Nele, Steuerfahnderin in Leipzig, will nicht glauben, dass die Polizei auf Mallorca den ungewöhnlichen Tod ihrer Schwester als Selbstmord abschließt. Das hätte ihre Schwester nie getan.
Auf eigene Faust stellt sie Nachforschungen an. Eine eingeschworene Gemeinschaft von vier schrägen Ärzten unterstützt sie bei diesem gefährlichen Abenteuer. Je tiefer Nele und ihre Freunde hinter die Fassaden Mallorcas blicken, mysteriöse Todesfälle aufdecken und bedrohliche Situationen überwinden, desto mehr wird die Mordtheorie zur Realität.
Am Ende ihrer Suche erkennt Nele sich und ihr Leben nicht wieder.
Lassen Sie sich von einem spannenden Krimi und einer Prise Humor mitreißen, entdecken Sie dabei besondere Orte Mallorcas und blicken Sie hinter die Fassaden. Dorthin, wo eigene Regeln gelten.
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Bei „ Hinter Mallorcas Fassaden“ von H.G. Schulz handelt es sich um einen Krimi.
Habe diesen Krimi regelrecht verschlungen. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich ans Buch gefesselt.
Durch den ...
Bei „ Hinter Mallorcas Fassaden“ von H.G. Schulz handelt es sich um einen Krimi.
Habe diesen Krimi regelrecht verschlungen. Von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich ans Buch gefesselt.
Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Krimi sehr flüssig lesen. Die Handlungsplätze werden so beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Hier merkt man, dass sich der Autor gut auf der Insel auskennt.
Neben dem spannenden Fall mit so einigen Wendungen, wird hier auch ein aktuelles Problem einiger deutscher Auswanderer behandelt. Dieses Problem kannte ich so nicht (esen bildet eben) und hat mich erschüttert zurückgelassen.
Die Protagonisten werden gut beschrieben, konnte mich gut in sie hineinversetzen und so manch einer hat mich mit seinem handeln überrascht.
Der Autor H.G Schulz, ein Mallorca -Kenner, lässt die Leser etwas tiefer blicken.
Sein Roman versetzt uns auf die Insel, es gibt Tote. Was als Selbstmord durchgehen sollte, auch weil die örtliche Polizei ...
Der Autor H.G Schulz, ein Mallorca -Kenner, lässt die Leser etwas tiefer blicken.
Sein Roman versetzt uns auf die Insel, es gibt Tote. Was als Selbstmord durchgehen sollte, auch weil die örtliche Polizei wegen Arbeitskräftemangel und Urlaubszeit geschludert hat, ist fraglich. Die Schwester von Doreen, der Toten, Nele behauptet, dass Doreen, wie sie auf der Insel hieß, aber eigentlich Bianca, so etwas nie und nimmer gemacht hätte. Und es gibt keinen Abschiedsbrief und kein Testament. Schon sehr ungewöhnlich.
Nele, die in Deutschland bei der Steuerfahndung sehr erfolgreich ist, jettet sofort auf die Insel, um ihrer Vermutung nachzugehen.
Dort lernt sie ein paar wirklich schräge Typen kenne, die aber jeder für sich total in Ordnung sind. Sie wollen ihr helfen, und das tun sie auch nach Kräften.
Jeder kennt irgendwo jemanden, der noch etwas nachstochern hilft, aber Nele gerät dabei auch in Gefahr. So ganz astrein ist die Geschichte dahinter doch nicht und die Gemeinschaft REAL, zu der auch Neles kürzlich verstorbener Schwager, Doreens Ehemann, gehörte, hat einiges zu verbergen.
Nele gibt aber nicht auf...
Das Cover, das einerseits die schöne Ferieninsel, aber auf der anderen Seite auch die teils undurchsichtige Geschäftemacherei zeigt, gefällt mir gut und passt wunderbar.
„...Gestern Morgen haben wir die Leiche ihrer Schwester unterhalb der Steilküste in El Toro gefunden. Zum Verlust ihrer Schwester spreche ich Ihnen meine herzliche Anteilnahme aus. Alles deutet auf Selbstmord ...
„...Gestern Morgen haben wir die Leiche ihrer Schwester unterhalb der Steilküste in El Toro gefunden. Zum Verlust ihrer Schwester spreche ich Ihnen meine herzliche Anteilnahme aus. Alles deutet auf Selbstmord hin...“
Der Anruf bedeutet für Nele, Steuerfahnderin in Leipzig, einen Schock. Dorren, ihre Schwester, war ihre einzige noch lebende Verwandte. Einen Selbstmord hält Nele für ausgeschlossen.
Der Autor hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Kurze Kapitel befeuern die Spannung. Außerdem ist der Titel des Buches Programm. Ich erfahre, was hinter der Welt des schönen Scheins im Verborgenen abläuft.
Die Personen werden ausreichend charakterisiert. Nele ist gut in ihrem Job. Doch von Außenstehenden wird sie gern unterschätzt. Das kommt ihr zugute, als sie die Ermittlungen auf Mallorca aufnimmt. Unterstützt wird sie von drei Ärzten und einer Ärztin. Die habe ich zu Beginn des Buches völlig falsch eingeschätzt. Das ist bei der folgenden Charakterisierung von einem der Ärzte kein Wunder.
„...Wenn die Gluthitze Mallorca im Griff hatte, schlüpfte Eitelfritz in schneeweiße Leinenanzüge, wie sie in den Tropen getragen wurden. Ein Flirt mit dm Leben, das war seine Richtschnur. Einer, der gern auf des Messers Schneide balancierte...“
Das Buch zeichnet sich durch einen hintergründigen Humor und das geschickte Einfügen aktueller Problem aus, sei es Korruption in der Baubranche oder die Obdachlosigkeit. Hinzu kommen die Einflüsse der spanischen Regierung auf die Insel. Was heute in Ordnung ist, wird bei einem Regierungswechsel kurzerhand geändert. Außerdem lerne ich einige Gegenden der Insel genauer kennen.
Je tiefer Nele in den Unterlagen ihrer Schwester gräbt, desto mehr Fragen ergeben sich. Dazu gehört auch der plötzliche Tod ihres Schwagers. War es wirklich ein Herzanfall? Außerdem geben sich bei Nele mehrere Leute die Klinge in die Hand. Nele weiß geschickt mit ihnen umzugehen. Sam, einer der Ärzte bringt ihr Problem auf den Punkt.
„...Beschissene Ausgangslage. Die Polizei ermittelt nicht. Es gibt einige Verdächtige, aber wir haben nichts in der Hand...“
Es muss noch manches passieren, bis auch die Polizei in die Gänge kommt. Währenddessen wird hinter den Fassaden ein geschickter Coup geplant. Hier spielt Manipulation und raffinierte Marketingstrategie eine entscheidende Rolle.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt wieder einmal, wie sehr der äußere Schein trügen kann, in positiver und in negativer Hinsicht. Ein Zitat, was hochaktuell ist, möchte ich, ohne auf die Zusammenhänge mit der Geschichte einzugehen, an den Schluss meiner Rezension stellen:
„..Glaube mir, ich habe genug gesehen. Kriege sind grausam. Das sollte jedem bewusst sein. Gerade in der heutigen Zeit, wo Drohnen die Schlacht entscheiden...“
Der Autor H.G. Schulz, ein langjähriger Kenner der Sonneninsel, führt seine Leserschaft an Orte auf Mallorca, die man als reiner Strandbesucher nicht unbedingt kennt. Wer aber die Insel schon mal ausgiebiger ...
Der Autor H.G. Schulz, ein langjähriger Kenner der Sonneninsel, führt seine Leserschaft an Orte auf Mallorca, die man als reiner Strandbesucher nicht unbedingt kennt. Wer aber die Insel schon mal ausgiebiger erkundet hat, wird den ein oder anderen Schauplatz dieser Geschichte wiedererkennen, zumal viele Begebenheiten nicht fiktiv sind, sondern der Wirklichkeit entsprechen. Sehr genau beschreibt " Schulz " die Örtlichkeiten, sodass meine Erinnerungen aus vielen Urlauben dort, wieder erwacht sind. Auch konnte ich mich an zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten wieder erinnern, die der Autor hier kredenzt hat.
H.G. Schulz hat einen spannenden Krimi in die vielen schönen Seiten Mallorcas eingebettet. Dabei lässt er uns aber auch hinter die Fassaden der Sonneninsel blicken. Mich hat die Dreistigkeit einiger Personen schaudern lassen. Nele, eine Steuerfahnderin aus Leipzig, ermittelt auf eigene Faust auf der Insel, da die dortige Polizei den Tod ihrer Schwester dort sehr schnell ad acta gelegt hat. Dabei wird sie von Ärzten unterstützt, die ihr wohlgesonnen sind, und die aufgrund ihrer Kontakte zahlreiche Verbindungen herstellen. Neben diesem Ernst der Lage, und dem Auftreten vieler Ungereimtheiten, gibt es auch immer kleine Humorblitze, die lustig zu lesen sind und nicht selten sehr amüsante Kopfbilder bei mir erzeugt haben. Während der gesamten Geschichte, in der die Leserinnen und Leser mit Geldwäsche, dubiösen Immobilienverkäufen und Urkundenfälschungen konfrontiert werden, bleibt die Frage lange ungeklärt, ob der Tod Nele´s Schwester auf der Insel nun Selbstmord war oder nicht.
Der Krimi bleibt von der ersten Seite an spannend, wobei der Spannungsbogen sich zu keinem Zeitpunkt lockert, sondern zum Ende der Geschichte nochmals an Festigkeit gewinnt. Ich bin begeistert von diesem Krimi, da der Autor sich nicht vor aktuellen Problemen Mallorcas verschließt. Er greift Themen auf, die interessierte Leser und Leserinnen auch immer wieder in den Pressemitteilungen lesen können. Letztendlich endete der Kriminalfall überraschend. Ich mag es sehr überrascht zu werden....und dies ist "Schulz" hervorragend gelungen. Durch die schöne flüssige Schreibweise, und die exakte Landschaftsbeschreibung, habe ich mich auf die Insel geträumt, mit einem Gefühl leibhaftig bei den Ermittlungen dabei zu sein. Das nenne ich pures Lesevergnügen.
Ich habe diesen intelligent geschriebenen Krimi am Ende zufrieden zur Seite gelegt, ihn aber noch einige Zeit in mir nachklingen lassen. Dabei wurde mir wieder einmal klar, dass Mallorca mittlerweile große Probleme hat. H.G. Schulz ist es gelungen eine Geschichte zu schreiben, die so oder so ähnlich wirklich passiert sein könnte. Meine Fantasie reicht dafür aus.
Das Ende dieses Krimis lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Denkbar, dass der Autor schon einige Puzzleteile in seinem Kopf zusammenlegt, um seinen interessierten Leserinnen und Lesern weitere Schönheiten der Insel zu präsentieren, und uns dabei nicht vor dem Bösen verschont.
Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne
Als Nele, Steuerfahnderin in Leipzig, einen Anruf von Mallorca erhält, der sie darüber informiert, dass ihre Schwester tot aufgefunden wurde, ist sie total geschockt. Der Fall wurde von der Polizei als ...
Als Nele, Steuerfahnderin in Leipzig, einen Anruf von Mallorca erhält, der sie darüber informiert, dass ihre Schwester tot aufgefunden wurde, ist sie total geschockt. Der Fall wurde von der Polizei als Selbstmord eingestuft, die Akte soll geschlossen werden. Sie will das nicht glauben und fliegt selber nach Mallorca. Im Flieger lernt sie Ben kennen, einen von mehreren „Tele Ärzten“,der ihr zusammen mit seinen Kollegen und einer Kollegin zur Seite steht. Schnell wird klar, dass die Sache größere Ausmaße hat und Nele gerät bei ihren Ermittlungen selbst in Gefahr.
Dem Autor ist es gut gelungen,einen spannenden Krimi zu präsentieren und dabei die Insel Mallorca von verschiedenen Seiten zu präsentieren. Dabei hat er sehr gekonnt fiktive Ereignisse mit den tatsächlichen Gegebenheiten zu verknüpfen. Man merkt dem Krimi an, dass der Autor über fundierte Kenntnisse über Land und Leute verfügt, was die Geschichte besonders authentisch macht.In die Krimi Handlung wurden viele falsche Fährten eingebaut, wodurch die Spannung durchgehend erhalten blieb. Die zum Schluss präsentierte Auflösung war schlüssig und für mich völlig überraschend, gut gemacht.
Es hat mir gut gefallen,dass die verschiedenen Seiten der Insel genau durchleuchtet wurden .Ich kann den Unmut der Mallorquiner sehr gut verstehen, die sich dagegen wehren, dass ihre schöne Heimat durch die vielen Touristen förmlich belagert wird und das ursprüngliche immer mehr verloren geht.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, in welcher, die in diesem Buch beginnende Liebesgeschichte, hoffentlich weitergeht.Von mir fünf Sterne und eine Lese Empfehlung.