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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2025

Enttäuschung

10 Wahrheiten und ein Happy End
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Der Einstieg in das Buch war ziemlich leicht, da ich die Storyline gut verstand. Zwar konnte ich nicht nachvollziehen, wie die "perfekte" Schülerin, die Bestnoten schreibt und die Schule mehr als nur ernst ...

Der Einstieg in das Buch war ziemlich leicht, da ich die Storyline gut verstand. Zwar konnte ich nicht nachvollziehen, wie die "perfekte" Schülerin, die Bestnoten schreibt und die Schule mehr als nur ernst nimmt, einen Kurs vernachlässigt, der ihren kompletten Schulabschluss gefährdet, aber das schien eine Sache für sich zu sein.
Auf dem ersten 150 Seiten, die die Hälfte des Buches bilden, ist nichts passiert. Und ganz plötzlich schreiben die Protagonisten miteinander und schnell entwickelt sich die große Liebe. Aber die Lovestory der Zwei wird das Buch über sehr in den Schatten gestellt. Ich hatte das Gefühl, dass sie die ganze Zeit nur auf dem Golfplatz hingen oder Olivia bei ihren Freunden.
Der Schreibstil war gut, catchte mich emotional aber überhaupt nicht.
Mit 300 Seiten ist es schnell gelesen.
Das Buch hat mich enttäuscht. Leider...

Fazit:

Cover: 4/5
Thema: 3/5
Storyline: 1/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 2/5

Allgemein gebe ich dem Buch 3 von 5 ⭐

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Schöne Fortsetzung

Juniper Hill | Die Edens 2 |
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Es war schön, wieder in die kleine Stadt zurückzukehren. Das Setting ist wie gewohnt charmant, warmherzig und voller Kleinstadtflair. Devney Perry versteht es, dieses Gefühl von Geborgenheit, Gemeinschaft ...


Es war schön, wieder in die kleine Stadt zurückzukehren. Das Setting ist wie gewohnt charmant, warmherzig und voller Kleinstadtflair. Devney Perry versteht es, dieses Gefühl von Geborgenheit, Gemeinschaft und Neuanfang einzufangen, das ihre Geschichten so besonders macht. Besonders die Hotel- und Restaurantthematik hat mir in diesem Band ausgesprochen gut gefallen, denn sie verleiht der Handlung eine angenehme Alltagsnähe und Authentizität.

Die beiden Protagonisten, Memphis und Knox, wirken glaubwürdig und vielschichtig. Ihre Kommunikation auf Augenhöhe und ihre emotionale Reife fand ich erfrischend. Perry schafft es, eine Liebesgeschichte zu erzählen, die sich natürlich entwickelt und deren Chemie spürbar, aber nie aufgesetzt wirkt. Der „Grumpy meets Sunshine“-Charme zwischen den beiden sorgt für viele herzerwärmende Momente und eine wunderbare Dynamik.

Besonders schön fand ich, dass die Figuren aus dem ersten Band erneut auftauchen und so das Gemeinschaftsgefühl der Eden-Familie noch stärker hervortreten lassen.

Zwar konnte Juniper Hill für mich nicht ganz an die Stärke von Indigo Ridge heranreichen, doch die vielen liebevollen Alltagsmomente, die vertraute Atmosphäre und die emotionale Tiefe machen das mehr als wett.

Abgerundet wird das Ganze durch Devney Perrys eingängigen, gefühlvollen Schreibstil, der mich sofort wieder in die Welt der Edens hineingezogen hat. Und nicht zu vergessen: Das Cover ist ein echter Blickfang, für mich sogar noch schöner als das des ersten Teils.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Spannend

The Witch Collector
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„Es gibt Dunkelheit in mir, Raina. Eine Dunkelheit, die dir nicht gefallen wird.“

Der Auftakt der Witch Walker-Reihe hat mir ausgesprochen gut gefallen, allen voran Charissa Weaks’ Schreibstil, der eine ...

„Es gibt Dunkelheit in mir, Raina. Eine Dunkelheit, die dir nicht gefallen wird.“

Der Auftakt der Witch Walker-Reihe hat mir ausgesprochen gut gefallen, allen voran Charissa Weaks’ Schreibstil, der eine wunderbar dichte, atmosphärische Stimmung erzeugt und zugleich mitreißend erzählt. Besonders die beiden Protagonisten, Raina und Alexus, haben mich überzeugt. Raina ist eine starke, vielschichtige Figur, deren seelische Narben man beim Lesen deutlich spürt und nachvollziehen kann. Das Thema ihres Schweigens wurde meiner Meinung nach sehr einfühlsam und glaubwürdig umgesetzt.

Alexus hingegen wirkt zu Beginn geheimnisvoll und undurchschaubar, doch im Verlauf der Geschichte offenbaren sich immer mehr Facetten seines Charakters, was ihn umso interessanter macht. Der Einstieg in die Handlung hat mir ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich anfangs mit der Fülle an Namen, Welten und Strukturen etwas überfordert war. Trotzdem blieb die Geschichte spannend und fesselnd.

In der Mitte verlor das Buch allerdings etwas an Tempo, wodurch meine Leselust kurzzeitig nachließ. Doch spätestens mit dem Ende des dritten Teils nahm die Handlung wieder richtig Fahrt auf, und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Zwar blieben am Schluss einige Fragen offen, doch ich bin sicher, dass diese in Band zwei beantwortet werden.

Absolut hervorheben möchte ich auch das Cover… ein absoluter Blickfang! Es ist detailreich, stimmungsvoll und einfach wunderschön gestaltet.

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Veröffentlicht am 16.10.2025

Anders als erwartet

Honeybridge. All Mine
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Leider war Honeybridge – All Mine für mich bereits nach rund 30 % ein Flop und das ist selten ein gutes Zeichen, wenn ein Buch so früh schon seinen Reiz verliert.

Die Erzählweise aus der dritten Perspektive ...

Leider war Honeybridge – All Mine für mich bereits nach rund 30 % ein Flop und das ist selten ein gutes Zeichen, wenn ein Buch so früh schon seinen Reiz verliert.

Die Erzählweise aus der dritten Perspektive hat für mich überhaupt nicht zu diesem Romance-Roman gepasst. Dabei fand ich die Grundidee, insbesondere den Restaurant-Aspekt, eigentlich sehr vielversprechend. Doch der Rest konnte mich leider gar nicht überzeugen.

Von Anfang an dreht sich alles fast ausschließlich um Sex und Isabellas Selbstversprechen, ein Jahr lang keinen Mann ins Bett zu lassen. Etienne, der männliche Protagonist, wirkt dabei extrem unsympathisch: Er reißt flache Witze über Frauen, objektifiziert sie permanent und verhält sich schlicht unangenehm… gerade zu Beginn des Buches. Auch seine „Brothers from Another Mother“ tragen mit ihren derben Sprüchen nichts Positives bei. Ohne diese Figuren wäre die Geschichte meiner Meinung nach deutlich angenehmer gewesen.

Isabella selbst war für mich ebenfalls schwer greifbar. 90 % ihrer Gedanken drehen sich um Etienne und Sex, während ihr eigentliches Herzensprojekt – die Eröffnung ihres Restaurants – völlig in den Hintergrund rückt. Das war schade, denn genau dieser Teil der Story hatte Potenzial. Als das Ende schließlich kam und sie darüber sprachen, für immer zusammenzubleiben und zu heiraten, hatte ich eher das Gefühl, dass Etienne untreu sein könnte, da er mir während der gesamten Geschichte einen sehr komischen, schmierigen Vibe vermittelt hatte.

Die einzigen Lichtblicke waren für mich Wren und Rosie, auch wenn die Autorin deren Charaktere etwas überzeichnet dargestellt hat.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Leider nicht gelungen

Mountains Made of Glass / Apples Dipped in Gold
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Das Buch vereint zwei Novellen, die lose miteinander verbunden sind.
In Mountains Made of Glass muss Gesela den Fluch ihres Dorfes brechen, indem sie einen Frosch tötet, doch dieser entpuppt sich als verzauberter ...

Das Buch vereint zwei Novellen, die lose miteinander verbunden sind.
In Mountains Made of Glass muss Gesela den Fluch ihres Dorfes brechen, indem sie einen Frosch tötet, doch dieser entpuppt sich als verzauberter Elfenprinz. Zur Strafe wird sie zu Casimir, dem siebten Prinzen, verbannt, der ihr ein gefährliches Spiel anbietet: Findet sie seinen wahren Namen, erhält sie ihre Freiheit zurück.
In Apples Dipped in Gold folgt die Geschichte Samaras, die nach Jahren des Leidens durch ihre Brüder einem Prinzen versprochen wird, bis dieser ermordet wird. Gerettet wird sie ausgerechnet vom dunklen Elfenprinzen Nightshade, der seine ganz eigenen Absichten verfolgt.

Der erste Teil konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Kombination aus expliziter Brutalität und aufdringlicher Erotik wirkte fehl am Platz und überlagerte die eigentlich interessante Grundidee rund um den vergessenen Namen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten wirkte überhastet und unglaubwürdig, wodurch die Handlung in den Hintergrund rückte.

Die zweite Novelle gefiel mir deutlich besser: Zwar blieb auch hier manches zu grausam und direkt beschrieben, aber die Geschichte um Samara und Lore war emotionaler und spannender aufgebaut. Besonders die Nebenfiguren wie Fuchs, Gockel und Maus brachten Charme und Leichtigkeit in die Handlung. Dennoch hätte ich mir mehr Raum für die Liebesgeschichte und einen stärkeren Abschluss gewünscht. Bewertung: 2,5 von 5 Sternen. 1 Stern für den ersten Band, 3,25 für den zweiten.

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