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Veröffentlicht am 30.11.2021

Blausäure

Blausäure
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Blausäure von Agatha Christie ist wieder ein spannender, psychologischer ausgeglückter Krimi. Die Queen of Crime schafft es immer wieder ihre Leser aufs Glatteis zu führen. Dies tut sie auf unaufgeregte ...

Blausäure von Agatha Christie ist wieder ein spannender, psychologischer ausgeglückter Krimi. Die Queen of Crime schafft es immer wieder ihre Leser aufs Glatteis zu führen. Dies tut sie auf unaufgeregte und spannende Weise. Ich habe das Buch in einer Leserunde mit ganz tollen Mitlesern gelesen. Zum Leidwesen aller konnte ich schon recht früh eine Vermutung äußern, die am Ende auch noch stimmte. Ich hoffe das wir trotzdem noch viele tolle Bücher von AC gemeinsam lesen werden ;)

Eine Geburtstagsfeier endet tragisch als einer der Anwesenden Tod auf dem Tisch liegt. Schnell wird es als Selbstmord deklariert. Fast ein Jahr später bekommt der Mann anonyme Briefe in den  behauptet wird das Rosemarie ermordet wurde. Wer hat die Briefe geschrieben und stimmt es tatsächlich. Um den Mörder eine Falle zu stellen heckt George eine Falle aus. Doch es kommt alles anders als Gedacht.

Agatha Christie hat eine tolle Weise ihre Bücher zu schreiben. Sie schafft es schon auf den ersten Seiten den Leser mitzuziehen. In dem vorliegenden Buch ist der Erzählstil etwas anders als in ihren anderen Werken und trotzdem lässt es sich gut und schnell lesen. Anfangs wird häufig die Perspektive gewechselt um alle beteiligten Vorzustellen und ihre Erinnerungen mitzuteilen. Erst ab der Hälfte des Buches beginnt die eigentliche Ermittlungstätigkeit. Dadurch gibt es am Anfang die ein oder andere Länge, macht das rätseln aber auch wieder spannend. Gerade durch den Aspekt das es eigentlich keine Möglichkeit für einen Mord gibt macht es sehr spannend. Auch wenn ich recht schnell auf die Lösung kam war es doch spannend zu lesen wie Agatha Christie den Fall auflöst und welche Windungen sie noch einbaut.

Dieses Buch hat auf jeden Fall 5 Sterne verdient. Es ist raffiniert und spannend.

 

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Veröffentlicht am 24.11.2021

Das Lavendelzimmer

Das Lavendelzimmer
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Der Lavendelgarten von Nina George lag jetzt schon etwas länger auf meinem SuB und ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut. Hätte ich es mal auf dem SuB gelassen. Denn außer ein wirklich schönes ...

Der Lavendelgarten von Nina George lag jetzt schon etwas länger auf meinem SuB und ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut. Hätte ich es mal auf dem SuB gelassen. Denn außer ein wirklich schönes Cover und einen interessanten Klapptext hat dieses Buch nichts. Gut es hat noch eine tolle Grundidee aber die Umsetzung ist schlecht. Ich habe mich extrem durch die Geschichte gequält.

Perdu betreibt eine „Literarische Apotheke“. Auf seinem Schiff betreibt er eine Bücherei und für jeden hat er das richtige Buch und weiß genau wem er welches Buch verkaufen kann und wem nicht. Doch sein eigenes Leben hat vor 20 Jahren aufgehört, als seine Geliebte Manon ihn verließ. Durch Zufall findet Perdus Nachbarin einen alten ungeöffneten Brief von Manon. Nachdem Perdu diesen liest begibt er sich auf die Reise seines Lebens. Nämlich zurück in dieses.

Die Grundidee fand ich gar nicht so schlecht. Aber die Autorin hat für mich einen schwierigen Schreibstil. Er ist teilweise sehr blumig und poetisch. Bei diesem Genre erwartete ich aber eher was leichtes und doch auch bewegendes. Doch mich konnte dieses Buch nicht bewegen und leicht war es auch nicht. Anfangs ging es noch gut. Ich war teilweise gut in die Geschichte gekommen und hatte mich auf den Fortgang gefreut. Als die Reise von Perdu beginnt springt die Autorin aber oft in den Szenen, diese sind oft unglaubwürdig, langatmig und total konstruiert. Ich wusste oft nicht was sie von mir will, ob das gerade wirklich passiert oder Perdu träumt.

Auch die Charaktere waren mir alle zu eintönig, flach und nichtssagend. Sie wirkten starr und leblos. Im Gegensatz zu den Beschreibungen der „Buch Apotheke“ und der Landschaft. Diese werden sehr plastisch und schön beschrieben. Die konnte ich mir gut vorstellen.

Für mich persönlich ist auch der Titel des Buches etwas ungünstig gewählt. Da hätte es viele Möglichkeiten gegeben die besser gewesen wären.

Für mich war dieses Buch leider nichts. Eigentlich schade da es wirklich Potenzial gehabt hat um ei  tolles Buch zu werden.

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Veröffentlicht am 22.11.2021

Panda Pand

Panda-Pand
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Panda-Pand von Saša Stanišić ist ein nettes Kinderbuch mit einer guten Grundidee. Allerdings konnte es uns nicht ganz überzeugen.

Mein Sohn und ich lesen und hören gerne Bücher. Gerade Tierbücher die ...

Panda-Pand von Saša Stanišić ist ein nettes Kinderbuch mit einer guten Grundidee. Allerdings konnte es uns nicht ganz überzeugen.

Mein Sohn und ich lesen und hören gerne Bücher. Gerade Tierbücher die etwas lehrreich sind finden wir klasse. In dem Hörbuch wird Musik, Freundschaft, Artenerhalt, Umweltschutz und Waldrodung erörtert und das alles aus der Sicht der Pandas. Der Autor liest dieses Hörbuch selbst, was durch seinen Akzent für Kinder etwas schwierig ist. Auch die Tatsache das es einen Panda gibt der Nicht-Peter heißt und das Wort Nicht häufig vor anderen Wörtern gebraucht wird, macht die Sache beim hören etwas kompliziert. Auch der Humor ist nicht ganz unserer gewesen.

Vielleicht wäre es als Buch zum eigenständigen Lesen besser geeignet. Wobei dann die Musikalischen Darbietungen fehlen würden, die uns gut gefallen haben. Die haben das Hörbuch aufgelockert. Es gab auf jeden Fall viele Informationen die richtig und wichtig sind. Aber die Vortragsweise und der Schreibstil sind gewöhnungsbedürftig.

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Veröffentlicht am 19.11.2021

Cherringham Song für einen Mord

Cherringham - Folge 39
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Cherringham Song für einen Mord ist der mittlerweile 39igste Teil der gleichnamigen Reihe von Matthew Costello und Neil Richards. Ich verfolge die Reihe schon länger und habe mich gefreut als ich zufällig ...

Cherringham Song für einen Mord ist der mittlerweile 39igste Teil der gleichnamigen Reihe von Matthew Costello und Neil Richards. Ich verfolge die Reihe schon länger und habe mich gefreut als ich zufällig über das neuste Hörbuch gestolpert bin.

Die Cherringham Reihe ist eine tolle cosy crime Reihe die ich gerne höre. Der Ort ist gemütlich und die Hobbyermittler Sarah und Jack sehr sympathisch. Zudem sind die Bücher nicht zu brutal und die subtile Spannung wird sehr gut aufgebaut. Zudem sind die Fälle wirklich immer unterschiedlich und gut separat zu lesen da sie alle in sich abgeschlossen sind.

Auch der Schreibstil des Autorenduos ist leicht und flüssig. So sind diese eher Kurzen Krimis sehr schnell und leicht gehört bzw gelesen. Was mir auch sehr gut gefällt ist das man nicht merkt das zwei Autoren gemeinsam das Buch geschrieben haben.

Jedes Jahr findet in Cherringham das Cherringfest statt. Dieses Jahr kommt die berühmte Hard Rockband Lizzard als auch die Newcomer Unlost nach Cherringham. Doch dieses lockere leichte Sommerfest wird bedroht. Durch einen Anschlag und Drohungen auf die Gruppe Unlost. Um schlimmeres zu verhindern ermitteln Jack und Sarah und kommen dabei einem tödlichem Geheimnis auf die Spur.

Wie gesagt ich mag die subtile Spannung in dieser Reihe. Die Fälle bauen sich langsam auf. Man rätselt die ganze Zeit mit was wird geschehen, warum passiert dies oder das, was steckt dahinter. Am Ende wird man dann meistens überrascht. Auch die Vortragsweise von Sabina Godec trägt einen großen Anteil daran.

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Veröffentlicht am 15.11.2021

Eine Handvoll Worte

Eine Handvoll Worte
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Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Mich hat das Cover und der Klapptext sofort angesprochen und ich habe mich auf das Hörbuch schon gefreut. Allerdings fand ich ...

Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes ist nicht mein erstes Buch der Autorin. Mich hat das Cover und der Klapptext sofort angesprochen und ich habe mich auf das Hörbuch schon gefreut. Allerdings fand ich es dann nicht so berauschend. Vielleicht ist hier selbstlesen besser.

Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen lernen wir Ellie kennen, eine junge Journalistin bei der nicht alles wie erhofft passiert und gelingt. Bei Recherchearbeiten im Archiv ihrer Zeitung stößt sie auf alte Liebesbriefe. Diese berühren Ellie und sie will mehr über die Verfasser erfahren. Dann lernt man Jennifer kennen. Sie lebt in den 1960iger Jahren. An sie sind die Briefe gerichtet.

Mir gefallen Bücher auf zwei Zeitebenen und auch der Schreibstil von Jojo Moyes ist angenehm. Man kann auch der Vortragsweise von Luise Helm gut folgen. Mir haben auch die verschiedenen Briefausschnitte gefallen die immer wieder eingestreut wurden. Allerdings ist dieses Buch sehr vorhersehbar und langatmig, es wirkt eintönig. Auch hatte ich das Gefühl nicht ganz mit zu kommen bei den Wechseln. Eben war ich noch in der Gegenwart und plötzlich bin ich in der Vergangenheit.

Allerdings bin ich weder mit Ellie noch mit Jennifer warm geworden. Ellie blieb mir die ganze Zeit über distanziert und nichtssagend. Bei Jennifer war es im Prinzip das gleiche. Sie war anfangs unbeholfen, naiv und unsympathisch. Dies wurde zwar etwas besser, aber einen wirklichen Zugang habe ich nicht bekommen.

Wenn ich das Buch gelesen hätte wäre mein Urteil vielleicht ein anderes, aber als Hörbuch ist es nur nett.

 

 

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