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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2026

Klaustrophobisch

Die Kammer
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Ellen arbeitet als Tiefseetaucherin. Und zwar als eine sehr spezielle. Sie ist in diesem Beruf derzeit die einzige Frau. Zusammen mit fünf Männern kommt sie in eine Druckkammer für einen Reparaturauftrag ...

Ellen arbeitet als Tiefseetaucherin. Und zwar als eine sehr spezielle. Sie ist in diesem Beruf derzeit die einzige Frau. Zusammen mit fünf Männern kommt sie in eine Druckkammer für einen Reparaturauftrag an einer Ölpipeline, doch bereits nach einem Arbeitstag stirbt einer der Männer. Der Grund ist unbekannt und noch denken sie an ein gesundheitliches Problem. Doch er bleibt nicht der einzige Tote…

Ich fand das Buch richtig gut. Die Spannung ergibt sich allein aus diesen klaustrophobischen Beschreibungen der Kammer und der Arbeit unter Wasser. Ich hatte bisher nie mit diesem Beruf zu tun und so war es für mich ungeheuer interessant, etwas darüber zu lesen. Das Buch hätte von mir fast die volle Punktzahl bekommen, wenn nicht das Ende wäre. Über das war ich ehrlich gesagt einfach nur enttäuscht.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Unbekannte Heldinnen

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Gwen arbeitet bei der BBC und stellt unbekannte Frauen in ihren Beiträgen vor. Sie bekommt die Aufgabe, ein Buch über Frauen im Zweiten Weltkrieg zu schreiben, die als Agentinnen in das besetzte Frankreich ...

Gwen arbeitet bei der BBC und stellt unbekannte Frauen in ihren Beiträgen vor. Sie bekommt die Aufgabe, ein Buch über Frauen im Zweiten Weltkrieg zu schreiben, die als Agentinnen in das besetzte Frankreich geschleust wurden. Die Suche bringt sie auch zu ihrer familiären Vergangenheit...

Das Buch erzählt in sehr guter Form über die unbekannten Frauen, die im Zweiten Weltkrieg als Funkerinnen und Agentinnen ausgebildet wurden und ins besetzte Frankreich kamen. Dort hatten sie zwar Hilfe, waren aber extrem großen Gefahren ausgesetzt und viele haben ihre Einsätze nicht überlebt. Nach dem Krieg wurden ihre Leistungen fast gar nicht anerkannt. Das Buch setzt ihnen ein Denkmal. Gleichzeitig erzählt es aber auch eine interessante Familiengeschichte und ist gut lesbar. Von mir gibt seine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Nicht meins

Was vor uns liegt
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1934 in einem Konvikt in Rom. Acht junge Frauen studieren dort mehr oder weniger. Offiziell sind sie Freundinnen, doch jede von ihnen hält etwas zurück und verschweigt vieles.

Dieser Debütroman der Autorin ...

1934 in einem Konvikt in Rom. Acht junge Frauen studieren dort mehr oder weniger. Offiziell sind sie Freundinnen, doch jede von ihnen hält etwas zurück und verschweigt vieles.

Dieser Debütroman der Autorin wird als Neuentdeckung hochgelobt, er war bei den Nazis verboten. Aus heutiger Sicht fehlt mir etwas die Vorstellung, warum das Buch verboten wurde. Ist es nur wegen dem Spanienkrieg? Denn die Lebenswege der Frauen sind eigentlich gar nicht so sehr modern, die meisten möchten zwar freier leben, suchen im Endeffekt aber eigentlich nur einen Mann. Und auch untereinander tun sie so als wären sie große Freundinnen. Doch sobald eine aus dem Kreis ausbricht, vergisst sie die Freundinnen und umgekehrt ist es ähnlich. Eine junge Frau stirbt und die Trauer hält sich in sehr engen Grenzen. So gesehen fand ich das Buch nicht besonders gut. Außerdem fand ich es extrem langatmig und langweilig geschrieben. Daher spreche ich keine Leseempfehlung aus.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Spannend

Eisnebel
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Theo hat sich mit Connor verlobt und soll jetzt seiner Familie vorgestellt werden. Diese ist unsagbar reich und mächtig und lässt möglichst niemand Fremden in den engeren Kreis. Auf einem Berg haben sie ...

Theo hat sich mit Connor verlobt und soll jetzt seiner Familie vorgestellt werden. Diese ist unsagbar reich und mächtig und lässt möglichst niemand Fremden in den engeren Kreis. Auf einem Berg haben sie sich ein luxuriöses Anwesen gebaut und dort findet das Weihnachtsfest statt. Doch Theo bekommt schon bald Drohungen und Warnungen und hat immer das Gefühl, sie war schon einmal dort....

Das Buch hat mich komplett überzeugt und ist sehr spannend. Auf einer kleinen Fläche findet unheimlich viel statt und die Geschichte erhält immer und immer wieder neue Wendungen und überraschende Aussagen. Immer, wenn man denkt, man hat das Spiel durchschaut, gibt es wieder eine neue Information und es ändert sich alles. Das ist sehr gut lesbar und so gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Nett

Mathilde und Marie
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Marie lebt und studiert in Paris und hat erneut einen familiären Verlust zu beklagen. Damit fällt sie in eine Art Burnout und verlässt Paris fluchtartig. Unterwegs lernt sie Jonina kennen, die sie mit ...

Marie lebt und studiert in Paris und hat erneut einen familiären Verlust zu beklagen. Damit fällt sie in eine Art Burnout und verlässt Paris fluchtartig. Unterwegs lernt sie Jonina kennen, die sie mit in ihr kleines Dorf Redu nimmt. Ein Bücherdorf ohne Internet und Handyempfang. Marie bleibt erst einmal dort...

Das Buch ist sehr nett zu lesen und man hat dabei ein gutes Gefühl. Die Absicht schimmert aus jeder Zeile und manchmal war mir dies zu viel. Ehrlich gesagt, nervte mich die dauernde Bezeichnung: Isländerin oder junge Französin. Spätestens nach dem zweiten Mal wusste man, wer damit gemeint ist und ich fand diese Bezeichnungen sehr distanziert. Auch manche Dialoge fand ich zwischen altmodisch und gestelzt. Hier kam die Intention des Buches so stark in den Vordergrund, dass es mir zu viel wurde. Ansonsten ist es eine schöne Geschichte, die gut unterhält und deren Ansatz man nachvollziehen kann. Allerdings hat das Buch bei mir keine tiefgreifenden Spuren hinterlassen. Man kann es lesen, man muss es aber nicht

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