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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2024

Ein Thriller, der mit vielen Geheimnissen und ohne viel Blutvergießen auskommt.

Neuschnee
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Der Thriller „Neuschnee“ von Lucy Foley spielt in den schottischen Highlands. Neun Freunde wollen gemeinsam in einer Hütte den Jahreswechsel feiern. Teilweise kennen sich die Freunde schon einige Zeit ...

Der Thriller „Neuschnee“ von Lucy Foley spielt in den schottischen Highlands. Neun Freunde wollen gemeinsam in einer Hütte den Jahreswechsel feiern. Teilweise kennen sich die Freunde schon einige Zeit und blicken auf eine langjährige Freundschaft zurück. Die Betreuer der Gästehäuser Heather und Doug haben sich wegen ihrer Vergangenheit in die abgelegene Gegend zurückgezogen. Die Freunde feiern ausgelassen Silvester. Alles scheint in bester Ordnung zu sein. Doch der Schein trügt!

Lucy Foley ist mit ihrem Thriller eine spannende Geschichte gelungen, ohne dabei blutrünstig zu sein. Immer wieder kommen neue Dinge ans Licht, die der Geschichte eine andere Wendung geben. Die einzelnen Protagonisten sind mehr oder weniger sympathisch. Manche Charaktereigenschaften treten erst im Laufe der Geschichte zu Tage, so dass sich die Sympathien gegenüber den Protagonisten bei mir veränderten. Die Autorin schreibt abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Charaktere. Dadurch und auch durch die Zeitsprünge bleibt der Spannungsbogen erhalten. Innerhalb kürzester Zeit habe ich den Thriller gelesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Auch die kurzen Abschnitte haben dazu beigetragen, dass ich immer wissen wollte, was nun als nächstes passiert bzw. was in der Vergangenheit passiert ist.

Fazit: Da ich Thriller mit Spannung und ohne viel Blutvergießen mag, war dieses Buch genau das richtige für mich! Es hat mir viele schöne Lesestunden bereitet. Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Ein schöner Wohlfühlroman Ende der 50er / Anfang der 60er Jahre in Nordfriesland

Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Tanja Janz erzählt in dem Buch „Wo der Seewind flüstert“ von einer jungen Frau Sabine, die zu Beginn ihres Berufslebens steht. Doch bevor sie ins Berufsleben startet, möchte sie gerne den Sommer am Gardasee ...

Tanja Janz erzählt in dem Buch „Wo der Seewind flüstert“ von einer jungen Frau Sabine, die zu Beginn ihres Berufslebens steht. Doch bevor sie ins Berufsleben startet, möchte sie gerne den Sommer am Gardasee verbringen. Eine familiäre Verpflichtung, auf der ihre Eltern bestehen, kommt ihr allerdings dazwischen. So verbringt sie den Sommer bei ihrer Tante in St. Peter - Ording und lernt die wunderschöne Seite von Nordfriesland kennen. Durch neue Bekanntschaften ist der Gardasee schnell vergessen.

Tanja Janz ist mit ihrem 1. Band der St. Peter - Ording Saga ein toller Auftakt gelungen. Die Protagonistin Sabine ist eine junge Frau, die gerne ihren eigenen Weg gehen möchte. Allerdings ist das zu dieser Zeit, der Roman spielt Ende der 50er Anfang der 60er Jahre, noch nicht ganz so einfach. Schließlich ist man erst mit 21 Jahren volljährig und benötigt für viele Dinge noch die Unterschrift der Eltern. Besonders gut gefallen hat mir, wie Sabine sich für andere eingesetzt hat. So scheut sie keine Mühe ihrer Tante und später dem Ehepaar Jessen zu helfen. Sie ist eine sehr sympathische und empathische Protagonistin. Ich habe sie in mein Herz geschlossen. Die Freundschaft zwischen Sabine und Rita fand ich auch toll. Die Beiden halten zusammen und versuchen ihr Glück zu finden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen. Durch die schöne Beschreibung der Örtlichkeiten konnte ich mich nach Nordfriesland träumen. In Gedanken saß ich im Strandcafé und habe bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee die tolle Aussicht auf das Meer genossen.

Fazit: Der Auftakt der Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 10.01.2024

Unerfüllte Liebe, ein Familiengeheimnis und Träume einer jungen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Spanien

Der süße Duft der Reben
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Das Buch von Tara Haigh „Der süße Duft der Reben“ erzählt die Geschichte einer starken, jungen Frau im Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. An ihrem 21. Geburtstag eröffnet der Vater der jungen Spanierin ...

Das Buch von Tara Haigh „Der süße Duft der Reben“ erzählt die Geschichte einer starken, jungen Frau im Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. An ihrem 21. Geburtstag eröffnet der Vater der jungen Spanierin Isabel, dass sie Rafael, den Sohn eines Rosinenbarons, heiraten soll. Isabel ist mit dieser Hochzeit nicht einverstanden, denn sie verabscheut Rafael schon seit ihrer Kindheit. Sie hat für ihre Zukunft andere Pläne, die sie aber alleine nicht verwirklichen kann. Verzweifelt fügt sie sich ihrem Schicksal und begibt sich an Bord des Schiffes, das sie zurück nach Dénia bringen soll.

Tara Haigh ist mit diesem Buch eine schöne Geschichte um eine starke, junge Frau gelungen, die genau weiß, was sie in ihrem Leben möchte. Sie kämpft für ihren Traum und nimmt dafür viel auf sich. Isabel war mir als Protagonistin von Anfang an sehr sympathisch. Ich fand es sehr bewundernswert, wie sie ihre Träume nicht aufgibt und dafür kämpft. Immer wieder werden ihr dabei Steine in den Weg gelegt, doch sie lässt sich nicht unterkriegen und gibt nicht auf. Ob es ihr gelingen wird?
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Durch die immer wiederkehrenden Hindernisse für Isabel auf ihrem Weg wird der Spannungsbogen aufrechterhalten. Innerhalb kürzester Zeit habe ich das Buch gelesen. Isabel hat mich stark beeindruckt. Sie lässt sich so schnell nicht von ihrem Plan abbringen.
Das Buch handelt von unerfüllten Wünschen, Liebe und Freundschaft. Auch das Familiengeheimnis, das Isabel umgibt, fließt in die Geschichte ein. Historisch erfährt man einiges über die Stadt Dénia zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die zur damaligen Zeit durch den Rosinenhandel zur Blüte erwachte. Manche Dinge fand ich dabei sehr interessant und waren mir so nicht bekannt. Die Stadt schien zu der damaligen Zeit sehr fortschrittlich zu sein. So gab es dort bereits die Möglichkeit eines elektrischen Türöffners, was mich sehr überrascht hat.

Fazit: Tara Haigh ist ein schöner, historischer Roman gelungen, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Costa Blanca spielt. Die Geschichte rund um ein Familiengeheimnis, einer starken, jungen Frau mit unerfüllten Wünschen lädt zum Schmökern ein. Auch die Liebe und Freundschaft kommt dabei nicht zu kurz. Das Buch hat mir viele schöne Lesestunden bereitet.

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Eine wunderschöne, warmherzige Geschichte über Freundschaft und die Liebe zu Büchern

Der Buchspazierer
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In seinem Buch „Der Buchspazierer“ wird die Geschichte von dem Buchhändler Carl Kollhoff erzählt, der jeden Abend nach Geschäftsschluss auf einem Spaziergang besonderen Kunden Bücher liefert. Diese Menschen ...

In seinem Buch „Der Buchspazierer“ wird die Geschichte von dem Buchhändler Carl Kollhoff erzählt, der jeden Abend nach Geschäftsschluss auf einem Spaziergang besonderen Kunden Bücher liefert. Diese Menschen sind ihm sehr ans Herz gewachsen. Manchmal kommt aber alles anders als man denkt und die Spaziergänge von Carl sind plötzlich gefährdet. Wird es ihm gelingen sein Glück wiederzufinden?

Dieses Buch erzählt eine warmherzige Geschichte über einen älteren Mann, der in seinem Leben anderen Menschen Freude bereitet. Diese Freude und Aufgabe bedeuten ihm sehr viel. Carl Kollhoff ist mir sofort ans Herz gewachsen. Aufopferungsvoll macht er sich Gedanken über seine Kunden und sucht teilweise auch Bücher für sie aus. Ein sehr einfühlsamer und sympathischer Charakter. Ich habe mir richtig vorstellen können, wie es wäre, wenn er bei mir an der Haustüre klingeln würde und mir ein Buch vorbeibringen würde. Vor allem für andere Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, nicht in eine Buchhandlung gehen können, ist er die Verbindung zur Außenwelt. Auch Schascha habe ich in mein Herz geschlossen. Für ein neunjähriges Mädchen macht sie sich schon sehr viele Gedanken. Sie ist genauso empathisch wie der Buchspazierer Carl Kollhoff.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht zu lesen. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich diese tolle und warmherzige Geschichte verschlungen. Der Autor hat mich mit meinem Kopfkino auf eine Reise zu ganz unterschiedlichen Menschen mitgenommen und mir gezeigt, was Empathie und Freude alles bewirken kann.

Fazit: Dieses Buch ist eine tolle warmherzige Geschichte, die an das Mitgefühl von Menschen appelliert. Miteinander kann man viel bewirken! Auch die Zuversicht, dass man manche Probleme lösen kann. Es war mein erstes Buch des Autors und wird nicht mein letztes gewesen sein!

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Veröffentlicht am 30.12.2023

Manchmal ist es besser, wenn man einem Geheimnis nicht auf die Spur kommt!

Elanus
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In dem Thriller Elanus von Ursula Poznanski spielt eine Drohne eine große Rolle. Jona ist erst 17 Jahre alt. Er ist ganz fasziniert von seinem neuen Forschungsprojekt Elanus. Elanus ist eine mit Mikrofon ...

In dem Thriller Elanus von Ursula Poznanski spielt eine Drohne eine große Rolle. Jona ist erst 17 Jahre alt. Er ist ganz fasziniert von seinem neuen Forschungsprojekt Elanus. Elanus ist eine mit Mikrofon und Kamera ausgestattete Drohne, die er selbst gebaut hat. Mit ihr kann er seine Mitmenschen zu seinen Gunsten beobachten. Doch nicht immer ist das zu seinem Vorteil. Er kommt einem Geheimnis auf die Spur das er besser nicht entdeckt hätte.

In ihrem neuen Jugendthriller Elanus widmet sich Ursula Poznanski der neuen Technik von Drohnen und deren Vor- und Nachteile. Jona ist ein Protagonist mit Ecken und Kanten. Er ist sehr intelligent und lässt das manche Mitmenschen spüren. Zu Beginn war er mir etwas zu überheblich. Aber er war für mich auch sehr authentisch, denn es gibt durchaus Menschen, die ihre Intelligenz gegenüber anderen ausspielen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, so dass sich das Buch gut lesen lässt. Die Geschichte nimmt ab der Mitte mehr an Fahrt auf und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss. Die Zusammenhänge waren für mich nicht vorhersehbar, so dass ich ganz neugierig auf die Auflösung war.

Fazit: Ursula Poznanski ist ein solider Jugendthriller mit einem aktuellen Thema gelungen. Ich habe mich mit dem Buch gut unterhalten gefühlt.

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