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Veröffentlicht am 24.07.2019

Wird Citra die Scythe verändern?

Scythe – Der Zorn der Gerechten
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Inhaltsangabe:
Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.
Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose ...

Inhaltsangabe:
Citra hat es geschafft.
Sie wurde auserwählt und als Scythe entscheidet sie jetzt, wer leben darf und wer sterben muss.
Doch als wenn das nicht schon schwer genug wäre, übernehmen skrupellose Scythe die Macht und stellen neue Regeln auf. Die wichtigste Regel lautet, dass es ab jetzt keine Regeln mehr gibt.
So beginnt Citras Kampf für Gerechtigkeit.
Ein Kampf, den sie nur gemeinsam gewinnen kann mit ihrer großen Liebe Rowan.

Das Cover der Neuauflage gefällt mir nicht so gut. Die metallene Optik der Erstausgaben fand ich viel schöner. Aber trotz allem stellt dasneue Cover vermutlich Citra und Rowan da als Scythe. Es ist ok aber meinen Geschmack trifft es nicht.
Dieses Buch setzt direkt die Geschichte von Band 1 fort. Aus mehreren Sichtweisen erfährt man wie es mit Rowan und Citra weiter geht, auch wenn ihre Liebesgeschichte eher am Rande weiter geht bzw man da im dunkeln gelassen wird. Allerdings tauchen neue wichtige Protagonisten auf, die die Spannung noch etwas anheben. Man bekommt einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere.
Eine packende Geschichte um Unsterblichkeit, Künstliche Intelligenz und dem Tod. Neal Shushterman hat mit der Scythe-Trilogie Thematiken angesprochen, die auch uns jetzt schon zum Nachdenken anregen. Man fiebert einfach mit und versinkt komplett in dieser Welt um den Thunderhead und das Scythetum.
Auch anfangs habe ich hier bei Band 2 etwas gebraucht um mich in der Geschichte zurecht zu finden, allerdings konnte ich es nicht aus der Hand legen und flog ab einem gewissen Punkt nur noch über die Seiten. Es hat einen sehr leichten und flüßigen Schreibstyl. Als Jugendbuch im Science-Fiction Berreicht passend.
Das Buch endet mit einem so mega Cliffhänger, das ich schon ganz gespannt auf Band 3 warte!
Jeder der die oben gennanten Themen interessant findet und Sci-Fi liebt, sollte sich diese Trilogie aufjedenfall mal ansehen!

Veröffentlicht am 14.07.2019

Wer gewinnt die Jagd?

Ich bin der Schmerz
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Inhaltsangabe:
Diesmal haben es Marcus Williams und sein Team mit dem "Anstifter" zu tun, einem Killer, der zuerst die Familie eines unbescholtenen Mannes entführt, bevor er diesem befiehlt, einen anderen ...

Inhaltsangabe:
Diesmal haben es Marcus Williams und sein Team mit dem "Anstifter" zu tun, einem Killer, der zuerst die Familie eines unbescholtenen Mannes entführt, bevor er diesem befiehlt, einen anderen unbescholtenen Mann zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben brutal ermordet.
Auf der Jagd erhält Marcus Hilfe von seinem Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Denn dieser weiß, wer hinter dem Anstifter steckt: sein Vater. Der, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist: dem absolut Bösen.

Das Cover wurde passend zu den voherigen Bänden gestaltet: schlicht mit großaufgedruckten Titel. Die Weiße Farbe passt zu dem Wort Schmerz meiner Meinung nach sehr gut.
Die Geschichte wird weiter fortgesetzt um den Agent Marcus WIlliams, seinen Bruder Fancis Ackerman Junior und der Shepherd Organisation. Diese und weitere Sichtweisen ermöglichen einen sehr umfassenden Rundumblick in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten und der Geschichte selbst. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Man taucht als Leser sehr tief ein in die Welt der Ermittler und des menschlichen Wahnsinns der Psyche. Ethan Cross beschreibt sehr packend und Spannend extreme Fälle. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Es gibt zwar kleinere Vorhersehbare Momente, aber den größten Teil konnte ich nicht erahnen. Die Protagonisten werden sehr facenttenreich und zum größten Teil sehr Real dargestellt und auch die Geschichte hat ihre Höhepunkte.
Ein Thriller der mich wirklich in Angst versetzt hat und den ich nur empfehlen kann.
Ich freue mich schon auf Band 4!

Veröffentlicht am 12.07.2019

Kampf oder Liebe?

Kuss der Dämmerung
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Inhaltsangabe:
Die junge Paradise stammt aus bestem Hause – immerhin ist ihr Vater der erste Ratgeber des Vampirkönigs Wrath. Von ihr wird vor allem eines erwartet: eine gute Partie zu machen. Paradise ...

Inhaltsangabe:
Die junge Paradise stammt aus bestem Hause – immerhin ist ihr Vater der erste Ratgeber des Vampirkönigs Wrath. Von ihr wird vor allem eines erwartet: eine gute Partie zu machen. Paradise allerdings will kein Leben im goldenen Käfig führen und wagt einen für eine junge Aristokratin skandalösen Schritt: Sie lässt sich von der Bruderschaft der BLACK DAGGER zur Kämpferin ausbilden. Aber das Training und die Vampirbrüder sind knallhart, und ihre neuen Mitschüler feinden sie an. Erst als Paradise dem gefährlich gut aussehenden Craeg begegnet, scheint sich das Blatt zu wenden. Doch Craeg verbirgt mehr als ein Geheimnis ..

Das Cover ist anders als die der Hauptreihe Black Dagger. Die Frau soll denke mal Paradise darstellen und die orangefarbenen Augen stechen sehr stark hervor. Ebenso wie die orangfarbene Schrift.
Die Geschichte wird auch hier aus mehreren Sichtweisen erzählt. Allen vorran von Paradiese und Craeg aber auch von Marissa und Butch. J.R.Ward ist hier also ihrem Styl treu geblieben. So taucht man durch viele Personen rundum in das geschehene ein und kann tiefen Gefühlen und Gedanken sehr gut folgen und nachempfinden.
Was mir jedoch recht schnell auffiel, das die Geschichte um Butch und Marissa viel mehr Raum einnahm als die eigentliche Hauptgeschichte. In meinen Augen sehr schade, denn bei einer SpinOff Reihe hatte ich es jetzt etwas anders erwartet. Natürlich ergibt alles am Ende einen Sinn, aber etwas traurig gemacht hat es mich schon. Aus der zarten, süßen Liebesgeschichte zwischen Paradise und Craeg hätte man definitiv mehr machen können, genauso wie das Trainingsprogramm. Deswegen auch einen Stern abzug.
Trotzdem hat mich das Buch wiedermal aus dem typischen Mix von Liebe, Erotik und ein klein wenig Spannung das Buch gepackt. Anfangs war ich sehr skeptsich aber dann konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und war wiedermal in der Welt der Bruderschaft gefangen.
Diese leichten, schnellweglesenden Liebesgeschichten mit Fantasieanteil sind von J.R.Ward einfach klasse und lassen einen im Alltag einfach alles kurzzeitig vergessen.
Für jeden Bruderschafts-Fan eine tolle Ergänzung und wer Fantasie liebt, sollte es mal ausprobieren.

Veröffentlicht am 07.07.2019

Ein furchtloser Killer auf Jagdt...

Ich bin die Angst
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Inhaltsangabe:
Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er zwingt jedes seiner Opfer, ihm unentwegt in die Augen zu schauen. Sie sollen sein wahres Gesicht sehen. ...

Inhaltsangabe:
Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er zwingt jedes seiner Opfer, ihm unentwegt in die Augen zu schauen. Sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen.
Um ihn auszuschalten, ist Marcus Williams auf die Hilfe seines schlimmsten Feindes angewiesen: Francis Ackerman junior, der berüchtigste Serienkiller der Gegenwart ...

Das Cover wurde passend zu Band 1 gestaltet. Die rote Farbe gefällt mir gut, würde meiner Meinung nach aber eher zur Emotion Zorn/Wut passen. Aber an sich ein gutes schlichtes Cover.
Die Geschichte wird hier wieder aus mehreren Sichtweisen erzählt. Aber vorrangig von Marcus, Francis und dem Täter.
Durch die verschiedenen Sichtweisen bekommt man einen tiefen Rundumeinblick und taucht tief in die Gedanken- und Gefühlswelt ein. Es ist eine Achterbahnfahrt die einen ordentlich durchrüttelt. Die Story ist voller unerwarteter Wendungen und Spannend bis zum Schluss. Ich habe öfters meinen Tolino ziehmlich erschrocken angeschaut und konnte nicht aufhören zu lesen. Ich bin komplett in dieser Hetzjagt versunken und finde auch die persöhnliche Geschichte von Francis und Marcus einfach sehr interessant.
Marcus Williams ist ein Protagonist, der uns in vielen Büchern begegnet-ein Typ mit düsterer Vergangenheit der Menschen rettet. Aber dennoch ist er mir sympathisch und gerade viele kleinere Gedankengänge machen ihn so real. Francis Ackermann ist ein Psychopath wie er in schlimmsten Albträumen auftaucht, aber oft hab ich auch Mitleid mit ihm und würde ihn am liebsten umarmen. Er ist ein sehr faszinierender böser Protagonist, der aber anscheinend doch etwas gutes in sich trägt. Es sind aufjedenfall zwei sehr tiefgehende Charaktäre, die einen nicht mehr loslassen.
DIe Geschichte selber enthält alles was ein guter Thriller braucht. Ich war teilweise erschrocken, habe mich geekelt und war einfach nur im Netz der nervenaufreibenden Jagd gefangen. Diese Thrillerreihe hat großes Suchtpotenzial und ich bin komplett in ihr gefangen.
Also jeder Thriller-Fan sollte die Bücher zumindestens versuchen, von mir klare Leseempfehlung! Ich freue mich schon auf Band 3!

Veröffentlicht am 27.06.2019

Ein ungewöhnliches Hobby...

Tiefes Grab
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Inhaltsangabe:
Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der ...

Inhaltsangabe:
Familienvater Martin Reese pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er spürt die lang verschollenen Opfer von Serienkillern auf, gräbt ihre Überreste aus und meldet seinen Fund dann anonym der Polizei. Martin selbst sieht sich als aufrechter Kämpfer für die Gerechtigkeit, fast schon als Held. Bis er bei seinem nächsten Streifzug eine schockierende Entdeckung macht: Offenbar ist jemand bestens informiert über ihn und sein kleines Hobby. Martin muss erkennen, wie gefährlich es ist, einem Serienkiller ins Handwerk zu pfuschen ...

Das Cover ist einfach aber interessant. Die Schaufel ein wichtiger Bestandteil der Geschichte gut in den Fokus gerückt und der Nebel außen rum lässt einen eine spannende, erschreckende Story erwarten.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Martin's Sichtweise erzählt in Ich-Erzählform. Wenn ein anderer Protagonist in den Fokus rügt, wird die Er-Erzählform angewandt. Nach den ersten Kapiteln hatte ich mich dran gewöhnt und konnte der Geschichte gut folgen.

Der Anfang war wirklich vielversprechend und die Ausgangssituation ließ die Rädchen in meinem Kopf rattern. Jedoch wurde es ab einem gewissen Punkt immer schlechter. Außer von kleineren Detailsachen wurde das Buch einfach ziehmlich vorhersehbar und mit den Protagonisten konnte ich mich auch nicht wirklich anfreunden. Die Charaktere wirkten auf mich farblos, nicht greifbar und handelten einfach oft ziehmlich unlogisch.Wirklich interessant fand ich nur den Serienkiller und seinen Hintergrund. Das schon fast einzige Positive für mich an diesem Buch.

Wegen des fehlenden Spannungsbogens packte die Geschichte mich nicht und wirkte sehr emotionslos, eher neutral und unspektakulär. Vieles wurde erwähnt und man dachte jetzt kommt mal eine packende Wendung und dann puff zerläuft es einfach im Sande. Es ist wirklich Schade, da die Geschichte gut und Spannend anfing, aber dann einfach das Potenzial der Ausgangsituation nicht wirklich ausgeschöpft worden ist. Auch die Auflösung am Ende stellte mich einfach nicht zufrieden. Viel zu simpel aufgeklärt und ein augenscheinliches wichtiges Detail wird einfach nur vergessen in einer Ecke geparkt. Man hätte einfach von vornherrein vieles weglassen können, so wirkt die Geschichte auch einfach stellenweise unfertig.

Ich bin ziehmlich enttäuscht von diesem Buch und finde das es mit einem Thriller nicht viel gemein hat. Das Buch sollte definitiv nochmal überarbeitet werden, dann hätte die Story sicher eine Chance.

Hätte ich 'Tiefes Grab' nicht im Rahmen einer Leserunde bekommen, wäre dies definitiv ein Buch gewesen das ich abgebrochen hätte.

Auch wenn ich nicht gerne ein Buch so schlecht behandle, kann ich diesen Thriller nicht empfehlen.

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