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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2019

Hatte mir ein wenig mehr gewünscht

Dich schickt der Himmel
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“Dich schickt der Himmel” ist das erste Buch, das ich von Sophie Kinsella gelesen habe. Leider bin ich nicht ganz so begeistert wie erhofft.
Aber damit ihr erstmal wisst, worum es geht, dürft ihr, wie ...

“Dich schickt der Himmel” ist das erste Buch, das ich von Sophie Kinsella gelesen habe. Leider bin ich nicht ganz so begeistert wie erhofft.
Aber damit ihr erstmal wisst, worum es geht, dürft ihr, wie immer, erst den Klappentext lesen: “Fixie führt den Tante-Emma-Laden ihrer chaotischen Familie in London. Für mehr hat sie eigentlich keine Zeit - außer für Ryan, den besten Freund ihres Bruders, zu schwärmen. Als sie den Laptop eines Fremden vor einer einstürzenden Decke rettet, ist das ihre Chance, Ryan nahezukommen. Denn der Jungunternehmer Sebastian besteht darauf, Fixie einen gefallen für ihre gute Tat zu schulden. Und so bitter sie ihn kurzerhand, den arbeitslosen Ryan einzustellen. Eine Bitte, die sich als fatal herausstellt. Und so ist es plötzlich Fixie, die dem charismatischen Sebastian einen Gefallen schuldet ...”
Das Cover finde ich ganz niedlich. Nichts, was ich als “wunderschön” oder “Blickfang” bezeichnen würde, aber trotzdem süß und verspielt.
Der Schreibstil der Autorin ist super leicht und flüssig zu lesen. Ich kam gut durch die Kapitel und fand schnell einen Draht zu der Geschichte. Allerdings waren mir die Kapitel stellenweise etwas zu lang.
Das gesamte Buch wird aus der Sicht von Fixie erzählt, was ich ganz gut fand.
Die Charaktere fand ich sehr interessant. Sie waren alle total verschieden und doch belebten sie das Buch durch ihre Einzigartigkeit. Fixie war mir, für meinen Geschmack, ein wenig zu naiv. Ich konnte viele ihrer Gedankengänge nicht nachvollziehen und somit auch keinen Bezug zu ihr aufbauen. Auch einige Nebencharaktere fand ich ziemlich seltsam. Immer wieder dachte ich mir, das sowas merkwürdiges, doch kein Mensch sagen oder machen würde. Auch dadurch fiel es mir schwer Gefühle in die gesamte Geschichte mit einzubauen. Ich konnte in kaum einer Situation mitleiden oder Anteilnahme aufbringen, da ich die meisten Ereignisse sehr aufgesetzt und überzogen fand. Ein bisschen zu viel Drama um nichts.
Hier und da gab es Momente wo ich über die humorvollen Ausdrücke lachen musste. Auch Entrüstung machte sich an einigen Stellen in mir breit. Aber nichts desto trotz habe ich das gesamte Buch sehr oberflächlich gelesen.
Grundsätzlich hatte die Story, aus meiner Sicht, eine Menge Potenzial, was leider nicht komplett ausgeschöpft wurde.
Die Lovestory kam mir ein wenig zu kurz. Allerdings fand ich das Bild von Familienzusammenhalt, welches ganz deutlich vermittelt wurde richtig schön. In dem Buch wird immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig die Familie ist. Das die Familie vor geht. Und genau der selben Meinung bin ich auch, weshalb ich diese Message des der Geschichte sehr schön fand.
Im großen und ganzen kann ich nicht mehr allzu viel sagen, ohne zu Spoilern.
Aber meiner Meinung nach, ist das Buch keins was man unbedingt gelesen haben muss. Es ist ganz nett für zwischendurch und es konnte mir ein paar schöne Lesestunden bereiten. Es konnte mich unterhalten, nur leider nicht wirklich mitreißen.
Somit vergebe ich 3/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 09.09.2019

Leider nicht so schön, wie erhofft

Campus Love
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“Campus Love - Kayla und Jason” ist der Debütroman von Katharina Mittmann. Durch das wunderschöne Cover, das mir direkt ins Auge gesprungen ist, wurde mein Interesse gleich geweckt. Aber bevor ich näher ...

“Campus Love - Kayla und Jason” ist der Debütroman von Katharina Mittmann. Durch das wunderschöne Cover, das mir direkt ins Auge gesprungen ist, wurde mein Interesse gleich geweckt. Aber bevor ich näher auf meine Meinung zu dem geschriebenen eingehe, dürft ihr den Klappentext lesen:
“Endlich kann Kayla ihren großen Traum folgen: Nach einer harten Zeit hat sie ein Stipendium an der Brown University erhalten. Doch ihre Freude darüber verpufft, als sie gleich am ersten Tag Jason auf ihrem Bett liegend vorfindet, den besten Freund ihrer Mitbewohnerin Rachel. Jason, der selbstbewusst, sorglos und einfach arrogant wirkt. Jason, der genau der Typ Mann ist, mit dem sie nichts mehr zu tun haben will. Jason, den sie auf Anhieb anziehend und attraktiv findet. Dass er Kayla auf dem Campus ständig über den Weg läuft, macht die Sache nicht besser. Als Jason schließlich auch noch in der Buchhandlung auftaucht, in der Kayla jobbt, kommen ihr langsam Zweifel: Ist er vielleicht gar nicht so oberflächlich, wie wie dachte ?
Doch gerade als Kayla beschließt, Jason endlich tu vertrauen, geschieht etwas, das all ihre Befürchtungen zu bestätigen scheint.”
Wie bereits erwähnt finde ich das Cover traumhaft. Ich hab mich direkt verliebt, als ich es zum ersten Mal gesehen hab.
Der Schreibstil der Autorin ist nichts besonderes. Er ist schlicht und einfach gehalten. Man kommt gut durch die Seiten und versteht den Inhalt problemlos. Allerdings haben sich sehr viele Wiederholungen eingeschlichen, was mir persönlich immer extrem auffällt und mich auch ein wenig stört.
Die Länge der Kapitel fand ich, bis auf wenige Ausnahmen, optimal.
Es wird abwechselnd aus der Sicht von Kayla und Jason erzählt und wie die meisten von euch bereits wissen, ist das mir die liebste Art.
Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere waren mir sympathisch. So unterschiedlich sie alle auch waren, so haben sie trotzdem Leben in die Story eingehaucht. Ein buntes durcheinander, das den Sympathiefaktor hat steigen lassen. Hin und wieder fand ich einige Reaktionen und Momente etwas überzogen. Es sollte etwas Spannung und Drama aufkommen lassen, hat auf mich allerdings sehr aufgesetzt und gewollt gewirkt. Leider konnte ich in der gesamten Geschichte keinen wirklich Bezug zu den Charakteren und den Handlungen aufbauen. Es fehlte mir an Tiefgang und Leidenschaft in der Ausdrucksweise. Auf mich wirkte vieles sehr oberflächlich und emotionslos.
Aber ich hab auch positive Aspekte für euch. Der Humor in der Geschichte war voll und ganz etwas für mich. Kayla’s und Jason’s Schlagfertigen Konversationen waren genial. Immer wieder zuckten meine Mundwinkel beim lesen nach oben.
Auch an Erotik hat es in dem Buch nicht gefehlt.
Hin und wieder gab es, für mich unerwartete, Ereignisse. Momente mit denen ich echt nicht gerechnet hätte.
Auch konnte mich das Buch gut unterhalten. Das Setting hat mir ebenfalls gut gefallen. Im übrigen ist das Buch für die momentane Jahreszeit perfekt. Es verleitet dazu es sich auf dem Sofa, mit einer Kerze und einer Kucheldecke gemütlich zu machen und auf den Herbst zu warten.
Die Geschichte hat eine Menge Potenzial, denn ich denke das es etwas ganz besonderes hätte werden können. Schade, das es nicht wirklich ausgeschöpft wurde.
Das Ende kam mir dann doch etwas zu abrupt. Da hätte ich mir tatsächlich ein wenig mehr gewünscht.
Wie bereits erwähnt, war es von meiner Warte aus nichts besonderes. Etwas, was man gerne lesen kann, aber nicht zwingend muss.
Zum abschalten und um einfach eine locker leichte Lektüre zu lesen, ist dieses Buch wirklich gut.
Somit vergebe ich solide 3/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 07.09.2019

Gelungener Auftakt

Finde mich. Jetzt
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„Finde mich. Jetzt“ ist der erste Band einer Reihe Reihe und der Debütroman von Kathinka Engel.
Die Geschichte war eine, die ich so noch nie gelesen habe.
Aber erstmal dürft ihr den Klappentext lesen, ...

„Finde mich. Jetzt“ ist der erste Band einer Reihe Reihe und der Debütroman von Kathinka Engel.
Die Geschichte war eine, die ich so noch nie gelesen habe.
Aber erstmal dürft ihr den Klappentext lesen, um euch ein Bild von dem Inhalt zu machen:
„Von der Liebe bitter enttäuscht, zieht Tamsin zum Literaturstudium ins kalifornische Pearley. Sie möchte sich auf sich selbst konzentrieren, den Männern hat sie ein für alle mal abgeschworen. Doch dann trifft sie auf Rhys. Er ist unnahbar und faszinierend. Was Tamsin nicht weiß: Er saß seine gesamte Jugend unschuldig im Gefängnis. Jetzt muss sich Rhys plötzlich in einer ihm völlig fremden Welt behaupten. Auch er fühlt sich zu Tamsin hingezogen, die ihm voller Tatendrang hilft, das Verpasste nachzuholen. Langsam beginnt er, wieder zu vertrauten. Doch Rhys hat Tamsin noch längst nicht alles erzählt ...“
Das Cover finde ich wunderschön. Ich liebe die Farben, die Schrift und ganz besonders fasziniert mich, das es so schön glitzert und funkelt. Damit hat man mich direkt für ein Cover gewonnen. Typisch Mädchen, ich weis.
Übrigens sieht der Buchrücken genauso toll aus !
Auch die erste Seite von jedem Kapitel ist wirklich hübsch aufgemacht.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Rhys und Tamsin erzählt, was mir persönlich in diesem Genre am besten gefällt.
Der Schreibstil der Autorin konnte mich leider nicht so umhauen. Er war sehr schlicht und einfach gehalten und hatte somit hier und da seine Schwächen. Ich konnte mich aufgrund dessen oft in einige Situationen nicht so wirklich hineinversetzen und hab somit das Buch realtiv oberflächlich gelesen.
Die Protagonisten waren wirklich toll. Diesmal war der Mann eher unerfahren und die Frau offener und entscheidungsfreudiger. Diese Art der Umsetzung fand ich wirklich klasse und gut gelungen.
Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. Was auch ein Grund dafür ist, das ich mich auf den zweiten Band riesig freue.
Die Geschichte selbst war für mich etwas ziemlich neues. So wie diese aufgebaut war, hab ich noch nichts gelesen.
Sie lud zum träumen ein und hatte einige unerwartete Wendungen.
Das Schicksal von Rhys war total erschreckend. Seine Situation und seine Erlebnisse waren wirklich nicht ohne und haben ihn sehr zerbrechlich wirken lassen.
Tamsin ist eine starke, selbstbewusste Frau, die Leben und Freude in die Geschichte gebracht hat.
Das Buch verbirgt eine unheimlich schöne Liebesgeschichte, die einige Überraschungen mit sich bringt.
Wie ich bereits zu Anfang gesagt habe, war der Schreibstil für mich zu schlicht. Deshalb fehlte mir an vielen Stellen der Tiefgang und die Emotionale Anteilnahme meinerseits. Ich hab mir immer wieder mehr Gefühl gewünscht, aber es kam bei mir leider nicht ganz an.
Auch ging mir das Ende ein wenig zu schnell.
Trotzdem war die Story echt schön und romantisch und für zwischendurch, um vom Alltag abzuschalten, perfekt. Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Wiederaufarbeitung. Eine Geschichte, die einem Hoffnung gibt.
Somit vergebe ich 4/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 07.09.2019

Crew !

Crew (Wolf Crew 1)
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„Crew“ ist der erste Band einer Reihe von Tijan. Bei dem Buch bin ich ein wenig hin und hergerissen, denn einerseits hatte es wirklich spannende Handlungsstränge, aber andererseits weis ich bis jetzt noch ...

„Crew“ ist der erste Band einer Reihe von Tijan. Bei dem Buch bin ich ein wenig hin und hergerissen, denn einerseits hatte es wirklich spannende Handlungsstränge, aber andererseits weis ich bis jetzt noch nicht ganz, worum es so wirklich in dem Buch geht.
Hier erstmal der Klappentext:
„Um in der Stadt zu überleben, in der ich wohne, gibt es zwei Optionen.
Du kannst zu den Normalos gehören - Cheerleader, Sportler, Mitglied des Debattierteams oder im Jahrbuchkomitee sein. Du kannst so tun, als wäre unser Leben gewöhnlich.
Oder du bist Crew.
Beleidigst du und, tun wir dir weh.
Verletzt du uns, zeigen wir dir, was wirkliche Schmerzen sind.
Legst du dich mit und an, löschen wir dich aus.
Mein Name ist Bren. Ich bin die einzige Frau in der Wolf Crew - der besten, wildesten und gefährlichsten Crew, die es gibt. Und wir haben eine Regel: Man darf sich innerhalb der Crew nicht verlieben.
Tja ... zu spät.“
Dieser Klappentext klingt für mich extrem aufregend und vielversprechend. Allerdings habe ich aufgrund dessen eine etwas andere Geschichte erwartet, als ich sie bekommen habe.
Das Cover gefällt mir in seiner Schlichtheit sehr gut. Auch wenn es nichts besonderes ist, hat es beim ersten Blick mein Interesse geweckt.
Der Schreibstil von Tijan ist überaus Gewöhnungsbedürftig. Viele Sätze waren für meinen Geschmack einfach zu abgehackt und zu Anfang auch oft zusammenhanglos. Ich brauchte sehr lange um in die Geschichte rein zu kommen und um nachzuvollziehen was in vielen Situationen passiert ist. Ich musste einige Sätze mehrmals lesen um zu verstehen was da gerade Thema ist .
Das gesamte Buch wird ausschließlich aus der Sicht von Bren erzählt. So konnte man immer wieder ihre Gedanken und Gefühle mitverfolgen.
Das „Crew-System“ hab ich übrigens bis zum Ende nicht ganz verstanden. Sie sind gewalttätig, respektlos und man merkt, das sie mehr Aufsehen erregen, als andere Schüler. Sie stehen überall im Mittelpunkt und werden von allen gefürchtet. Etwas unrealistisch an dem ganzen fand ich, das die Protas so jung waren. Sie gingen auf die Highschool und es wurde erwähnt, das Bren 17 Jahre alt ist. Verwunderlich finde ich da, das sie die ganze Zeit bewaffnet ist und es als völlig normal dargestellt wird.
Wie ihr seht, fand ich viele Dinge etwas seltsam.
Auch die Liebesgeschichte, die im Klappentext angedeutet wird, wurde recht spät zum Thema. Erst im letzten Drittel gingen die knisternden Annäherungsversuche los. Das fand ich sehr schade, denn eigentlich dachte ich, das dies das Hauptthema des Buches wäre.
Zum Ende hin hatte das Buch einen leichten Cliffhanger. Nichts außergewöhnliches, aber dennoch etwas, das mich auf den zweiten Band neugierig macht.
Das letzte Drittel der Geschichte hingegen hat mich dann doch gepackt. Es wurde immer spannender, aufregender und ich habe auch mehr Sinn in der Story gesehen. Dinge die unerwartet kamen und mich in meinem Lesefluss bestärkt haben.
Ich konnte mich mehr ins Geschehen hineinversetzen und hatte das Gefühl, das es endlich eine Handlung hat. Eine Handlung, die zum Weiterlesen animiert.
Leider hat mir diese Entwicklung viel zu lange gedauert.
Im Endeffekt kann ich sagen, das es eine nette Lektüre für zwischendurch ist, wenn man mit ganz ganz viel Geduld an das Buch heran geht. Außerdem würde ich es nicht für minderjährige empfehlen, da die Gewaltszenen doch sehr detailliert beschrieben werden und somit, meiner Meinung nach nicht für jüngere Leser geeignet sind.
Ich vergebe 3/5 Sterne ⭐️

Veröffentlicht am 07.09.2019

Mal ein anderes Buch von CoHo

Too Late
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Heute möchte ich euch wieder ein Buch von Colleen Hoover vorstellen. Es ist ganz anders, als die Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe. Viel düsterer und gefährlicher. Aber bevor ich näher auf mein ...

Heute möchte ich euch wieder ein Buch von Colleen Hoover vorstellen. Es ist ganz anders, als die Bücher die ich bisher von ihr gelesen habe. Viel düsterer und gefährlicher. Aber bevor ich näher auf mein Leseerlebnis eingehe dürft ihr erstmal den Klappentext lesen:
„Die Hölle - nichts anderes ist die Beziehung von Sloan zu dem Drogenboss Asa Jackson. Gäbe es nicht ihren kranken Bruder, den Asa finanziell unterstützt, wäre sie von heute auf morgen auf und davon.
Für Asa hingegen ist Sloan das beste was ihm je passiert ist: Sloan ist seine einzige Liebe, eine wahre Obsession, seine allergrößte Leidenschaft und er ist davon überzeugt, dass es sich umgekehrt genauso verhält.
Doch dann taucht Carte auf - ein Undercover-Cop, der mithelfen soll, Asa auffliegen zu lassen. Carter verliebt sich Hals über Kopf in Sloan und sie sich in ihn - Hochverrat für den cholerischen Asa. Ein gefährliches Dreiecksspiel beginnt, bei dem es bei Carter und Sloan um alles geht.“
Wer meine Rezensionen schon länger verfolgt, weis das ich immer mit meiner Meinung zu dem Cover beginne. Auch diesmal mache ich keine Ausnahme: Mir gefällt es überhaupt nicht. Als ich es das erste mal gesehen habe war das erste was ich gedacht habe „woah, ist das mal ein hässlichen Cover“ ?
Allerdings passt es sehr gut zum Inhalt. Ich finde nämlich, das die Farben und die verzerrte Person im Hintergrund nach einem Trip aussehen. Also so, als ob jemand sich eine Pille oder sowas geschmissen hätte.
Schön finde ich es aber trotzdem nicht.
Auch der Titel passt sehr gut zum geschriebenen.
Colleen Hoover’s Schreibstil ist für mich einfach nur einzigartig. Man ist direkt von der ersten Seite an direkt in der Gesichte drin und es fesselt einen auf eine ganz besondere Weise.
Es wird sowohl aus der Sicht von Sloan und Asa erzählt, als auch aus der Sicht von Carter.
Die Charaktere waren unglaublich gut ausgearbeitet. Vor allem Asa hatte eine so dunkle Ausstrahlung und war in seinem ganzen Dasein extrem realistisch und authentisch.
Auch Sloan fand ich überaus spannend und fand die Situation in der sie sich befand unheimlich erschreckend. Der einzige Charakter, der meiner Meinung nach sehr schwach war, war Carter. Denn sein tun und handeln war für mich extrem unrealistisch und einfallslos.
Die Liebesgeschichte war meiner Meinung nach nicht wirklich nachvollziehbar, da ich viele Widersprüche darin gesehen habe.
Nichts desto trotz war das Buch mega spannend. Ich war so oft schockiert, entsetzt und wütend. So absurd Asa‘s verhalten auch war, es war dennoch nachvollziehbar. Versteht mich bitte nicht falsch, Asa war mir absolut nicht sympathisch. Aber er war meiner Meinung nach, die einzige Person, die wirklich authentisch dargestellt wurde.
Stellenweise war das Buch schon ein wenig überdramatisert, so sehr, das ich mir dachte das es schon echt zu viel des Guten war.
Am liebsten haben mir tatsächlich die Stellen rund um Asa und seine Psychosen gefallen. Sie waren so echt, so entsetzlich, so ekelhaft und doch unheimlich spannend.
Ich kann leider nicht allzu sehr in die Tiefe gehen, da ich einen großen Wert auf Spoilerfreie Rezensionen lege.
Das Buch ist meiner Meinung nach keins, was man unbedingt gelesen haben muss. Es ist zwar aufregend, aber viel zu viele Stellen waren mir nicht gut genug durchdacht.
Ich möchte dazu noch sagen, das die Altersempfehlung ab 18 gerechtfertigt ist. Vorher würde ich das Buch echt niemandem empfehlen.
Für mich ist es bisher das schwächste Buch der Autorin. Trotz der Spannung, konnte ich keine wirklichen Gefühle aufbringen und konnte auch nicht wirklich mit den Protoganisten mitfiebern.
Somit vergebe ich 3,5/5 Sterne ⭐️