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Veröffentlicht am 19.07.2025

Schöner Roman

Schattengrünes Tal
1

Die Autorin Kristina Hauff versetzt ihre Leser in den Schwarzwald. Genauer gesagt in einen fiktiven Ort, aber dort geht es ganz schön rund.
Ein altes, etwas aus der Zeit gefallenes Hotel, eine ...

Die Autorin Kristina Hauff versetzt ihre Leser in den Schwarzwald. Genauer gesagt in einen fiktiven Ort, aber dort geht es ganz schön rund.
Ein altes, etwas aus der Zeit gefallenes Hotel, eine zerfallene Familie, Vater, Carl, Hotelier alter Schule, Sohn, Felix, hat sich von all dem entfernt, obwohl der Vater immer noch glaubt, er würde das Hotel einmal übernehmen, Ehefrau, Rosa, lebt in einem Heim, ist dement und enttäuscht vom Leben, Tochter, Lisa, Helfersyndrom, verheiratet mit Simon, Förster, eine gemeinsame Tochter, Emilia, sie studiert momentan in Kanada.
Johanna, eine Freundin Lisas, alleinerziehende Mutter zweier Söhne mit mehreren Jobs und einem pflegebedürftigen Vater.
Ein Chor, eine Freundesrunde.
Margret, hilfreiche Mitarbeiterin im Hotel, eigentlich die Managerin und halboffizielle Freundin von Carl, der ja immer noch mit Rosa verheiratet ist.
Und Daniela, eine Fremde, die sich im Hotel einmietet und versucht, sich mit allen anzufreunden.
Dass Daniela alle benutzt, vor Bosheit strotzt, alle gegeneinander ausspielt und Lisas Ehe massiv gefährdet, wird allen beinahe zu spät klar.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Die Haie sterben nicht aus

Hinter Mallorcas Fassaden
0

Der Autor H.G Schulz, ein Mallorca -Kenner, lässt die Leser etwas tiefer blicken.

Sein Roman versetzt uns auf die Insel, es gibt Tote. Was als Selbstmord durchgehen sollte, auch weil die örtliche Polizei ...

Der Autor H.G Schulz, ein Mallorca -Kenner, lässt die Leser etwas tiefer blicken.

Sein Roman versetzt uns auf die Insel, es gibt Tote. Was als Selbstmord durchgehen sollte, auch weil die örtliche Polizei wegen Arbeitskräftemangel und Urlaubszeit geschludert hat, ist fraglich. Die Schwester von Doreen, der Toten, Nele behauptet, dass Doreen, wie sie auf der Insel hieß, aber eigentlich Bianca, so etwas nie und nimmer gemacht hätte. Und es gibt keinen Abschiedsbrief und kein Testament. Schon sehr ungewöhnlich.

Nele, die in Deutschland bei der Steuerfahndung sehr erfolgreich ist, jettet sofort auf die Insel, um ihrer Vermutung nachzugehen.

Dort lernt sie ein paar wirklich schräge Typen kenne, die aber jeder für sich total in Ordnung sind. Sie wollen ihr helfen, und das tun sie auch nach Kräften.

Jeder kennt irgendwo jemanden, der noch etwas nachstochern hilft, aber Nele gerät dabei auch in Gefahr. So ganz astrein ist die Geschichte dahinter doch nicht und die Gemeinschaft REAL, zu der auch Neles kürzlich verstorbener Schwager, Doreens Ehemann, gehörte, hat einiges zu verbergen.

Nele gibt aber nicht auf...

Das Cover, das einerseits die schöne Ferieninsel, aber auf der anderen Seite auch die teils undurchsichtige Geschäftemacherei zeigt, gefällt mir gut und passt wunderbar.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Kein schönes Leben

Moscow Mule
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Der Debütroman von Maya Rosa erzählt von zwei Freundinnen, die in Moskau studieren.
Das Leben bietet außer Alkohol und gelegentlichem Sex nicht wirklich viel.
Deshalb versuchen die Mädchen eine ...

Der Debütroman von Maya Rosa erzählt von zwei Freundinnen, die in Moskau studieren.
Das Leben bietet außer Alkohol und gelegentlichem Sex nicht wirklich viel.
Deshalb versuchen die Mädchen eine Möglichkeit, ins Ausland zu kommen. Das ist alles andere als einfach.
Alleine die ganzen Papiere zu bekommen, ist sehr aufwendig und auch teuer. Geld ist etwas, das beide Mädchen nicht haben. Oft legen sie ihr Geld zusammen, nur um irgendwo einen Tee zu trinken.
Karina und Tonya versuchen wirklich alles.
Karina wohnt bei ihrer Großmutter, die von ihrer Tochter, Karinas Mutter zwar unterstützt wird, aber es reicht trotzdem hinten und vorne nicht.
Der Gegensatz sind die reichen Moskauer, denen der Schein ganz offensichtlich wichtiger ist, als das Sein. Da wird geprotzt, was das Zeug hält.
Tonya lebt in einem Studentenwohnheim, sie ist die Ruhigere von den Beiden.
Karina lernt zwei junge Berliner Geschwister kenne, die ihr sogar die begehrte Einladung, die Voraussetzung für ein Auslandsstudium ist, geben, aber nach einem Semester in Berlin, das Karina sehr gut gefällt, muss sie wieder zurück.
Die Autorin beschreibt glaubhaft das Leben der Reichen und der Nichtbegüterten Menschen in Moskau und zeichnet ein Sittenbild , das sehr nachdenklich macht.
Das Cover zeigt eine gesichtslose Frau, umgeben von roten Rosen.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Alapont und das Wasser

Gefährliches Wasser
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Daniel Izquierdo-Hänni läßt seinen schon zur Kultfigur gewordenen ehemaligen Polizisten und nunmehr Detektiv und Taxiunternehmer diesmal in einer nassen Angelegenheit ermitteln, denn es geht um Wasser, ...

Daniel Izquierdo-Hänni läßt seinen schon zur Kultfigur gewordenen ehemaligen Polizisten und nunmehr Detektiv und Taxiunternehmer diesmal in einer nassen Angelegenheit ermitteln, denn es geht um Wasser, dessen Verteilung, Landwirtschaft und deren Rentabilität und natürlich um kriminelle Machenschaften in diesem Zusammenhang.

Mit einem relativ harmlosen Einbruch in der Altstadt Valencias beginnt eine durchaus zum Nachdenken geeignete rasante Ermittlung für Alapont.

Denn in Valencia wird die Abgabe von Wasser an die Landwirte seit Jahrhunderten von einer Institution namens El Tribunal de las Aguas oder El Tribunal de los Acequieros de la Vega, val. Tribunal de les Aigües oder Tribunal de la Vega de València geregelt und es hat immer fun ktioniert.

Aber diesmal gibt es Probleme mit Umweltschützern und anderen teils radikalen Gruppen. denn Korruption und Mord sind nicht weit voneinander entfernt.

So nimmt Alapont die Leser des Buches mit auf Land, wo meist betagte Menschen ihr Land mehr schlecht als recht bestellen und bewässern, aber auch dorthin, wo der Tourismus boomt und man erfährt vieles, das man auch als interessierter Mitmensch eigentlich wissen sollte.

Ein noch kurz vor der Veröffentlichung des Buches eingefügtes, persönliches Vorwort des Autors zu Geschehnissen im Jahr 1957, der großen Flut und der schlimmen Wiederholung am 29. Oktober 2024 in Valencia, in welchem er dieses Buch den Opfern aber auch den tausenden Helfern, die sich eingefunden haben, einfach um zu helfen, widmet, steht am Beginn der Geschichte.

Das Cover zeigt eine Ansicht des Wassergerichts in Valencia, die sich im Wasser spiegelt.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Christina setzt sich durch

Der letzte Ouzo
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Im vorliegenden Griechenlandkrimi der Autorin Hanna von Feilitzsch geht es zuerst ums Ankommen.

Die Ermittlerin Christina Stratou, die nach längerer Pause und aus privaten Gründen wieder nach Griechenland ...

Im vorliegenden Griechenlandkrimi der Autorin Hanna von Feilitzsch geht es zuerst ums Ankommen.

Die Ermittlerin Christina Stratou, die nach längerer Pause und aus privaten Gründen wieder nach Griechenland kommt, hat allerdings kaum Zeit dazu, denn auf einem ihrer ersten Spaziergänge findet sie eine weibliche Leiche.

Da sie noch nicht offiziell im Dienst steht, bekommt ein Kollege, Fanis, die Leitung der Ermittlung übertragen. Christina ist so gar nicht einverstanden, wie er dies macht und ermittelt auf eigene Faust, was sie ( natürlich ) in ziemliche Bedrängnis bringt.

Sehr gut gefällt mir die offensichtlich enge Verbundenheit der Autorin mit Griechenland, der örtlichen Küche und auch der Gewohnheiten der Inselbewohner. Schön auch, wie sie an den Beginn jedes Kapitels ein in kyrillischer Schrift gehaltenes Zitat, Titel oder einfach einen Satz stellt.

Das Inselvolk wird sehr sympathisch vorgestellt.

Ein schönes Cover lädt nicht nur zum Zugreifen und Lesen, sondern zum Buchen eines Griechenlandurlaubes ein. I

deale Urlaubslektüre gegen Langeweile.

Gerne 5 Sterne ( am griechischen Himmel gibt es noch viel mehr davon....)

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