Cover-Bild Too Late

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14,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 22.03.2019
  • ISBN: 9783423790444
Colleen Hoover

Too Late

Roman
Katarina Ganslandt (Übersetzer)

#lovehell

Die Hölle – nichts anderes ist die Beziehung von Sloan zu dem Drogenboss Asa Jackson. Gäbe es nicht ihren kranken Bruder, den Asa finanziell unterstützt, wäre sie von heute auf morgen auf und davon. Für Asa wiederum ist Sloan das Beste, das ihm jemals passiert ist: Sloan ist seine einzige Liebe, eine wahre Obsession, seine allergrößte Leidenschaft, und er ist davon überzeugt, dass es sich umgekehrt genauso verhält.
Doch dann taucht der Undercover Cop Carter auf …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2019

Düster, gewaltig, grandios!

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"Jeder weiß, dass es gefährlich ist, zu sehr zu lieben. Aber ich konnte nicht anders."

Too Late - zu spät. Man liest die ersten Sätze, die erste Seite, das erste Kapitel - eh man sich versieht hat einen ...

"Jeder weiß, dass es gefährlich ist, zu sehr zu lieben. Aber ich konnte nicht anders."

Too Late - zu spät. Man liest die ersten Sätze, die erste Seite, das erste Kapitel - eh man sich versieht hat einen dieses Buch vollkommen in seinen Bann gezogen und es ist zu spät, man kann es nicht mehr aus der Hand legen.

Colleen Hoover, dieser Name sagt bestimmt sehr vielen Lesern von Liebesromanen etwas. Sie ist bekannt für ihre wunderschönen und fantastischen Jugendromane, die ich allesamt gelesen und ins Herz geschlossen habe. Von Too Late, einem zuerst eher nebensächlichen Projekt ihrerseits, hatte ich schon vor einiger Zeit ab und an mal gehört, aber es ist bei mir irgendwann immer wieder untergegangen. Letzten Herbst sah ich dann, dass Too Late auf Deutsch als Taschenbuch erscheinen wird und von da an konnte ich es kaum erwarten. Die Handlung und das Thema des Romans unterschieden sich sehr von dem, was sie üblicherweise schrieb, was das Warten auf das Buch besonders spannend machte. Ich wusste absolut nicht was mich da erwartet, egal, wie viele Vermutungen ich anstellte. Egal, was ich mir ausgemalt hatte - letztendlich übertraf diese Story meine Vorstellungen.

Auf der ersten Seite taucht man dank des flüssigen Schreibstils, wie man ihn von Colleen Hoover kennt, sofort in die Handlung ein. Sloan, eine junge Studentin, führt eine Beziehung zu dem Drogenboss Asa Jackson. Doch was er als seine größte und einzig wahre Liebe betrachtet, ist für sie die Hölle. Allein die Tatsache, dass Asas dreckiges Geld den Pflegeheimplatz ihres jüngeren Bruders ermöglicht, zwingt sie zum Bleiben. Was beide nicht wissen ist, dass die Polizei dem Kartell auf die Schliche gekommen ist, und bereits an der Zündschnur für die Sprengung arbeitet - Undercover-Cop Carter soll dabei mithelfen. Er mimt den Mittelsmann zwischen Asa und dessen Kunden, doch die Ermittlungen haben noch nicht mal richtig begonnen, da begegnet er Sloan. Das Knistern zwischen den beiden ist nicht zu übersehen, jedoch entwickelt sich die Situation rasch zu einem hochgefährlichen Versteckspiel um Leben oder Tod in einem hauchdünnen Netz aus Lügen und Verbrechen.

"Die Liebe findet dich in der Tragödie."

Die mal längeren, mal kürzeren Kapitel sind aus der Sicht von Sloan, Carter und Asa geschrieben, weshalb man als Leser oft nicht mehr weiß, was man jetzt denken und fühlen soll. Die Spannung ist greifbar und die Stimmung schlägt von einem Wort auf das andere um. Man muss immer auf der Hut sein, Vermutungen braucht man gar nicht erst anstellen. Was als nächstes kommt, ist bis zur letzten Seite ungewiss.

Die Hauptcharaktere sind alle drei einzigartig und echt. Sie entspringen förmlich den Seiten und man kann sie in Gedanken vor sich sehen. Alles, was sie fühlen, habe ich auch gefühlt. Ich habe gelacht, geweint, war schockiert, war gerührt. Das war mehr als nur eine Achterbahnfahrt der Gefühle, das war ein Rausch. Ein Rausch mit extrem hoher Suchtgefahr. Man zittert, die Gedanken überschlagen sich, dein Herz ist vollkommen überlastet, aber trotzdem geht immer noch mehr. Lesen auf eigene Gefahr.

"Die falsche Liebe zieht einen runter wie ein schwerer Anker. Die richtige schenkt einem Flügel."

Zum Thema Gefahr: Das Thema dieses Buches dessen Umsetzung ist nichts, was man öfter mal irgendwo liest. Es ist rau, es ist düster, es haut einen um. Wer sich nicht wirklich sicher ist, ob er damit umgehen kann, der sollte vorsichtig sein. Wenn man es allerdings einmal gelesen hat, bekommt man es so schnell nicht mehr aus dem Kopf, denn es ist einzigartig. Colleen Hoover damit etwas Gewaltiges geschaffen.

Hat sich der Kauf dieses Buches gelohnt? Ohne Widerrede.
Würde ich es nochmal lesen? Definitiv. Mehrmals.

Die Worte gehen dir unter die Haut, die Story legt dich in Fesseln und lässt dich so schnell nicht wieder los, du gehst an dein Limit. Wenn du damit umgehen kannst, dann lass dir dieses Buch definitiv nicht entgehen.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Es wird düster bei Colleen Hoover

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Inhalt:
Eigentlich würde sich Sloan gerne von ihrem Freund Asa trennen, denn mit seinen Machenschaften als Drogenboss, von denen sie vor kurzem erfahren hat, ist sie gar nicht einverstanden. Wäre da nur ...

Inhalt:
Eigentlich würde sich Sloan gerne von ihrem Freund Asa trennen, denn mit seinen Machenschaften als Drogenboss, von denen sie vor kurzem erfahren hat, ist sie gar nicht einverstanden. Wäre da nur nicht ihr kleiner Bruder, dessen Heimkosten Asa zahlt. Doch dann taucht Carter auf, ein Undercover-Cop, der sich unter Asas Leute gemischt hat, und weckt ungeahnte Gefühle in ihr.

Meine Meinung:
"Too Late" ist mal ein etwas anderer Roman von Colleen Hoover. Es geht auch wieder um eine Liebesgeschichte, doch wesentlich düsterer als alles, was ich bisher von ihr gelesen habe.

Sloan ist mit dem Drogenboss Asa zusammen, der sie zwar schon zu lieben scheint, aber dabei eher als seinen persönlichen Besitz ansieht. Dies stellt die Autorin auch ganz ungeschönt dar. Er ist eifersüchtig, wenn Sloan nur einen anderen Mann anschaut und wenn er Sex möchte, lässt er keine Ruhe und bearbeitet sie solange, bis sie nachgibt oder nimmt sie einfach im Schlaf. Sloans Gefühle für Asa sind schon länger nicht mehr da, auch wenn sie sich immer wieder einredet, die guten Seiten an ihm zu sehen. Sie hat auch schon versucht ihn zu verlassen, doch da sie Geld für ihren kleinen Bruder von ihm benötigt, ist sie wieder zu Asa zurück. Dass das falsch ist, weiß sie selber, und gerade diesen Gewissenskonflikt fand ich gut dargestellt im Buch. Als Carter dann in Sloans Leben tritt, merkt sie erst, wie gefährlich Asa ihr überhaupt werden kann. Vorher hat sie nicht wirklich darüber nachgedacht (oder wollte es nicht tun), dass es vielleicht gar nicht so einfach sein könnte, ihn zu verlassen.

Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt. Bei Sloans Perspektive hat in mir quasi eine permanente Anspannung geherrscht, da ich einfach Angst um sie hatte, die es mir auch unmöglich gemacht hat, das Buch am Stück zu lesen, auch wenn es mich sehr gefesselt hat. Asas Perspektive fand ich ziemlich krank, aber gerade deswegen irgendwie auch sehr spannend. Es war einfach interessant zu lesen, was in seinem Kopf so vor sich geht, auch wenn das echt abstoßend war. Auch Carters Perspektive fand ich spannend. Er nimmt Sloan zunächst als total oberflächliche Person wahr, bis er langsam dahinter kommt, weswegen sie wirklich mit Asa zusammen ist.

Das Buch ist auch vom Aufbau her anders, als andere Bücher der Autorin. Denn ursprünglich war es für sie nur eine Schreibübung, die sie eigentlich gar nicht veröffentlichen wollte. So kommt nach zwei Dritteln des Buches schon der Epilog, und zwar ein recht langer. Danach folgt ein Prolog und anschließend noch mal ein Epilog. Dazu auch noch eine Erklärung der Autorin, dass sie sich einfach nicht von den Charakteren lösen konnte und daher immer weiter geschrieben hat. Ich fand den ersten Epilog und den Prolog echt gut, doch den zweiten Epilog hätte die Autorin meiner Meinung nach ruhig weg lassen können. Der war mir einfach zu viel des Guten und hat ziemlich konstruiert dramatisch gewirkt und nicht so "echt" bzw natürlich dramatisch, wie ich es von Colleen Hoover gewohnt bin.

Fazit:
"Too Late" ist mal ein etwas anderer Roman, als man es von Colleen Hoover gewohnt ist. Er erzählt eine düstere Liebesgeschichte, die sich auch nicht scheut, Gewalt zu zeigen und fast kein Ende findet. Von mir gibt es 4 von 5 Muscheln für dieses, für meine Verhältnisse, andere Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 12.11.2019

ein ganz anderer hoover!

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wie ich so lang um die Autorin herum kommen konnte, ist mir nach diesem buch ein rätsel.
dieses buch ist grossartig und hat sich direkt in die top 10 katapultiert! hier handelt es sich nicht um eine typische ...

wie ich so lang um die Autorin herum kommen konnte, ist mir nach diesem buch ein rätsel.
dieses buch ist grossartig und hat sich direkt in die top 10 katapultiert! hier handelt es sich nicht um eine typische liebesgeschichte, in der eine frau einen mann kennenlernt, drama drama und happy-end.. nene leute! hier geht es richtig zur sache! thriller, action, spannung, liebe, romantik - alles dabei. ich konnte dieses buch gar nicht zur seite legen und habe es fast in einem zug gelesen, weil ein höhepunkt gleichzeitig die nächste spannung aufgebaut hat. ab einem bestimmten punkt hatte man die möglichkeit, schlussfolgerungen zu der handlung zu ziehen, aber dann kam der plott und man war wieder komplett aufgeschmissen mit den ganzen gefühlen, die dieses buch auslöst. teilweise war ich wirklich verzweifelt, habe mit beiden parteien mitfiebern und leiden können, die autorin hat einen wirklich unglaublichen schreibstil. ich wäre niemals auf diese handlung mit den windungen und gedanken gekommen. ein großes lob geht an die autorin, die sich unfassbar intensiv mit psychischen krankheiten und verhaltensweisen des menschen auseinandergesetzt haben muss.

Veröffentlicht am 12.11.2019

Unglaublich frisch und spannend

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Worum geht es?

Sloan ist die Freundin des Drogenbosses Asa Jackson. Doch jeden Tag geht sie durch die Hölle. Wenn es nur um sie gehe, wäre Sloan schon lange geflohen, doch jeden Tag hält sie für die Menschen, ...

Worum geht es?

Sloan ist die Freundin des Drogenbosses Asa Jackson. Doch jeden Tag geht sie durch die Hölle. Wenn es nur um sie gehe, wäre Sloan schon lange geflohen, doch jeden Tag hält sie für die Menschen, die sie liebt, durch. Bis sie Carter, einen Undercover-Cop, der Asa hinter Gitter bringen will, kennenlernt. Schon bald beginnt ein gefährliches Dreiecksspiel, bei dem Sloan und Carter in höchste Gefahr geraten.

Wichtiger Hinweis: In diesem Buch gibt es Sex- und Gewaltszenen die erst ab achtzehn gelesen werden sollten! Dieser Hinweis stand leider erst am Ende des Buches, obwohl er definitiv an den Anfang sollte. Ich möchte hier auch eine Trigger-Warnung für Personen aussprechen, die von sexueller Gewalt betroffen sind. Ich finde, es ist wichtig zu wissen, dass so etwas in dem Buch eine Rolle spielt, bevor man es liest.

Meine Meinung:

Inhalt:
Den Inhalt fande ich sehr spannend und ich habe das Buch verschlungen. Das Dreiecksspiel hat die Geschichte sehr spannend gemacht und man hat mit den Personen richtig mit gefiebert. Das Buch lässt einen darüber nachdenken, wie weit man selber für die Personen gehen würde, die einem am Herzen liegen. (Achtung eventuelle Spoiler!) Außerdem zeigt sie auf, wie schwer Vergewaltigungen manchmal zu erkennen sind. Ist es einvernehmlich, wenn der Gegenüber einfach keinen Widerspruch erhebt? Oder nur, wenn er ausdrücklich sagt, dass er /sie das möchte? Außerdem wird gezeigt, wie schnell Opfer die Schuld auf sich selber schieben und bei sich die Fehler suchen, anstatt beim Gegenüber.

Protagonisten:
Sloan als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine wirklich starke Frau und ich habe großen Respekt vor ihren Handlungen. Auch wenn ich mich manchmal gefragt habe, ob man sich wirklich so weit erniedrigen lässt ohne Gegenwehr. Allerdings hatte sie ja ihre Gründe, die ich durchaus verstehen kann. Auch Carter hat mir sehr gut gefallen. Er war ein wirklich toller Charakter. Asa hat mir natürlich nicht gefallen, wobei das ja so beabsichtigt war. Allerdings hatte ich am Ende wirklich Mitleid mit ihm, auch wenn das seine Taten nicht rechtfertigt.

Schreibstil: Der Schreibstil von Collen Hoover war sehr angenehm und ich kahm sehr gut in der Geschichte voran. Es hat sich wirklich sehr flüssig und schnell lesen lassen, was mir sehr gefallen hat.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Es war mal eine etwas andere Liebesgeschichte und ich habe schon oft gehört, dass dieses Buch sich sehr von Colleen Hoovers anderen Büchern unterscheidet. Dies kann ich jedoch nicht beurteilen, da dieses mein erstes Buch von der Autorin ist.
Wichtig finde ich jedoch, dass man die Anweisung am Ende des Buches vor dem Buch liest. Hier wird etwas zur Entstehung des Buches gesagt, was die Reihenfolge der Kapitel besser erläutert. Ebenso wie die Warnung ausspricht, die ich am Anfang meiner Rezension geschrieben habe. Diese Anmerkung hätte einfach vorne ins Buch gehört.
Insgesamt fande ich das Buch sehr spannend und toll.

Meine Bewertung: 4 / 5 🌟

Veröffentlicht am 10.11.2019

Verliebt in CoHo

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Das erste Buch, das ich von Colleen Hoover gelesen habe und direkt wurde ich ihr Fan. Too Late ist eine meiner Lieblingsbücher. Ich habe mir echt nichts bei dem Buch gedacht und dann hat es einfach KA-BOOM ...

Das erste Buch, das ich von Colleen Hoover gelesen habe und direkt wurde ich ihr Fan. Too Late ist eine meiner Lieblingsbücher. Ich habe mir echt nichts bei dem Buch gedacht und dann hat es einfach KA-BOOM gemacht. Ich hab verliebt, diese Frau ist einfach genial. Sie ist und bleibt eine meiner Lieblings Autorinnen.

Worum geht es ?:
Sloan ist an ihren Drogendealer Freunde Asa gekettet. Normalerweise würde sie ihn verlassen, doch das kann sie nicht, da er das Geld auftreibt, um den Aufenthalt von Sloans Bruder in der Klinik und somit auch die Versorgung um ihn finanziert. Sloan könnte ohne ihn für diese Kosten nicht allein aufkommen. Somit erträgt sie ihn und all seine Launen lässt all möglichen Dinge über sich ergehen. Bis Carter (Luke) auftaucht, ein Undercovercop, der ihr Leiden bemerkt.

Protagonisten:
Sloan ist eine sehr starke Frau, sie erträgt sehr viel Schmerz aus Liebe zu ihrem Bruder. Es ist toll, das so eine starke Persönlichkeit dabei ist. Asa ist natürlich das typische psychopathische Arschloch, sowie man es sich am besten vorstellen kann. Und Carter ist ganz typisch, der kleine Retter in der Not. Jeder von ihnen ist auf seine Weise besonders gelungen.

Schreibstil::
Es lässt sich super lesen. Colleen schreibt aus drei unterschiedlichen Sichten, Sloan, Asa und Carter. Es ist kaum zu fassen, wie eine Person drei verschiedene Charaktere "sein" kann. Es ist als würde Colleen sich in diese Charaktere spalten. Man versteht jede Denkweise und alle Ansichten der Protagonisten. Wie sie das Schreiben kann finde ich einfach faszinierend.

Danke an alle die sich die Zeit genommen haben um meine Rezension zu lesen !