Herzschmerz ist nicht nur Frauensache
Almost isn't enough. Echoes of the Past (Secrets of Ferley 2)Worum geht's?
Genauso wie Hazel, Damians Jugendliebe, damals bei einer Nacht und Nebelaktion aus Ferley verschwunden ist, steht sie plötzlich wieder im Licht der Straßenlaternen vor Damian. Es ist schier ...
Worum geht's?
Genauso wie Hazel, Damians Jugendliebe, damals bei einer Nacht und Nebelaktion aus Ferley verschwunden ist, steht sie plötzlich wieder im Licht der Straßenlaternen vor Damian. Es ist schier unmöglich sich in dieser Kleinstadt aus dem Weg zu gehen. Erst recht nicht, wenn man vom Verlangen nach der verlorenen Person angetrieben wird. Doch Hazel hat so einige dunkle Schatten zu besiegen. Schafft Damian es sein Herz zu beschützen oder geht er diesmal daran zu Grunde?
Meine persönliche Meinung:
Die zartrosanen Pastellfarben des Covers sind angenehm zum Anschauen und passend zum Sonnenuntergang gewählt. Wenn man das Cover genau betrachtet, erkennt man die Wellen des Meeres vom Ferley Beach.
Der Klappentext wirkte sehr verlockend auf mich. Er hört sich nach einer emotionalen Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen an. Genau das, hat mich auch im Buch erwartet. Besonders ansprechend fand ich die Idee, dass hier die Frau dem Mann das Herz bricht. Sonst ist es in den Romanen stets umgekehrt.
Damians Beschreibung über sein Aussehen, lässt gleich auf einen Bad Boy Typ schließen. Was in Hinsicht auf die Boxkämpfe authentisch wirkt. Er überraschte mich mit seinem großen Herz.
Hazel wirkte auf mich ruhelos. Sie hat das Herz am rechten Fleck und sorgt sich um ihre Mitmenschen. Jedoch wird sie immer von einer inneren Angst angetrieben und lässt dadurch ihr Leben bestimmen.
Es gibt auch einige Nebenfiguren im Buch, die genauso authentisch wie die Hauptcharaktere sind. Trotz der vielen Figuren verliert man nicht den Überblick. Dafür hat die Autorin Jennifer Bright gesorgt, indem sie mit ihrer Geschichte einen klaren roten Faden verfolgt.
Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Damian und Hazel. Außerdem hat sie es geschafft, von Beginn an meine Neugierde zu wecken, um mich im Roman verlieren zu können. Immer wieder schaffte es Jennifer Bright mit ihrem Roman herzschmerz in mir auszulösen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, so sehr fesselte es mich.
Schön fand ich, dass die Umgebungen und Handlungen genau beschrieben wurden. Durch diesen Einblick ist man den Figuren im Buch gleich nochmal ein Stück näher.
Gut gefallen hat mir auch, das es neben der Liebesgeschichte noch eine Geschichte gibt, welche das Leben der Protagonisten schildert. Die vereinzelten Spicy Szenen lockern das ganze noch zusätzlich auf.
Fazit:
Der Roman hat mir von Beginn an bereits gut gefallen, da hier einmal die Frau dem Mann das Herz bricht und ihr sozialer Status eher niedrig ist und nicht wie in anderen Romanen seiner. Die Liebesgeschichte kann unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Der Schreibstil ist angenehm gewählt und das Buch konnte mich mit den Gefühlen der Protagonisten überzeugen, da sie authentisch wirken.