Puhhh, dieses Buch hat mich förmlich fertig gemacht. Es war sooo toll und mitreißend. Ich habe so sehr mit den Protagonisten Mateo und Rufus mitgefiebert... An alle, die es noch nicht gelesen haben: Lest ...
Puhhh, dieses Buch hat mich förmlich fertig gemacht. Es war sooo toll und mitreißend. Ich habe so sehr mit den Protagonisten Mateo und Rufus mitgefiebert... An alle, die es noch nicht gelesen haben: Lest es!!! Es lohnt sich und es hat mich zum Nachdenken bzw. Umdenken angeregt
Hooked ist der Auftakt der Never After-Reihe von Emily McIntire und bietet eine faszinierende Prämisse: Märchenfiguren werden in moderne Dark-Romance-Geschichten eingebettet, wobei die Rollen von Held ...
Hooked ist der Auftakt der Never After-Reihe von Emily McIntire und bietet eine faszinierende Prämisse: Märchenfiguren werden in moderne Dark-Romance-Geschichten eingebettet, wobei die Rollen von Held und Bösewicht neu verteilt werden. Besonders spannend fand ich, dass der klassische Bösewicht – in diesem Fall James Hook – zum Love Interest wird, während Peter Pan ganz neue, düstere Züge erhält. Die Idee, altbekannte Figuren in ein komplett neues, dunkleres Licht zu rücken, hat mich direkt neugierig gemacht.
Der Schreibstil von Emily McIntire hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch im Original (Englisch) gelesen und bin trotz der sprachlichen Nuance problemlos durchgekommen. Ihr Stil ist flüssig, atmosphärisch und teilweise poetisch, was gut zur düsteren Grundstimmung der Geschichte passt.
Die Geschichte zwischen Wendy und James ist von Anfang an von einer intensiven Spannung geprägt. Beide Charaktere tragen eine gewisse Tiefe in sich, vor allem James, dessen Hintergrund und Motive im Laufe des Buches enthüllt werden. Wendy hingegen wirkt anfangs recht naiv, entwickelt sich aber im Verlauf der Handlung weiter und zeigt mehr Rückgrat, was ich sehr begrüßt habe.
Was mir jedoch nicht ganz so gut gefallen hat – und weshalb ich dem Buch keine volle 4 Sterne gegeben habe – war die Umsetzung der Storyline im letzten Drittel. Während der Anfang und Mittelteil solide aufgebaut wurden, wirkte das Ende auf mich überladen. Die Vielzahl an Plottwists wurde gegen Ende regelrecht über den Leser ausgeschüttet. Einige davon waren durchaus spannend, andere hingegen recht vorhersehbar. Viel gravierender war jedoch, dass viele dieser Wendungen nicht wirklich organisch wirkten, sondern eher künstlich konstruiert. Dadurch ging leider etwas von der Authentizität und emotionalen Tiefe verloren.
Trotzdem bietet Hooked eine spannende, düstere Neuinterpretation eines klassischen Märchens mit einem sehr untypischen Love Interest. Wer Dark Romance mit ungewöhnlichem Setting und einer Prise Märchen-Flair mag, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.
The Perfect Fit hat mich von der ersten Seite an gepackt und innerhalb von zwei Tagen nicht mehr losgelassen. Kara Atkin gelingt es mit ihrem angenehm poetischen und zugleich locker-leichten Schreibstil, ...
The Perfect Fit hat mich von der ersten Seite an gepackt und innerhalb von zwei Tagen nicht mehr losgelassen. Kara Atkin gelingt es mit ihrem angenehm poetischen und zugleich locker-leichten Schreibstil, eine romantische Fake-Dating-Story zu erzählen, die sowohl unterhaltsam als auch emotional berührend ist.
Das Setting – die Mailänder Fashion Week – ist nicht nur glamourös, sondern auch angenehm unverbraucht. Es bietet eine spannende Kulisse für den turbulenten Berufsalltag der Stylistin Ellie Cox, die kurzfristig für einen prominenten Musiker einspringt. Dass sie dabei auf Caleb Lee trifft, den verschlossenen, kontrollierten Manager, sorgt für ordentlich Spannung – beruflich wie emotional.
Ellie ist eine wunderbar lebendige Protagonistin: chaotisch, ehrgeizig, kreativ – und gerade dadurch unglaublich sympathisch. Ihr Kontrast zu Caleb, der lieber alles unter Kontrolle hat, bringt die nötige Reibung mit, die eine gute Romance braucht. Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar, obwohl sich die Beziehung zunächst rein pragmatisch entwickelt – ganz im Sinne des beliebten Fake-Dating-Tropes.
Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Dynamik zwischen Ellie und Caleb entwickelt: glaubwürdig, mit kleinen Gesten, leisen Momenten und immer wieder funkelnden Dialogen. Trotz der bekannten Trope-Elemente wirkt die Geschichte frisch und authentisch. Man fiebert mit, lacht mit und leidet mit.
Was ich ebenfalls sehr geschätzt habe: Das Buch war genau richtig in der Länge. Nicht zu ausufernd, aber auch nicht gehetzt – es wurde alles erzählt, was erzählt werden musste, ohne Längen oder unnötiges Drama.
Ich hatte große Erwartungen an The Housemaid, nicht zuletzt wegen der vielen begeisterten Stimmen und positiven Bewertungen, die mich neugierig gemacht haben. Leider muss ich sagen, dass meine Hoffnungen ...
Ich hatte große Erwartungen an The Housemaid, nicht zuletzt wegen der vielen begeisterten Stimmen und positiven Bewertungen, die mich neugierig gemacht haben. Leider muss ich sagen, dass meine Hoffnungen nur teilweise erfüllt wurden. Spoiler-Warnung: In dieser Rezension gehe ich auf einige zentrale Handlungspunkte ein. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, empfehle ich, die Rezi nicht zu lesen.
Was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil von Freida McFadden. Auch im englischen Original ist er leicht verständlich, flüssig und lädt dazu ein, immer weiterzulesen – ein echter Pageturner also. Die Geschichte ist kurzweilig und sorgt definitiv für Spannung, vor allem in der ersten Hälfte.
Allerdings blieb für mich die Protagonistin Millie seltsam blass. Wir erfahren nur wenig über sie, außer ihrer Naivität, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Schon früh wird sie von Enzo, gewarnt – wenn auch nur nonverbal oder auf Italienisch. In Zeiten von Smartphones und Übersetzungs-Apps wäre eine klarere Kommunikation durchaus möglich gewesen. Es wirkte daher ein wenig konstruiert, wie sehr sie im Unklaren gelassen wurde. Auch ihr Verhalten in brenzligen Situationen war für mich nicht immer nachvollziehbar. Zwar ist es verständlich, dass sie den Job dringend braucht und aus Angst vor ihrer Vergangenheit keine Risiken eingehen will, aber angesichts der offensichtlichen Warnzeichen wirkte es unglaubwürdig, dass sie ihre Intuition völlig ignoriert.
Der große Plottwist am Ende des ersten Teils war für mich leider nicht besonders überraschend. Dass ausgerechnet der vermeintlich perfekte, verständnisvolle Andrew nicht der ist, der er zu sein vorgibt, war früh absehbar – allein schon, weil sein Verhalten im Kontrast zu Ninas extremem Auftreten fast zu glatt erschien. Auch die Enthüllung um Cecilia wirkte daher eher erwartbar als schockierend. Nichtsdestotrotz fand ich Ninas Hintergrundgeschichte spannend, und das grundsätzliche Konzept hatte durchaus Potenzial. Es war für mich allerdings kein „Wow, damit habe ich nicht gerechnet!“-Leseerlebnis.
Nachdem ich "Bad at love" gelesen und geliebt habe, freute ich mich sehr auf "Back to us".
Ich möchte nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn das hat es mich nicht gänzlich.
Der Schreibstil ...
Nachdem ich "Bad at love" gelesen und geliebt habe, freute ich mich sehr auf "Back to us".
Ich möchte nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn das hat es mich nicht gänzlich.
Der Schreibstil der Autorin hat mir super gut gefallen und war flüssig lesbar (vermutlich war es auch der einzige Grund, warum ich weitergelesen habe). Mit der Grundidee der Story konnte ich mich auch anfreunden, aber ich wurde mit den Charakteren nicht wirklich warm.
Zum einen kann ich mit Anime und Videospielen überhaupt nichts anfangen, weshalb es für mich noch schwerer war, überhaupt in die Story einzutauchen. Das gesamte Buch über, drehte es sich hauptsächlich darum. Zum anderen fesselte mich das Buch, trotz des tollen Schreibstils, nicht, auch wenn die Grundidee, wie bereits erwähnt, gut ist.
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Fazit: