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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Typisch

Ostfriesenerbe
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Ann Kathrin hat ein großes Problem. Vom sogenannten Club der Wissenden bekommt sie einen Code übermittelt, mit dem sie in diese geheime Datenbank eindringen kann. Das alles ist natürlich illegal und sie ...

Ann Kathrin hat ein großes Problem. Vom sogenannten Club der Wissenden bekommt sie einen Code übermittelt, mit dem sie in diese geheime Datenbank eindringen kann. Das alles ist natürlich illegal und sie will das eigentlich gar nicht tun. Doch viele verschiedene Leute wollen den Code und damit ist ihr Leben extrem bedroht. Gleichzeitig geschehen aber auch eigenartige Morde und Unfälle und alles wird komplizierter, denn ihre Chefin will sie eigentlich sofort loswerden.

Das Buch ist ein typischer Krimi aus der Ostfriesen-Reihe. Nicht besonders hochspannend und es passiert wie immer auch sehr viel nebenher. Allerdings ist es bei weitem nicht das schlechteste Buch der Reihe. Es werden einige interessante Fragen aufgeworfen. So war eigentlich die Sache mit dem Code interessanter als der Fall selbst. Ich glaube, man sollte Fan der Reihe sein, ansonsten dürfte das Lesen etwas schwierig werden.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Gelungen

Trügerisches La Rochelle
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Auf einem Schiff, das zuständig ist für den Aufbau eines Windparks auf hoher , wird ein Mann gefunden. Es sieht nach einem Unglück aus. Chevalier und sein Team untersuchen das Ganze und stellen schnell ...

Auf einem Schiff, das zuständig ist für den Aufbau eines Windparks auf hoher , wird ein Mann gefunden. Es sieht nach einem Unglück aus. Chevalier und sein Team untersuchen das Ganze und stellen schnell fest, dass es ein Mord ist. Doch die meisten der Leute auf dem Schiff halten zusammen und geben nur scheibchenweise ihre Aussagen zu Protokoll. Auch als sich herausstellt, dass es kein Unfall war, mauern Sie weiter. So sind die Untersuchungen schwierig.

Das Buch ist ein weiterer Teil der Reihe um La Rochelle und Kommissar Chevalier. Ich empfand ihn als sehr gelungen. Zum einen war es interessant, über den Aufbau eines Windparks zu lesen und was alles zu beachten ist und welche interessanten technischen Sachen ist dazu gibt. Da habe ich viel gelernt. Der Fall an sich ist zwar nicht hyperspannend, aber ausreichend, dass man immer dabeibleibt und bis zum Schluss hatte ich eine komplett andere Vermutung, wer der Täter gewesen sein könnte. Die eingestreuten privaten Sachen halten sich in Grenzen. Das mag ich. Für mich sollte immer der Fall im Vordergrund stehen und das ist hier passiert. Auch für das nächste Buch gibt es schon Andeutungen und ich freue mich auf eine Fortsetzung

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Wohlfühlroman

Nordwindworte
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Mila kehrt zurück nach Emden, um den Bücherladen des Vaters zu übernehmen. Mit bringt sie ihre vier Katzen, eine gescheiterte Beziehung und als erstes bekommt sie die Organisation eines Buchsommers aufs ...

Mila kehrt zurück nach Emden, um den Bücherladen des Vaters zu übernehmen. Mit bringt sie ihre vier Katzen, eine gescheiterte Beziehung und als erstes bekommt sie die Organisation eines Buchsommers aufs Auge gedrückt, und zwar innerhalb von vier Wochen. Dann soll in der ganzen Stadt ein Krimi gedreht werden, der alles durcheinander bringt.

Das Buch ist ein absoluter Wohlfühlroman, der sich sehr gut liest. Er punktet vor allem mit der Beschreibung des wunderbaren Buchladens, in dem wohl jeder Buchinteressierte gern bleiben würde. Und mit der Natur von Ostfriesland. Es werden auch viele Redewendungen in Platt verwendet, eine Übersetzung gibt es am Ende des Buches. Das macht es sehr authentisch.
Leider ist auch für einen Wohlfühlroman vieles relativ unrealistisch. Ein solch großes Kulturereignis innerhalb von sechs Wochen zu organisieren, halte ich für nicht möglich. Weiterhin ist Mila so gut wie immer unterwegs. Jeden Abend Treffen mit Freunden, Spiel in der Theatergruppe. Später die neue Liebe. Sie kommt quasi abends nur nach Hause, kuschelt ihre Katzen und fällt ins Bett. Ganz alltägliche Sachen, wie einkaufen, putzen oder waschen, kommen so gut wie überhaupt nicht vor. Allerdings auch nichts, was die Organisation des Geschäfts angeht. Da wird abends das Geld abgerechnet, kein Wort zu dem Papierkram, den man als Geschäftsinhaber machen muss.

Auch die „böse“ Figur von Pia ist extrem überzeichnet. Das ist in meinen Augen sehr schade, denn die Autorin kann auch tiefgründig und über Probleme schreiben, was besonders im Fall des kleinen Jungen Jelte hervorsticht. Davon durchgängig etwas mehr hätte dem Buch gut getan.

Trotzdem hat sich das Buch gut gelesen und ich spreche zumindest eine Leseempfehlung für diejenigen aus, die einen Wohlfühlroman mit Herz und ostfriesischem Flair gern lesen

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Sehr guter Krimi

Nordlicht - Das fremde Gesicht
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Auf einem Gestüt wird der Sohn der Besitzer aufgehängt gefunden. Ihm wurden Mund und Nase verklebt. In Kopenhagen wird die Leiche eines Mannes im Hafen entdeckt. Auch hier sind Mund und Nase verklebt. ...

Auf einem Gestüt wird der Sohn der Besitzer aufgehängt gefunden. Ihm wurden Mund und Nase verklebt. In Kopenhagen wird die Leiche eines Mannes im Hafen entdeckt. Auch hier sind Mund und Nase verklebt. Und es gibt weitere Gemeinsamkeiten. Die Toten sind in etwa gleich alt und im Mund wird jeweils das alte Foto eines Kindes gefunden. Doch es zeigt nicht die Toten. So werden auf deutscher und dänischer Seite die Ermittlungen zusammengelegt und Rasmus und Vibeke arbeiten erneut zusammen.

Das Buch ist ein weiterer Teil der Nordlicht-Reihe der Autorin. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe, das ich gelesen habe. Dank kurz eingefügter Erklärungen war es für mich aber überhaupt kein Problem, den Ermittlungen zu folgen und die wichtigsten Personen einordnen zu können. Der Fall an sich ist interessant und bleibt für lange Zeit relativ im Dunkeln. Man weiß als Leser erst sehr spät, wohin die Reise geht. Bis dahin ist das allerdings sehr gut und spannend zu lesen und hat mich komplett überzeugt. Obwohl ich eigentlich keine neue Reihe anfangen wollte, werde ich vermutlich die Vorgängerbücher jetzt doch noch lesen. Denn zum einen gibt es einen fiesen Cliffhanger, der auf eine Fortsetzung der Reihe hindeutet, zum anderen hat mir die Schreibweise sehr gut gefallen und ich würde wohl die ganze Reihe lesen wollen. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Nettes Buch

Fäden des Glücks
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Karla arbeitet in einer Unternehmensberatung und aufgrund eines eher dummen Fehlers wird sie entlassen. Gleichzeitig kommt Post von den Ämtern und sie muss sich endlich um das geerbte Gutshaus auf dem ...

Karla arbeitet in einer Unternehmensberatung und aufgrund eines eher dummen Fehlers wird sie entlassen. Gleichzeitig kommt Post von den Ämtern und sie muss sich endlich um das geerbte Gutshaus auf dem Land in Mecklenburg kümmern. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie es geerbt und alles schleifen lassen. Jetzt will sie es verkaufen und braucht dazu noch einiges an Renovierung und dann Papieren. Doch gleich am ersten Tag geht alles schief und sie setzt mehrere Räume unter Wasser.

Das Buch ist nett zu lesen. Ich würde es als Feel good-Roman einsortieren. Schon der Name und das Landleben erinnern eher an Bullerbü, auch wenn Karla in Liebesdingen und bei der Renovierung so einiges an Problemen hat. Doch am Ende wird alles gut und bis dahin lässt sich das Buch wirklich sehr gut lesen. Es prallen Welten aufeinander, doch es zeigt auf, wie man mit Hilfe und Freundschaft und guten Ideen viel erreichen kann und dass nicht nur Geld glücklich macht, auch wenn man es braucht, um seine Ziele zu erreichen. Es gibt doch einige Rückblendn aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die sind allerdings sehr kurz gehalten. Es geht in erster Linie um die Geschichten aus der Gegenwart. Das geht für mich völlig in Ordnung und ich spreche eine Leseempfehlung aus

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