Ich kann Fever Dream absolut weiterempfehlen. An jeden, der einen Cowboy sucht, oder einen Bachelor, oder vielleicht sogar beides (ja, dann seid ihr hier absolut richtig!), der ein ruhiges aber wunderschönes setting sucht, auf Humor steht, aber für den es auch mal ernster werden darf, der liebend gerne herzlich lacht, aber auch mal ein Tränchen verdrücken möchte. Für all diese Menschen ist fever Dream genau richtig. Denn es ist die genau richtige Mischung aus allem.

Fever Dream war meine erste Geschichte von Elsie Silver. Und es wird definitiv nicht die letzte bleiben.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.05.2026

Überraschend faszinierend.

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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An dieser Stelle eine kleine Warnung:
Ich kann nicht versprechen, dass ich es komplett spoilerfrei durch die Rezension schaffe, aber ich gebe mein bestes.

The Rose Bargain »Hof der Dornen«, allein dieser ...

An dieser Stelle eine kleine Warnung:
Ich kann nicht versprechen, dass ich es komplett spoilerfrei durch die Rezension schaffe, aber ich gebe mein bestes.

The Rose Bargain »Hof der Dornen«, allein dieser Titel und dann noch in Verbindung mit diesem wunderschönen, schlicht gehaltenen Cover, hatte mich direkt an der Angel. Der Klappentext war vielversprechend und bei Fae bin ich sowieso immer am Start.

Dass wir hier die eher grausame Version der Fae bekommen, war nicht allzu überraschend. Das Ausmaß hat mich jedoch schon etwas überrumpelt. Inwiefern und was genau ich damit meine, müsst ihr aber schon selbst lesen. :)

Ivy hat mir als Hauptprotagonistin wahnsinnig gut gefallen. Sie ist stark, unnachgiebig und doch auf eine Art sanft, die dafür sorgt, dass man nur zu gerne ihre beste Freundin sein möchte. Sie ist klug und gewitzt, aber auch unsicher. Und das meiste macht sie einfach mit ihrem Trotz wett.
Emmett ist ein Casanova wie er im Buche steht. Aber Obacht, dieser Prinz führt einen auch gerne in die Irre, um sein zartes Herz zu beschützen, sodass hoffentlich niemals jemand einen Weg über die hctra hoch errichteten Mauern findet, die ebendieses schützen sollen.
Bram ist der leibliche Sohn der Königin und somit der Kronprinz. Überirdisch schön, galant und äußerst charmant auf der Suche nach seiner zukünftigen Braut.

Es gäbe hier noch viel mehr Charaktere, die man erwähnen könnte und sollte, aber das würde schlichtweg den Rahmen sprengen. Diese dürft ihr aber völlig unbedarft einfach selbst kennenlernen, während ihr in die Welt des Hofs der Dornen eintaucht.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Ivy erzählt, wird zwischendurch aber immer mal wieder von einem Kapitel aus Sicht einer der übriggebliebenen Brautanwärterinnen und einem der Prinzen unterbrochen.

Was ich ganz besonders an dem Buch mochte, war das Regency-Setting. Ich liebe einfach diese Zeit und was sie alles an Material mit sich bringt, das zu verwenden Sasha Peyton Smith sich nicht gescheut hat. Ballkleider, Reitkleidung, Kutschen, Männer in Fracks, der geziemte Umgang mit dem anderen Geschlecht, gesellschaftliche Skandale, die Brautwerbung, die Sprache.... Das alles in Kombination ergibt einfach ein Setting, das ich immer lieben werde und auch immer wieder gerne lese. Das ganze jedoch mit Fantasy zu verbinden und noch eine Runde Bachelor in den Topf zu werfen, hat es noch so richtig spannend gemacht.

Kleine Kämpfe unter den Frauen, Geheimnisse unter den Dächern des Palasts und zart aufblühende Gefühle in allen Ecken haben die Geschichte rundgeschliffen.
Ich hatte sehr früh schon ein gewisses Gefühl in Bezug auf eine Person, das ich nie so wirklich abschütteln konnte. Und dieses Gefühl hat sich im Verlauf immer wieder verfestigt. Nur um mich am Ende eines besseren zu belehren, dass meine Abgründe offenbar noch lange nicht so tief reichen wie die der Autorin. Und alles noch schlimmer kam als erwartet. Das Ende kam also nicht völlig überraschend, die Dimensionen davon jedoch schon.
Die Geschichte endet also mit einem kleinen Paukenschlag. Weswegen ich Band 2 jetzt kaum erwarten kann.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Leidenschaftlich, intensiv, extra spicy.

Willing Prey
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Oh! Mein! Gott!
Dieses Buch zu lesen hat so unfassbar viel Spaß gemacht! Ich könnte jetzt noch kreischen.
Leute, blushing will be your best friend. 😂

Ich weiß gar nicht wie ich dieses Buch am besten ...

Oh! Mein! Gott!
Dieses Buch zu lesen hat so unfassbar viel Spaß gemacht! Ich könnte jetzt noch kreischen.
Leute, blushing will be your best friend. 😂

Ich weiß gar nicht wie ich dieses Buch am besten beschreiben soll! S3x auf zwei Beinen? S3x auf vielen Seiten? I don't know!!!
Und ja, schei$e, Plot bekommen wir auch noch! 😱 Ganz ehrlich, das hätte ich im Vorfeld gar nicht gedacht. Und nicht nur das, sondern sogar Gefühle und tiefgründige Charaktere.

Was ich aber ehrlich gesagt nicht ganz verstehe, ist das Dark in der Genre-Einordnung. Der darke Anteil kam bei mir irgendwie nicht richtig an. Ich persönlich würde es eher als eine sehr spicy Adult Romance betiteln. Spice und Kinks sind für mich einfach nicht gleichzusetzen mit Dark Romance. Aber gut, vielleicht denke ich da auch einfach etwas anders.

Aber hey, diese Geschichte! Ich liebe es einfach! Claire und Shane sind jeder für sich allein schon tolle Menschen. Aber was Claire aus Shane, diesem Eisberg, herauskitzelt und was unter der harten, kalten Schale zum Vorschein kommt? Wenn ich jetzt sage, dass er eigentlich eine absolute Greenflag ist, dann werde ich vermutlich in der Luft zerrissen. Aber hey, so what? Shane IST eine Greenflag. Eine etwas unbeholfene mit Kink vielleicht, aber dennoch. Wie süß will der böse Wolf denn bitte sein? 🥹❤️
Und Claire, das kleine Reh? Oh Gott, dieser Name hat mich allerdings maximal getriggert. 😂 Das hört sich im englischen einfach viel weniger komisch an.

Aber nun zur Sorry an sich. Allie Oleander hat einen so unglaublich tollen Schreibstil, dass ich bei den Jagdszenen so mittendrin war, dass ich selbst schon erhöhte Herzrate hatte und absolut nervös wurde beim Lesen. So bildlich und spannend geschrieben, dass man zwischendurch fast hätte vergessen können, dass Shane Claire jagt um sie flachzulegen. Aber nur fast. Shane hat mich natürlich immer gerne dran erinnert warum wir hier sind. 😂

Und von dem ganzen Spice mal abgesehen (und ja, davon gibt es eine Menge 🔥), hat die Autorin auch noch einen richtig tollen Humor, den sie nicht nur den beiden Hauptprotagonisten angedeihen lässt.
Wir bekommen hier auch ein paar richtig tolle Nebencharaktere, die durchaus mithalten können was den Humor angeht. Generell mochte ich die zwischenmenschlichen Beziehungen auch super gerne.

Wie gesagt, macht dieses Buch einfach nur unheimlich viel Spaß beim Lesen und ich kann es uneingeschränkt allen empfehlen, die kein Problem mit Spice haben und eine fast paced Story suchen, die sich einfach mal schnell wegsuchten lässt.
Leseflaute? Abgewendet mit Willing Prey.

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Veröffentlicht am 15.05.2026

Schwierige Kiste mit starkem Ende.

Weavingshaw
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Hier fällt mir irgendwie weder die Bewertung noch die Rezension sonderlich einfach. Denn es war, ja, was war es denn? Gelinde gesagt durchwachsen.

Zu erst einmal hat mich das Cover total angesprochen ...

Hier fällt mir irgendwie weder die Bewertung noch die Rezension sonderlich einfach. Denn es war, ja, was war es denn? Gelinde gesagt durchwachsen.

Zu erst einmal hat mich das Cover total angesprochen und aus den Socken gehauen, als ich über dieses Buch gestolpert bin. Rein vom Cover erinnert es etwas an eine Dramione Fanfiction. Was es nach lesen des Klappentextes aber so gar nicht ist. Also keine Ahnung warum und wie ich darauf kam, aber das Cover gab mir direkt absolut diesen Vibe. 😅
Und ich liebe ja diese durchsichtigen Umschläge! 😍 Und auch hier drunter wieder... Der absolute Alchemised Vibe. Don't judge me, please, ich kann nichts dagegen tun! 😂 Und ja, ich WEIẞ, dass diese Geschichte so überhaupt gar nichts, nullkommanull, damit zu tun hat. Aber was soll ich machen? 😅

Anyways. Wir wissen ja, spätesten nachdem wir den Klappentext gelesen haben, dass wir hier nichts dergleichen bekommen.
Und die Story gibt so viel her, verdammt! Und trotzdem musste ich mich zwischendurch immer wieder etwas durchquälen. Ich weiß, das hört sich jetzt böse an, ist es aber gar nicht. Ich mochte die Geschichte echt gerne. Deswegen bekommt sie auch trotzdem 4 Sterne von mir. Aber mir hat hier etwas diese Sogwirkung, dieses ich-muss-unbedingt-weiterelsen gefehlt. Wenn ich das Buch in der Hand hatte, dann ging es meist nach einigen Seiten wieder und das letzte Drittel habe ich gestern dann auch quasi in einem Rutsch gelesen. Nur habe ich für die ersten zwei Drittel dann eben auch 6 Tage gebraucht. Einerseits, weil ich nicht so lange am Stück dranbleiben konnte, andererseits, weil mir irgendwo einfach dieses Ich-muss-Weavingshaw-dringend-weiterlesen einfach gefehlt hat. Ich hatte nie den Drang, dass ich unbedingt jetzt wieder dieses Buch in die Hand nehmen muss. Wisst ihr was ich meine?
Leider war es in der Mitte auch irgendwie etwas langwierig, ach keine Ahnung. Das letzte Drittel hat es absolut rausgerissen und auch das erste Drittel hat mir richtig gut gefallen. Die Mitte? Don't judge me, das war mir zu langatmig. 🫣

Elena mochte ich als Hauptprotagonistin sehr. Obwohl, oder vielleicht gerade sogar WEIL sie teilweise schon sehr trotzig und auf eine furchterregende Art manchmal auch schwer naiv war. I don't know, sie gehört für mich einfach zu den Personen, die man instantly mag, aber auch gar nicht genau sagen kann wieso eigentlich. 😅
Unser lieber St. Silas, oder besser gesagt Bram, hat es mir da schon ein klein wenig schwieriger gemacht. Wie besch... verschlossen kann ein Mann bitte sein?!?!? Mein lieber Bram, warum hast du dir den Stock den bitte so spät und nur so langsam aus dem Allerwertesten gezogen? Du bist so ein toller Charakter! Und das alles dann nur um ihn mit den letzten Sätzen wieder bis zum Anschlag mit voller Wucht zurückzurammen? WHY?!?!?

Und jetzt darf ich warten, bis Band 2 kommt. Gibt es hierzu überhaupt schon irgendwelche Infos? 😩
Da "quäle" ich mich teilweise durch dieses Buch, nur damit es zum Schluss so bescheiden spannend wird, dass ich jetzt heulen könnte, weil Band 2 noch nicht auf dem Markt ist! Wie soll ich das denn bitte anständig bewerten?!? 😭

Also Leute, wenn euch der Klappentext zusagt, lest die Leseprobe, oder kauft es euch wahlweise auch gerne direkt, und lest es!
Weavingshaw ist für mich ein Buch, bei dem ich mich auf keinerlei Bewertung einlassen würde. Das hier muss jeder selbst lesen und dann für sich entscheiden, ob es gut war.

Wie gesagt: Tolle Geschichte! Originell und mal was anderes. Und dennoch eine schwierige Kiste.
Und nein, es lag nicht am Schreibstil.

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