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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2025

Humorvoll

Red Flags
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Das Buch hat mich insgesamt sehr begeistert. Besonders das Cover gefällt mir, da es Poppy und Cam zeigt und man sich die beiden dadurch direkt besser vorstellen kann. Die Geschichte wird abwechselnd aus ...

Das Buch hat mich insgesamt sehr begeistert. Besonders das Cover gefällt mir, da es Poppy und Cam zeigt und man sich die beiden dadurch direkt besser vorstellen kann. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt, was mir gut gefallen hat, weil man so ihre Gedanken und Gefühle intensiv miterlebt. Die kurzen „Wenn sie…/Wenn er…“-Sätze zu Beginn der Kapitel geben einen charmanten Vorgeschmack auf das, was kommt, und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht.

Die Themen des Buches sind schön gewählt und wichtig – es geht darum, nicht vorschnell über andere zu urteilen und ihnen eine zweite Chance zu geben. Die Handlung und die Charakterentwicklung sind sehr berührend, Poppy und Cam wirken authentisch und nahbar, sodass man leicht mit ihnen mitfühlt. Besonders mochte ich, dass ihre Beziehung sich langsam entwickelt und dadurch umso tiefgründiger wirkt. Die beiden haben ihre Eigenheiten, die sie liebenswert machen, und das Happy End war für mich der perfekte Abschluss.

Der Schreibstil ist locker, humorvoll und gleichzeitig gefühlvoll. Neben witzigen Dialogen gibt es auch viele gelungene innere Monologe und tiefere Gespräche. Ich hatte das Buch sehr schnell durch, weil es mich viel mehr gefesselt hat, als ich anfangs erwartet hatte. Auch das junge Alter der Protagonisten hat mich nicht gestört, da ihre Handlungen nachvollziehbar und authentisch wirken.

„Red Flags“ ist für mich eine gelungene Mischung aus Romantik, Humor und wichtigen Botschaften. Es ist eine warmherzige, originelle Liebesgeschichte, die zeigt, dass niemand perfekt sein muss. Ich kann es allen empfehlen, die gerne romantische und lustige Geschichten mit Happy End lesen, und werde definitiv noch einmal dazu greifen. Von mir gibt es volle 5 Sterne!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.07.2025

Berührend

Variation – Für immer oder nie
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Rebecca Yarros beweist einmal mehr ihr Talent für tiefgründige und berührende Liebesgeschichten. Variation – Für immer oder nie erzählt von Allie, einer gefeierten Ballerina, die nach einer schweren Verletzung ...

Rebecca Yarros beweist einmal mehr ihr Talent für tiefgründige und berührende Liebesgeschichten. Variation – Für immer oder nie erzählt von Allie, einer gefeierten Ballerina, die nach einer schweren Verletzung in ihr Sommerhaus nach Cape Cod zurückkehrt, um sich zu erholen. Dort trifft sie unverhofft auf Hudson – ihre Jugendliebe, die sie nie vergessen konnte. Mit dieser Begegnung werden alte Erinnerungen, unerfüllte Sehnsüchte und lang verdrängte Gefühle wieder wach.

Hudson, inzwischen Rettungsschwimmer, hat sein Herz nie wirklich an eine andere Frau verloren. Trotz seines scheinbar sorglosen Lebens hat er seine eigene Vergangenheit zu bewältigen und zeigt, dass hinter seiner Stärke viel Einfühlsamkeit und Verletzlichkeit steckt.

Yarros verknüpft auf eindrucksvolle Weise Themen wie Familie, Erwartungen, unerfüllte Träume und die Last vergangener Entscheidungen. Besonders Allie steht im Spannungsfeld zwischen ihrer Karriere, dem Druck ihrer kontrollierenden Mutter und dem Wunsch, endlich ihr eigenes Leben zu führen. Hudson hingegen verkörpert den Fels in der Brandung – verständnisvoll, loyal und voller Herz.

Die Geschichte ist emotional intensiv, gespickt mit überraschenden Wendungen und Momenten, die unter die Haut gehen. Die Nebenfiguren – allen voran Hudsons Nichte – bereichern die Handlung und geben ihr zusätzliche Tiefe. Besonders gelungen ist, dass auch die beruflichen Welten der beiden authentisch dargestellt werden, wodurch man nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch spannende Einblicke in das Leben einer Primaballerina und eines Rettungsschwimmers bekommt.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 25.07.2025

Spannend

Downhill Dreams
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Downhill Dreams ist eine mitreißende Sports Romance, die nicht nur durch ihre emotionale Tiefe, sondern auch durch ein ungewöhnliches Setting im Mountainbike-Profisport überzeugt. Schon das Cover ist ein ...

Downhill Dreams ist eine mitreißende Sports Romance, die nicht nur durch ihre emotionale Tiefe, sondern auch durch ein ungewöhnliches Setting im Mountainbike-Profisport überzeugt. Schon das Cover ist ein echter Hingucker – ergänzt durch einen originellen Farbschnitt, der an Reifenspuren erinnert und perfekt zur Geschichte passt.

Im Zentrum stehen Josie, eine ehrgeizige Nachwuchsfahrerin, und Levi, ein gefeierter Profi, mit dem sie durch einen Zufall aneinandergerät – sportlich wie emotional. Was als hitziges Duell beginnt, entwickelt sich zu einer spannungsgeladenen Liebesgeschichte, geprägt von gegenseitiger Anziehung, inneren Konflikten und äußeren Hürden. Besonders brisant: Als Levi plötzlich ihr Trainer wird, ist eine Beziehung zwischen den beiden tabu.

Die Handlung wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was ihre Gefühle und Entwicklungen sehr greifbar macht. Josie wirkt anfangs impulsiv und kämpferisch, zeigt im Laufe der Geschichte jedoch eine starke persönliche Entwicklung. Levi punktet mit Tiefe und reflektiertem Verhalten, das ihn vom typischen Bad Boy abhebt.

Sport und Emotionen greifen gekonnt ineinander – gerade in der zweiten Buchhälfte wird die Story intensiv, spannend und berührend. Man spürt das Adrenalin der Downhill-Rennen ebenso wie das Prickeln zwischen den Protagonisten. Zwar sind manche Szenen zum Sport recht detailliert beschrieben, doch gerade für Fans bringt das Authentizität mit.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Wohlfühlroman

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Mit A Taste of Cornwall gelingt Katharina Herzog ein wunderbar herzerwärmender Auftakt ihrer neuen Wohlfühlreihe, eine Geschichte voller Neuanfang, familiärer Turbulenzen und der Suche nach einem echten ...


Mit A Taste of Cornwall gelingt Katharina Herzog ein wunderbar herzerwärmender Auftakt ihrer neuen Wohlfühlreihe, eine Geschichte voller Neuanfang, familiärer Turbulenzen und der Suche nach einem echten Zuhause.

Im Mittelpunkt steht Sophie, eine Restaurantkritikerin, die durch einen unüberlegten Verriss beruflich ins Straucheln gerät. Gleichzeitig wird sie von privaten Problemen überrollt: ihre rebellische Tochter, ihre eigenwillige Mutter und der Alltag in London, der sie mehr ermüdet als erfüllt. Als ihr Chef ihr schließlich ein ungewöhnliches Ultimatum stellt, landet sie widerwillig in Cornwall mit der Aufgabe, einen heruntergewirtschafteten Pub in ein florierendes Restaurant zu verwandeln.

Was als Zwangsmaßnahme beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Reise zu sich selbst. Sophie muss sich nicht nur gegen die Skepsis der Dorfbewohner behaupten, sondern auch herausfinden, was sie eigentlich wirklich will und wo ihr Herz zu Hause ist. Der Ort, das Meer und die Begegnungen verändern sie langsam, aber spürbar. Besonders schön ist dabei, dass auch andere Figuren zu Wort kommen: Kapitel aus verschiedenen Perspektiven geben der Geschichte Tiefe und machen die Nebenfiguren greifbar.

Der Schreibstil ist, wie von Katharina Herzog gewohnt, bildhaft, flüssig und sehr lebendig. Man spürt förmlich die salzige Meeresluft, hört das Klirren der Gläser im Pub und fühlt Sophies Chaos und Hoffnung gleichermaßen. Auch das Cover ist ein echter Hingucker und spiegelt die Atmosphäre des Romans wunderbar wider: charmant, einladend und liebevoll gestaltet.

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Veröffentlicht am 17.07.2025

Gut gelungen

Eisenblume
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Mit Eisenblume liefert Frida Skybäck den zweiten Fall für das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment – ein Krimi mit düsterer Atmosphäre, historischen Bezügen und einem komplexen Fall, der in einer ...

Mit Eisenblume liefert Frida Skybäck den zweiten Fall für das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment – ein Krimi mit düsterer Atmosphäre, historischen Bezügen und einem komplexen Fall, der in einer verlassenen Psychiatrie seinen Anfang nimmt.

Der Fund einer Leiche in den Ruinen einer alten Klinik führt zu Ermittlungen, die tief in die Vergangenheit reichen. Könnte es sich um einen der Patienten handeln, die in den 1980ern spurlos verschwanden? Die Idee, reale medizinhistorische Hintergründe – wie die umstrittene Praxis früher psychiatrischer Einrichtungen – aufzugreifen, verleiht dem Krimi Tiefe und Authentizität. Besonders spannend ist, wie sich Fredrikas persönlicher Hintergrund in den Fall einwebt, da sie neue Hinweise zum Verschwinden ihrer Mutter erhält.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel übersichtlich. Dennoch plätschert die Handlung über weite Strecken etwas dahin. Die Ermittlungen geraten ins Stocken, Wendungen lassen lange auf sich warten – erst im letzten Drittel zieht das Tempo deutlich an. Dann wird es spannend und fesselnd, wenn auch etwas spät. Das Ende selbst polarisiert: Für manche überraschend, für andere vielleicht etwas enttäuschend.

Die beiden Hauptfiguren sind solide gezeichnet, wirken in ihrer Dynamik aber etwas stereotyp – Fredrika als ehrgeizige Ermittlerin mit emotionalem Gepäck, Henry als skeptischer Kollege. Etwas mehr Tiefe und Entwicklung im Verhältnis der beiden hätte dem Roman gut getan.

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