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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2023

Magische Begebenheiten in Brooklyn

Witches of Brooklyn - Eine Stadt voller Hexen
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Effie fühlt sich inzwischen sehr wohl bei ihren Tanten. Zudem hat sie auch Freunde gefunden, u.a. Berrit. Aber Berrit hatte sich in den Ferien auf Effies Anrufe hin überhaupt nicht gemeldet und nun, als ...

Effie fühlt sich inzwischen sehr wohl bei ihren Tanten. Zudem hat sie auch Freunde gefunden, u.a. Berrit. Aber Berrit hatte sich in den Ferien auf Effies Anrufe hin überhaupt nicht gemeldet und nun, als die Schule wieder beginnt, weiß Effie auch warum. Ein neues Mädel ist bei Berrit eingezogen. Garance kommt aus Frankreich und Berrit hat nur noch für sie Bewunderung übrig. Auch in der Klasse sind alle begeistert von ihr. Effie ist sowas von eifersüchtig. Da braucht es schon viel guten Rat von den Tanten, um die Wogen zu kletten.
Aber auch in der Hexerei gibt es was zu tun. Bei einem gemeinsamen Hexentreffen stellen die Hexen fest, dass es an einer bestimmten Straßenecke in Brooklyn vermehrt zu Unfällen und seltsamen Vorkommnissen kommt. Was mag wohl dahinter stecken? Kann Effie helfen?
Die Illustrationen sind gekonnt und ich mag vor allem Effie sehr gerne. Ich finde, dass sie wirklich gut getroffen ist. Die Geschichte konnte mich leider nicht so begeistern wie in Band 1. Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Comic, der noch Luft nach oben hat.

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Veröffentlicht am 19.02.2023

Freundschaft oder Rivalität?

Roxy
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Marc Berger ist unterwegs nach München. Er möchte auf die Beerdigung seines einstmals besten Freundes Roy gehen. Auf der Fahrt begleiten ihn Erinnerungen aus Kindheits- und Jugendtagen. Der selbstbewusste ...

Marc Berger ist unterwegs nach München. Er möchte auf die Beerdigung seines einstmals besten Freundes Roy gehen. Auf der Fahrt begleiten ihn Erinnerungen aus Kindheits- und Jugendtagen. Der selbstbewusste Roy, dem es völlig egal war, was andere von ihm dachten und der aus einem sehr reichen Elternhaus stammte. Marc hingegen, der in eher bescheidenen Verhältnissen aufwuchs und es immer nur den anderen recht machen wollte, um zu gefallen. Zwei völlig unterschiedliche Jungs, die dennoch oder gerade deswegen miteinander Freundschaft schlossen. Diese Freundschaft war allerdings nicht ungetrübt, denn immer wieder gab es Rivalitäten, spätestens dann als es um Carolin ging.
Johann von Bülow reiht Erinnerungen an die 80er Jahre in München aneinander und lässt uns in Episoden den Luxus und das Partyleben von damals miterleben.
In dem Roman werden die Themen Freundschaft, Verlust, Selbstbewusstsein und Liebe beleuchtet. Und auch immer wieder die Frage, wer ist man denn eigentlich? Kann man der sein, der man will oder geben die Umstände und das soziale Umfeld die Persönlichkeit vor?
Der Roman gliedert sich in fünf Teile, wobei sich mir die Unterteilung nicht ganz erschlossen hat. Es ist ein Buch der leisen Töne und ich habe es sehr gerne gelesen, vor allem hat mir die ehrliche Innenschau von Marc gefallen.
Am Ende fehlte mir die Quintessenz, der rote Faden sozusagen. Das Roxy, das titelgebend ist, kommt nur am Rande vor. Roy hätte ich passender gefunden. Ein interessantes Buch, bei dem mir dennoch etwas gefehlt hat, um es zu einem sehr guten Buch zu machen.
Allerdings hat es mich auch zum Nachdenken angeregt.

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Veröffentlicht am 14.02.2023

Mit jedem Band wird es besser!

Bluternte
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Gregor Cornelius möchte mal wieder nur ausspannen und das Landleben genießen. Tja, auch dieses Mal wird daraus nichts. Irgendwie scheint er Leichen magisch anzuziehen. Dieses Mal findet er einen toten ...

Gregor Cornelius möchte mal wieder nur ausspannen und das Landleben genießen. Tja, auch dieses Mal wird daraus nichts. Irgendwie scheint er Leichen magisch anzuziehen. Dieses Mal findet er einen toten Landwirt, der einige seiner Felder an einen Bauunternehmer verkaufen wollte. Jener wiederum wollte in der Nähe von Neukirchen einen Freizeitpark aufziehen, sehr zum Mißfallen einiger Dorfbewohner.
Ich liebe die Geschichten rund um den erimitierten Geschichtsprofessor aus München. Er stolpert über Leichen, erfährt so manches durch seine vertrauenswürdige Art und kombiniert sehr gut. Dazu hat er das Herz am rechten Fleck. Wir erfahren viel über das Leben der Dorfbewohner und auch so manches von ihren Geheimnissen.
Der Plot bleibt bis zum Ende spannend und nimmt gerade am Schluss nochmal richtig an Fahrt auf.
Von mir gibt es auch bei Band 3 eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Der Großspinnerich und sein Untertan

Ins Netz gegangen
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In Band 6 der ‚Du spinnst wohl‘- Reihe befinden sich Karl-Heinz und sein bester (und einziger) Freund Bisy auf hoher See. In einem umgebauten Holzpantoffel schippern sie übers Meer. Was sich erstmal gut ...

In Band 6 der ‚Du spinnst wohl‘- Reihe befinden sich Karl-Heinz und sein bester (und einziger) Freund Bisy auf hoher See. In einem umgebauten Holzpantoffel schippern sie übers Meer. Was sich erstmal gut anlässt, wird durch einen heftigen Sturm richtig gefährlich. Alle Vorräte werden über Bord gespült. Glücklicherweise hat der Spinnerich ja stets ein Netz dabei. Allerdings geht kein Essen, sondern eine Flaschenpost ins Netz. Darin befindet sich der Teil einer Schatzkarte. Natürlich ist das Ziel jetzt klar: auf zur Schatzinsel. Ob die beiden nun den Schatz finden und was ihnen auf ihrer Reise alles passiert, das müsst ihr allerdings selbst lesen.
Kai Pannen hat auch im 6. Band ein vergnügliches Leseabenteuer erschaffen. Es macht immer wieder Spaß die ungleichen Freunde zu begleiten. Die Geschichte lebt vor allem von den unterschiedlichen Charakteren und witzigen Dialogen der beiden. Der Wortwitz kommt definitiv nicht zu kurz!
Die Illustrationen runden die Abenteuerfahrt perfekt ab. Ich liebe Karl-Heinz mit seinen bunten Pantoffeln und Bisy sieht einfach nur knuffig aus.
Aber auch alle anderen Tiere sind gut getroffen und man kann sehr viele liebevoll gezeichnete Details erkennen.
Von mir gibt es daher 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung nicht nur für kleine Leute, die die Reihe bereits kennen. Ich denke, man kann auch gut mit Band 6 einsteigen. Wobei ich mir sicher bin, dass man sich dann auch die ersten 5 Bände zulegen wird...

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Ist das Nashorn da oder nicht?

Ludwig und das Nashorn
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Ludwig hat ein Nashorn in seinem Zimmer. Das sagt zumindest Ludwig. Sein Vater hingegen kann kein Nashorn sehen und ist der Meinung, dass es daher kein Nashorn im Zimmer gibt. Auch wenn er überall nachsieht, ...

Ludwig hat ein Nashorn in seinem Zimmer. Das sagt zumindest Ludwig. Sein Vater hingegen kann kein Nashorn sehen und ist der Meinung, dass es daher kein Nashorn im Zimmer gibt. Auch wenn er überall nachsieht, findet er keines. Aber ist das der Beweis, dass es tatsächlich nicht da ist?
Ein philosophisches Rätsel, dem sich bereits Ludwig Wittgenstein widmete. Kann man beweisen, dass etwas nicht da ist?
Noemi Schneider hat dieses philosophische Rätsel kindgerecht umgesetzt.
Ein besonderer Hingucker sind die Illustrationen. Sie sind eine Mischung aus verschiedenen Techniken und bestehen aus nur drei Sonderfarben. Herausgekommen ist eine leuchtende und sehr besondere Darstellung von Ludwigs Kinderzimmer, ihm selbst, seinem Vater und dem Nashorn, das sich überall versteckt.
Mir gefällt das Buch sehr gut, vor allem auch die anhängenden Erklärungen zu den Künstlern, der Philosophie und Ludwig Wittgenstein. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Gedankenexperiment zum Nachdenken und Diskutieren anregt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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