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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2021

Was davon ist die Realität?

Eine Geschichte, die uns verbindet
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Worum geht es? Die Tochter der Schriftstellerin Flora verschwindet beim Verstecken spielen auf mysteriöse Art und Weise. Der Autor Romain Ozorski kontrolliert das Verhalten seiner Romanfigur Flora. Doch ...

Worum geht es? Die Tochter der Schriftstellerin Flora verschwindet beim Verstecken spielen auf mysteriöse Art und Weise. Der Autor Romain Ozorski kontrolliert das Verhalten seiner Romanfigur Flora. Doch was hat sein eigener Sohn damit zu tun, welche Rolle spielt Flora in seinem realen Leben?

Die Charaktere in diesem Buch wurden gut ausgebaut, sind mir aber nicht ans Herz gewachsen. Die Story hat mich zwar unterhalten, jedoch ist sie auch kurzweilig und teilweise sehr verwirrend. Es gibt viele verschiedene Zeitstränge, unterschiedliche Erzählweisen und zum Schluss hat es bei mir für viel Verwirrung gesorgt bei der Auflösung.

Besonders gut gefällt mir der Buchtitel, da er perfekt zur Geschichte passt und mir haben die kurzen Zitate am Anfang jedes Kapitels sehr gefallen.

Fazit: Für mich ist es ein schwaches Musso Buch. Es ist interessant zu lesen, sorgt aber hin und wieder für Verwirrung und unterbricht dadurch den Lesefluss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2017

Wie der Phönix aus der Asche

Wie das Feuer zwischen uns
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Worum geht es? Alyssa und Logan sind beste Freunde und könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Alyssa in einem wohlhabenden Haus aufwächst, lebensfroh ist und ihre Ziele verfolgt, hatte Logan nicht ...

Worum geht es? Alyssa und Logan sind beste Freunde und könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Alyssa in einem wohlhabenden Haus aufwächst, lebensfroh ist und ihre Ziele verfolgt, hatte Logan nicht so viel Glück im Leben. Er wächst unter katastrophalen Bedingungen auf. Seine Eltern sind beide Alkoholiker und Drogenabhängig und kümmern sich überhaupt nicht um ihren Sohn. Er ist launisch, selber abhängig und fühlt sich wertlos. Die beiden haben aber eine Sache gemeinsam: Beide sehnen sich nach der Liebe ihrer Eltern, auch wenn sie diese nicht bekommen. Als die beiden sich dann ineinander verlieben, kommt es ganz anders, als erwartet.. Logan verschwindet spurlos und Alyssa muss sich damit abfinden, dass ihre große Liebe sie verlassen hat.

Die Charaktere in diesem Buch sind einfach der Wahnsinn. Man fühlt sofort mit ihnen mit, will sie beschützen und in den Arm nehmen. Ich fand die beiden Hauptprotagonisten sehr sympathisch und gut dargestellt. Es wurde nichts verschönert, und auch wenn es viele Klischees gab, haben diese gut gepasst und waren nicht „zu viel des Guten“.

Die Autorin hat einen sehr schönen und angenehmen Schreibstil. Man kann das Buch so weg lesen, ohne Pause dazwischen. Als Leser möchte man ständig wissen, wie es weitergeht, bzw. wie die Geschichte ausgehen wird.

Fazit: Mich konnte das Buch von Anfang an begeistern. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt, und mitgefiebert, dass es gut ausgehen wird. Mir hat schon der Vorgänger sehr gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass auch Band 2 sooo gut sein wird. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Humor
  • Spannung
  • Thema
Veröffentlicht am 07.07.2017

Die Esche in Paris..

Liebe findet uns
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Worum geht es? Heather hat gerade erfolgreich die Uni abgeschlossen und begibt sich mit ihren beiden besten Freundinnen auf eine Europareise, bevor sie im Herbst eine Stelle in New York antreten wird. ...

Worum geht es? Heather hat gerade erfolgreich die Uni abgeschlossen und begibt sich mit ihren beiden besten Freundinnen auf eine Europareise, bevor sie im Herbst eine Stelle in New York antreten wird. Sie möchte neue Orte entdecken, Spaß haben und das Leben genießen, dann trifft sie Jack und verliebt sich unsterblich in ihn. Sie verbringen einen wunderschönen Sommer, reisen zusammen und erkunden die Orte, die Jack's Großvater in seinem Tagebuch niedergeschrieben hat. Alles scheint perfekt und vollkommen zu sein, bis Jack eines Tages verschwindet und Heather nicht weiß, was passiert ist. Was hat Jack dazu gebracht wie aus dem Nichts zu verschwinden? Liebt er sie nicht so sehr, wie sie ihn?

Zu den Charakteren kann ich sagen, dass ich sie alle ganz toll fand. Authentisch, sympathisch, aufgeweckt, lebensfroh und herzlich. Die Autorin hat es geschafft, dass sie alle recht schnell greifbar waren und jeder seinen wichtigen Teil zu der Geschichte beigetragen haben. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten. Flüssig, schnell zu lesen, sodass man in kurzer Zeit mit dem Buch durch ist, da es sehr ergreifend und packend geschrieben ist.

Die Liebesgeschichte an sich ist wunderschön und man hat viele tolle Lesemomente mit Heather und Jack. Als Leser reist man mit ihnen durch all die schönen Länder und Städte und man hat das Gefühl, man ist ganz vorne mit dabei. Manche Details sind nicht realistisch und auch das Ende ist nicht sehr originell, da man es schon aus vielen anderen Büchern kennt, jedoch hat es der Geschichte nicht geschadet und ich hatte viel Spaß beim Lesen.

Fazit: Eine ergreifende Liebesgeschichte, die sich quer durch Europa zieht und einen nicht mehr loslässt. Kann ich nur empfehlen!

Veröffentlicht am 14.06.2017

Psychothriller? Wohl eher nicht..

Du stirbst nicht allein
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Worum geht es? Drei Mädchen wurden getötet und der Mörder läuft noch frei herum, bis er erneut zuschlägt. Die Familien der Mädchen haben eine kleine Gruppe gegründet, um sich gegenseitig beizustehen. Polizistin ...

Worum geht es? Drei Mädchen wurden getötet und der Mörder läuft noch frei herum, bis er erneut zuschlägt. Die Familien der Mädchen haben eine kleine Gruppe gegründet, um sich gegenseitig beizustehen. Polizistin Leanne tappt im Dunkeln und es gibt keine Anhaltspunkte, bis die ersten Anzeichen auftauchen.

Ich konnte mich nur schwer auf die Geschichte einlassen. Mit vier Familien, deren ganzen Namen und Beziehungen, empfand ich es als sehr anstrengend diese auseinander zu halten. Viele Namen klingen gleich, man weiß am Anfang noch nicht so ganz, wieso jetzt so viele Namen und Personen erwähnt werden. Mich hat das sehr gestört beim Lesen und der Lesefluss wurde dadurch ständig unterbrochen. Der Mittelteil ist sehr langatmig und es ist kaum was spannendes passiert, auch die Kapitel haben sich gezogen. Erst zum Ende hin kam Spannung auf, die Kapitel wurden kürzer, man konnte endlich mitverfolgen, wer jetzt der Mörder ist und was sein Motiv war.

Die Charaktere konnten mich ebenfalls nicht überzeugen und mitreißen. Ich empfand sie als sehr nervig und unsympathisch. Da es auch so viele Personen sind, konnte man sich nie auf eine Person einlassen, weil das nächste Kapitel sofort aus der Sicht jemand anderes erzählt wurde.

Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Die Auflösung am Ende fand ich interessant und ich hab das nicht kommen sehen, jedoch konnten die letzten 20 Seiten auch nicht mehr viel raushauen.

Veröffentlicht am 31.05.2017

Meine Mutter heißt jetzt Frederik

Meine Mutter, sein Exmann und ich
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Worum geht es? Der 15. Jährige Joschka hat es wie jeder pubertierende Teenager nicht leicht. Hinzu kommt jedoch, dass seine Mutter schon seit Jahren auf eine Geschlechtsanpassung hinarbeitet und nun ist ...

Worum geht es? Der 15. Jährige Joschka hat es wie jeder pubertierende Teenager nicht leicht. Hinzu kommt jedoch, dass seine Mutter schon seit Jahren auf eine Geschlechtsanpassung hinarbeitet und nun ist es so weit. Das Thema "Transgender" ist für Joschka sehr unangenehm und peinlich. Er versucht dieses Thema zu verdrängen und entfernt sich immer mehr von seiner Mutter, der jetzt Frederik heißt. Während Joschkas Zwillingsschwester Liska vorbildlich mit der Veränderung umgeht, hat Joschka sehr zu kämpfen. Werden er und Frederik sich noch einmal näher kommen oder wird diese Veränderung ihre Beziehung kaputt machen?


Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich flüssig lesen. Die Kapitel sind relativ kurz, deswegen kommt man schnell durch die Handlung. Zu den Charakteren kann gesagt werden, dass sie mir nicht nahe gegangen sind. Das lag daran, dass sich viel mehr auf die Entwicklung der Hauptfigur Joschka konzentriert wurde.


Das Thema "Transgender" ist ein aktuelles und wichtiges Thema, welches hier gut ausgearbeitet und dargestellt wurde. Jedoch hätte ich mir an manchen Stellen gewusst, dass man mehr von der Mutter liest und wie sie die ganzen Veränderungen verarbeitet, anstatt immer nur Joschkas Gemecker zu lesen, wie schlimm doch jetzt alles für IHN geworden ist. Ich hatte das Buch schnell durchgelesen, aber richtig packen konnte es mich nicht. Es war eine nette Geschichte rund um einen pubertierenden Jungen, der sich für seine "Mutter" schämt und am Ende merkt er, dass er aus einer Fliege einen Elefanten gemacht hat, und sich im Grunde gar nichts gravierendes für ihn und seine Familie verändert hat.


Fazit: Kann man gelesen haben, vor allem, wenn man sich für das Thema interessiert.