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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2018

Rezension zu >Iskari: der Sturm naht< von Kristen Ciccarelli

Iskari - Der Sturm naht
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Als ich das Cover zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Ich bin zwar kein Hardcore-Drachen-Fan, aber spätestens nach Talon habe auch ich sie zu lieben gelernt. Und ...

Als ich das Cover zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Ich bin zwar kein Hardcore-Drachen-Fan, aber spätestens nach Talon habe auch ich sie zu lieben gelernt. Und so ging es mir auch in dieser Geschichte.

Der Schreibstil ist einfach wunderbar angenehm, sehr flüssig und bildhaft, was es mir leicht machte in das Buch einzutauchen, obwohl es sich für mich anfangs etwas hinzog. Doch ziemlich schnell kommt dann Spannung auf und man möchte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Story ist packend, hält viele unerwartete Wendungen bereit, die ich nicht habe kommen sehen, und konnte mich absolut überzeugen. Je weiter man liest, desto weniger möchte man eigentlich, dass es ein Ende hat, aber das kommt ganz unweigerlich – und ich möchte bitte gern mehr davon!

Die Charaktere sind allesamt sehr gut gezeichnet, handeln nachvollziehbar, sind sympathisch und ziehen einen einfach in ihren Bann. Die Autorin schreibt mit viel Gefühl, sodass man die Emotionen der Figuren zu jeder Zeit spürt und mit ihnen fühlt. Ich habe diese Reise sehr genossen und mich an Ashas Seite ganz wunderbar unterhalten gefühlt. Sie ist eine tolle, starke und authentische Protagonistin, die sich – wie auch alle anderen Charaktere – weiter entwickelt und nicht starr bleibt. Sie ist eine Heldin, von der ich wirklich gern noch mehr lesen möchte, denn sie konnte mich von der ersten Zeile an von sich überzeugen.

Fazit:

„Iskari“ ist ein fesselndes Buch, das mit authentischen Charakteren, einem flüssigen Schreibstil und einem atmosphärischen Setting überzeugen kann. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und hoffe, bald noch mehr von der Autorin lesen zu können. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die Drachengeschichten mögen.

Veröffentlicht am 20.02.2018

Rezension zu >One Night: Die Bedingung< von Jodie Ellen Malpas

One Night - Die Bedingung
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Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und so musste ich es natürlich auch unbedingt mit der neuen Reihe versuchen. Wie immer wurde ich nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt ...

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und so musste ich es natürlich auch unbedingt mit der neuen Reihe versuchen. Wie immer wurde ich nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und angenehm. Die überträgt die Gefühle ihrer Protagonisten perfekt auf den Leser, sodass man sich als Teil der Geschichte fühlt.

Die Figuren sind wie immer gut gezeichnet, handeln nachvollziehbar und sind auf Anhieb sympathisch, auch wenn man hin und wieder einen der beiden gern schütteln möchte. Livy mochte ich gleich von Beginn an und man ahnt einfach, dass mehr hinter ihrer Maske steckt, als sie ihre Mitmenschen sehen lassen möchte. Auch M hat mir gut gefallen. Er ist eben der typisch dominante und leicht herrische Kerl in solchen Geschichten, aber das stört mich nicht, auch wenn dadurch vieles vorhersehbar ist. Hier werden einige Klischees bedient, aber damit bin ich klar gekommen. Ganz besonders gut gefallen hat mir Livys Oma, die an vielen Stellen für kleine Lacher sorgt. Sie hat wirklich eine tolle Persönlichkeit und ich mag ihre Art sehr gern.

Die Handlung ist, wie schon angemerkt, vorhersehbar, aber wenn man auf solche Geschichten steht, wird einen das nicht stören. Zumindest geht es mir so. Gerade der Anfang war unheimlich fesselnd und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Im Mittelteil gab es für mich ein paar Längen, die wiederum das Ende wieder gutmachen konnte. Die erotischen Stellen sind wie gewohnt sehr sinnlich und prickelnd und an keiner Stelle irgendwie unangenehm oder überspitzt beschrieben. Ich freue mich schon auf den Folgeband, weil ich nach dem Ende natürlich unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit:

„Die Bedingung“ ist ein leidenschaftlicher Auftakt dieser Trilogie. Gut gezeichnete Charaktere, eine fesselnde, wenn auch vorhersehbare Handlung und ein prickelnder, emotionaler Schreibstil haben mich für einige Stunden gut unterhalten. Ich vergebe 4/5 Leseeulen und eine Kaufempfehlung für alle, die erotische Geschichten mögen und die Klischees dabei nicht stören.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Rezension zu >Irresistible< von Lex Martin

Irresistible - Ein Baby kommt selten allein
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Dieses Buch hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, aber ich bin froh, darüber gestolpert zu sein, denn es hat mir wirklich gut gefallen. Erwartet habe ich eine etwas ruhigere, romantische und emotionale ...

Dieses Buch hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, aber ich bin froh, darüber gestolpert zu sein, denn es hat mir wirklich gut gefallen. Erwartet habe ich eine etwas ruhigere, romantische und emotionale Geschichte für zwischendurch – und genau das habe ich auch bekommen.

In die Story zu finden fiel mir sehr leicht, denn die Autorin hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, der die Seiten dahinfliegen lässt. Und auch ihre Protagonisten konnten mich schnell für sich gewinnen. Beide waren mir sofort sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Beiden werden Menschen entrissen, die ihnen viel bedeutet haben, was sie vor allerlei Probleme steht, denn plötzlich gibt es da dieses kleine, bezaubernde Baby, das alles auf den Kopf stellt und nach Aufmerksamkeit verlangt. Das Buch ist aus beiden Perspektiven geschrieben, was es mir leicht gemacht hat, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Obwohl ich es Brady anfangs nicht zugetraut habe, findet er sich schnell mit seiner neuen Aufgabe ab und macht dabei eine wirklich gute Figur. Natürlich spiel Katherine dabei eine große Rolle und ich fand es wunderbar, wie leise aber stetig die Liebe beide ergriffen hat. Sie spüren zwar beide diese Anziehungskraft, die zwischen ihnen knistert, geben ihr aber nicht so schnell nach. Ich fand es toll, dass die Beziehung der beiden sich langsam entwickelt und nicht überstürzt – denn das hätte auch nicht zur Geschichte gepasst.

Die Story ist nicht überdramatisch, dafür aber sehr gefühlvoll. Sicher kann man sich die Entwicklung auch vorher schon denken und es gibt keine überraschenden Wendungen, die einen total vom Hocker reißen, aber gerade das hat mir so gut gefallen – auch wenn es gern einen kleinen, dafür aber heftigen Wendepunkt hätte geben können. Es geht hier eher um die Entwicklungen, die Möglichkeiten und Entscheidungen – um das Zwischenmenschliche. Ich hätte mir gewünscht, dass die Trauer und der Schmerz ein wenig mehr im Vordergrund stehen und dafür hätte sich die Autorin auch gern mehr Zeit lassen können, doch insgesamt wiegt dieser Kritikpunkt nicht allzu schwer, auch wenn es für mich authentischer gewesen wäre.

Fazit:

„Irrestisible“ ist eine emotionale und eher ruhige Liebesgeschichte, die trotz weniger Überraschungen zu fesseln weiß. Ich hätte mir etwas mehr Spannung gewünscht und gleichzeitig ein wenig mehr Authentizität, doch im Großen und Ganzen ist dieses Buch für mich eine sehr gelungene Geschichte. Ich vergebe 4/5 Leseeulen.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Rezension zu >A Htousand Boy Kisses< von Tillie Cole

A Thousand Boy Kisses - Poppy und Rune für immer
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Hach, dieses Buch klang einfach so wunderschön, dass ich es unbedingt lesen musste. Die ersten Seiten waren wundervoll und ich dachte, ich würde die Story bis zum Ende lieben, doch nach und nach, langsam ...

Hach, dieses Buch klang einfach so wunderschön, dass ich es unbedingt lesen musste. Die ersten Seiten waren wundervoll und ich dachte, ich würde die Story bis zum Ende lieben, doch nach und nach, langsam und immer mehr, wurde es mir einfach zu viel – zu viel niedlich, zu kitschig, zu übertrieben, weswegen es mich im Mittelteil nur noch nervte und das Ende die Story dann komplett ruinierte. Das zu schreiben, fällt mir wirklich nicht leicht, denn eigentlich mag ich es kitschig und romantisch, doch irgendwie war es mir hier einfach too much.

Aber beginnen wir von vorn. Poppy und Rune sind wie füreinander geschaffen und haben mir als Kinder wirklich gut gefallen. Sie waren so niedlich zusammen und der Anfang war so emotional, dass ich mich auf den Rest der Geschichte gefreut habe, allerdings schlug dieses Gefühl schnell um, denn dieses Buch dreht sich NUR um Liebesbekundungen, um tiefe Emotionen, über Verbundenheit, die beinahe schon an Besessenheit und grenzt und dadurch irgendwie alles andere ausblendet. Ich war genervt. Genervt von der Liebe, genervt von den Gefühlen und genervt davon, dass im ganzen Buch nichts anderes geschieht und die Handlung, die sicher hätte spannend sein können, in den Hintergrund rückte (wenn es denn überhaupt eine gab).

Nicht einmal die Sache mit dem Einmachglas und den 1000 Küssen konnte mich besänftigen. Anfangs fand ich die Idee wirklich niedlich und ich hatte Tränen in den Augen, als es zur Übergabe des Glases kam, aber schnell nervte mich auch dieser Umstand – und das schreibt jemand, der genau solche Dinge eigentlich liebt. Irgendwas läuft hier was ganz falsch, sage ich euch. Ich liebe die Liebe, die Romantik, die schnulzigen Liebeserklärungen in Büchern, aber hier – puh – hier konnte ich es irgendwann einfach nicht mehr ertragen.
Positiv fand ich den Anfang und den Schreibstil, der es doch schaffte, mich zu berühren und die Emotionen auf mich zu übertragen, deswegen möchte ich die Autorin dennoch im Auge behalten – denn Gefühle hat sie drauf (wenn sie sich etwas zügelt).

Fazit:

„A thousand Boy Kisses“ hat mich leider sehr enttäuscht. Ich habe mir eine romantische, niedliche Liebesgeschichte erhofft, die mit der Zeit wächst. Bekommen habe ich eine absolut übertriebene Seelenverwandtschaft, die beinahe schon an Besessenheit grenzt und dabei alles andere ausblendet, sodass man kaum von einer Handlung sprechen kann. Ich vergebe schweren Herzens 1,5/5 Leseeulen.

Veröffentlicht am 05.02.2018

Rezension zu >Nothing Like Us< von Kim Nina Ocker

Nothing Like Us
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Das Buch hat mich durch den Klappentext wirklich neugierig gemacht und ich hatte – zugegeben – auch hohe Erwartungen daran. Ich habe mir eine romantische, prickelnde Hotelgeschichte erhofft, die ich auch ...

Das Buch hat mich durch den Klappentext wirklich neugierig gemacht und ich hatte – zugegeben – auch hohe Erwartungen daran. Ich habe mir eine romantische, prickelnde Hotelgeschichte erhofft, die ich auch bekommen habe. Teilweise zumindest, denn rückblickend konnte mich die Story doch nicht so packen, wie ich anfangs gedacht habe.

Ich bin gut in das Buch reingekommen, obwohl ich mich mit der Protagonistin an manchen Stellen doch etwas schwer getan habe. Allerdings hat gerade der Anfang eine ziemliche Sogwirkung auf mich ausgeübt. Ich fand das Kennenlernen der beiden Protagonisten wirklich gut gelungen. Es war humorvoll, spritzig und einfach spannend, wie sich die beiden nach und nach näher kommen. Doch dann hat die Spannung für mich irgendwie nachgelassen, was vor allem an dem hin und wieder naiven Verhalten lag, das ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich glaube, ich hatte mir einfach eine etwas erwachsenere Figur erhofft, die ich mit Lena nicht bekommen habe. Ja, sie ist erst 19, doch irgendwie wirkte sie für mich eher wie 16 und nicht wie jemand, der gerade ein paar Tausend Kilometer zwischen sich und ihre Heimat gebracht hat. Sie war mir zu weinerlich, zu zickig, zu jung. Sander fand ich als männlichen Gegenpart interessant, aber auch er konnte mich nicht ganz umhauen. Dennoch ein wirklich süßes Paar, das ich trotz der Schwierigkeiten gern begleitet habe.

Der Plot an sich war interessant, doch das ständige Hin und Her zog das Buch für mich insgesamt ganz schön in die Länge, weshalb ich es ein paarmal zur Seite gelegt habe. Ich hätte mir da weniger Rumgezicke gewünscht, aber gut. Irgendwie passt es zu Lena. Die Nebencharaktere haben mir wiederum gut gefallen und auch der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen und vor allem humorvoll, weshalb ich die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten werde.

Fazit:

„Nohting like us“ ist eine nette Lektüre für zwischendurch. Dennoch konnte mich das Buch aufgrund der etwas schwierigen Protagonistin und den Längen in der Handlung nicht ganz überzeugen. Toll wiederum fand ich den Schreibstil und auch die Nebencharaktere waren gelungen. Ich vergebe 3/5 Leseeulen.