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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2024

Düster und blutig

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Empire of Sins and Souls hat mir wirklich gefallen. Besonders mochte ich, wie das Leben dargestellt ist, das Zoe lebt. Ich hatte keine Probleme, mir vorzustellen, wie es damals wohl wahr. Besonders als ...

Empire of Sins and Souls hat mir wirklich gefallen. Besonders mochte ich, wie das Leben dargestellt ist, das Zoe lebt. Ich hatte keine Probleme, mir vorzustellen, wie es damals wohl wahr. Besonders als Frau, die für jede kleine Sache geköpft werden könnte. Gestört haben mich nur kleine Dinge, die ich darauf zurückführen würde, dass ich normalerweise keine Dark Romantasy Leserin bin und das Genre einfach noch nicht gewohnt bin. So zum Beispiel hat mich ein wenig gestört, wie Zoe alles, was Alexei tut, getrost übersieht, wenn er sie einmal etwas lieber anschaut, als alle anderen. Immerhin passen sowohl Cover als auch Farbschnitt perfekt zur Geschichte. Rot und blutig, so würde ich Xanthia wohl beschreiben. War mir vielleicht ein bisschen zu Blutlastig, aber ich kanns auch verstehen. Generell habe ich den Weltenbau als sehr spannend empfunden. Der Schreibstil von Beril lässt sich flüssig und schnell lesen, weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin und nach kürzester Zeit die letzte Seite umgeblättert habe. Die Idee hinter der Geschichte ist in meinen Augen mal was Neues. Was passiert nach dem Tod? Besonders für die Sünder. Mit der Frage beschäftigt sich das Buch viel. Zoe war in einigen Punkten mehr authentisch, als in anderen. In meinen Augen war die Anziehungskraft, die sie dem Grafen gegenüber empfindet nämlich nicht so nachvollziehbar. Also verstanden habe ich es schon ein bisschen, aber gesehen habe ich es trotzdem nicht wirklich. Nach dem Ende allerdings bin ich mehr als gespannt, wie es weitergehen wird.

Fazit:
Empire of Sins and Souls ist ein düsteres Buch, welches sich mit sehr ernsten Themen beschäftigt. Meiner Meinung nach ein guter Einstieg für alle, die neu im Genre Dark Romantasy sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2024

Herbstliche cozy Romance

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls
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Ich mag das Cover total gerne mit seinen herbstlich angehauchten Blumen. Auch der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Die Idee hinter der Geschichte, in der hab ich definitiv potential gesehen, auch, ...

Ich mag das Cover total gerne mit seinen herbstlich angehauchten Blumen. Auch der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Die Idee hinter der Geschichte, in der hab ich definitiv potential gesehen, auch, wenn ich sagen muss, dass umso länger ich darüber nachdenke, nicht alles davon ausgeschöpft wurde.
Aber bevor ich dazu komme: Take me Home to Willow Falls lässt sich unheimlich flüssig und schnell lesen, hat mich in seine gemütliche Atmosphäre gesaugt und wie in eine Umarmung gehüllt. Es hat Spaß gemacht, Cassie und Jareds Geschichte zu lesen, nicht zuletzt, weil ich das Setting und die Nebencharaktere lieben gelernt habe.
Ich mochte die ganze Thematik rund um die Ahornsirupherstellung sehr und habe mich wie schon erwähnt, in das Setting verliebt. Viele Charakter und deren Dynamiken haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und mir immer wieder mit ihrem Auftauchen und ihren Kommentaren eine kleine Freude bereitet.
Gestört hat mich ehrlich gesagt, diese ganze Hetzkampagne gegen Cassie. Auch, wenn es darum ging, hab ich irgendwie erwartet, dass ihre ehemals beste Freundin irgendwie mehr Verständnis aufbringen würde, statt eine Nummer wie diese abzuziehen. Aber so unrealistisch ist das vermutlich gar nicht. Immerhin wurde damit gut dargestellt, wie das mit Cybermobbing so läuft, denn im Grunde ist es nichts anderes als das.
Gefallen hat mir wieder, wie herzlich Callie in Willow Falls von beinahe allen empfangen wurde und dass viele sich lieber ein eigenes Bild von ihr machen wollten, statt sie sofort zu verurteilen.
Ich mochte auch sehr, wie sich das zwischen ihr und Jared entwickelt hat und wie sie mit seiner Familie umgegangen ist. Wie sie sich einfach eingefügt hat, hat mein Herz ein bisschen weich werden lassen.
War auf jeden Fall mal etwas anderes, wenn auch nicht unbedingt etwas Neues. Hat mir trotzdem sehr gefallen.

Fazit:
Alles in allem eine super süße, herbstliche Kleinstadtromance, in der man sich fallen lassen kann, während man sich in Willow Falls gleich ein bisschen zuhause fühlt und das dringende Bedürfnis hat, diesen Ahornsirup auch mal probieren zu wollen.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Anders, aber gut anders

Das Comeback
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Das Cover gefällt mir gut. Es ist mal etwas Neues und so kam mir auch der Inhalt des Buches vor. Mal was Neues. Ich muss sagen, dass ich Grace als eine unfassbar starke Frau und Protagonistin sehe. Auch, ...

Das Cover gefällt mir gut. Es ist mal etwas Neues und so kam mir auch der Inhalt des Buches vor. Mal was Neues. Ich muss sagen, dass ich Grace als eine unfassbar starke Frau und Protagonistin sehe. Auch, wenn sie sich selbst lange nicht so sieht.
Das Thema, das Ella Berman in ihrem Debütroman behandelt, das ist wichtig. Und vermutlich ist das ein abgeschmackter Satz, weil so viele Themen in Büchern wichtig sind, aber hier hatte ich das Gefühl, dass nicht oft die Rede davon ist. Nicht in diesem Ausmaß zumindest. Und das finde ich stark. Hier wurde nichts beschönigt und das finde ich richtig.
Ellas Schreibstil ist einer, der sich leicht und schnell lesen lässt, und das hätte ich sicher auch so getan, wenn ich nicht das Gefühl gehabt hätte, der Thematik Zeit und Raum zu geben. Also habe ich mir genau das genommen, Zeit. Ich habe das Buch nicht an wenigen Tagen gelesen, weil das nicht so leicht war.
Ich finde die Idee so spannend und wichtig, und auch die Umsetzung ist gut gelungen. Ich wusste zu Beginn nicht wirklich, was mich erwarten würde. Ich wurde nicht überrascht, aber ich habe es positiv empfunden, wie das Buch sich entwickelt hat. Ich möchte nicht sagen, dass ich Spaß beim Lesen hatte, denn dafür ist das Buch einfach zu ernst und schwer, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Ich mochte die Protagonistin Grace, weil sie so echt war. So unschön echt. Und weil sie an einem Punkt angekommen ist, an dem ihr alles egal war. Weil das alles so nachvollziehbar war. Es kam mir generell alles sehr authentisch vor, sehr real und unschön, aber eben echt. Das hat mir, denke ich am meisten gefallen.

Fazit:
Das Comeback ist ein etwas anderes Buch, welches mit seiner unschönen Realität heraussticht. Auch, wenn es kein Buch für zwischendurch ist, welches sich mal eben einfach so lesen lässt, kann ich es wirklich nur jedem ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Mut-Mach-Buch

Mina und der Trau-dich-Zauber
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Mina und der Trau-dich-Zauber. Ein unfassbar niedliches Buch. Allein das Cover verspricht schon eine niedliche Geschichte und so geht es im Inneren weiter. Man lernt Mina kennen, dass die ein kleines Blattmädchen ...

Mina und der Trau-dich-Zauber. Ein unfassbar niedliches Buch. Allein das Cover verspricht schon eine niedliche Geschichte und so geht es im Inneren weiter. Man lernt Mina kennen, dass die ein kleines Blattmädchen ist und am liebsten mit ihrem Freund dem Eichhörnchen spielt.
Das Buch ist unfassbar herzerwärmend illustriert und ich habe mich beim Durchblättern ein bisschen in die Art und Weise verliebt, wie hier mit Bildern eine Geschichte erzählt wird. In meinen Augen eine wirklich gelungene Geschichte für kleine und vielleicht auch größere Kinder. Mit dieser Geschichte gibt Lucy Fleming Kindern eine wichtige Botschaft mit auf den Weg, an deren Verstehen noch manch Erwachsener zu knabbern hat.
Jeder braucht seine Zeit, um Veränderungen zuzulassen, und nur weil es unbekannt ist, ist es noch lange nichts Schlechtes. Mir hat das kurze, dafür wirklich goldige Kinderbuch wirklich gefallen.

Fazit:
Ein wundervoll illustriertes Buch, das kleinen Kindern schon früh eine wichtige Botschaft mit auf den Weg gibt. Und auch Erwachsene werden beim Durchblättern ihre Freude haben.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Wie eine heiße Tasse Schokolade

Spellshop
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Muss ich erwähnen, dass dieses Cover mich aus den Socken haut? Ich habe mich auf den ersten Blick schockverliebt und ich könnte nicht glücklicher darüber sein. Mein erster Eindruck wurde mir schon auf ...

Muss ich erwähnen, dass dieses Cover mich aus den Socken haut? Ich habe mich auf den ersten Blick schockverliebt und ich könnte nicht glücklicher darüber sein. Mein erster Eindruck wurde mir schon auf den ersten Seiten bestätigt: Hier handelt es sich um ein absolutes Wohlfühlbuch!
In ihrer Danksagung schreibt Sarah Beth Durst, dass sich das Buch wie eine warme Umarmung anfühlen sollte. Sie wollte ein Buch schreiben, dass sich liest, als würde man heiße Schokolade trinken. Das ist ihr gelungen. Mir würde kein passenderer Vergleich zu diesem Buch einfallen als der, den sie selbst gezogen hat.
Das Buch hat mich so für sich eingenommen, dass aus einem ‚nur noch schnell ein Kapitel vor den Schlafen gehen‘ ein ‚Huch, schon halb zwei‘ geworden ist und in meinen Augen spricht das doch sehr für sich selbst.
Aber das kann es ja nicht sein oder? Nur beim Marmeladeeinkochen, über die Schulter schauen? Das ist doch langweilig! So oder so ähnlich könnte jetzt der ein oder andere denken, wenn er den Klappentext ließt, nur muss ich euch enttäuschen.
Das Buch ist rundherum ein Wohlfühlbuch, das ja. Wir verfolgen Kiela auf ihrer Reise und später bei dem Versuch, ein Heim zu erschaffen. Aber natürlich bleibt es nicht dabei. Es gibt ein paar Spannungselememte, die Schwung in die Geschichte bringen und genau den richtigen Ausgleich zu dem gemütlichen Aspekt des Buches schaffen. Zu spannend wird es allerdings nicht, denn wie gesagt, es ist noch immer ein Wohlfühlbuch, eine Umarmung, eine heiße Tasse Schokolade.
Ich habe es geliebt, in diese Geschichte einzutauchen und mich komplett darin fallen lassen zu können. Ich habe mich beim Lesen pudelwohl gefühlt und völlig die Realität um mich herum vergessen. Alles ist in den Hintergrund gerückt und die Arbeit, von der ich eigentlich nur eine kurze Pause nehmen wollte, ist in Vergessenheit geraten. Ein Glück, dass ich mir meine Zeit frei einteilen kann!
Das Ende des Buches hat mich mit kleinen Freudentränchen zurückgelassen, auch, wenn ich ein wenig traurig darüber bin, dass es nun schon so schnell vorbei ist. Ich hoffe sehr, dass ‚The Enchanted Greenhouse‘, welches nächstes Jahr im Juli auf englisch erscheint, ebenfalls seinen Weg ins Deutsche findet, denn dort können wir, dem Klappentext zufolge, in diese Welt zurückkehren und nichts würde ich lieber tun als das.

Fazit:
Eine wunderbar gemütliche Geschichte, die zum Wegträumen einlädt. Sarah Beth Durst hat mit Spellshop eine Welt erschaffen, in die man sich nur zu gern flüchten und in Kielas kleines Cottage man nur zu gern ziehen würde. Ein Buch, welches ich nur wärmstens ans Herz legen kann.

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