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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Heftig

Herzfluch
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Privatdetektivin Elena bekommt einen Auftrag. Sie soll einen Mörder suchen, der vor 15 Jahren eine junge Frau umgebracht hat. Auftraggeber ist der Großvater der jungen Frau. Elenas Mann und sein Kollege ...

Privatdetektivin Elena bekommt einen Auftrag. Sie soll einen Mörder suchen, der vor 15 Jahren eine junge Frau umgebracht hat. Auftraggeber ist der Großvater der jungen Frau. Elenas Mann und sein Kollege sind in Griechenland unterwegs. Sie sollen eine vermisste junge Frau finden. Sie wurde zuletzt auf einer großen Party gesehen, die aber komplett aus dem Ruder gelaufen ist. Zu ihrer großen Überraschung stellen sie fest, dass sie sich plötzlich treffen und alle Fälle zusammenlaufen.

Das Buch ist ein richtig guter Thriller und hält die Spannung über seine gesamten 600 Seiten. Wie die Fälle zusammengeführt werden, ist sehr gut. Die Lösung hält mehr als nur eine Überraschung bereit und man muss ganz schön gute Nerven haben. Denn da ist einiges sehr heftig. Das alles ist gut beschrieben und lässt sich ebenso gut lesen und ich hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt und die nicht zu lange auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Der Meister halt ...

Knochenkälte
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Dr Hunter ist auf dem Weg nach Carlile, als er sich im Schneesturm verfährt und in einem kleinen Nest in den Bergen landet. Er darf in einem alten Hotel übernachten, doch am nächsten Tag wird durch einen ...

Dr Hunter ist auf dem Weg nach Carlile, als er sich im Schneesturm verfährt und in einem kleinen Nest in den Bergen landet. Er darf in einem alten Hotel übernachten, doch am nächsten Tag wird durch einen selbstverschuldeten Unfall, den er beobachtet, die Strom- und Telefonleitung unterbrochen und die einzige Brücke zum Ort zerstört. Während er noch denkt, dass in ein, zwei Tagen alles erledigt ist, findet er im Wald ein Skelett. Die Untersuchungen werden gefährlich und es wird nicht das einzige bleiben

Was für ein Buch! Ich bedauere es immer sehr, dass die Bände um Dr. Hunter so weit auseinander liegen. Auf der anderen Seite sichert das vermutlich auch diese absolut exzellente Qualität. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite durchweg spannend. Spannend, weil so viel passiert. Spannend, weil forensische Hintergründe erklärt werden. Spannend, weil es dauernd irgendeine andere Wendung gibt und eine Tatsache ans Licht kommt, die zumindest ich nicht so erwartet habe. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Schwierig

Niemands Töchter
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Das Buch erzählt von vier Frauen, die auf verschiedenen Wegen miteinander verbunden sind, ohne es eigentlich zu wissen. Und erst nach und nach kommt die gesamte Geschichte ans Tageslicht...

Für mich ...


Das Buch erzählt von vier Frauen, die auf verschiedenen Wegen miteinander verbunden sind, ohne es eigentlich zu wissen. Und erst nach und nach kommt die gesamte Geschichte ans Tageslicht...

Für mich war das Buch schwierig. Damit meine ich nicht die Geschichte und den Schreibstil, den fand ich sehr gut (bis auf kleine grammatikalische Fehler). Das alles war gut lesbar und im Wechsel der Zeiten und der Personen erfährt man so nach und nach immer ein wenig mehr vom Zusammenhang. Schwierig war es für mich allerdings deswegen, weil ich das Gefühl hatte, alle Mütter werden irgendwie „fehlerhaft“ dargestellt. Natürlich ist niemand perfekt im Leben und es gibt immer Fehler, aber hier waren für mich die Frauen einfach oft sehr negativ behaftet. Die Männerfiguren waren dagegen wieder sehr klischeehaft: entweder war jemand total schlecht oder er war der Traummann schlechthin. Dazwischen gibt es so gut wie nichts. Die Geschichte war sehr berührend und regt zum Nachdenken an. Allerdings hatte ich das Thema der Adoption in letzter Zeit einige Male in Büchern und frage mich immer, warum die Adoptierten so reagieren. Es ist mir klar, dass es ein ziemlicher Schock ist, wenn man - teilweise unbeabsichtigt - erfährt, dass man adoptiert wurde. Auch eine ablehnende Reaktion kann ich verstehen, zumal wenn man noch jünger ist. Doch als Erwachsener mit mehr Wissen und dem Erkennen, dass die Adoptiveltern einem so viel gegeben haben, sollte man über seinen Schatten springen können. Das alles sind für mich interessante Fragen, die das Buch aufwirft und über die man noch länger nachdenken kann. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Guter Abschluss

Savannah – Hoffnung auf eine neue Freiheit
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Mittlerweile ist es 1748 geworden und die Kolonie Georgia entwickelt sich nach und nach. Noch steht sie auf wackeligen Beinen, doch die Wirtschaft wird mehr und mehr selbstständig. Innerhalb der Familien ...

Mittlerweile ist es 1748 geworden und die Kolonie Georgia entwickelt sich nach und nach. Noch steht sie auf wackeligen Beinen, doch die Wirtschaft wird mehr und mehr selbstständig. Innerhalb der Familien gibt es allerdings einige Probleme. So muss Elmer zur Ex-Frau seines Vaters ziehen und das nicht freiwillig. Das bringt großen Kummer in Nellies Familie. Aber es gibt auch eine Menge freudiger Ereignisse...

Das Buch ist der Abschluss der Reihe um die Auswanderer und die Gründung der Kolonie Georgia. Bei diesem dritten Teil hatte ich Anfang etwas Probleme, die vielen Menschen und ihre Zuordnung auseinanderzuhalten. So war das Personenverzeichnis am Ende unheimlich hilfreich. Der Autorin ist es wiederum gut gelungen, gesellschaftliche Probleme innerhalb der Familien unterzubringen. Auch das immer noch gefährliche Leben in Georgia ist gut beschrieben, seien es Umweltkatastrophen wie Stürme oder Heuschreckenplagen, die innerhalb weniger Minuten und Stunden die Arbeit von langer Zeit zunichte machen. Auf der anderen Seite zeigt sie auch auf, wie die Siedler versuchen, ihr Leben geordnet und einigermaßen fair zu verbringen. Und wie die Gesetze aus dem Mutterland England zum Teil große Probleme bringen. Ein herber Rückschlag für alle ist die Legalisierung der Sklaverei. Und noch etwas ist der Autorin sehr gut gelungen: das Ende ist hoffnungsvoll, aber nicht kitschig und sehr realitätsnah. Für dieses Buch und die gesamte Trilogie kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Schwächer

Die verlassene Tochter
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Rose lebt in London und gerade ist ihre Mutter gestorben. Beim Aufräumen findet sie einen Brief aus Argentinien indem sie erfährt dass ihre Mutter einen gut in diesem Land geerbt hat sie fährt hin und ...

Rose lebt in London und gerade ist ihre Mutter gestorben. Beim Aufräumen findet sie einen Brief aus Argentinien indem sie erfährt dass ihre Mutter einen gut in diesem Land geerbt hat sie fährt hin und das Gut entpuppt sich als ein wertvolles Anwesen mit vielen polo-pferden. Dort lernt sie auch Benjamin kennen und lieben. Sie findet heraus, warum ihre Mutter das gut bekommen soll und wie alles mit der Familie zusammenhängt...

Das Buch ist ein weiterer Teil aus der Reihe der Töchter. Auch wenn ich nicht alle kenne, war dieses für mich das bisher schwächste. Natürlich ist diese Reihe eine Art Märchen für Erwachsene und man muss nicht alles wörtlich nehmen. Trotzdem sollte meiner Meinung nach der Inhalt einigermaßen stimmig sein und das war hier oft nicht. Ich hatte das Gefühl, und das Buch musste schnell fertig werden und so wurde z.B das volljährigkeitsalter nicht beachtet, auf dem großen gut gab es so gut wie kein Personal, jedenfalls kam es im Buch nicht vor. Ein Poloturnier wird innerhalb einer Woche organisiert. Auch wenn das mit Fremdfirmen und routiniert erfolgt, scheint es mir nicht wirklich realistisch. So sind es viele Kleinigkeiten, die mich irgendwie gestört haben dabei kann die Autorin eigentlich gut schreiben und vor allem die Geschichte in der Vergangenheit ist wie bei den anderen Büchern viel tiefer und stärker. Ich kann nicht wirklich eine Leseempfehlung aussprechen, möchte aber auch niemanden vom Lesen abhalten. Die Autorin hat weitere Bücher angekündigt und ich hoffe, dass diese dann wieder stärker werden.

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