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Veröffentlicht am 30.06.2019

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis (Bd.3) von Sabaa Tahir

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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Mein Eindruck:

Wie aus den Vorgängern gewohnt, sind auch im dritten Teil der Reihe die Kapitel wieder den einzelnen Hauptfiguren zugeordnet. Zudem gibt es einige Passagen, die Einblick in die Vergangenheit ...

Mein Eindruck:

Wie aus den Vorgängern gewohnt, sind auch im dritten Teil der Reihe die Kapitel wieder den einzelnen Hauptfiguren zugeordnet. Zudem gibt es einige Passagen, die Einblick in die Vergangenheit des Nachtbringers geben. Während Laia und Elias dem uralten König der Dschinn Einhalt gebieten wollen, sieht sich Helena einer Bedrohung aus den eigenen Reihen gegenüber. Das Imperium droht durch Intrigen und Machtkämpfe von innen zu zerbrechen. Als Blutgreif ist es Helenas Aufgabe, den Fall zu verhindern, auch wenn ihre Gegnerin stets einen Schritt voraus zu sein scheint.

Zum dritten Mal entführt Sabaa Tahir in die Welt des Imperiums und in diesem Band gibt es nun tatsächlich eine illustrierte Karte, die Lust darauf macht, Elias und Laia erneut auf ihrer Reise zu begleiten. Leider fehlt eine Zusammenfassung der Geschehnisse aus den Vorgängerbänden, sodass es sich empfiehlt, diese vorher noch einmal querzulesen. Denn die Handlung setzt mitten im Geschehen ein und erfordert einiges an Vorwissen aus dem ersten und zweiten Band. Im Vergleich zu den ersten Teilen der Reihe entwickelt sich „Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis“ dann allerdings etwas langsamer und die Geschichte ist breiter gestreut, da wir nun die Handlung verschiedener Protagonisten verfolgen.

Sprachlich bleibt auch der dritte Teil gewohnt ausdrucksstark und flüssig. Obwohl ich davon ausgegangen bin, dass die Geschichte von Laias und Elias in drei Bänden erzählt wird, bestätigen die letzten Seiten meine Vermutung, dass noch ein vierter Band erscheinen wird. Sabaa Tahir schreibt derzeit an einer Fortsetzung, deren Ersterscheinung 2020 erwartet wird. Hier müssen wir uns also noch eine ganze Weile gedulden, bis wir den neuesten Band auf Deutsch in den Händen halten können.

An "Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis" gefällt mir erneut sehr gut, dass sich die Liebesgeschichte zu keiner Zeit in den Vordergrund drängt. Große romantische Gesten bleiben aus, obwohl Elias und Laia in Gedanken stets miteinander verbunden sind, auch wenn sich ihre Beziehung nicht immer ganz leicht gestaltet. In Angesicht eines drohenden Umsturzes des Imperiums wäre eine allzu ausufernde romantische Beziehung auch etwas unpassend. Dafür müssen alle Figuren harte Verluste wegstecken. Sabaa Tahir ist nicht zimperlich, wenn es um ihre Figuren geht. So manche Szene ist grausam, blutig und fügt sich dennoch passend in das Gesamtkonzept des Romans.

Auch der dritte Band ist in sich stimmig und ein absoluter Pageturner, auch wenn sich die Story diesmal etwas langsamer entfaltet. Dabei ist die Entwicklung der Geschichte nachvollziehbar, fesselnd und sorgt erneut für packende Lesestunden. Ich bin mittlerweile ein großer Fan der Reihe, denn die besondere Atmosphäre nimmt mich jedes Mal aufs Neue völlig gefangen. Liebe, Hass, Pflichtbewusstsein, Treue, Rachedurst - im dritten Teil der Reihe greift die Autorin die unterschiedlichsten Themen auf und verbindet sie in einer gewaltigen, vielschichtigen und fantastischen Geschichte miteinander.

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
Lisa von Prettytigers Bücherregal
https://prettytigerbuch.blogspot.de/

Veröffentlicht am 30.06.2019

Someone New (Bd.1) von Laura Kneidl

Someone New
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Mein Eindruck:

Ich wusste schon beim Lesen, dass die Rezension zu Laura Kneidls neuestem Werk „Someone New“ eine Herausforderung werden würde. Ich wusste zu Beginn nicht, auf was für eine Art von Geschichte ...

Mein Eindruck:

Ich wusste schon beim Lesen, dass die Rezension zu Laura Kneidls neuestem Werk „Someone New“ eine Herausforderung werden würde. Ich wusste zu Beginn nicht, auf was für eine Art von Geschichte ich mich einlasse - und natürlich möchte ich auch euch nicht spoilern!

Micah gehört mit ihrer Familie zur sozialen Oberschicht und soll eines Tages die Anwaltskanzlei ihrer Eltern übernehmen. Doch das bisher so hübsche Bild ihres Familienlebens bekommt unvermittelt einen unschönen Riss. Die vormals heile Familienwelt geht in die Brüche, sodass Micahs Verhältnis zu ihren Eltern merklich abkühlt. Sie entschließt sich zu einem Studium an der örtlichen Uni, anstatt wie geplant mit ihrem Bruder in Yale zu studieren. Am MFC lernt sie Julian kennen, einen Kellner, der durch ein Missverständnis auf einer Dinnerparty ihrer Eltern seinen Job verloren hat. Eine Misere, an der Micah Schuld trägt. Und ausgerechnet er wohnt in der WG nebenan. Ärger ist also definitiv vorprogrammiert …

Julian ist unheimlich verschlossen, er gibt nur ungern etwas aus seinem Leben preis, was wiederum Micahs Neugier weckt. Es werden viele Kapitel auf die Entwicklung der Beziehung verwendet, sodass das Erzähltempo relativ gemächlich und ruhig bleibt. Beide nähern sich nur sehr zögerlich aneinander an, was nach ihrer unglücklichen ersten Begegnung durchaus nachvollziehbar ist. Auf beiden Seiten entwickeln sich dennoch Gefühle und schnell wird klar, dass Julian etwas vor Micah verbirgt. Er gibt sich weiter unnahbar und als Micah seinem Geheimnis zu nahe kommt, stößt er auch sie wieder von sich.

Laura Kneidl behandelt einfühlsam ein sensibles Thema, das in der heutigen Gesellschaft noch immer auf geringe Akzeptanz oder Unverständnis stößt, wie Micahs und Julians Geschichte deutlich zeigt. Insgesamt regt die Handlung definitiv zum Nachdenken an, denn es werden viele empfindliche Themen angestoßen - meiner Meinung nach leider einige zu viele, um sie alle wirklich ausführlich genug behandeln zu können. Auch wenn sich „Someone New“ insgesamt doch eher in eine für mich ungewohnte Richtung entwickelt hat, mochte ich die Story rund um Julian und Micah wirklich gerne.

Mit „Someone Else“ erzählt der zweite Band, der im Winter 2020 erscheint, die Geschichte von Julians Mitbewohnern Cassie und Auri, die bereits im ersten Band ein Katz- und Maus Spiel miteinander treiben. Da mir beide als Nebencharaktere ans Herz gewachsen sind, bin ich natürlich gespannt, was sich zwischen beiden noch entwickelt.

„Someone New“ startet interessant, doch leider zieht sich die Handlung zu Beginn, nur um nach der Enthüllung von Julians Geheimnis ein wahnsinniges Tempo aufzunehmen. Somit fehlte mir etwas der Tiefgang, einige zusätzliche Gesprächspassagen wären schön gewesen, um das Thema noch zu vertiefen und die Beziehung der beiden etwas weiter auszugestalten. Es wird leider in vielen Aspekten nur an der Oberfläche gekratzt, sodass ich den Hype um die Geschichte nur bedingt nachvollziehen kann.

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen
Lisa von Prettytigers Bücherregal
http://prettytigerbuch.blogspot.de

Veröffentlicht am 01.05.2019

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (Bd.1) von Sabaa Tahir

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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Mit „Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis“ ist im Februar der dritte Band der Reihe erschienen. Auch wenn der vierte Teil im Deutschen sicherlich noch etwas auf sich warten lässt, ist es doch höchste ...

Mit „Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis“ ist im Februar der dritte Band der Reihe erschienen. Auch wenn der vierte Teil im Deutschen sicherlich noch etwas auf sich warten lässt, ist es doch höchste Zeit, einen Reread des Auftaktbandes zu wagen!

Sabaa Tahir versteht sich darauf, ihre Geschichte vielschichtig und lebendig zu Papier zu bringen. Sie zaubert mit Worten - eine fantastische Leistung für ihren Debütroman. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so stark war ich letzten Endes in die Geschichte des Kundigenmädchens Laia und des Maskenanwärters Elias involviert.

Beide stehen auf unterschiedlichen Seiten und doch wollen beide dasselbe: Freiheit. Laia gehört zum Volk der Kundigen, wohingegen Elias auf der Seite der Martialen steht. Beide sind als Feinde geboren und doch ist ihr Schicksal miteinander verbunden. Sowohl Laia als auch Elias präsentieren sich als Figuren in eigenen Kapiteln interessant und vielschichtig. Von Anfang an ist die Anziehungskraft zwischen ihnen deutlich zu spüren, dennoch entwickelt sich ihre Beziehung "zaghaft". Lange Zeit stehen Zweifel zwischen ihnen und besonders Laia hat Probleme, einer Maske wie Elias, Vertrauen entgegenzubringen.

Eine Figurenentwicklung ist bereits im ersten Band deutlich zu erkennen und Laia reift von einem schüchternen jungen Mädchen zu einer mutigen jungen Frau heran, die für ihre Familie kämpft. Elias Zweifel am System begleiten ihn von Anfang an, doch erst gegen Ende findet er die Kraft, seinen Ansichten Ausdruck zu verleihen. Auch einige der Nebencharaktere machen interessante Wandlungen durch und bereichern die Geschichte alle auf ihre eigene Art und Weise.

Immer wieder begegnen uns beim Lesen Hoffnungslosigkeit, schonungslose Brutalität und Gewalt, denn jeder kleine Fehltritt wird vom Imperium streng bestraft. Besonders die Kommandantin von Schwarzkliff ist für ihre unberechenbaren Gewaltausbrüche gefürchtet. Alle Maskenanwärter durchlaufen ein hartes Training und nur wird die ersten Jahre überlebt, hat überhaupt eine Chance, sich im System zu beweisen …

Die gesamte Kulisse erinnert an eine Wüstenstadt aus 1001 Nacht. Auch die fantastischen Gestalten, denen Elias und Laia begegnen, sind an diese Geschichten angelehnt. Ghule, Ifrit, aber auch Dschinn und uralte Magie finden Eingang in die Erzählung.

Mich hat Sabaa Tahir mit „Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken“ absolut begeistert. Bei diesem Buch stimmt einfach alles. Das Setting, die Handlung, die Charaktere und der Schreibstil - alles harmoniert miteinander und macht den Auftakt zu einem fesselnden Leseerlebnis. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in „Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht“ weiter geht!

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
Lisa von Prettytigers Bücherregal • https://prettytigerbuch.blogspot.dehttps://www.instagram.com/prettytigerbuch/

Veröffentlicht am 17.03.2019

Gold und Schatten (Bd.1) von Kira Licht

Gold und Schatten
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Eindruck:


Livia ist eine Diplomatentochter, die erst kürzlich nach Paris gezogen ist. Dort lernt sie Maél kennen, einen Cataphile, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch ihre Begegnung ist ...

Eindruck:


Livia ist eine Diplomatentochter, die erst kürzlich nach Paris gezogen ist. Dort lernt sie Maél kennen, einen Cataphile, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert. Doch ihre Begegnung ist alles andere als zufällig ...

Kira Lichts Schreibstil ist jugendlich, leicht, aber auch intelligent, sodass eingestreuten Fakten kaum auffallen und man sehr angenehm durch die Geschichte getragen wird. Mit Livia als Ich-Erzählerin lernen wir Paris und die verborgenen Katakomben kennen. Wir sind hautnah dabei, als sie die Geheimnisse rund um Maèl lüftet und mehr über ihre geheimnisvollen Kräfte erfährt. Denn Livia ist alles andere als gewöhnlich. Seit ihrem 16. Geburtstag kann sie mit Pflanzen sprechen. Auch Maèl ist kein Normalsterblicher. Kleiner Tipp: die griechische Götterwelt spielt in "Gold und Schatten" eine nicht unwesentliche Rolle

Livia und Maèl sind ein richtig süßes Pärchen und ich kann Livias Schmetterlinge im Bauch absolut nachvollziehen. Im Verlauf der Geschichte verschließt sich Maèl allerdings zunehmend und sie dringt immer weniger zu ihm durch. Er hält Livia auf Abstand, doch was steckt wirklich hinter seiner abwehrenden Haltung? Auch Livias Schwärmerei für Maèl nimmt mit jedem Kapitel krassere Züge an - sie himmelt ihn an und kann in seiner Nähe keinen klaren Gedanken mehr fassen. Schade, denn anfangs war Livia eine selbstbewusste Figur, die sich nicht über andere definiert hat, sodass mir diese Entwicklung nicht allzu gut gefallen hat. Zudem kristallisiert sich zusehends ein weiterer potenzieller Love-Interest für Livia heraus und ich hoffe sehr, dass diese Möglichkeit in der Fortsetzung nicht weiterverfolgt wird.

Thematisch trifft Kira Licht mit ihrem Jugendbuch definitiv einen Nerv bei mir. Immer wieder kommen Elemente der griechischen Mythologie zum Tragen. Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise ganz schön. Erst zum Ende kommt richtig Spannung auf, die sich allerdings sehr schnell wieder auflöst, als wir im letzten Kapitel des ersten Bandes angekommen sind. Zudem werden einige "große" Geheimnisse zu einfach nebenbei aufgedeckt. Hier ist aus meiner Sicht einiges an Potenzial verschenkt worden. Stilistisch fand ich die langen Kapitel etwas schwierig. Zusammen mit der stellenweise dahinplätschernden Handlung war es doch einige Male sehr schwierig, bis zum Kapitelende zu lesen.

"Gold & Schatten" startet stark, verzaubert mit einer humorvollen Geschichte und interessanten Charakteren nur um anschließend auf der Stelle zu treten. Die Beziehung zwischen Livia und Maèl wird intensiv ausgearbeitet, wobei andere interessante Ansätze etwas in den Hintergrund geraten. Für mich ist der Auftaktband der Dilogie ein ausgewogenes Miteinander an guten Ansatzpunkten und einer ausbaufähigen Ausführung. Zwar wurden meine Erwartungen somit nur teilweise erfüllt, dennoch bin ich gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

Bewertung: 3,5 von 5 Sternen
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Veröffentlicht am 04.10.2018

Das Mädchen aus Feuer und Sturm (Bd.1) von Renée Ahdieh

Das Mädchen aus Feuer und Sturm
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Mein Eindruck:

Mit „Zorn und Morgenröte“ und „Rache und Rosenblüte“ hat Renée Ahdieh bereits zwei fantastische Jugendbücher bei one, einem Imprint der Verlagsgruppe Bastei Lübbe veröffentlicht, bevor ...

Mein Eindruck:

Mit „Zorn und Morgenröte“ und „Rache und Rosenblüte“ hat Renée Ahdieh bereits zwei fantastische Jugendbücher bei one, einem Imprint der Verlagsgruppe Bastei Lübbe veröffentlicht, bevor nun mit „Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ das dritte Buch der Autorin ins Deutsche übersetzt wurde. Dieses Mal entführt uns die Geschichte nicht in den Orient, sondern ins ferne Japan, wo die junge Mariko sich auf der Reise zu ihrem Verlobten Minamotu Raiden befindet, dem erstgeborenen Sohn des Kaisers. Bevor Mariko ihr Ziel allerdings erreicht, wird ihr Geleitzug rücksichtslos überfallen. - und Mariko schwört Rache. Als Junge verkleidet unterwandert sie den Schwarzen Clan, um herauszufinden, wer hinter dem heimtückischen Anschlag auf ihr Leben steckt.

Ein spannender Ansatz, der mich schon nach den ersten Kapiteln an die chinesische Ballade von Mulan erinnert hat, sich inhaltlich jedoch (glücklicherweise) davon abhebt. Immer wieder sind japanische Begriffe eingestreut, die die Geschichte authentisch wirken lassen und in einem ausführlichen Glossar am Ende erläutert werden. Das fortwährende Nachschlagen behindert allerdings auch den Lesefluss, denn die unbekannten Begriffe häufen sich doch stellenweise sehr und waren für mich nicht immer leicht zu behalten.

Die Kulisse und Schauplätze wie der düstere Jukaiwald oder die schillernde Kaiserstadt Inako werden lebendig beschrieben. Auch die vielen unterschiedlichen Charaktere erwachen durch verschiedenste Charakterzüge zum Leben. Besonders Mariko als seltsames, aber kluges Mädchen mit ihrem Erfindergeist hat mir gut gefallen. Ihr ist viel daran gelegen, den Erwartungen ihrer Familie gerecht zu werden, doch als sich die Gelegenheit bietet, frei von allen Verpflichtungen zu leben, schließt sie sich ohne zu überlegen den Männern des Schwarzen Clans an. Sie lernt deren Welt kennen, die stellenweise derb ist, ein einfaches Leben, wahre Freundschaft, aber auch Zusammenhalt und harte körperliche Arbeit. Und ohne es zu wollen schleicht sich eines der Clanmitglieder ganz besonders in ihr Herz, sodass auch eine kleine romantische Nebenlinie Teil der Geschichte ist.

Die Handlung entwickelt sich stellenweise langsam, mit gelegentlichen Längen im Mittelteil. Dennoch ist die Storyline fesselnd und weiß mit guten Ideen zu überzeugen. Besonders zum Ende hin passiert so einiges, sodass die Handlung schlussendlich in einen spannenden Showdown gipfelt. Insgesamt sind für mich jedoch einige Verwicklungen in der Hektik zum Schluss doch etwas untergegangen. Nach den doch eher gemächlichen Passagen im Mittelteil schreitet die Handlung in den letzten Kapiteln sehr schnell voran, wodurch sie stellenweise sprunghaft erscheint.

Nichtsdestotrotz kann ich „Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ mit einem absolut guten Gefühl zur Seite legen. Renée Ahdieh hat eine magische Geschichte mit faszinierenden Komponenten geschaffen, die mit so manchem Plot-Twist aufwarten kann. Durch das japanische Setting wird ein ganz besonderes Flair vermittelt, das mir viel Lesespaß bereitet hat. Ich bin gespannt, wo Marikos Weg noch hinführen wird!

Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
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