Vor der Wende, knapp an der Grenze
Ewige SchuldDie Geschichte von Fritz Tiedemann, geschrieben von Arne Dessaul, beginnt im Jahr 1974 ganz normal. Junge Burschen an der Grenze zu Ostdeutschland, aber auch an der Grenze zum Erwachsenwerden.
Da kommt ...
Die Geschichte von Fritz Tiedemann, geschrieben von Arne Dessaul, beginnt im Jahr 1974 ganz normal. Junge Burschen an der Grenze zu Ostdeutschland, aber auch an der Grenze zum Erwachsenwerden.
Da kommt viel auf einen Burschen zu.
Zuerst der Abstand, was Bildung betrifft, Mädchen spielen ebenfalls bald eine Rolle, dann kommt die erste Erfahrung mit Liebe ins Spiel und plötzlich ist man erwachsen, trägt Verantwortung, fühlt sich sogar schuldig, wenn man in fremden Revieren gewildert hat. Da stürzt die ganze Welt auf einen ein.
Auch Fritz Tiedemann entgeht diesen Vorgängen nicht, er versinkt sogar etwas tiefer darin. Er liebt Freda, fühlt sich körperlich aber sehr zu seiner " Ersten", Elke, hingezogen, die aber mit seinem besten Freund Helmut verlobt ist. Also Schuldgefühle.
Irgendwann beginnen Fritz und Freda sich für Vergangenes zu interessieren und befragen Leute aus dem Dorf, die etwas darüber wissen könnten. Denn zwei Gräber, die sehr gepflegt sind und in denen zwei russische " Erntehelfer ", die angeblich beim Einsturz einer Scheune ums Leben gekommen sind, erwecken ihre Neugier.
Das passt nicht allen.
Schließlich, als Fritz sich von Elke lösen will, geschieht ein Mord.
Und nun fragt sich Fritz, ob es richtig war, diese ganze Geschichte zu hinterfragen.
Und das tut er auch noch, als er 40 Jahre später an den Ort zurückkommt.
Ein sehr schönes Cover macht Lust aufs Lesen.