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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2018

Interessante Geschichte mit viel Gefühl, aber auch mit tendenz zum Einfachen

Close to you
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Das Buch “Close to you” ist ein Liebesroman der Autorin Isabell May und ist im Lyx-Verlag am 23.02.2018 erschienen.

In dem Buch geht es um eine junge Frau namens Violet, die aus dem amerikanischen Bundesstaat ...

Das Buch “Close to you” ist ein Liebesroman der Autorin Isabell May und ist im Lyx-Verlag am 23.02.2018 erschienen.

In dem Buch geht es um eine junge Frau namens Violet, die aus dem amerikanischen Bundesstaat Florida in den Bundesstaat Maine zieht. In Maine will sie ihr neues Leben starten. Frei von ihrer dunklen Vergangenheit und den Menschen in ihrer alten Heimat. In Maine lernt sie den scheinbar abweisenden Aiden und die quirlige . Leider kann sie ihre Gefühle selten kontrollieren und spürt eine Anziehung Aiden gegenüber, erleidet aber auch starke Rückschläge ihrer Vergangenheit.

Zentral sind hierbei die starken Gefühle für den jungen Mann Aiden, die sowohl negativ, als auch positiv ausfallen und die verbliebenen Schäden in Violets Psyche, die ihren Ursprung in Florida hatten. Es geht in dem Buch sehr viel um Gefühle und Beziehungen zwischen Menschen, die in jegliche Art auftreten.

Aiden und Violet überwinden ihre Distanzen und finden zueinander, währenddessen werden allerdings beide mit ihren persönlichen Ängsten konfrontiert, die es zu bezwingen gilt.

Der Inhalt beschränkt sich auf wenige Personen und die Handlung ist schlicht und einfach gehalten, was aber nicht bedeutet, dass dieses Buch vom Inhalt her langweilig und öde ist. Viele Fakten sind gut miteinander verknüpft, sodass der Leser dem Konstrukt leicht folgen kann, ohne sonderlich verwirrt zu werden. Allerdings sind auch viele Teile vorhersehbar und man wusste deshalb schnell das Ende vieler Handlungen. Entgegen dieser Aussage gab es aber auch wirkliche „Wow“-Momente, bei denen man sehr überrascht wurde und dieses Ende der Szene kaum vorher hätte erahnen können.

Der Schreibstil von Isabell May ist für Liebesromane ideal. Sie kann Gefühlsszenen gar perfekt zum Ausdruck bringen. Der Leser kann sich dadurch in die Personen hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Generell kann ich sagen, dass es keine Fehler in Sachen der Beschreibung von Dingen gibt.

Ich bin ein sehr großer Fan von Young-Adult Büchern und Liebesromanen im Allgemeinen, deshalb hat mich das Buch sehr angesprochen. Besonders überzeugt bin ich von Aiden und Violet als Paar, aber auch als Menschen im Sozialverhalten. An einigen Stelle zog sich das Buch etwas und du wolltest eigentlich nicht wirklich weiterlesen, aber dann packt es einen dann wieder und du bist komplett gefangen. Ich bin also überzeugt und sehr positiv dem Buch gegenüber.
Ich freue mich auf weitere Bücher von Isabell May.

Ich kann es vor Allem Mädchen und jungen Frauen empfehlen, die verzwickte Liebesgeschichten gern haben.


Von readerview

Veröffentlicht am 04.01.2019

Rezension - wir zwei auf Wolke sieben von Anja Rauter

Wir zwei auf Wolke sieben
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Rezension – Wir zwei auf Wolke sieben von Anja Rauter

Das Buch „Wir zwei auf Wolke sieben“ von Anja Rauter erschien im Oktober 2018 im Bastei-Lübbe Verlag.

Geschichte:
Der Roman spielt zunächst in Deutschland ...

Rezension – Wir zwei auf Wolke sieben von Anja Rauter

Das Buch „Wir zwei auf Wolke sieben“ von Anja Rauter erschien im Oktober 2018 im Bastei-Lübbe Verlag.

Geschichte:
Der Roman spielt zunächst in Deutschland und wird dann abwechselnd in unterschiedlichen Ländern, bzw. Städten spielen. Die Protagonistin Lea wird von ihrem Freund Sebastian verlassen und von ihm bleibt nichts zurück außer den Kater und verwirrte, verletzte Gefühle. Sie entscheidet sich einen Job anzunehmen, der sie quer durch Europa und ihre Gefühlswelt schickt. Ihre Freunde und auch ein paar andere, im Fortgang der Geschichte wichtiger werdende Personen spielen eine wichtige Rolle für Lea und wie sie mit Situationen umgeht. Bei ihren Reisen und Entdeckungen muss sie viel positive, aber auch negative Situationen durchleben und sich ihrer Gefühle klar werden.

Cover:
Das Cover des Buches ist sehr angenehm und modern gestaltet. Die wenigen Farben Blau, Rot und Weiß wurden in unterschiedlichen Hell- und Dunkeltönen mit einer Aquarelloptik dargestellt, was auf mich sehr interessant und ansprechend gewirkt hat. Auch die unterschiedlichen Motive verraten schon etwas über das Buch, was ich sehr gut finde, denn das weckt die Neugier der Leser und Betrachter.

Spannungsbogen:
Meiner persönlichen Meinung nach war der Spannungsbogen für einen handelsüblichen Liebesroman sehr typisch, was nicht zwingend bedeutet, dass er keine besonders herausstehenden Merkmale hatte. Lediglich die Art und Weise, wie und wann die Handlungen stattfanden erinnerte mich an das Muster, welches ein typischer Roman häufig aufweist.
Anfangs standen die verwirrten Gefühle und das ganze Drama rund um die Trennung von Sebastian und Lea im Vordergrund und im Laufe des Buches wechselte dies zu der Findung von Lea selbst und einer neuen Liebe, die möglicherweise Sebastian „auswechseln“ könnte.

Inhalt:
Der Inhalt ist im Gegensatz zum Spannungsbogen sehr besonders und detailgeprägt. Anja Rauter hat bewiesen, wie gut sie die unterschiedlichsten Gefühle in Worte fassen kann. Alle Szenen wirken authentisch und realistisch. Besonders die vielen unterschiedlichen Orte und Handlungen in der jeweiligen Orten sind besonders gut gelungen und verknüpft.

Charaktere:
Rauter hat die Charaktere zum Leben erweckt und ihnen mehr oder weniger sympathische Züge verliehen, die sie zu dem gemacht haben, was sie letztendlich wirklich sind. Bei dem einen oder anderen war ich zwischenzeitlich sehr überrascht, welche Charakterzüge derjenige hat und wie er sie zum Ausdruck bringt – welche Wirkung das erzielt.

Lea ist eine junge zeitweise zerstreute Frau, die ihren Kopf meiner Meinung nach häufig woanders hat und die Dinge, die direkt vor ihren Augen sind nicht erkennen kann, weil sie denkt, dass andere Dinge wichtiger, oder bedeutsamer für sie oder ihr Leben sind.
Dennoch ist sie wirklich sehr sympathisch und freundlich zu ihren Mitmenschen. Sie ist selten unfreundlich und hat eine sehr ausgeprägte Gefühlswelt und ihre Emotionen überrennen sie manchmal unbewusst.
Meiner Meinung nach ist sie die wichtigste Person des ganzen Buches. Alles dreht sich um sie und ihre Entdeckungsreise. Sie muss sich selbst finden und dabei spielen die anderen Personen in diesem Buch für mich keine sonderlich große Rolle.
Sebastian ist ignorant und interessiert sich wenig für die Gefühle anderer, was man schon ganz zu Anfang gemerkt hat, als er Lea verlassen hat, ohne vorher in irgendeiner Weise zu zeigen, dass seine Beziehung zu Lea ihm nicht mehr wichtig ist. Im Verlauf der Geschichte hat sich meine Meinung zu ihm wenig geändert.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Anja Rauter ist sehr unterschiedlich, wenn man jedes Kapitel vergleicht. Einige Kapitel sind da weiniger und andere unglaublich gefühlvoll. Jedes Kapitel scheint mit anderen Gefühlen geschrieben zu sein. Mal ist Lea stark und zuversichtlich und im nächsten ist sie wieder komplett verzweifelt und niedergeschlagen.
Die „Ich“-Perspektive des Romans gibt einen besseren Einblick für den Leser in das, was Lea denkt und fühlt. Sie gibt dem Buch eine interessante Ader, die immer wieder Schwung in die Geschichte bringt.

Fazit:
Das Buch hat mich selber durch verschiedene Gefühle geführt. Einige davon waren positiv und andere waren negativ. Als positiv sehe ich die an, die mich durch das Buch und seine Geschichte überrumpelt haben. Die negativen Gefühle waren von langgezogenen Szenen und mangelnder Motivation zum Weiterlesen geprägt. Diese langen Szenen waren meistens sehr anstrengend zu lesen, aber einige haben auch mehr Einblick in die Hintergründe der Geschichte und ihre Charaktere gegeben.
Als ich fertig mit dem Buch war wusste ich sofort, wie viele Sterne es von mir bekommen würde. 3 von fünf möglichen Sternen. Einfach, weil das Buch und seine Geschichte interessant und aufweckend waren, aber viele Handlungen mich verwirrt haben. Es war eine Mischung aus Aspekten, die mich zu meiner Entscheidung gebracht haben, die aber relativ klar zu vergleichen waren.

Veröffentlicht am 16.10.2018

Rezension - Victorian Rebels 2 von Kerrigan Byrne

Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler Schatten
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Rezension – Victorian Rebels , ein Herz voll dunkler Schatten von Kerrigan Byrne

Das Buch „Victorian Rebels – Ein Herz voll dunkler Schatten“ von Kerrigan Byrne erschien am 28.09.2018 im LYX Verlag beim ...

Rezension – Victorian Rebels , ein Herz voll dunkler Schatten von Kerrigan Byrne

Das Buch „Victorian Rebels – Ein Herz voll dunkler Schatten“ von Kerrigan Byrne erschien am 28.09.2018 im LYX Verlag beim Bastei-Lübbe Verlag.

Geschichte
Der Roman spielt in London und es geht um einen jungen Mann namens Christopher Argent, der im Newgate Gefängnis in London zur Welt kam und dort die ersten Jahre seines Lebens verbracht hat. Eben in diesem Gefängnis erfährt er einen Schicksalsschlag und seitdem sind alle Gefühle beim ihm nicht mehr vorhanden. Durch etwas andere Umstände lernt er die schöne Schauspielerin Millie LeCour kennen und Christoopher lernt andere Seiten an sich selbst, aber auch an Millie kennen und auch Millie muss sich mit vielen Dingen abfinden. London ist allerdings gerade für diese beiden nicht sicher und beide müssen einiges durchleben, bis sie sich über sich selbst und ihre Gefühle im Klaren werden.

Cover
Das Cover von „Ein Herz voll dunkler Schatten“ ist perfekt gewählt für den Inhalt der Geschichte. Es ist dunkel und geheimnisvoll. Es zeigt, dass man von der Geschichte sehr viel an Mysterien erwarten kann. Mir persönlich gefällt es sehr, dass ähnlich wie bei dem ersten Buch der Reihe „Victorian Rebels“ eine bestimmte Farbe gewählt wurde, die dem Band das einzigartige verleiht, denn dann hat man immer im Hinterkopf welche Farbe welches Buch war und umgekehrt.

Spannungsbogen
Bei diesem Buch war der Spannungsbogen aus meiner Sicht mal etwas anderes, denn es fing direkt am Anfang mit spannenden und dramatischen Szenen an und die hielten sich durch das ganze Buch. In jedem Kapitel war mindestens eine brenzlige oder traurige oder besonders romantische Szene, die entweder etwas über den Fortgang der Geschichte, oder des Charakters einer der Hauptpersonen ausgesagt hat. Im Laufe der Geschichte war es in etwa so: spannende Szene – ruhigere Szene – spannende Szene – ruhigere Szene usw. . Zum Ende hin gab es dann einige spannende Szenen und ein Happy End als Abschluss

Charaktere
Ich beziehe mich ausnahmsweise nur auf die beiden wichtigsten Charaktere, weil ich finde, dass nur diese dem Buch den wirklichen Charakter verliehen haben.

Christopher Argent ist für mich sein sehr zurückhaltender, anfangs sogar gefühlskalter Mensch, den kaum etwas nahe gegangen ist und der sich für nichts Interessiert hat, das für ihn keinen Nutzen gehabt hat. Er hat in seiner Kindheit sehr, sehr viel schlimme geschehenisse miterlebt und ist in einer harten, kalten Umgebung erwachsen geworden. Das brutale, gefährliche London hat ihn geprägt und zu dem gemacht, was er zum Anfang hin war. Dann hat er Millie LeCour kennengelernt und musste an sich selber miterleben, wie sie ihn wieder „zum Leben erweckt“, seine Gefühle zurückgeholt hat. Sie hat ihm wachgerüttelt und gezeigt, dass es etwas im Leben gibt, dass man lieben kann und etwas mit dem das Leben einen Sinn hat. Christopher hat trotz all der wirren Gefühle einen starken Beschützerinstinkt, was an so vielen Stellen im Buch deutlich geworden ist. Wenn er einmal etwas gefunden hat, um das er kämpfen muss oder kann, dann weiß er, wie er zum Ziel kommt und sich durchsetzt.

Millie LeCour ist eine nette, aufmerksame junge Frau mit viel Talent zum Schauspielern. Manchmal ist sie sehr naiv, wenn es um die Freundlichkeit und das Umgarnen von Menschen ihr gegenüber geht. Sie ist hilfsbereit und würde alles für ihren vermeintlich leiblichen Sohn Jakub tun. Sie ist das ganze Buch durch sehr gefühlvoll und ihr gehen viele Dinge nah, bei denen Christopher Argent noch nicht einmal mit der Wimper gezuckt hat. Trotzdem muss man ihr viel Mut zuschreiben. In brenzligen, gefährlichen Situationen bewahrt sie Ruhe und zeigt, wie mutig sie ist und wie viel sie aushält. Christopher gegenüber ist sie sehr stur und unnachgiebig. Sie zeigt sich anfangs sehr zugeneigt, dann sehr kalt und abweisend und schon nach kurzer Zeit wieder angetan. Deshalb weiss ich, dass sie ihrer Gefühle nicht immer so sicher war und erst zum Ende hin bemerkt hat, wie sehr sie sich doch SPOILER in Argent und seine Art verliebt hat.

Schreibstil
Kerrigan Byrne schreibt aus der objektiven Perspektive, dabei aber sehr detailliert und emotionsvoll. Sie verleiht den Charakteren mit ihrer Art zu schreiben das gewisse Etwas, was sie so echt und ehrlich wirken lässt. Wie aber auch bei vielen anderen Autoren hat sie an manchen Passagen im Buch für mich den Faden verloren, es wirkte, als ob sie einfach nur die Lücken füllen und nicht die wirkliche Geschichte erzählen will. Dennoch ist der Stil, den sie benutzt sehr spannend und mitreißend.

Fazit
So, schon beim Fazit angekommen. Ich war zeitweise ein sehr großer, manchmal aber auch eher weniger ein Fan von diesem Buch und seiner Geschichte. Ich bin von so und so vielen Szenen in dieser Geschichte begeistert. Ich war überrascht, wie detailliert und realistisch alles war und fühlte mich oft direkt ins damalige London zurückversetzt. Manchmal hat das aber auch überhaupt nicht funktioniert und ich saß da und wollte lieber andere Dinge tun. Aber die Geschichte und der Hintergrund beider Hauptpersonen… wow. Ich bin beeindruckt von Kerrigan Byrne und ihrer Art Personen zum Leben zu erwecken.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Rezension - WO MEIN HERZ DICH FINDET von KATHRYN TAYLOR

Wo mein Herz dich findet
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Rezension – Wo mein Herz dich findet von Kathryn Taylor

Das Buch „Wo mein Herz dich findet“ von Kathryn Taylor erschien am 29.Juni.2018 im Bastei-Lübbe Verlag.

Geschichte:
Der Roman spielt in Irland ...

Rezension – Wo mein Herz dich findet von Kathryn Taylor

Das Buch „Wo mein Herz dich findet“ von Kathryn Taylor erschien am 29.Juni.2018 im Bastei-Lübbe Verlag.

Geschichte:
Der Roman spielt in Irland und es geht um eine junge Frau namens Cara, die in den Wäldern der Gegend unter besonderen Umständen auf den jungen Mann Liam trifft. Außerdem spielen auch Caras Bruder Patrick, ihre beste Freundin Amy und ein paar Personen aus ihrem Umfeld eine wichtige Rolle für den Lauf der Geschichte spielen. Patrick und Amy verbindet etwas Besonderes und das passt Patricks verlobten gar nicht. Genauso wenig passt es Cara, dass Menschen vorzeitig über andere urteilen, ohne wirklich zu wissen, was in Wirklichkeit vorgefallen ist.

Cover:
Das Cover des Buches ist wirklich wunderschön. Mir persönlich gefällt diese Art der Gestaltung eines Covers sehr gut. Ich mag die Auquarell-Optik und finde auch die Blüten und Schmetterlinge sehr schön. Alles passt super zu Inhalt des Buches und spiegelt auch ein wenig die Gegend wieder mit den Blumen und den hellen Farben. Rein subjektiv betrachtet finde ich allerdings, dass das Cover relativ „einfach“ gehalten ist, was nicht unbedingt schlecht sein muss.

Spannungsbogen:
Der Spannungsbogen dieser Geschichte war wirklich nicht sehr typisch, wie ich finde, denn am Anfang war alles sehr ruhig und die Ereignisse geschiehen mit angemessenen Abständen, sodass man immer ein bisschen „Pause“ hatte, bevor wieder etwas (für die Geschichte) gravierendes passierte. Zum Ende hin kam dann plötzlich alles auf einmal und schnell hintereinander. Das ließ das Buch sehr schnell enden und nahm der Geschichte die Möglichkeit, noch ein paar Details zu erzählen.

Inhalt:
Die Geschichte ist rein inhaltlich super schön und beinhaltet viele Emotionen, die das Buch angenehm zu lesen machen. Ich bin begeistert von der Art, wie alle Dinge miteinander verknüpft sind und wie sich am Ende alles fügt. SPOILER: Ich finde es auch unglaublich toll, wie gekonnt Kathryn Taylor die Emotionen von Cara, Liam und dem Brennmeister beschreiben konnte, denn in der finalen Abschlussszene, wo man nicht im geringsten wusste, was passieren würde, haben die Emotionen vom Brennmeister mir die Gewisse Portion an Mitleid gegeben, sodass ich alle Taten, die er begangen hatte, in gewisser Weis nachvollziehen konnte.

Charaktere:
Die Charaktere sind einfach perfekt. Ich kann (fast) alle wirklich nachvollziehen und verstehe warum sie das ein oder andere in ihrer Vergangenheit getan haben und im Laufe der Geschichte tun.
Cara als erstes. Cara ist ein wundervoller Mensch. Ehrlich, hilfsbereit, mutig, freundlich und höflich. Sie versucht alles, um anderen zu helfen und würde für die Gerechtigkeit alles geben.
Liam oder auch William ist etwas weniger aufgeschlossen. Er tut sich schwer, anderen sein wahres Ich zu zeigen und sein Leben mit ihnen zu teilen, aber wenn man erst einmal Bekanntheit mit ihm gemacht hat und er dir vertraut, dann ist er sehr freundlich, zuvorkommend, höflich, klug und tatenkräftig.
Patrick ist als Caras Bruder sehr fürsorglich, kinderfreundlich, höflich und manchmal etwas zu gutherzig. Er neigt dazu die Augen vor Dingen zu schließen, die eindeutig offensichtlich sind. Er liebt mit ganzem Herzen und tut das, was er für richtig hält, auch wenn andere damit nicht zufrieden sind.
Amy ist stur, willensstark, freundlich, hilfsbereit und es fällt ihr schwer, Hilfe von anderen anzunehmen. Sie glaubt anderen schnell, ohne Dinge zu hinterfragen und nimmt lieber den schweren Weg, anstatt sich mit der Hilfe anderer auf den leichten zu machen.

Schreibstil:
Taylor schreibt sehr interessant. Dieses Buch hat sie aus der objektiven Sicht geschrieben. Wobei die Abschnitte immer bestimmten Personen zugeteilt sind, sodass man versteht, warum was passiert und wer gerade was im Begriff ist zu tun. Sie schreibt gefühlvoll und sehr detailliert. Wenn man die Zeilen liest, fühlt man sich, als ob man direkt neben den Personen steht und alles hautnah miterlebt

Fazit:
Das Buch war toll geschrieben und hat einen tollen, interessanten Inhalt, der allerdings nicht allzu außergewöhnlich ist. An manchen Stellen viel es mir sehr schwer mich zum Weiterlesen zu motivieren. Dann gab es aber auch wieder Stellen, an denen das Weglegen des Buches mir sehr, sehr schwergefallen ist. Also eine Mischung aus positiven und negativen Aspekten, bei denen die positiven eindeutig überwiegen.
Von mir gibt es für „Wo mein Herz dich findet“ von Kathryn Taylor 4 von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Rezension - Fire and Frost von Elly Blake

Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
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Rezension – Fire and Frost

Das Fantasy-Buch „Fire and Frost – Vom Eis berührt“ von der Autorin Elly Blake erschien Februar 2018 im Ravensburger Verlag und ist seitdem ein begehrtes Buch der Jugend.
Es ...

Rezension – Fire and Frost

Das Fantasy-Buch „Fire and Frost – Vom Eis berührt“ von der Autorin Elly Blake erschien Februar 2018 im Ravensburger Verlag und ist seitdem ein begehrtes Buch der Jugend.
Es gehört zu der Chronologie Frostblood, die in den kommenden Jahren beendet werden soll.

Darum geht’s:
In diesem Buch geht es um das Mädchen Ruby, die alles andere als normal ist. Sie ist eine Fireblood, was bedeutet, dass sie die Gabe des Feuers besitzt und dieses ihre größte Waffe ist. Sie lebt mit ihrer Mutter am Rand eines kleinen Dorfes. Eines Tages wird dieses von Kriegern des Frostblood-Königs gestürmt und Ruby muss am eigenen Leib spüren, wie sehr die Frostbloods die Firebloods hassen und wie es den vielen Firebloods vor ihr ergangen ist, die von den Feinden gefasst worden sind. Doch dann wird sie von dem jungen Frostblood-Krieger Arcus gerettet und sie muss lernen, mit den vielen Vorurteilen und Angriffen der Frostbloods und menschlichen Bürgern umzugehen, die ihr entgegenkommen, während ihres Aufenthaltes bei Arcus. Arcus braucht nicht nur seinen Frost, sondern auch Rubys Feuer, damit er eine Rebellion gegen den König anzetteln und das Volk von der bösen Herrschaft retten kann. Sowohl Ruby als auch Arcus müssen feststellen, dass zwischen ihren Gemütern etwas anfängt zu knistern und das macht beiden Angst.

Die Charaktere:
Ruby Otrera ist die Hauptprotagonistin und ein sehr impulsives und leidenschaftliches Mädchen, das für ihre Familie alles tun würde. Sie hat oft mit sich und ihrer Gabe zu kämpfen, denn ihre Gefühle drohen oft sie zu überwältigen und dann verliert sie die Kontrolle über sich und ihre taten. Dennoch ist sie sehr intelligent und mutig.
Der Krieger Arcus ist beinahe das komplette Gegenteil des Mädchens und das nicht nur wegen seiner Frost-Gabe, denn er ist abweisend kühl und nicht sehr umgänglich oder freundlich. Doch auch er ist sehr klug und weiß auch, seine Gabe gezielt einzusetzen.
Beide wirken durchgehend sehr authentisch und zeigen Emotionen, die jeder Leser wohl selbst schon einmal gespürt hat. Meistens sind die Taten sehr nachvollziehbar, was das Buch sehr viel einfacher zu verstehen lässt.

Die Storyline:
Das Buch beginnt schon am Anfang mit einer geballten Ladung Spannung, denn Ruby und ihre Mutter werden von den Frostblood-Kriegern überfallen, wobei Ruby großen Verrat und schlimmen Verlust spüren muss.
Die Feinde bringen sie in das naheliegende Verlies, in dem sie mehrere Monate verweilen und Schmerz erfahren muss, bis ihr unbekannte Gestalten sie aus ihrem Gefängnis befreien und mit zu einem Kloster i n der Nähe bringen.
Diese Unbekannten sind ein älterer Mann namens Bruder Thistle und ein mysteriöser Mann unter einer Kapuze versteckt. Nicht zu übersehen ist für Ruby die Tatsache, dass beide Männer Frostbloods sind, was natürlich nicht gerade ihr Vertrauen weckt.
Im Kloster sind viele Menschen sehr misstrauisch und ein paar zeigen sogar offenkundig, wie sehr es ihnen missfällt, dass Ruby sich innerhalb ihrer Mauern aufhält.
Lange Zeit dreht es sich um das Vorbereiten für den Beginn der Rebellion, den Arcus so sehr ersehnt. Doch Ruby erweist sich als nicht leicht unterzukriegen und die beiden ecken immer wieder aneinander.
Das Buch beinhaltet eine große Wendung gegen Mitte, die vieles ändert und wieder mehr Spannung mit hineinbringt.

Die Sprache:
Die Übersetzung ist in diesem Buch sehr gut gelungen. Um ein paar Sätze zu vergleich zu haben, habe ich mir ein paar englischsprachige Sätze mit schweren Wörtern und Satzbausteinen herausgesucht und war beeindruckt wie gut die deutsche Übersetzung den Inhalt trifft. Die Sprache ist immer sehr schlüssig und gut zu verstehen.

Der Schreibstil:
Die Autorin schreibt sehr gut und fesselnd Allerdings gibt es meiner Meinung nach ein paar Kapitel, in denen die Geschichte etwas hängt und der Pepp fehlt. Aber dann geht es wieder sehr spannend und mit sehr vielen Emotionen weiter.

Mein Fazit:
Ich bin sehr begeistert von dem Buch und kann es an alle jungen und alten Leser empfehlen, die Fantasy-Bücher lieben, denn dieses Buch ist unglaublich spannend und mitreißend!


von Kaja R. (Readersview)