Das fremde Gesicht
Das fremde GesichtDas fremde Gesicht von Mary Higgins Clark ist ein älterer Krimi der sich noch gut lesen lässt. Allerdings hat die Autorin bessere Bücher.
Sie greift in dem Buch Themen wie In-Vitro-Fertilisation, Machtmissbrauch, ...
Das fremde Gesicht von Mary Higgins Clark ist ein älterer Krimi der sich noch gut lesen lässt. Allerdings hat die Autorin bessere Bücher.
Sie greift in dem Buch Themen wie In-Vitro-Fertilisation, Machtmissbrauch, Leihmütter und Doppelleben auf. Die Grundidee des Buches fand ich spannend doch leider war es nicht so spannend wie gedacht.
Meghan ist auf der Suche nach ihrem Vater der vor Monaten Spurlos verschwunden ist. Die Behörden glauben nicht das er bei einem Unfall ums Leben kam sondern untergetaucht ist. Dazu würde der Mord an einer jungen Frau passen die Meg wie aus dem Gesicht geschnitten ist und der Mord an einer Ärztin die einige Geheimnisse hatte. Doch wo liegen die Verbindungen und hat Megs Vater wirklich was damit zu tun?
Normalerweise habe ich mit älteren Büchern nicht so viele Probleme. Klar muss man sich anfangs etwas an die etwas ältere Sprache und Schreibweise gewöhnen. Allerdings hatte ich hier meine Probleme mit dem Buch. Zum einen gibt es eine gewisse Namensähnlichkeit bei den Protagonisten die es teilweise schwierig machte eine Passage flüssig zu lesen. Die Autorin springt mir aber auch etwas zu sehr in den verschiedenen Handlungssträngen. Es wirkt dadurch etwas abgehackt und holprig. Leider waren die Wechsel auch nicht wirklich gekennzeichnet. So musste man sich bei jedem Absatz wieder neu zurecht finden wo man gerade ist. Normalerweise liebe ich es wenn es mehrere Handlungsstränge gibt die am Ende zusammen kommen. Doch hier fiel es mir schwer.
Die Geschichte an sich ist spannend und unvorhersehbar. Man fragt sich wohin all die Ereignisse führen werden und wird immer wieder überrascht. So hatte ich nicht mit einer Geschichte gerechnet in der es unter anderem um In-Vitro-Fertilisation geht. Die Autorin baut gekonnt eine Story auf und gibt dem Leser immer kleine Puzzlestücke und auch die ein oder andere falsche Fährte. Das Ende war mir dann auch etwas zu amerikanisch dramatisch und etwas zu viel des Guten.
Es war ein interessanter Krimi mit ein paar Längen. Trotz der Probleme beim Lesen gab es Spannende Stellen und man kann ihn lesen. Allerdings gibt es bessere Bücher von der Autorin.