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Veröffentlicht am 24.03.2020

Ein schöner Abschluss für die Reihe

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Es war schön noch ein letztes Mal in die schöne Atmosphäre von Redwood einzutauchen, auch wenn dieser letzte Band mir leider von allen am wenigsten gefallen hat.

Die Redwood-Reihe hat für mich persönlich ...

Es war schön noch ein letztes Mal in die schöne Atmosphäre von Redwood einzutauchen, auch wenn dieser letzte Band mir leider von allen am wenigsten gefallen hat.

Die Redwood-Reihe hat für mich persönlich immer damit gepunktet, dass die Atmosphäre und das Zwischenmenschliche im Fokus standen, während das Drama eher nebensächlich war. Schon im ersten Redwood Dreams-Teil hatte ich das Gefühl, dass dieses Spin-Off etwas dramatischere Geschichten umfasst, was auch bei Band 2 zutraf.

Natürlich hat das Drachentrio wieder die Finger im Spiel und hat diesmal den Sheriff Parker und die vom Dorf geächtete Maddie ausgewählt, die eigentlich nur versucht nicht bemerkt zu werden.

Parker war ein sympathischer Protagonist, der sich um seine Nächsten sorgt, selbst bei den dämlichsten Dorfproblemen noch freundlich bleibt und ungerechte Behandlung nicht leiden kann.

Maddie dagegen hält sich möglichst verdeckt, um nicht aufzufallen, nachdem ihr Vater die Familie in Verruf gebracht hat und das Dorf auch gegen Maddie aufgebracht hat. Trotz ihrer Vergangenheit ist sie eine starke Persönlichkeit, die es schafft sich irgendwie durchzuschlagen, gleichzeitig ist sie aber auch einsam und sensibel und braucht jemanden, wie Parker, der hinter ihr steht.

Die eigentliche Geschichte hat mir gut gefallen, einige Szenen waren aber recht klischeehaft und besonders das Ende war mit Kitsch ziemlich überladen.

Der Schreibstil war dafür wieder sehr angenehm und leicht, sodass ich das Buch in wenigen Stunden verschlungen habe und es war schön, die Protagonisten der vorherigen Bücher nochmal wiederzutreffen.

Für mich war es leider der schwächste Band der Reihe, der mir aber immer noch gut gefallen hat, sodass ich 4 Sterne vergebe. Wem die Redwood Love Bücher zu ruhig waren, wird hier deutlich mehr Freude dran haben.

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Veröffentlicht am 23.03.2020

Fehlende Nachvollziehbarkeit

Rabenprinz
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Nachdem ich Rogersons zweites Buch „Sorcery of Thorns“ bereits auf Englisch gelesen habe und für sehr gut befunden habe, wollte ich unbedingt auch ihr Debüt Rabenprinz lesen, dass passenderweise genau ...

Nachdem ich Rogersons zweites Buch „Sorcery of Thorns“ bereits auf Englisch gelesen habe und für sehr gut befunden habe, wollte ich unbedingt auch ihr Debüt Rabenprinz lesen, dass passenderweise genau jetzt auf Deutsch erschienen ist.

Rabenprinz handelt von der menschlichen Porträtmalerin Isobel, die im Tausch gegen Zauber Porträts von Elfen malt. Die Elfen selbst können nämlich keine Kunst erschaffen und sind daher für Gemälde, Bücher und andere Künste auf die Menschen angewiesen.
Als Isobel den Auftrag bekommt, Rook den Prinzen des Herbstlandes zu malen und ihm menschlichen Schmerz in die Augen malt muss sie sich mit Rook auf eine lange Reise begeben, denn Schwäche gleicht im Elfenreich einem Todesurteil.

Generell bin ich ein großer Fan von Romanen, in denen es um Elfen geht, Rabenprinz war aber hauptsächlich nur eines: unglaublich verwirrend.

Isobel lebt seit dem Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihren zwei Adoptivschwestern bei ihrer Tante Emma und kümmert sich um die Familie, indem sie mit ihrer Kunst Zauber verdient, die die Familie schützen oder ihnen Nahrung beschaffen. Sie ist eine starke Protagonistin, die sich nicht so leicht von den Elfen reinlegen lässt, gleichzeitig verfällt sie aber nach etwa 5 Sekunden dem Elfenprinz Rook.

Dieser verhält sich wie ein liebeskranker, unreifer Teenager, wobei man im Laufe des Buches merkt, dass Elfen generell nicht unbedingt die hellsten Köpfchen sind und Rook da kein Einzelfall ist. Die beiden Protagonisten hatten einfach nichts gemeinsam, sodass ich die romantischen Gefühle leider gar nicht nachvollziehen konnte.

Die Handlung selbst hatte definitiv Potential, die Idee hat mir auch ganz gut gefallen, aber das Buch hätte gut 200 Seiten länger sein können. Die wichtigsten Szenen wurden leider so schnell und verwirrend abgehandelt, dass ich Seiten oft mehrfach lesen musste um zu verstehen was da jetzt grade passiert ist, zudem fehlte es einfach an grundlegendem Worldbuilding und Erklärungen zu den Elfen, der wilden Jagd oder den verschiedenen Höfen. Manches hat sich zum Glück mit der Zeit noch besser erschlossen, aber oft waren es dann Erklärungen, die ich gut 100 Seiten früher gerne gehabt hätte. Während die wichtigen Szenen viel zu kurz ausgefallen sind, gab es oft seitenlange banale Konversationen zwischen Rook und Isobel, bei denen ich in Isobels Lage wohl eher direkt die Flucht ergriffen hätte.

Positiv fand ich neben dem wunderschönen Cover, dass zum Glück übernommen wurde, den Schreibstil an sich. Besonders die Natur wurde oft sehr ausschweifend beschrieben, wobei einige sehr schöne Beschreibungen genutzt wurden, andere jedoch auch etwas zu blumig und kitschig für mich waren.

Im Großen und Ganzen ist in diesem Buch leider kaum was passiert, es fehlte mir einfach an Inhalt, an spannenden Protagonisten und an Nachvollziehbarkeit. Auch das Ende hat mich leider immer noch mit zahlreichen Fragen zurückgelassen, sodass ich dem Buch nur 2.5 Sterne geben kann. Insgesamt merkt man leider, dass es ein Debütroman ist, an dem noch vieles unperfekt ist. Trotzdem denke ich, dass das Buch auch vielen Lesern gefallen kann, besonders wenn man ein Fan von Romantasy ist.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Schönes Jugendbuch, bei dem einige Rahmenerklärungen gefehlt haben

Die Traumdiebe
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Durch die Folgen der Klimakatastrophe haben die Bewohner Kanadas nach und nach die Fähigkeit verloren zu Träumen. Einzig die indigene Bevölkerung besitzt diese Gabe noch und wird daher von der Regierung ...

Durch die Folgen der Klimakatastrophe haben die Bewohner Kanadas nach und nach die Fähigkeit verloren zu Träumen. Einzig die indigene Bevölkerung besitzt diese Gabe noch und wird daher von der Regierung gejagt. So trifft Frenchie, der bereits seine Familie und sein Zuhause verloren hat, auf eine Gruppe anderer Ureinwohner mit denen er gemeinsam versucht zu überleben.

Mir gefällt die Umschlaggestaltung des Buches wirklich gut, die „umgedrehte“ Landschaft hat irgendwie schon etwas Träumerisches an sich und passt auch zu der ruhigen Geschichte, die das Buch enthält.

Das Buch spielt vorwiegend im Wald und erzählt davon, wie die Gruppe es schafft zu überleben, enthält aber auch viele Geschichten der Mitglieder, durch die ein bisschen Klarheit über die Auslöser der Situation, aber auch über die verschiedenen Wege, wie sie zueinander gestoßen sind geschaffen wird.

Die Protagonisten sind alle für sich durch bestimmte Eigenschaften hervorgestochen und besonders Frenchie hat während des Buches eine große Charakterentwicklung durchgemacht und übernimmt mit der Zeit immer mehr Verantwortung für die Gruppe. Seine Beziehung zu Rose war mir dabei jedoch etwas zu kurz beschrieben, da hätte ich mir mehr Vorgeschichte gewünscht. Trotzdem waren die Handlungen der Gruppe eigentlich immer nachvollziehbar und ich konnte bei jedem Schicksalsschlag mit ihnen mitfiebern oder mitleiden.

Besonders gut hat mir die Thematik rund um den Rassismus und die Verfolgung gefallen, durch die man einiges über die Bräuche der verschiedenen indigenen Gruppen erfahren hat, jedoch auch das Thema des Verlustes der kulturellen Identität und der Versuch der Weitergabe von Traditionen an die jüngere Generation im Fokus standen. Die eigentliche Handlung rund um die Träume ist für mich aber etwas zu wenig gewesen. Es wurde kaum erklärt, wie es zu der Situation gekommen ist oder warum sie für ihre Träume gejagt werden, da hätte ich mir definitiv noch ein bisschen mehr Erklärungen gewünscht.

Insgesamt war es aber ein schönes ruhiges Jugendbuch, dass sich total flüssig lesen ließ und einige wirklich schöne Passagen hatte. Es zeigt, dass man nicht Blutsverwand sein muss um eine Familie zu sein, wie wichtig es ist Hoffnung und ein Ziel zu haben und regt zum Nachdenken an. Obwohl es eine Dystopie ist, werden viele Themen behandelt, die für die indigene Bevölkerung auch ohne das Fehlen von Träumen Realität sind, weshalb ich es gut finde, dass in einem Jugendbuch der Fokus auf die Vertreibung, den Verlust von Kultur und die Unterdrückung der indigenen Bevölkerung gelegt wird.

Insgesamt gebe ich dem Buch 4 Sterne, da mir zwar die Thematik und die Grundhandlung gefallen haben, ich mir aber mehr Rahmenerklärung und Worldbuilding gewünscht hätte. Ich hoffe, dass dies in der Fortsetzung, an der die Autorin aktuell arbeitet noch geschehen wird.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, aber interessante Thematik

Frankly in Love
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Ich habe mich seit Monaten auf dieses Buch gefreut, da mich die Thematik rund um Identität, kulturelle Unterschiede und Zugehörigkeit total angesprochen hat.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz so ...

Ich habe mich seit Monaten auf dieses Buch gefreut, da mich die Thematik rund um Identität, kulturelle Unterschiede und Zugehörigkeit total angesprochen hat.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte, was vor allem am Schreibstil lag. Das Buch ist aus Franks Perspektive erzählt, der wie alle seine Freunde sehr Ehrgeizig ist und eine unglaublich seltsame Jugendsprache spricht und auch sehr gewöhnungsbedürftige Gedankengänge hat, die teils mit Geräuschumschreibungen dargestellt werden oder sehr abgehackt wirken. Der Schreibstil wirkt dadurch definitiv außergewöhnlich, ich fand die Mischung aus Slang und sehr hochgestochener Sprache aber irgendwie falsch und zum Teil unpassend für einen Jugendlichen, beziehungsweise für eine ganze Gruppe von Jugendlichen. Ich denke aber, dass das sprachliche an manchen Stellen in Originalsprache besser sein könnte, da in der deutschen Übersetzung viele Anglizismen genutzt wurden, die natürlich im Englischen nicht auffallen würden.
Des Weiteren konnte mich das Buch leider lange nicht fesseln und wirkte zu Beginn etwas zu langgezogen. Ab der Mitte konnte mich das Buch aber dann doch noch packen und einiges wieder herausholen.
Frank Li ist eigentlich ein ganz normaler amerikanischer Junge, der für die Aufnahmeprüfungen fürs College lernt, sich häufig mit seinem besten Freund Q trifft und für Mädchen interessiert. Dadurch, dass seine Eltern jedoch aus Korea eingewandert sind und eine recht eigensinnige Weltansicht, inklusive Rassismus gegen fast alle Nicht-Koreaner, besitzen, die auch schon dafür gesorgt hat, dass seine Schwester Hanna für ihre Männerwahl verstoßen wurde, steht er immer wieder vor Problemen und hat auch Probleme seine eigene Identität zu finden. Es fällt ihm schwer sich als Koreaner zu identifizieren, da er kaum koreanisch spricht und umgeben von Amerikanern aufgewachsen ist, gleichzeitig fühlt er sich aber auch nicht als Amerikaner, da die Menschen in ihm eben doch einen Asiaten sehen und seine Eltern viel von ihm erwarten, besonders die Wahl einer koreanischen Freundin.
Viele der behandelten Probleme kommen mir sehr realistisch vor und Franks Gedankengänge zu diesen Themen haben mir wirklich gut gefallen. Zudem lernt man viel über die koreanische Kultur und begleitet Frank dabei, wie er versucht seine Eltern besser zu verstehen und kennenzulernen, über die er eigentlich kaum etwas weiß. Immer wieder werden auch Themen wie Rassismus und kulturelle Unterschiede angesprochen, sodass mir das Buch eigentlich inhaltlich sehr zugesagt hat. An manchen Stellen war mir Frank jedoch als Protagonist ein wenig unsympathisch, da er zum Beispiel die Schwester seines besten Freundes bei jeder Erwähnung mit Attributen wie „heiß“, „sexy“ und ähnlichem beschrieben hat, während diese leider ansonsten kaum erwähnt wurde. Insgesamt konnte ich mich als Leser aber gut in ihn Hineinversetzen und konnte über einige seiner Gedankengänge lachen.
Auch die Geschichte selbst, die anfangs recht vorhersehbar wirkt, hatte noch einige Wendungen zu bieten, die der Geschichte nochmal ein bisschen Spannung geben konnten und sie nochmal in eine andere Richtung gedreht haben.
Während die Geschichte ausgiebig Franks Gedankengänge behandelt hat, kamen für mich die Nebencharaktere zum Teil etwas zu kurz. Während einige bis kurz vor Ende nur Namen blieben, mit denen man fast gar nichts anfangen konnte, wurden immerhin Joy und Q etwas ausführlicher charakterisiert, wobei das auch noch ein bisschen mehr sein könnte. Über Brit hat man zwar auch viel Erfahren, trotzdem blieb sie ein sehr blasser Charakter, mit dem ich nicht besonders viel anfangen konnte.
Wie man merkt bin ich bei diesem Buch etwas zwiegespalten, denn die Geschichte selbst und auch Frank haben mir eigentlich gut gefallen und auch die Thematik des Buches ist etwas Besonderes und kommt sehr authentisch rüber, da sie von Yoons eigener Kindheit inspiriert ist. Besonders auf den ersten 100 Seiten hat mich die Jugendsprache jedoch so sehr gestört, dass ich ein wenig den Spaß am Lesen verloren habe. Zum Glück konnte ich mich mit der Zeit daran gewöhnen, sodass ich die zweite Hälfte des Buches dann mehr genießen konnte. Insgesamt gibt es von mir daher 3.5 Sterne. Für alle die sich für die Thematik interessieren ist es ein spannendes Buch, dass auch viele Denkanreize bietet, man sollte aber etwas Zeit einplanen um sich an den Schreibstil zu gewöhnen.

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Viel besser als Band 1

VANITAS - Grau wie Asche
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Vanitas – Grau wie Asche ist der neuste Erwachsenenthriller von Poznanski und der zweite Teil der Vanitas Reihe. Die Reihe handelt von der Blumenhändlerin Carolin, die untertauchen musste um vor ihren ...

Vanitas – Grau wie Asche ist der neuste Erwachsenenthriller von Poznanski und der zweite Teil der Vanitas Reihe. Die Reihe handelt von der Blumenhändlerin Carolin, die untertauchen musste um vor ihren Verfolgern aus der Vergangenheit sicher zu sein und dafür von der Polizei Hilfe bekam. Nach den Ereignissen von Band 1 arbeitet sie in Teil 2 nun wieder auf dem Zentralfriedhof in Wien, die Menschen aus ihrer Vergangenheit wissen, dass sie noch lebt und sie ist immer auf der Hut. Als dann mehrere Verbrechen auf dem Friedhof geschehen, bei denen Gräber geöffnet und geschändet wurden rückt sie auf Grund ihrer durch Paranoia bedingten Neugier schnell in den Fokus der Polizei. Als dann auch noch ein Mann immer wieder in ihrer Nähe auftaucht, beunruhigt sie das stark und sie ist zum Handeln gewungen...

Band 1 hatte mich damals etwas enttäuscht, es fehlte die Spannung, die Poznanskis Erwachsenen-Thriller ausmacht und auch Carolins Vergangenheit, die das spannendste daran war, wurde nur hin und wieder angeschnitten, was mich leider eher genervt hat und nicht einfach neugierig gemacht hat. Daher hatte ich große Hoffnung, dass Teil 2 sich nun mehr damit beschäftigen würde und wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Buch war von Beginn an spannend, konnte mich packen und hat große Teile von ihrer Vergangenheit offengelegt.

Carolin weiß nie wem sie trauen kann, ob sie schon aufgespürt wurde und kann sich auf niemanden außer sich selbst verlassen. In Teil zwei zeigt sich immer mehr, wie ihr Charakter durch ihre damaligen Taten geprägt wurde, sie ist aggressiver, weniger zurückhaltend und entwickelt sich immer mehr zu einer wirklich interessanten Protagonistin, in die ich mich jetzt auch endlich mehr hineinversetzen konnte, da man ihr Verhalten deutlich besser nachvollziehen kann, wenn man die ganze Geschichte kennt.

Dadurch, dass das Buch nicht nur das Verbrechen auf dem Friedhof, sondern auch Carolins Situation ausgiebig behandelt hat, wurde es nie langweilig, da durchgehend Fragen offen waren und in jedem Kapitel etwas passiert ist. Das Verbrechen rund um die geöffneten Gräber war ein toller Kriminalfall, bei dem das Miträtseln Spaß gemacht hat und dessen Auflösung mich dann noch wirklich überraschen konnte.

Insgesamt war es ein solider Thriller, der endlich wieder zeigt wie gut Ursula Poznanski schreiben kann und das Niveau der Beatrice-Kaspary-Reihe wiederaufleben lässt. Da ich immer noch ein bisschen Probleme habe mich in Carolin reinzuversetzen gebe ich dem Buch 4.5 Sterne und kann es nur weiterempfehlen. Also: Lest Band 2, selbst wenn euch Band 1 möglicherweise auch etwas enttäuscht hat, er ist es wert!

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