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Veröffentlicht am 23.04.2025

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Wolfswut
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Lottes Vater stirbt an Krebs und beim Sichten des Nachlasses findet sie Fässer mit Leichenteilen. Doch ihr Vater war ein allseits anerkannter Mensch und das passt nicht zusammen. Die Ermittler kommen schnell ...

Lottes Vater stirbt an Krebs und beim Sichten des Nachlasses findet sie Fässer mit Leichenteilen. Doch ihr Vater war ein allseits anerkannter Mensch und das passt nicht zusammen. Die Ermittler kommen schnell hinter das jahrelange Doppelleben. Die Ermittlungen werden eingestellt, bis erneut ein Mord in ähnlicher Form geschieht...

Das Buch ist nach wahren Begebenheiten geschrieben. Furchtbar genug, was solche Menschen tun. Doch leider hat der Autor für mich noch einen draufgesattelt und zu viel gewollt. Der Anfang des Buches ist richtig gut. Das Ermittlerteam überzeugt und ist richtig sympathisch. Auch das Ende ist klasse und birgt einige Überraschungen. Wenn da nicht der Mittelteil wäre. Zum einen sehr langatmig und damit langweilig werdend. Zum anderen wieder mal eine selbst ziemlich durchgeknallte Ermittlern. Gibt es in der Thrillerliteratur keine normalen Ermittler mehr? Ihr Partner Max ist es doch. Dann wurde jede einzelne Tat und die Grausamkeiten bis ins kleinste Detail dokumentiert, und zwar mehrfach. Durch die Ermittler, durch das Tagebuch, durch die Beschreibung der Filme. Irgendwann stumpfte man als Leser ab. Eine Straffung hätte dem Buch hier gut getan.
Mein Fazit: das Buch ist lesbar und in Teilen richtig gut. Aber insgesamt ist es dann Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Irische Geschichte

Wohin unsere Träume ziehen
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Sheila, die Psychologin ist, arbeitet zusammen mit einer Freundin als Podcasterin und berichtet über True Crime. Zufällig erfährt sie etwas über ihre Urgroßmutter Mabel und reist deswegen nach Donegal. ...

Sheila, die Psychologin ist, arbeitet zusammen mit einer Freundin als Podcasterin und berichtet über True Crime. Zufällig erfährt sie etwas über ihre Urgroßmutter Mabel und reist deswegen nach Donegal. Dort lernt sie nicht nur den interessanten Schriftsteller Colin kennen, sondern erfährt mehr und mehr die Geschichte ihrer Familie und die Zusammenhänge mit dem irischen Unabhängigkeitskrieg Anfang der 1920er Jahre.

Das Buch ist sehr gelungen es erzählt auf zwei Zeitebenen zum einen die Geschichte der Suche nach den Vorfahren von Sheila und auf der anderen die Geschichte selbst in der Vergangenheit. Dabei erfährt man viel über damalige Verhältnisse und den entsprechenden Gefahren. Aber auch die Geschichte in der Gegenwart ist interessant. Und die Liebesgeschichte empfinde ich als gut gelungen und überhaupt nicht kitschig. Alles zusammen kann ich nur eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Familie

Beeren pflücken
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1962 ist eine kanadische Mi'kmaq-Familie wie so oft nach Maine gegangen, um bei der Blaubeerenernte Geld zu verdienen. Die größeren Kinder helfen mit, die kleineren verbringen Zeit miteinander. Da verschwindet ...

1962 ist eine kanadische Mi'kmaq-Familie wie so oft nach Maine gegangen, um bei der Blaubeerenernte Geld zu verdienen. Die größeren Kinder helfen mit, die kleineren verbringen Zeit miteinander. Da verschwindet die vierjährige Ruthie spurlos und wird trotz groß angelegter Suche nicht mehr gefunden. Das ist der erste Tiefschlag, den ihre Familie erleidet. Weitere werden folgen. Ruthie wurde entführt und wächst unter dem Namen Norma bei einer amerikanischen Familie auf. Die Mutter behütet sie mehr als über.

Das Buch erzählt eine interessante Geschichte. Zwei völlig gegensätzliche Familien werden durch die Tochter verbunden, obwohl sie nichts voneinander wissen. Das Mädchen und später die junge Frau ahnt, dass etwas in ihrer Familie nicht stimmt. Aber erst mit der Demenz bzw. dem Tod ihrer Mutter erfährt sie die ganze Wahrheit. Das ist sehr gut beschrieben. Man kann sich wahrscheinlich nicht mal annähernd vorstellen, wie das auf einen Menschen wirken muss. Dazwischen allerdings kamen mir einige Beschreibung manchmal etwas sehr distanziert vor und so stockte ab und zu auch mein Lesefluss. Doch alles in allem kann ich eine Leseempfehlung aussprechen

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Mehr erwartet

Flusslinien
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Margrit ist 102 und lebt in einer Seniorenresidenz. Fast täglich lässt sie sich von Arthur zum römischen Garten fahren. Die Gestalterin dieses Gartens war eine Freundin ihrer Mutter. Oft wird sie von Luzie, ...

Margrit ist 102 und lebt in einer Seniorenresidenz. Fast täglich lässt sie sich von Arthur zum römischen Garten fahren. Die Gestalterin dieses Gartens war eine Freundin ihrer Mutter. Oft wird sie von Luzie, ihrer Enkelin, besucht. Dieser versucht gerade, sich aus einem Trauma zu befreien.

Ich hatte gerade am Anfang riesige Schwierigkeiten mit diesem Buch. Ich hatte einfach mehr bzw. etwas anderes erwartet. Aber die Geschichten sind alle sehr abgehackt und wirken durcheinander. Erst nach und nach verbinden sie sich zu einer Art Fortsetzung und diese Teile lassen sich dann sehr gut lesen, während bei anderen für mich Verwirrung und teilweise oft auch Langeweile aufkommen. Außerdem hatte ich mehr über Else, die die Gestalterin dieses römischen Gartens und über diesen selbst, erwartet. Alles in allem war für mich das Buch kein Lesevergnügen und ich würde daher auch keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Sehr angenehm

Die Orchideenfrauen
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Holly ist Immobilienmaklerin und soll das Haus der 72-jährigen Annabel verkaufen. Eigentlich will dieses das nicht, aber die finanzielle Lage lässt ihr keine andere Wahl. Aber sie besteht darauf, dass ...

Holly ist Immobilienmaklerin und soll das Haus der 72-jährigen Annabel verkaufen. Eigentlich will dieses das nicht, aber die finanzielle Lage lässt ihr keine andere Wahl. Aber sie besteht darauf, dass ihr Wintergarten mit seltenen Orchideen erhalten bleibt. Überhaupt ist sie wenig zugänglich und stellt viele Forderungen. Beide Frauen kommen sich trotzdem näher und beginnen eine Reise nach Italien in die Vergangenheit von Annabel und zur wahrscheinlich einzigen Chance, den Hauskauf zu verhindern.

Das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Die beiden Frauenfiguren sind gut getroffen, die entsprechenden Gründe jeweils nachvollziehbar. Ebenfalls gut gelungen sind die Beschreibungen von Italien. Alles spielt auf zwei Ebenen, die beide gleich gut sind. Gerade die Vergangenheit hat einigen Überraschungen bereit, die so eigentlich in dieser Art Roman unüblich sind. Aber genau das macht ihn so besonders und hebt ihm weit vom üblichen Kitsch hinaus. Von daher gibt es eine Leseempfehlung.

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