Cover-Bild Ostfriesenerbe
Band 20 der Reihe "Ann Kathrin Klaasen ermittelt"
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 26.01.2026
  • ISBN: 9783104921389
Klaus-Peter Wolf

Ostfriesenerbe

Ein Fall für Ann Kathrin Klaasen
Dieses Vermächtnis ist eine schwere Bürde: Ostfrieslands berühmteste Kommissarin Ann Kathrin Klaasen steht vor der größten Herausforderung ihrer Karriere. Eine der erfolgreichsten deutschen Krimireihen feiert Jubiläum: "Ostfriesenerbe" ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen.
Eine ganze Stadt gerät in Panik, als Radio Nordseewelle am frühen Morgen den Fund zweier Leichen meldet. Die eine wurde vor dem berühmten Teemuseum in der Norder Innenstadt abgelegt, die andere im neu eröffneten Krimimuseum. Schon sprechen die ersten vom "Museumsmörder" und fragen sich, wo und wann er wieder zuschlagen wird. Doch als Ann Kathrin Klaasen die Leiche von Helga Bornemann sieht, weiß sie, dass hier etwas viel Größeres auf dem Spiel steht und dieser Fall zu einem Wendepunkt in ihrem Leben und ihrer beruflichen Laufbahn werden wird.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Wieder eine gelungene Fortsetzung

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Erst wird eine Leiche im Krimimuseum entdeckt und kurz darauf im Teemuseum. Schon wird von einem Museumsmörder gesprochen. Ann Kathrin Klaasen zweifelt daran, dass die Morde zusammen hängen, denn als sie ...

Erst wird eine Leiche im Krimimuseum entdeckt und kurz darauf im Teemuseum. Schon wird von einem Museumsmörder gesprochen. Ann Kathrin Klaasen zweifelt daran, dass die Morde zusammen hängen, denn als sie erfährt, dass Helga Bornemann ermordet wurde, erkennt sie auch, dass ihr eigenes Leben in Gefahr ist. Helga hat ihr ein Vermächtnis hinterlassen, das tödlich sein könnte.

Es gibt mehrere spannende Handlungsstränge. Einerseits hat Ann Kathrin ein gefährliches Vermächtnis erhalten, das sie in große Gefahr bringt. Andererseits gibt es nach dem Tod von Roberta im Krimimuseum Erben, die mögliche Motive hatten. Zudem gibt es weitere Mordopfer, was die Spannung stetig erhöht.
Rupert fand ich besonders interessant. Seine Figur wirkt glaubwürdig und vielversprechend für die Fortsetzung.

Fazit: Auch dieser Teil ist von Anfang an spannend. Ostfriesland als Kulisse bietet viel Interessantes, und die Beschreibungen wecken das Verlangen, die Region selbst zu entdecken. Ich hätte am liebsten sofort die Reise dorthin gemacht. Der Showdown ist packend, dramatisch und fesselnd zugleich. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Hüfis

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Leichen. Und dann noch eine schräg gegenüber der Polizeistation. Mein Lieblingscharakter Rupert kann sich so wunderbar darüber echauffieren.
"Was ist nur aus dieser Welt geworden? (…) Das ist eine Provokation. ...

Leichen. Und dann noch eine schräg gegenüber der Polizeistation. Mein Lieblingscharakter Rupert kann sich so wunderbar darüber echauffieren.
"Was ist nur aus dieser Welt geworden? (…) Das ist eine Provokation. Eine Herausforderung zum Duell." [34f]
Mir gefällt der Charakter besonders in den Bänden, da er seine Gedanken meist ungefiltert äußert und immer einen coolen Spruch, manchmal auch nicht politisch korrekt, auf den Lippen hat.
Insgesamt gefällt mir an der Reihe, dass ordentlich Lokalkolorit vorhanden ist. Man hat das Gefühl, man wäre hautnah dabei.
Das Jubiläum "Ostfriesenerbe" von Klaus-Peter Wolf konnte ich mir nicht entgehen lassen. Es ist der nunmehr zwanzigste Fall für Ann Kathrin Klaasen. Man kann über die ostfriesischen Ermittlungen, welche sich ein bisschen von den uns bekannten Polizeiarbeiten unterscheiden, des Öfteren schmunzeln.
Der Schreibstil ist super. Die Story lässt sich bestens lesen und man fiebert mit der Mordkommission mit. Man spürt richtig, was auf Ann Kathrin Klaasen lastet. Immer in Bereitschaft, innerlich immer im "Dauerdienst" [352]. Auch der neueste Band überzeugt und bringt den Lesenden einige spannende Stunden in Ostfriesland.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Ein Erbe ist nicht immer gut

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„ Ostfriesenerbe „ von Klaus- Peter Wolf ist im Januar 2026 mit 560 Seiten im Fischer Verlag erschienen. Es ist inzwischen der 20. Band des Ostfriesenkrimis mit den Ermittlern Ann Kathrin Klaasen und ihrem ...

„ Ostfriesenerbe „ von Klaus- Peter Wolf ist im Januar 2026 mit 560 Seiten im Fischer Verlag erschienen. Es ist inzwischen der 20. Band des Ostfriesenkrimis mit den Ermittlern Ann Kathrin Klaasen und ihrem Team.
Es gibt zwei Leichen in Norden, eine vor dem Teemuseum,die andere im Krimimuseum. Hängen die Morde zusammen ? War es ein Serienmörder ? Vieles deutet darauf hin das auch Ann Kathrin in großer Gefahr ist. Ihr Team ist sehr in Aufruhr und besorgt,was ich teilweise sehr übertrieben dargestellt finde. Auch trotz der aufregenden Ereignisse kommt für mich erst ab Seite 270 Spannung auf. Vorher finde ich es witzig gemacht mit dem üblichen Lokalkolorit. Der Schluss war recht plötzlich,da hätte ich mir noch ein bisschen Resümee von Ann Kathrin, Rupert und co. Gewünscht.

Insgesamt ein schönes Buch für Ostfriesenkrimifans,aber kein Highlight für mich wie andere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Nicht die beste Folge

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Da ich bisher alle Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf gelesen habe, hat mich natürlich der 20. Fall "Ostfriesenerbe" auch interessiert.

In Norden in Ostfriesland werden vor dem Teemuseum und im Krimimuseum ...

Da ich bisher alle Ostfriesenkrimis von Klaus-Peter Wolf gelesen habe, hat mich natürlich der 20. Fall "Ostfriesenerbe" auch interessiert.

In Norden in Ostfriesland werden vor dem Teemuseum und im Krimimuseum Leichen gefunden. Schnell sprechen Presse und Bürger vom Museumsmörder. Ann Kathrin Klaasen hat da so ihre Zweifel, ob die beiden Fälle zusammenhängen. Sie selbst steht in einem Gewissenskonflikt, der wohl irgendetwas mit zumindest einem der Morde zu tun hat. Die vor dem Teemuseum gefundene Tote ist nämlich Helga Bornemann, die erst wenige Stunden zuvor bei Ann Kathrin zu Besuch war und ihr eine schwere Bürde aufgeladen hat. Ein Erbe, das sie eigentlich gar nicht will....

Wer Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenreihe kennt, wird schnell mitten in die Geschichte eintauchen können. In leichter und verständlicher Sprache lässt Wolf uns am Geschehen teilhaben. Stammleser werden alte Bekannte treffen, besonders Rupert sorgt wieder einmal mehr für Kopfschütteln wegen seines Machogehabes, aber auch immer wieder für Schmunzler. Eine weitere "Hauptrolle" spielt diesmal der real existierende Jörg Tapper vom Café ten Cate in Norden. Ja, er ist sympathisch und seine Produkte sind gut, etwas weniger Marzipan und Erdbeertorte hätten dem Krimi allerdings gut getan. Der Handlungsstrang um Dana war mir persönlich zu vorhersehbar, wie kann eine Frau nur so naiv sein? Überhaupt werden weibliche Charaktere in diesem Krimi abgesehen von Ann Kathrin Klaasen nicht so gut dargestellt. Die Helden sind Männer, die Frauen entweder doof, naiv, oder zickig. Schade! Insofern passt natürlich Rupert perfekt dazu...

Insgesamt muss ich sagen, dass mir persönlich diese Reihe in den ersten 14 Bänden bedeutend mehr Spaß gemacht hat. Vielleicht hat sich aber auch mein Geschmack verändert? Als unterhaltsame Lektüre zwischendurch oder im Strandkorb an der See ist der Krimi gut geeignet, an manchen Stellen hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Wenn ich diese hier aber verrate, spoilere ich zu sehr. Werde ich Teil 21 (Ostfriesenlüge) im nächsten Februar lesen? Wahrscheinlich schon, denn irgendwie habe ich mich an die Truppe in Norden trotz aller Kritik gewöhnt.... Vorher geht es im Mai aber auch mit Dr. Sommerfeld weiter. Zu beiden befinden sich am Ende dieses Krimis Leseproben.

Gute 3 Sterne und eine Empfehlung für Lesende von Regionalkrimis von der Nordsee, Fans der Reihe und Liebhaber von Torten und Marzipan.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Das Jubiläum

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Um es gleich zu sagen, „Ostfriesenerbe“ ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen. Ein Jubiläum - und das erste Buch dieser Reihe, das ich abgebrochen habe. Worum geht es?
Zwei Frauen werden ermordet. ...


Um es gleich zu sagen, „Ostfriesenerbe“ ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen. Ein Jubiläum - und das erste Buch dieser Reihe, das ich abgebrochen habe. Worum geht es?
Zwei Frauen werden ermordet. Eine von ihnen hatte kurz vor ihrem Tod der Kult-Kommissarin ein Vermächtnis hinterlassen. Sie gehörte zum „Club der Wissenden“, einem geheimen Club innerhalb der Polizei.
Gibt es eine Verbindung? Ist der Täter möglicherweise derselbe, der in „Ostfriesennebel“ Zielfahnder Wollenweber vom BKA getötet hatte? Ist auch Ann Kathrin jetzt in Gefahr?
Man kann Klaus-Peter Wolf wohl durchaus als Vielschreiber bezeichnen: Denn neben der Ostfriesenreihe gibt es noch die Sommerfeldt- und die Weihnachtsmannkiller-Krimis, zudem Kinder- und Jugendbücher. Da leidet dann vielleicht doch einmal die Qualität.
Wie schon im Vorgänger ist die Geschichte am Anfang witzig, später nur noch albern. Ständig möchte man Weller und Ann Kathrin zurufen: „Wann man ihr endlich eure Fischbude in Norddeich auf?“
Alles in allem für meinen Geschmack etwas „too much“. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten, als Sommerfeldt in das Geschehen eingreift, das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Leider war es nicht meins.